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Markus kapitel 6 - DE_Volxbibel | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 19-21  

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Markus kapitel 6
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Als nÀchster Ort auf der Tour war seine Heimstadt Nazareth angesetzt. Seine Freunde waren mit ihm dabei.
2
Und an dem religiösen Feiertag der Juden, dem Sabbat, hing er in der dortigen Synagoge und gab ein paar Unterrichtsstunden in Sachen Glauben. Viele, die da zuhörten, kamen mit Jesus gar nicht klar. „Woher kann er so gut reden? Von wem hat er das gelernt, was er da von sich gibt? Und wie kriegt er diese derben Wunder ĂŒberhaupt hin?“, waren die gĂ€ngigen Fragen.
3
„Ist das nicht dieser Zimmermann, einer der Söhne von Maria?“ „Ja genau, der Bruder von Jakobus und Joses, von Judas und Simon?!“ „Wohnen nicht seine Schwestern hier um die Ecke?“ Einige reagierten echt abgegessen auf Jesus.
4
„Ein Prophet hat in seiner Heimat immer ein AuswĂ€rtsspiel“, meinte Jesus, „auch wenn er woanders noch so angesagt ist.“
5
Er war da auch nicht in der Lage, irgendwelche Wunder zu tun, ausgenommen an ein paar Leuten, die heilte er.
6
Er kriegte das nicht auf die Reihe, dass die Menschen da so wenig Vertrauen hatten. Darum ging er dann in andere Dörfer, die in der Gegend waren, und erzÀhlte dort von Gott.
7
Jesus organisierte ein Meeting mit seinen zwölf Freunden. Er teilte sie in Zweier-Teams auf und gab ihnen genaue Order, was sie auf ihrer Tour machen sollten. Und dann ĂŒbertrug er auf sie auch die Vollmachten, fiese Geister, DĂ€monen und so weiter auszutreiben.
8
Er sagte ihnen, sie sollten sich keine dicken Sachen einpacken, nur einen Wanderstock, sonst nichts. Keinen Proviant, keinen Rucksack und auch keine Kohle.
9
Auch auf eine zweite Garnitur Klamotten sollten sie verzichten. Nur ein paar Wanderboots waren akzeptiert.
10
„Wenn ihr in irgendeinem Ort seid, dann pennt nur in einer HĂŒtte und wechselt nicht stĂ€ndig den Gastgeber“, gab Jesus noch als Tipp auf den Weg.
11
„Und wenn die Menschen in einem Dorf mal keinen Bock auf euch haben oder keinen Bock auf das, was ihr zu sagen habt, dann habt ihr euren Teil getan, ab jetzt ist es Gottes Sache. Winkt ihnen noch einmal und dann tschĂŒss. Ihr könnt sie dann ruhig ihrem Schicksal ĂŒberlassen.“
12
Ab dann zogen seine Freunde los. Überall sagten sie den Leuten: „Ihr mĂŒsst eine total neue Ausrichtung in euer Leben kriegen! Hört auf Mist zu bauen, lebt mit Gott!“
13
Sie befreiten viele Menschen von fiesen Geistern, die in ihnen lebten, und heilten auch sehr viele Kranke, indem sie sie mit Öl eincremten und dann fĂŒr sie beteten.
14
Jesus war die News des Tages, und ĂŒberall redete man von ihm und von dem, was er so draufhatte. Der König Herodes bekam auch Wind davon. „Johannes ist, nachdem er gestorben war, wieder lebendig geworden!“, erzĂ€hlte man ihm. „Er hat den Tod besiegt, darum kann er auch so große Wunder tun.“
15
Ein anderes GerĂŒcht war, dass Jesus der Prophet Elia wĂ€re. Und andere glaubten, Jesus wĂ€re einfach ein derber Prophet, so von der Kategorie der alten Prophetentypen.
16
Herodes bekam Panik, denn er hatte Johannes tatsĂ€chlich den Kopf abschlagen lassen. „Der ist vom Tod zurĂŒckgekommen und lebt wieder!“, meinte er.
17
Herodes hatte Johannes nÀmlich verhaften lassen, um sich bei Herodias einzuschleimen. Sie war eigentlich mal die Ehefrau von seinem Bruder gewesen, aber Herodes hatte sie trotzdem zur Frau genommen, obwohl das gesetzlich verboten war.
18
Johannes hatte Herodes immer wieder belabert: „Was du tust, ist ungesetzlich! Du darfst nicht die Frau deines Bruders heiraten, das ist verboten!“
19
Herodias schob voll den Hassfilm gegen Johannes. Sie hÀtte ihn am liebsten sofort töten lassen, aber so mal eben ohne Erlaubnis vom König ging das nicht.
20
Herodes hatte dagegen Respekt vor Johannes. Er war der Meinung, Johannes war gut drauf, und glaubte, dass der immer genau das tat, was Gott wollte. Darum passte er sehr auf ihn auf. Auch wenn Johannes ihn und seinen Lebensstil oft in Frage stellte, hörte er ihm gerne zu.
21
Aber dann bot sich fĂŒr Herodias eine gute Gelegenheit, Johannes aus dem Weg zu rĂ€umen. Und zwar hatte Herodes irgendwann seine große Geburtstagsparty am Start. Alles, was Rang und Namen hatte, war eingeladen.
22
Seine Tochter (die auch Herodias hieß) machte auf der Party eine kleine VorfĂŒhrung. Sie tanzte einen voll erotischen Tanz, und alle waren total begeistert. Der König sagte ĂŒberschwĂ€nglich zu ihr: „Das war so geil, du kannst von mir heute haben, was du willst,
23
egal worum du mich bittest! Und wenn du die HĂ€lfte von meinem Vermögen haben willst, ich wĂŒrde es dir glatt geben!“
24
Herodias ging gleich zu Mutter: „Was soll ich denn jetzt sagen?“, fragte sie. „Sag ihm, er soll dir den Kopf von Johannes bringen!“, antwortete die Mutter.
25
Das MĂ€dchen ging zurĂŒck und sagte zu ihm: „Ich will den Kopf vom Johannes auf einem Silbertablett von dir serviert haben!“
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Na ja, da war der König erst mal traurig, aber er wollte vor seinen GĂ€sten auch nicht peinlich rĂŒberkommen.
27
Dann musste der Vollstreckungsbeamte in das GefÀngnis gehen, und auf Befehl des Königs wurde dem Johannes der Kopf abgeschlagen.
28
Den Kopf brachte er dann wieder in den Saal rein, auf einem Silbertablett, wie gewĂŒnscht. Er gab ihn dem MĂ€dchen, und sie gab ihn an ihre Mutter weiter.
29
Die News kam auch zu den SchĂŒlern von Johannes. Sie holten den toten Körper dann gleich ab und beerdigten ihn.
30
Die von Jesus ausgesandten Freunde kamen dann irgendwann aufgeregt wieder zurĂŒck, um von ihrer Tour Bericht zu erstatten.
31
Jesus organisierte erst mal eine kleine Freizeit fĂŒr seine Jungs. „Lasst uns irgendwo hingehen, wo ihr euch entspannen könnt“, meinte er. Die ganze Zeit waren nĂ€mlich irgendwelche Leute um sie rum, die irgendetwas wollten. Oft war noch nicht mal Zeit zum Essen ĂŒbrig.
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Sie nahmen ein Boot und fuhren damit an einen Platz, wo sie ihre Ruhe hatten.
33
Die Leute kriegten das aber spitz, und als sie mit dem Boot woanders anlegen wollten, wartete da schon wieder eine ganze Meute auf sie.
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Als Jesus aus dem Boot steigen wollte, waren schon sehr viele Menschen da. Diese Leute taten Jesus voll Leid, sie kamen ihm vor wie Kinder ohne Eltern. Er nahm sich sehr viel Zeit fĂŒr sie und brachte ihnen eine Menge Sachen bei.
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Am spĂ€ten Nachmittag meinten ein paar seiner Freunde: „Hier ist echt tote Hose, und es wird langsam auch spĂ€t.
36
Schick die Leute doch nach Hause, damit sie da was essen können oder sich irgendwo was zu essen kaufen.
37
Jesus hatte aber eine andere Idee: „Ihr könnt sie doch auch zum Essen einladen!“ ? „Wie jetzt, wie soll das denn gehen? Keiner von uns hat so viel Kohle, um hier alle satt zu kriegen!“
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„Checkt mal ab, wie viele Brote wir zusammenbekommen!“, sagte Jesus. Nach einer Zeit kamen sie zurĂŒck: „FĂŒnf Brote und zwei Frikadellen, das ist alles.“
39
Jesus teilte die Menge in Gruppen auf und sagte ihnen, sie sollten sich mal auf das Gras setzen.
40
Die GruppenstĂ€rke war entweder fĂŒnfzig oder hundert MĂ€nner plus Frauen.
41
Dann nahm er die fĂŒnf Brote und die zwei Frikadellen. Er sah Richtung Himmel und betete fĂŒr das Essen. Danach zerteilte er das Brot in kleinere StĂŒcke und ĂŒbergab es seinen Freunden. Die verteilten dann die Frikadellen und das Brot unter die Leute.
42
Alle hatten fett zu essen.
43
Anschließend wurden die Reste eingesammelt, und es kamen tatsĂ€chlich ĂŒber zwölf Eimer mit Essen zurĂŒck!
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Insgesamt fĂŒnftausend MĂ€nner plus die Frauen waren am Ende pappsatt!
45
Danach sagte Jesus seinen Freunden, sie sollten schon mal vorfahren, er wollte noch etwas bei den Leuten bleiben und sich in Ruhe verabschieden.
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Endlich war Jesus dann mal alleine. Er ging auf einen Berg, um mit Gott zu labern.
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Schließlich wurde es dunkel, als seine Freunde noch mit ihrem Boot draußen auf dem Meer waren.
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Jesus konnte vom Strand aus sehen, wie plötzlich ein schlimmer Sturm aufkam und sie voll gegen die Wellen kÀmpfen mussten, um nicht zu ersaufen. Es war wohl gegen vier Uhr morgens, als er plötzlich auf dem Wasser an ihrem Boot vorbeischlenderte!
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Als sie das sahen, kriegten die aber voll die Paras und schrien wie blöd rum.
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Sie dachten, sie wĂ€ren wohl auf einem Horrortrip! Aber Jesus rief ihnen sofort zu: „Keine Panik, Jungs! Ich bin es doch nur!“
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Er kam in das Boot, und der Sturm war plötzlich auch weg. Die MÀnner kriegten das alle nicht auf die Reihe, was sie da gerade mal wieder live miterlebt hatten.
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Obwohl sie das große Wunder mit dem vielen Essen auf der Wiese mitbekommen hatten, hatten sie noch nicht wirklich kapiert, dass man Jesus total vertrauen kann.
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Als sie auf der anderen Seite des Sees mit dem Boot anlegten
54
und ausgestiegen waren, hatte sich die Ankunft von Jesus sofort rumgesprochen.
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Aus jedem Kaff kamen die Leute angeströmt, Menschen mit schwerer Körperbehinderung, viele Leute, die echt krank waren.
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Egal wo Jesus war, ob in der Stadt oder auf dem Land, ĂŒberall brachten sie immer viele kranke Menschen zu ihm. Teilweise fragten sie ihn nur, ob man mal seine Klamotten anfassen dĂŒrfte. Und wirklich jeder, der ihn berĂŒhrte, wurde geheilt!
   

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