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Markus kapitel 1 - DE_Volxbibel - DE_Elberfelderbibel1905 | Bibel-lesen.com

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  • 1 Korinther 13-16  

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Markus kapitel 1
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Hier geht es um eine sehr coole Sache, wirklich gute Nachrichten fĂŒr alle, ĂŒber Jesus Christus, den Sohn von Gott!
1
Anfang des Evangeliums Jesu Christi, des Sohnes Gottes;
2
Es fing alles genau so an, wie es der Prophet Jesaja schon im alten Buch vorhergesagt hatte: „Pass auf! Ich werde fĂŒr dich einen Ansager organisieren. Er wird im Voraus fĂŒr alles sorgen.
2
wie geschrieben steht in Jesaias, dem Propheten: "Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg bereiten wird".
3
Der ist wie ein Megaphon, man hört ihn schon von weitem, und er wird rufen: ‚Platz da! Der Meister kommt! Macht den Weg frei!‘“
3
"Stimme eines Rufenden in der WĂŒste: Bereitet den Weg des Herrn, machet gerade seine Steige!"
4
Dieser Ansager hieß Johannes. Er lebte mitten in der WĂŒste und forderte die Leute auf, sich bei einem religiösen Ritual waschen zu lassen, man nannte das Taufe. Es sollte ein Zeichen dafĂŒr sein, dass man sein Leben Ă€ndern wollte.
4
Johannes kam und taufte in der WĂŒste und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der SĂŒnden.
5
Von ĂŒberall kamen die Leute angereist, aus Jerusalem und JudĂ€a, um sich seine Reden anzuhören. Sie erzĂ€hlten ihm, wo sie Mist in ihrem Leben gebaut hatten, und dann taufte er sie.
5
Und es ging zu ihm hinaus das ganze jĂŒdische Land und alle Bewohner von Jerusalem; und sie wurden im Jordanflusse von ihm getauft, indem sie ihre SĂŒnden bekannten.
6
Johannes hatte Klamotten aus Kamelhaaren und trug dazu einen LedergĂŒrtel. Er aß Heuschrecken mit Honig zum Mittag, so krass drauf war er.
6
Johannes aber war bekleidet mit Kamelhaaren und einem ledernen GĂŒrtel um seine Lenden; und er aß Heuschrecken und wilden Honig.
7
Er machte allen Leuten die Ansage: „Bald wird einer da sein, der ist so wichtig und groß, dem kann ich noch nicht einmal die Schuhe putzen.
7
Und er predigte und sagte: Es kommt nach mir, der stĂ€rker ist als ich, dessen ich nicht wĂŒrdig bin, ihm gebĂŒckt den Riemen seiner Sandalen zu lösen.
8
Ich hab nur mit Wasser getauft. Der wird aber mit der Kraft von Gott taufen, mit seinem Geist!“
8
Ich zwar habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit Heiligem Geiste taufen.
9
Schließlich kam Jesus, der aus der Stadt Nazareth stammte, mal vorbei. Er wollte sich auch taufen lassen.
9
Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus von Nazareth in GalilÀa, und wurde von Johannes in dem Jordan getauft.
10
Als er nach der Taufe aus dem Wasser wieder hochkam, öffnete sich der Himmel ganz plötzlich ĂŒber ihm. Der Geist, der von Gott kommt, schwebte zu ihm hinunter und zwar in Form einer Taube.
10
Und alsbald, als er von dem Wasser heraufstieg, sah er die Himmel sich teilen und den Geist wie eine Taube auf ihn herniederfahren.
11
Und dann hörte man plötzlich eine Stimme aus dem Nichts, die laut sagte: „Du bist mein Sohn, den ich sehr liebe. Ich freue mich total ĂŒber dich!“
11
Und eine Stimme geschah aus den Himmeln: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.
12
Kurze Zeit spĂ€ter fĂŒhrte der Geist von Gott Jesus in die WĂŒste.
12
Und alsbald treibt der Geist ihn hinaus in die WĂŒste.
13
Vierzig Tage lang hatte er dort eine Ă€tzende Zeit. Satan versuchte ihn dabei vom richtigen Weg abzubringen. Er lebte mit den Tieren zusammen, und ein paar Engel kamen vorbei, die fĂŒr ihn sorgten.
13
Und er war vierzig Tage in der WĂŒste und wurde von dem Satan versucht; und er war unter den wilden Tieren, und die Engel dienten ihm.
14
Nachdem Johannes von Herodes Antipas, der damals das Sagen hatte, in den Knast gesteckt worden war, zog Jesus nach GalilÀa, um von da aus loszulegen. Er erzÀhlte folgende Message:
14
Nachdem aber Johannes ĂŒberliefert war, kam Jesus nach GalilĂ€a, predigte das Evangelium des Reiches Gottes und sprach:
15
„Es geht los, Leute! Es hat eine neue Zeit begonnen, eine Zeit, in der Gott das Sagen hat. Hört auf, Dinge zu tun, die Gott nicht will, und setzt euer Vertrauen auf diese neue gute Nachricht!“
15
Die Zeit ist erfĂŒllt, und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Buße und glaubet an das Evangelium.
16
Am See Genezareth traf Jesus auf Simon und dessen Bruder Andreas. Die waren von Beruf Fischer und gerade bei der Arbeit.
16
Als er aber am See von GalilÀa wandelte, sah er Simon und Andreas, Simons Bruder, die in dem See ein Netz hin-und herwarfen, denn sie waren Fischer.
17
Jesus meinte zu den beiden: „Hey ihr zwei! Kommt mit, ich will euch zeigen, wie man Menschen an die Angel kriegt.“
17
Und Jesus sprach zu ihnen: Kommet mir nach, und ich werde euch zu Menschenfischern machen;
18
Die zwei ließen sofort alles stehen und liegen und gingen mit ihm mit.
18
und alsbald verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.
19
Gleich um die Ecke hingen die Söhne von ZebedÀus, Jakobus und Johannes, im Boot, um Netze zu flicken.
19
Und von dannen ein wenig weitergehend, sah er Jakobus, den Sohn des ZebedÀus, und seinen Bruder Johannes, auch sie im Schiffe, wie sie die Netze ausbesserten;
20
Zu denen sagte Jesus auch nur: „Mitkommen!“, und beide folgten ihm sofort. Sie ließen ihren Vater bei den Zeitarbeitern, die auch mit im Boot waren, zurĂŒck und gingen mit ihm.
20
und alsbald rief er sie. Und sie ließen ihren Vater ZebedĂ€us in dem Schiffe mit den Tagelöhnern und gingen weg, ihm nach.
21
Schließlich kamen sie in die Stadt Kapernaum. An dem besonderen jĂŒdischen Feiertag, dem Sabbat, ging Jesus in die Synagoge
Synagogen nannte man die HĂ€user, in denen die Juden am Sabbat (Samstag) ihren Gottesdienst feierten.
, um den Leuten dort was beizubringen.
21
Und sie gehen hinein nach Kapernaum. Und alsbald an dem Sabbath ging er in die Synagoge und lehrte.
22
Alle waren total baff von seiner Art und von dem, was er so rĂŒberbrachte. Er hatte es voll drauf, im Gegensatz zu diesen Schriftgelehrten, den religiösen Profis, die auch immer aus dem alten besonderen Buch zitierten. Alle merkten sehr krass, dass durch Jesus Gott zu ihnen redete.
22
Und sie erstaunten sehr ĂŒber seine Lehre: denn er lehrte sie wie einer, der Gewalt hat, und nicht wie die Schriftgelehrten.
23
In der Synagoge war ein Typ, der hatte so einen fiesen Geist in seinem Körper, einen DÀmon.
23
Und es war in ihrer Synagoge ein Mensch mit einem unreinen Geiste;
24
Der fing voll an zu zappeln und schrie: „Was willst du, Jesus? Bist du da, um uns fertig zu machen? Ich weiß genau, wer du bist. Du bist der von Gott AuserwĂ€hlte!“
24
und er schrie auf und sprach: Laß ab! Was haben wir mit dir zu schaffen, Jesu, Nazarener? Bist du gekommen, uns zu verderben? Ich kenne dich, wer du bist: der Heilige Gottes.
25
„Halt’s Maul!“, schrie Jesus zurĂŒck. „Verlass diesen Typen!“
25
Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm!
26
Der DĂ€mon zappelte hin und her, quiekte noch einmal, und dann zog er Leine.
26
Und der unreine Geist zerrte ihn und rief mit lauter Stimme und fuhr von ihm aus.
27
Die Zuschauer waren alle total durch! Sie steckten die Köpfe zusammen und meinten: „Was ist das fĂŒr eine derbe Geschichte, die der da erzĂ€hlt? Und woher hat er diese Power? Sogar die DĂ€monen mĂŒssen tun, was er sagt!“
27
Und sie entsetzten sich alle, so daß sie sich untereinander befragten und sprachen: Was ist dies? Was ist dies fĂŒr eine neue Lehre? Denn mit Gewalt gebietet er selbst den unreinen Geistern, und sie gehorchen ihm.
28
Die News verbreiteten sich wie ein Lauffeuer in ganz GalilÀa.
28
Und alsbald ging das GerĂŒcht von ihm aus in die ganze Umgegend von GalilĂ€a.
29
Als Jesus aus der Synagoge draußen war, wollten sie noch Simon und Andreas besuchen gehen. Jakobus und Johannes waren auch dabei.
29
Und alsbald gingen sie aus der Synagoge und kamen in das Haus Simons und Andreas', mit Jakobus und Johannes.
30
Die Schwiegermutter von Simon war sehr krank. Sie hatte Grippe und lag mit vierzig Fieber im Bett. Als sie ihm das gesagt hatten,
30
Die Schwiegermutter Simons aber lag fieberkrank danieder; und alsbald sagen sie ihm von ihr.
31
machte er auch noch einen Krankenbesuch klar. Er ging in das Zimmer und packte ihre Hand. Dann zog er sie aus dem Bett hoch, und im selben Augenblick war das Fieber weg! Die Frau ging erst mal in die KĂŒche und machte einen Imbiss fĂŒr alle.
31
Und er trat hinzu und richtete sie auf, indem er sie bei der Hand ergriff; und das Fieber verließ sie alsbald, und sie diente ihnen.
32
Abends nach Sonnenuntergang war Sprechstunde angesagt. Alle Leute, die irgendwie krank waren oder auch Probleme mit DĂ€monen hatten, wurden vorbeigebracht.
32
Als es aber Abend geworden war, als die Sonne unterging, brachten sie alle Leidenden und Besessenen zu ihm;
33
Die ganze Stadt war plötzlich an der TĂŒr und wollte was.
33
und die ganze Stadt war an der TĂŒr versammelt.
34
Sehr viele Leute wurden an dem Abend von Jesus wieder gesund gemacht. Er bekĂ€mpfte viele DĂ€monen erfolgreich. Nachdem die DĂ€monen aus dem Menschen rausgeschmissen waren, gab Jesus ihnen die Order, bloß nichts zu sagen. Denn die wussten genau, wer ihnen da gegenĂŒberstand.
34
Und er heilte viele, die an mancherlei Krankheiten leidend waren; und er trieb viele DĂ€monen aus und erlaubte den DĂ€monen nicht zu reden, weil sie ihn kannten.
35
Am nÀchsten Morgen ging Jesus erst mal an einen Ort, wo er ganz alleine sein konnte, um zu beten.
35
Und frĂŒhmorgens, als es noch sehr dunkel war, stand er auf und ging hinaus und ging hin an einen öden Ort und betete daselbst.
36
SpÀter gingen ihm Simon und die anderen hinterher.
36
Und Simon und die mit ihm waren, gingen ihm nach;
37
Als sie ihn gefunden hatten, meinte einer: „Hey Jesus, alle wollen wissen, wo du bist!“
37
und als sie ihn gefunden hatten, sagen sie zu ihm: Alle suchen dich.
38
„Wir haben noch eine lange Tour vor uns, ich will noch in anderen StĂ€dten Predigten halten. Dazu bin ich da.“
38
Und er spricht zu ihnen: Laßt uns anderswohin in die nĂ€chsten Flecken gehen, auf daß ich auch daselbst predige; denn dazu bin ich ausgegangen.
39
Also zog er durch das ganze Gebiet von GalilÀa, er predigte in den Synagogen, und bei vielen Leuten vertrieb er auch die bösen Geister aus ihrem Körper.
39
Und er predigte in ihren Synagogen in ganz GalilÀa und trieb die DÀmonen aus.
40
Da kam ein Typ, der eine ganz schlimme Krankheit hatte, so was wie Aids, zu Jesus. Er kniete sich vor ihm hin und bettelte: „Herr Jesus, ich weiß, wenn Sie wollen, dann können Sie mich gesund machen!“
40
Und es kommt ein AussÀtziger zu ihm, bittet ihn und kniet vor ihm nieder und spricht zu ihm: Wenn du willst, kannst du mich reinigen.
41
Der Typ tat Jesus voll Leid. Er fasste ihn an und sagte: „Ist in Ordnung. Du bist jetzt gesund!“
41
Jesus aber, innerlich bewegt, streckte die Hand aus, rĂŒhrte ihn an und spricht zu ihm: Ich will; sei gereinigt.
42
Sofort waren die Symptome weg, und er war geheilt.
42
Und wÀhrend er redete, wich alsbald der Aussatz von ihm, und er war gereinigt.
43
Jesus verpasste ihm aber erst mal einen Maulkorb:
43
Und er bedrohte ihn und schickte ihn alsbald fort und spricht zu ihm:
44
„Geh jetzt sofort zum Priester und lass dich von ihm durchchecken. Unterwegs mit keinem reden, klar? Nimm ein paar Sachen auf dem Weg mit, die du dann in unserem Tempel nach den Vorschriften von Mose auf dem Altar verbrennen musst. Damit soll allen bewiesen werden, dass du wirklich gesund bist!“
44
Siehe zu, sage niemand etwas; sondern gehe hin, zeige dich dem Priester und opfere fĂŒr deine Reinigung, was Moses geboten hat, ihnen zu einem Zeugnis.
45
Aber der Typ hielt sich nicht an die Abmachung. Völlig begeistert erzĂ€hlte er jedem, den er vors Rohr kriegte, von seiner Heilung. Dadurch wurde Jesus berĂŒhmt und konnte sich nicht mehr ĂŒberall blicken lassen. Schließlich hing er nur noch an PlĂ€tzen rum, die nicht so viele Leute kannten. Aber auch da waren schnell viele Menschen von ĂŒberall bei ihm.
45
Er aber ging weg und fing an, es viel kundzumachen und die Sache auszubreiten, so daß er nicht mehr öffentlich in die Stadt gehen konnte; sondern er war draußen in öden Örtern, und sie kamen von allen Seiten zu ihm.
   

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