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MatthÀus kapitel 2 - DE_Volxbibel - DE_Elberfelderbibel1905 | Bibel-lesen.com

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  • Matthaeus 4-6  

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MatthÀus kapitel 2
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Jesus wurde in dem Dorf Bethlehem im Bezirk JudĂ€a in Israel geboren. Herodes hatte damals dort das Sagen. Irgendwann kamen so Astrologen aus Vorderasien in die Hauptstadt Jerusalem und quetschten ĂŒberall die Leute aus:
1
Als aber Jesus zu Bethlehem in JudÀa geboren war, in den Tagen Herodes', des Königs, siehe, da kamen Magier vom Morgenlande nach Jerusalem, welche sprachen:
2
„Wisst ihr, wo das Kind jetzt ist, das in Zukunft das Sagen in Israel haben soll? Wir haben da so einen besonderen Stern gesehen und sind deswegen extra hergekommen, um ihm die Ehre zu erweisen, die ihm zusteht!“
2
Wo ist der König der Juden, der geboren worden ist? Denn wir haben seinen Stern im Morgenlande gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen.
3
Der König Herodes war total aufgebracht, als er das hörte, und nicht nur er, alle in Jerusalem waren das.
3
Als aber der König Herodes es hörte, wurde er bestĂŒrzt, und ganz Jerusalem mit ihm;
4
Er organisierte sofort ein Meeting mit den angesagtesten religiösen Typen und den Leuten, die viel studiert hatten und eine Menge wussten. Die fragte er: „Wisst ihr, wo dieser König geboren werden soll?“
4
und er versammelte alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle.
5
Darauf meinten sie zu ihm: „In Bethlehem, das hat Micha schon in seinem Prophetenbuch geschrieben. Dort steht:
5
Sie aber sagten ihm: Zu Bethlehem in JudÀa; denn also steht durch den Propheten geschrieben:
6
‚Bethlehem, du bist nicht die unangesagteste Stadt in JudĂ€a. Denn aus dir wird ein Herrscher kommen, der sich um meine Leute in Israel kĂŒmmern wird, ein guter!‘“
6
"Und du, Bethlehem, Land Juda, bist keineswegs die geringste unter den FĂŒrsten Judas; denn aus dir wird ein FĂŒhrer hervorkommen, der mein Volk Israel weiden wird".
7
Da rief Herodes die Forscher heimlich zu sich, weil er genau wissen wollte, wann sie den Stern zum ersten Mal gesehen hatten. Dann schickte er sie ab nach Bethlehem:
7
Dann berief Herodes die Magier heimlich und erforschte genau von ihnen die Zeit der Erscheinung des Sternes;
8
„Ihr mĂŒsst dort das Kind suchen und mir sofort Bescheid geben, wenn ihr es gefunden habt, okay? Ich gehe dann auch mal vorbei, um mich vor ihm tief zu verbeugen und ihn anzubeten.“
8
und er sandte sie nach Bethlehem und sprach: Ziehet hin und forschet genau nach dem Kindlein; wenn ihr es aber gefunden habt, so berichtet es mir, damit auch ich komme und ihm huldige.
9
Nachdem sie dies so bequatscht hatten, gingen die Astrologen nach Bethlehem. Dort passierte etwas total Abgefahrenes: Der Stern, den sie in Vorderasien gesehen hatten, leitete sie fast wie ein GPS-System direkt zu der HĂŒtte, wo das Baby lag.
9
Sie aber, als sie den König gehört hatten, zogen hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenlande gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er kam und oben ĂŒber dem Orte stand, wo das Kindlein war.
10
DarĂŒber flippten sie vor Freude total aus.
10
Als sie aber den Stern sahen, freuten sie sich mit sehr großer Freude.
11
Sie gingen in die HĂŒtte, wo der Stern drĂŒber stehen blieb, und fanden dort Maria mit ihrem Baby. Sie fielen sofort auf ihre Knie und jubelten ihm zu. Anschließend packten sie die Geschenke aus, Gold sowie ganz wertvolle DĂŒfte und KrĂ€uter, die sie extra aus ihrem Land mitgebracht hatten.
11
Und als sie in das Haus gekommen waren, sahen sie das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm; und sie taten ihre SchÀtze auf und opferten ihm Gaben: Gold und Weihrauch und Myrrhe.
12
In der Nacht sagte Gott durch einen Traum zu ihnen, sie sollten nicht mehr bei Herodes vorbeischauen. Darum wÀhlten sie einen Umweg, um nach Hause zu kommen.
12
Und als sie im Traum eine göttliche Weisung empfangen hatten, nicht wieder zu Herodes zurĂŒckzukehren, zogen sie auf einem anderen Wege hin in ihr Land.
13
In der nĂ€chsten Nacht hatte Josef einen heftigen Traum: Er sah einen Engel Gottes, der ihm befahl: „Ab nach Ägypten! Nimm das Baby und die Mutter und mach dich auf die Socken. Ich werde mich bei dir melden, wenn ihr zurĂŒckgehen könnt. Herodes will nĂ€mlich euer Kind töten.“
13
Als sie aber hingezogen waren, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn dem Joseph im Traum und spricht: Stehe auf, nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und fliehe nach Ägypten, und sei daselbst, bis ich es dir sage; denn Herodes wird das Kindlein suchen, um es umzubringen.
14
Da stand Josef auf und haute noch in der Nacht mit Maria und dem Baby ab nach Ägypten.
14
Er aber stand auf, nahm das Kindlein und seine Mutter des Nachts zu sich und zog hin nach Ägypten.
15
Dort blieben sie, bis Herodes gestorben war. Damit erfĂŒllte sich, was schon die alten Propheten frĂŒher mal vorausgesagt hatten: „Ich habe meinen Sohn aus Ägypten rausgeholt.“
15
Und er war daselbst bis zum Tode Herodes', auf daß erfĂŒllt wĂŒrde, was von dem Herrn geredet ist durch den Propheten, welcher spricht: "Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen."
16
Herodes rastete total aus, als er checkte, dass die Astrologen ihn gelinkt hatten. WĂŒtend ließ er alle Jungen töten, die unter zwei Jahre alt waren und in Bethlehem und Umgebung wohnten. Als Anhaltspunkt berechnete er die Geburtszeit nach den Angaben der Sternenforscher.
16
Da ergrimmte Herodes sehr, als er sah, daß er von den Magiern hintergangen worden war; und er sandte hin und ließ alle Knaben töten, die in Bethlehem und in allen seinen Grenzen waren, von zwei Jahren und darunter, nach der Zeit, die er von den Magiern genau erforscht hatte.
17
Mit diesem derben, brutalen Mord wurde wahr, was der Prophet Jeremia schon vor langer Zeit vorhergesagt hatte:
17
Da wurde erfĂŒllt, was durch den Propheten Jeremias geredet ist, welcher spricht:
18
„In der Stadt Rama wird man ohne Ende Angst haben und weinen. Rahel wird heulen, weil ihre Kinder alle tot sind. Keiner kann sie richtig trösten, denn nicht eins wurde am Leben gelassen.“
18
"Eine Stimme ist in Rama gehört worden, Weinen und viel Wehklagen: Rahel beweint ihre Kinder, und sie wollte sich nicht trösten lassen, weil sie nicht mehr sind."
19
Als Herodes schließlich das Gras von unten sah, hatte Josef im Traum wieder Besuch von einem Engel Gottes, der zu ihm sagte:
19
Als aber Herodes gestorben war, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn dem Joseph im Traum in Ägypten und spricht:
20
„Mach dich auf die Socken, nimm die Mutter und geh wieder nach Israel zurĂŒck! Die Typen, die das Kind umbringen wollten, sind tot.“
20
Stehe auf, nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und ziehe in das Land Israel; denn sie sind gestorben, die dem Kindlein nach dem Leben trachteten.
21
Also machten sich Josef und Maria auf den Weg zurĂŒck nach Israel.
21
Und er stand auf und nahm das Kindlein und seine Mutter zu sich, und er kam in das Land Israel.
22
Schließlich hörte er das GerĂŒcht, dass Archelaus, der Sohn von Herodes, der neue König von JudĂ€a war. „Schlechte News!“, dachte Josef, denn der war auch ziemlich berĂŒchtigt. Gott sagte ihm aber in einem Traum, er sollte in das Gebiet GalilĂ€a gehen und sich da erst mal ’ne Wohnung nehmen.
22
Als er aber hörte, daß Archelaus ĂŒber JudĂ€a herrsche, anstatt seines Vaters Herodes, fĂŒrchtete er sich, dahin zu gehen; und als er im Traum eine göttliche Weisung empfangen hatte, zog er hin in die Gegenden von GalilĂ€a
23
Sie gingen darum erst mal rĂŒber nach Nazareth und organisierten sich da eine Bude. Dadurch wurde auch das noch wahr, was die Propheten ĂŒber den AuserwĂ€hlten, den Christus, schon vor Jahrhunderten vorhergesagt hatten. Sie schrieben nĂ€mlich: „Man wird von ihm sagen: ,Der kommt nur aus Nazareth.‘“
23
und kam und wohnte in einer Stadt, genannt Nazareth; damit erfĂŒllt wĂŒrde, was durch die Propheten geredet ist: "Er wird Nazarener genannt werden."
   

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