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Jesaja kapitel 51 - DE_Lutherbibel | Bibel-lesen.com

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  • Matthaeus 16-18  

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Jesaja kapitel 51
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Kapitel
Kommentar
1
H├Âret mir zu, die ihr der Gerechtigkeit nachjagt, die ihr den HERRN sucht: Schauet den Fels an, davon ihr gehauen seid, und des Brunnens Gruft, daraus ihr gegraben seid.
2
Schauet Abraham an, euren Vater, und Sara, von welcher ihr geboren seid. Denn ich rief ihn, da er noch einzeln war, und segnete ihn und mehrte ihn.
3
Denn der HERR tr├Âstet Zion, er tr├Âstet alle ihre W├╝sten und macht ihre W├╝ste wie Eden und ihr d├╝rres Land wie den Garten des HERRN, da├č man Wonne und Freude darin findet, Dank und Lobgesang.
4
Merke auf mich, mein Volk, h├Âret mich, meine Leute! denn von mir wird ein Gesetz ausgehen, und mein Recht will ich zum Licht der V├Âlker gar bald stellen.
5
Denn meine Gerechtigkeit ist nahe, mein Heil zieht aus, und meine Arme werden die V├Âlker richten. Die Inseln harren auf mich und warten auf meinen Arm.
6
Hebet eure Augen auf gen Himmel und schauet unten auf die Erde. Denn der Himmel wird wie ein Rauch vergehen und die Erde wie ein Kleid veralten, und die darauf wohnen, werden im Nu dahinsterben. Aber mein Heil bleibt ewiglich, und meine Gerechtigkeit wird kein Ende haben.
7
H├Âret mir zu, die ihr die Gerechtigkeit kennt, du Volk, in dessen Herzen mein Gesetz ist! F├╝rchtet euch nicht, wenn euch die Leute schm├Ąhen; und wenn sie euch l├Ąstern, verzaget nicht!
8
Denn die Motten werden sie fressen wie ein Kleid, und W├╝rmer werden sie fressen wie wollenes Tuch; aber meine Gerechtigkeit bleibt ewiglich und mein Heil f├╝r und f├╝r.
9
Wohlauf, wohlauf, ziehe Macht an, du Arm des HERRN! Wohlauf, wie vorzeiten, von alters her! Bist du es nicht, der die Stolzen zerhauen und den Drachen verwundet hat?
10
Bist du es nicht, der das Meer, der gro├čen Tiefe Wasser, austrocknete, der den Grund des Meeres zum Wege machte, da├č die Erl├Âsten dadurchgingen?
11
Also werden die Erl├Âsten des HERRN wiederkehren und gen Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein. Wonne und Freude werden sie ergreifen; aber Trauer und Seufzen wird von ihnen fliehen.
12
Ich, ich bin euer Tr├Âster. Wer bist du denn, da├č du dich vor Menschen f├╝rchtest, die doch sterben, und vor Menschenkindern, die wie Gras vergehen,
13
und vergissest des HERRN, der dich gemacht hat, der den Himmel ausbreitet und die Erde gr├╝ndet? Du aber f├╝rchtest dich den ganzen Tag vor dem Grimm des W├╝terichs, wenn er sich vornimmt zu verderben. Wo bleibt nun der Grimm des W├╝terichs?
14
Der Gefangene wird eilends losgegeben, da├č er nicht hinsterbe zur Grube, auch keinen Mangel an Brot habe.
15
Denn ich bin der HERR, dein Gott, der das Meer bewegt, da├č seine Wellen w├╝ten; sein Name hei├čt HERR Zebaoth.
16
Ich lege mein Wort in deinen Mund und bedecke dich unter dem Schatten meiner H├Ąnde, auf da├č ich den Himmel pflanze und die Erde gr├╝nde und zu Zion spreche: Du bist mein Volk.
17
Wache auf, wache auf, stehe auf, Jerusalem, die du von der Hand des HERRN den Kelch seines Grimmes getrunken hast! Die Hefen des Taumelkelches hast du ausgetrunken und die Tropfen geleckt.
18
Es war niemand aus allen Kindern, die sie geboren hat, der sie leitete; niemand aus allen Kindern, die sie erzogen hat, der sie bei der Hand n├Ąhme.
19
Diese zwei sind dir begegnet; wer trug Leid mit dir? Da war Verst├Ârung und Schaden, Hunger und Schwert; wer sollte dich tr├Âsten?
20
Deine Kinder waren verschmachtet; sie lagen auf allen Gassen wie ein Hirsch im Netze, voll des Zorns vom HERRN und des Scheltens von deinem Gott.
21
Darum h├Âre dies, du Elende und Trunkene, doch nicht von Wein!
22
So spricht dein Herrscher, der HERR, und dein Gott, der sein Volk r├Ącht: Siehe, ich nehme den Taumelkelch von deiner Hand samt den Hefen des Kelchs meines Grimmes; du sollst ihn nicht mehr trinken,
23
sondern ich will ihn deinen Schindern in die Hand geben, die zu deiner Seele sprachen: B├╝cke dich, da├č wir dar├╝berhin gehen, und mache deinen R├╝cken zur Erde und wie die Gasse, da├č man dar├╝berhin laufe.
   

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