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Lukas kapitel 2 - DE_Lutherbibel | Bibel-lesen.com

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  • Offenbarung 19-22  

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Lukas kapitel 2
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Es begab sich aber zu der Zeit, da├č ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, da├č alle Welt gesch├Ątzt w├╝rde.
2
Und diese Sch├Ątzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da Cyrenius Landpfleger von Syrien war.
3
Und jedermann ging, da├č er sich sch├Ątzen lie├če, ein jeglicher in seine Stadt.
4
Da machte sich auch auf Joseph aus Galil├Ąa, aus der Stadt Nazareth, in das j├╝dische Land zur Stadt Davids, die da hei├čt Bethlehem, darum da├č er von dem Hause und Geschlechte Davids war,
5
auf da├č er sich sch├Ątzen lie├če mit Maria, seinem vertrauten Weibe, die ward schwanger.
6
Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, da sie geb├Ąren sollte.
7
Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.
8
Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den H├╝rden, die h├╝teten des Nachts ihre Herde.
9
Und siehe, des HERRN Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des HERRN leuchtete um sie; und sie f├╝rchteten sich sehr.
10
Und der Engel sprach zu ihnen: F├╝rchtet euch nicht! siehe, ich verk├╝ndige euch gro├če Freude, die allem Volk widerfahren wird;
11
denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids.
12
Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.
13
Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:
14
Ehre sei Gott in der H├Âhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.
15
Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: La├čt uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der HERR kundgetan hat.
16
Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegen.
17
Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.
18
Und alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten.
19
Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.
20
Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott um alles, was sie geh├Ârt und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.
21
Und da acht Tage um waren, da├č das Kind beschnitten w├╝rde, da ward sein Name genannt Jesus, welcher genannt war von dem Engel, ehe denn er in Mutterleibe empfangen ward.
22
Und da die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz Mose's kamen, brachten sie ihn gen Jerusalem, auf da├č sie ihn darstellten dem HERRN
23
(wie denn geschrieben steht in dem Gesetz des HERRN: "Allerlei m├Ąnnliches, das zum ersten die Mutter bricht, soll dem HERRN geheiligt hei├čen")
24
und das sie g├Ąben das Opfer, wie es gesagt ist im Gesetz des HERRN: "Ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben."
25
Und siehe, ein Mensch war zu Jerusalem, mit Namen Simeon; und derselbe Mensch war fromm und gottesf├╝rchtig und wartete auf den Trost Israels, und der heilige Geist war in ihm.
26
Und ihm war eine Antwort geworden von dem heiligen Geist, er sollte den Tod nicht sehen, er h├Ątte denn zuvor den Christus des HERRN gesehen.
27
Und er kam aus Anregen des Geistes in den Tempel. Und da die Eltern das Kind Jesus in den Tempel brachten, da├č sie f├╝r ihn t├Ąten, wie man pflegt nach dem Gesetz,
28
da nahm er ihn auf seine Arme und lobte Gott und sprach:
29
HERR, nun l├Ą├čt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast;
30
denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen,
31
welchen du bereitest hast vor allen V├Âlkern,
32
ein Licht, zu erleuchten die Heiden, und zum Preis deines Volkes Israel.
33
Und sein Vater und seine Mutter wunderten sich des, das von ihm geredet ward.
34
Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser wird gesetzt zu einem Fall und Auferstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird
35
(und es wird ein Schwert durch deine Seele dringen), auf da├č vieler Herzen Gedanken offenbar werden.
36
Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuels, vom Geschlecht Asser; die war wohl betagt und hatte gelebt sieben Jahre mit ihrem Manne nach ihrer Jungfrauschaft
37
und war nun eine Witwe bei vierundachtzig Jahren; die kam nimmer vom Tempel, diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht.
38
Die trat auch hinzu zu derselben Stunde und pries den HERRN und redete von ihm zu allen, die da auf die Erl├Âsung zu Jerusalem warteten.
39
Und da sie alles vollendet hatten nach dem Gesetz des HERRN, kehrten sie wieder nach Galil├Ąa zu ihrer Stadt Nazareth.
40
Aber das Kind wuchs und ward stark im Geist, voller Weisheit, und Gottes Gnade war bei ihm.
41
Und seine Eltern gingen alle Jahre gen Jerusalem auf das Osterfest.
42
Und da er zw├Âlf Jahre alt war, gingen sie hinauf gen Jerusalem nach der Gewohnheit des Festes.
43
Und da die Tage vollendet waren und sie wieder nach Hause gingen, blieb das Kind Jesus zu Jerusalem, und seine Eltern wu├čten's nicht.
44
Sie meinten aber, er w├Ąre unter den Gef├Ąhrten, und kamen eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Gefreunden und Bekannten.
45
Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wiederum gen Jerusalem und suchten ihn.
46
Und es begab sich, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel sitzen mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuh├Ârte und sie fragte.
47
Und alle, die ihm zuh├Ârten, verwunderten sich seines Verstandes und seiner Antworten.
48
Und da sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Seine Mutter aber sprach zu ihm: Mein Sohn, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht.
49
Und er sprach zu ihnen: Was ist's, da├č ihr mich gesucht habt? Wisset ihr nicht, da├č ich sein mu├č in dem, das meines Vaters ist?
50
Und sie verstanden das Wort nicht, das er mit ihnen redete.
51
Und er ging mit ihnen hinab und kam gen Nazareth und war ihnen untertan. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen.
52
Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.
   

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