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R├Âmer kapitel 9 - DE_Lutherbibel | Bibel-lesen.com

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  • Matthaeus 13-15  

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R├Âmer kapitel 9
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Kapitel
Kommentar
1
Ich sage die Wahrheit in Christus und l├╝ge nicht, wie mir Zeugnis gibt mein Gewissen in dem Heiligen Geist,
2
da├č ich gro├če Traurigkeit und Schmerzen ohne Unterla├č in meinem Herzen habe.
3
Ich habe gew├╝nscht, verbannt zu sein von Christo f├╝r meine Br├╝der, die meine Gefreundeten sind nach dem Fleisch;
4
die da sind von Israel, welchen geh├Ârt die Kindschaft und die Herrlichkeit und der Bund und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verhei├čungen;
5
welcher auch sind die V├Ąter, und aus welchen Christus herkommt nach dem Fleisch, der da ist Gott ├╝ber alles, gelobt in Ewigkeit. Amen.
6
Aber nicht sage ich solches, als ob Gottes Wort darum aus sei. Denn es sind nicht alle Israeliter, die von Israel sind;
7
auch nicht alle, die Abrahams Same sind, sind darum auch Kinder. Sondern "in Isaak soll dir der Same genannt sein".
8
Das ist: nicht sind das Gottes Kinder, die nach dem Fleisch Kinder sind; sondern die Kinder der Verhei├čung werden f├╝r Samen gerechnet.
9
Denn dies ist ein Wort der Verhei├čung, da er spricht: "Um diese Zeit will ich kommen, und Sara soll einen Sohn haben."
10
Nicht allein aber ist's mit dem also, sondern auch, da Rebekka von dem einen, unserm Vater Isaak, schwanger ward:
11
ehe die Kinder geboren waren und weder Gutes noch B├Âses getan hatten, auf da├č der Vorsatz Gottes best├╝nde nach der Wahl,
12
nicht aus Verdienst der Werke, sondern aus Gnade des Berufers, ward zu ihr gesagt: "Der Ältere soll dienstbar werden dem Jüngeren",
13
wie denn geschrieben steht: "Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich geha├čt."
14
Was wollen wir denn hier sagen? Ist denn Gott ungerecht? Das sei ferne!
15
Denn er spricht zu Mose: "Welchem ich gn├Ądig bin, dem bin ich gn├Ądig; und welches ich mich erbarme, des erbarme ich mich."
16
So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen.
17
Denn die Schrift sagt zum Pharao: "Ebendarum habe ich dich erweckt, da├č ich an dir meine Macht erzeige, auf da├č mein Name verk├╝ndigt werde in allen Landen."
18
So erbarmt er sich nun, welches er will, und verstockt, welchen er will.
19
So sagst du zu mir: Was beschuldigt er uns denn? Wer kann seinem Willen widerstehen?
20
Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, da├č du mit Gott rechten willst? Spricht auch ein Werk zu seinem Meister: Warum machst du mich also?
21
Hat nicht ein T├Âpfer Macht, aus einem Klumpen zu machen ein Gef├Ą├č zu Ehren und das andere zu Unehren?
22
Derhalben, da Gott wollte Zorn erzeigen und kundtun seine Macht, hat er mit gro├čer Geduld getragen die Gef├Ą├če des Zorns, die da zugerichtet sind zur Verdammnis;
23
auf da├č er kundt├Ąte den Reichtum seiner Herrlichkeit an den Gef├Ą├čen der Barmherzigkeit, die er bereitet hat zur Herrlichkeit,
24
welche er berufen hat, n├Ąmlich uns, nicht allein aus den Juden sondern auch aus den Heiden.
25
Wie er denn auch durch Hosea spricht: "Ich will das mein Volk hei├čen, da├č nicht mein Volk war, und meine Liebe, die nicht meine Liebe war."
26
"Und soll geschehen: An dem Ort, da zu ihnen gesagt ward: 'Ihr seid nicht mein Volk', sollen sie Kinder des lebendigen Gottes genannt werden."
27
Jesaja aber schreit f├╝r Israel: "Wenn die Zahl der Kinder Israel w├╝rde sein wie der Sand am Meer, so wird doch nur der ├ťberrest selig werden;
28
denn es wird ein Verderben und Steuern geschehen zur Gerechtigkeit, und der HERR wird das Steuern tun auf Erden."
29
Und wie Jesaja zuvorsagte: "Wenn uns nicht der HERR Zebaoth h├Ątte lassen Samen ├╝brig bleiben, so w├Ąren wir wie Sodom und Gomorra."
30
Was wollen wir nun hier sagen? Das wollen wir sagen: Die Heiden, die nicht haben nach der Gerechtigkeit getrachtet, haben Gerechtigkeit erlangt; ich sage aber von der Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt.
31
Israel aber hat dem Gesetz der Gerechtigkeit nachgetrachtet, und hat das Gesetz der Gerechtigkeit nicht erreicht.
32
Warum das? Darum da├č sie es nicht aus dem Glauben, sondern aus den Werken des Gesetzes suchen. Denn sie haben sich gesto├čen an den Stein des Anlaufens,
33
wie geschrieben steht: "Siehe da, ich lege in Zion einen Stein des Anlaufens und einen Fels des Ärgernisses; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zu Schanden werden."
   

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