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Apostelgeschichte kapitel 13 - DE_Volxbibel | Bibel-lesen.com

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  • Offenbarung 4-6  

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Apostelgeschichte kapitel 13
Buch
Kapitel
Kommentar
1
In der Gemeinde in Antiochia waren ein paar Propheten und auch Lehrer am Start. Dazu gehörten Barnabas, der Afrikaner Simon, Luzius aus Kyrene, Manaën (der als Jugendlicher mit dem König Herodes zusammen exklusiven Privatunterricht genossen hatte) und Saulus.
2
Diese Leute hatten eine intensive Gebetssession, und wĂ€hrenddessen sprach der heilige Geist zu ihnen: „Ich möchte, dass Saulus und Barnabas radikal fĂŒr mich arbeiten und Dinge tun, fĂŒr die ich sie ausgesucht und begabt habe.“
3
Daraufhin fasteten sie erst mal und beteten viel. Schließlich schickten sie Barnabas und Saulus los, damit sie vielen Leuten von Jesus erzĂ€hlen sollten. Man nannte das ab dann auch den „Missionsdienst“.
4
Nachdem sie direkt vom heiligen Geist die Order bekommen hatten loszuziehen, zogen Saulus und Barnabas zuerst nach Seleuzia, um von dort mit einem Boot nach Zypern zu schippern.
5
Sofort nach der Landung legten sie in den Synagogen los und erzĂ€hlten ĂŒberall die gute Nachricht ĂŒber Jesus. Johannes Markus war als Lehrling auch dabei.
6
Als sie am anderen Ende der Insel angelangt waren, trafen sie einen Typen, der ein Jude war und ganz ĂŒbel okkulte Sachen am Start hatte. Er wurde Barjesus genannt und hatte sich dazu selber noch den Titel „Prophet“ verliehen.
7
Dieser Typ hing viel mit dem Gouverneur Sergius Paulus ab, der als ziemlich intelligent galt. Der Gouverneur lud Saulus und Barnabas ein, mal auf Besuch bei ihm vorbeizukommen, weil er mit ihnen ĂŒber Gott labern wollte.
8
Der okkulte Zaubertyp, der sich auch Elymas nannte (das bedeutet „Magier“), wollte um jeden Preis verhindern, dass der Gouverneur Christ wird.
9
Saulus, der sich ĂŒbrigens inzwischen Paulus nennen ließ, war total vom heiligen Geist erfĂŒllt und sah dem Typen nur ganz fest in die Augen.
10
Dann sagte er zu ihm: „Du Missgeburt, du Sohn vom Satan, du redest nur DĂŒnnsinn und bist mies unterwegs! Hör endlich auf damit, Gottes gute Sache zu verdrehen und schlecht zu machen!
11
Gott wird mit dir abrechnen: Du wirst fĂŒr einige Zeit nichts mehr sehen können.“ Sofort war der Typ blind! Völlig fertig tapste er durch die Gegend, er brauchte sogar Hilfe beim Gehen.
12
Total beeindruckt von der Power Gottes wurde der Gouverneur Christ, er fing an, sein Vertrauen auf Jesus zu setzen.
13
Schließlich verdĂŒnnisierten sich Paulus und seine Jungs von da. Von Paphos aus fuhren sie mit einem Schiff nach Perge in Pamphylien. Dort trennten sie sich von Johannes Markus, der wieder nach Jerusalem ging.
14
Barnabas und Paulus zogen aber noch weiter in Richtung Antiochia in Pisidien. Am Sabbat, dem religiösen Feiertag der Juden, gingen sie zum Gottesdienst in die Synagoge.
15
Nachdem dort, wie es normal war, auch Sachen aus dem Buch vom Mose und von den Propheten vorgelesen wurden, schickten die Synagogenchefs ihnen eine Nachricht: „Hallo BrĂŒder! Wenn ihr Lust habt, könnt ihr nachher auch noch was sagen, wenn es uns irgendwie glaubensmĂ€ĂŸig nach vorne bringt.“
16
Das ließ sich Paulus nicht zweimal sagen. Er stand auf, hob einmal die Hand und legte los: „Hallo Leute aus Israel, hallo alle anderen, die ihr auch an denselben Gott glaubt, hört mir mal eben zu!
17
Der Gott von den Israeliten hat unser Volk schon vor Ewigkeiten zu etwas ganz Besonderem gemacht. Er hat dafĂŒr gesorgt, dass wir uns in Ägypten tierisch vermehrt haben. Durch seinen Einfluss und seine Power konnte unser Volk dann aus diesem Land fliehen.
18
Dann hingen sie erst mal vierzig Jahre in der WĂŒste rum.
19
Und erst als Gott die Völker in Kanaan fertiggemacht hatte, konnten wir dieses Land einnehmen.
20
Nach ungefĂ€hr vierhundertfĂŒnfzig Jahren organisierte er Richtertypen, der letzte davon war Samuel. Samuel war voll ein Prophet von Gott.
21
Das Volk wollte irgendwann unbedingt einen König haben. Also gab ihnen Gott Saul, der ein Sohn von Kisch war und aus der Familie von Benjamin stammte. Saul hatte vierzig Jahre das Sagen.
22
Gott hatte irgendwann keinen Bock mehr auf ihn, und David, der Sohn von Isai, zog das große Los: ‚David ist gut drauf, er wird tun, was ich von ihm will.‘
23
Ein Ur-ur-ur-und-so-weiter-Enkel von David war dann Jesus. Er ist der Typ, der uns von Gott mal versprochen wurde, der uns Israelis aus dem ganzen Dreck rausholen soll.
24
Er tauchte auf, nachdem Johannes alle Leute gewarnt hatte, sie sollten nicht lĂ€nger rumsĂŒndigen und sich stattdessen taufen lassen.
25
Johannes hat sein Ding durchgezogen und dabei immer die Ansage gemacht: ‚Ich bin nicht der, fĂŒr den ihr mich haltet. Da kommt noch jemand nach mir, der bringt es noch viel mehr als ich, dem kann ich noch nicht mal den Koffer tragen.‘
26
Hey, ihr Leute, die ihr aus dieser Familie von Abraham kommt, die ihr auf Gott setzt und ihn toll findet, das Ding gilt fĂŒr euch!
27
Die Einwohner von Jerusalem und die MĂ€chtigen in der Stadt haben nicht kapiert, wer Jesus ĂŒberhaupt ist. Und damit tun sie genau das, was die Propheten schon ewig vorher wussten und was an jedem Sabbat im Gottesdienst vorgelesen wird.
28
Sie haben ihn hingerichtet, obwohl keine der Anklagen bewiesen werden konnte. Sie verlangten von Pilatus, dass Jesus sterben muss.
29
Das war aber alles genau nach Plan, die alten heiligen BĂŒcher hatten das schon vorausgesagt. Sie haben ihn dann von dem Holzkreuz runtergenommen und ihn beerdigt.
30
Gott hat ihm aber ein fettes Comeback organisiert, er wurde wieder lebendig!
31
In den Tagen darauf hat er noch oft mit seinen JĂŒngern abgehangen. Sie sind Zeugen dafĂŒr, dass Jesus der Sohn von Gott ist.
32
Wir erzÀhlen euch jetzt diese gute Nachricht weiter! Das Versprechen, was Gott unseren Leuten vor Ewigkeiten gegeben hat,
33
das hat er jetzt eingelöst, dadurch dass er Jesus wieder lebendig gemacht hat. Schon im zweiten Psalm steht: ‚Du bist mein Sohn. Heute werde ich dich zum Chef machen.‘
34
Gott hatte ja schon in der alten heiligen Schrift die Ansage gemacht, dass Jesus nicht lange tot sein wird, dass er nie vergammeln wĂŒrde. Er sagt da: ‚Ich werde voll zu euch stehen, so wie ich es David versprochen habe.‘
35
In einer anderen Bibelstelle steht sogar: ‚Du wirst es nicht zulassen, dass dein AuserwĂ€hlter vergammeln wird.‘
36
Damit konnte nicht der König David gemeint sein. Er ist ja abgekratzt, nachdem er seinen Job fĂŒr Gott getan hatte. Er wurde begraben und ist jetzt nur noch Erde.
37
Der, der tot war und den Gott dann wieder lebendig gemacht hat, ist nicht vergammelt!
38
Und damit ist bewiesen, Kollegen, dass Jesus der Typ ist, der in der Lage ist, euren Mist zu vergeben.
39
Jeder, der sein Vertrauen auf ihn setzt, muss fĂŒr seinen Mist nicht mehr bezahlen. Das alte Programm von Mose, sein Gesetz, konnte das nicht leisten.
40
Passt auf, dass ihr nicht so draufkommt, wie die Propheten das beschrieben haben:
41
‚Ihr miesen LĂŒgner! Kommt aus eurer Total-egal-Haltung raus, es geht um euer Leben! Denn in eurer Zeit werde ich die derbsten Sachen tun, Dinge, die ihr kaum nachvollziehen könnt.‘“
42
Nachdem Paulus und Barnabas aus dem Gottesdienst abgehauen waren, bekamen sie eine Anfrage, ob sie am nÀchsten Sabbat noch mal die gleiche Rede halten könnten.
43
Viele von den Juden, aber auch andere Leute, die zu der Zeit in der Synagoge abhingen, gingen mit Paulus und Barnabas. Die Apostel machten ihnen klar, dass sie auf jeden Fall bei der Sache bleiben mĂŒssen und diese Chance, dass Gott sie so liebt und annimmt, nicht an sich vorbeiziehen lassen sollten.
44
Am nÀchsten Sabbat waren alle Leute aus der Stadt wieder am Start, um zu hören, was Gott zu sagen hat.
45
Als die Juden mitkriegten, was fĂŒr einen Erfolg die Christen hatten, wurden sie voll neidisch. Sie versuchten Paulus zuzulabern und rissen dabei ein paar schlechte Witze.
46
Aber Paulus und Barnabas blieben ganz locker. Sie sagten zu ihnen: „Ihr Juden seid eigentlich als Erste an der Reihe gewesen, die Message von Gott zu hören. Weil ihr aber keinen Bock drauf hattet und damit auch klar wurde, dass euch das neue unendliche Leben total egal ist, darum reden wir ab jetzt auch zu den anderen Völkern.
47
Gott hat uns diese Order gegeben: ‚Ich hab dafĂŒr gesorgt, dass du die Richtung vorgibst fĂŒr alle Völker, die auf der Erde leben, damit du ihnen sagst, wo es langgeht.‘“
48
Als die Leute, die keine Juden waren, das hörten, freuten sie sich total und bedankten sich bei Gott fĂŒr diese Neuigkeit! Und alle, die schon vorher von Gott dafĂŒr ausgesucht wurden, fingen an, ihr Vertrauen auf ihn zu setzen.
49
So sprach sich die Message von Gott ĂŒberall rum, weit ĂŒber die Grenzen der Stadt hinaus.
50
Die Juden kriegten es aber hin, so lange gegen Paulus und Barnabas abzulĂ€stern, bis alle Frauen und MĂ€nner, die in der Stadt was zu sagen hatten, keinen Bock mehr auf die beiden hatten. Sie organisierten so einen Dauerstress, dass die beiden schließlich die Stadt verließen.
51
Frei nach dem Motto „Nach uns die Sintflut“ verschwanden sie in Richtung Ikonium.
52
Die Jesus-Leute, die in Antiochia blieben, waren aber alle total abgefĂŒllt mit dem heiligen Geist.
   

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