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Markus kapitel 1 - DE_Lutherbibel - DE_Volxbibel | Bibel-lesen.com

TĂ€gliche Bibellesung

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  • Johannes 16-18  

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Markus kapitel 1
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Dies ist der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes,
1
Hier geht es um eine sehr coole Sache, wirklich gute Nachrichten fĂŒr alle, ĂŒber Jesus Christus, den Sohn von Gott!
2
wie geschrieben steht in den Propheten: "Siehe, ich sende meinen Engel vor dir her, der da bereite deinen Weg vor dir."
2
Es fing alles genau so an, wie es der Prophet Jesaja schon im alten Buch vorhergesagt hatte: „Pass auf! Ich werde fĂŒr dich einen Ansager organisieren. Er wird im Voraus fĂŒr alles sorgen.
3
"Es ist eine Stimme eines Predigers in der WĂŒste: Bereitet den Weg des HERRN, macht seine Steige richtig!"
3
Der ist wie ein Megaphon, man hört ihn schon von weitem, und er wird rufen: ‚Platz da! Der Meister kommt! Macht den Weg frei!‘“
4
Johannes, der war in der WĂŒste, taufte und predigte von der Taufe der Buße zur Vergebung der SĂŒnden.
4
Dieser Ansager hieß Johannes. Er lebte mitten in der WĂŒste und forderte die Leute auf, sich bei einem religiösen Ritual waschen zu lassen, man nannte das Taufe. Es sollte ein Zeichen dafĂŒr sein, dass man sein Leben Ă€ndern wollte.
5
Und es ging zu ihm hinaus das ganze jĂŒdische Land und die von Jerusalem und ließen sich alle von ihm taufen im Jordan und bekannten ihre SĂŒnden.
5
Von ĂŒberall kamen die Leute angereist, aus Jerusalem und JudĂ€a, um sich seine Reden anzuhören. Sie erzĂ€hlten ihm, wo sie Mist in ihrem Leben gebaut hatten, und dann taufte er sie.
6
Johannes aber war bekleidet mit Kamelhaaren und mit einem ledernen GĂŒrtel um seine Lenden, und aß Heuschrecken und wilden Honig;
6
Johannes hatte Klamotten aus Kamelhaaren und trug dazu einen LedergĂŒrtel. Er aß Heuschrecken mit Honig zum Mittag, so krass drauf war er.
7
und er predigte und sprach: Es kommt einer nach mir, der ist stĂ€rker denn ich, dem ich nicht genugsam bin, daß ich mich vor ihm bĂŒcke und die Riemen seiner Schuhe auflöse.
7
Er machte allen Leuten die Ansage: „Bald wird einer da sein, der ist so wichtig und groß, dem kann ich noch nicht einmal die Schuhe putzen.
8
Ich taufe euch mit Wasser; aber er wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
8
Ich hab nur mit Wasser getauft. Der wird aber mit der Kraft von Gott taufen, mit seinem Geist!“
9
Und es begab sich zu der Zeit, daß Jesus aus GalilĂ€a von Nazareth kam und ließ sich taufen von Johannes im Jordan.
9
Schließlich kam Jesus, der aus der Stadt Nazareth stammte, mal vorbei. Er wollte sich auch taufen lassen.
10
Und alsbald stieg er aus dem Wasser und sah, daß sich der Himmel auftat, und den Geist gleich wie eine Taube herabkommen auf ihn.
10
Als er nach der Taufe aus dem Wasser wieder hochkam, öffnete sich der Himmel ganz plötzlich ĂŒber ihm. Der Geist, der von Gott kommt, schwebte zu ihm hinunter und zwar in Form einer Taube.
11
Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.
11
Und dann hörte man plötzlich eine Stimme aus dem Nichts, die laut sagte: „Du bist mein Sohn, den ich sehr liebe. Ich freue mich total ĂŒber dich!“
12
Und alsbald trieb ihn der Geist in die WĂŒste,
12
Kurze Zeit spĂ€ter fĂŒhrte der Geist von Gott Jesus in die WĂŒste.
13
und er war allda in der WĂŒste Tage und ward versucht von dem Satan und war bei den Tieren, und die Engel dienten ihm.
13
Vierzig Tage lang hatte er dort eine Ă€tzende Zeit. Satan versuchte ihn dabei vom richtigen Weg abzubringen. Er lebte mit den Tieren zusammen, und ein paar Engel kamen vorbei, die fĂŒr ihn sorgten.
14
Nachdem aber Johannes ĂŒberantwortet war, kam Jesus nach GalilĂ€a und predigte das Evangelium vom Reich Gottes
14
Nachdem Johannes von Herodes Antipas, der damals das Sagen hatte, in den Knast gesteckt worden war, zog Jesus nach GalilÀa, um von da aus loszulegen. Er erzÀhlte folgende Message:
15
und sprach: Die Zeit ist erfĂŒllet, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!
15
„Es geht los, Leute! Es hat eine neue Zeit begonnen, eine Zeit, in der Gott das Sagen hat. Hört auf, Dinge zu tun, die Gott nicht will, und setzt euer Vertrauen auf diese neue gute Nachricht!“
16
Da er aber am GalilĂ€ischen Meer ging, sah er Simon und Andreas, seinen Bruder, daß sie ihre Netze ins Meer warfen; denn sie waren Fischer.
16
Am See Genezareth traf Jesus auf Simon und dessen Bruder Andreas. Die waren von Beruf Fischer und gerade bei der Arbeit.
17
Und Jesus sprach zu ihnen: Folget mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!
17
Jesus meinte zu den beiden: „Hey ihr zwei! Kommt mit, ich will euch zeigen, wie man Menschen an die Angel kriegt.“
18
Alsobald verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.
18
Die zwei ließen sofort alles stehen und liegen und gingen mit ihm mit.
19
Und da er von da ein wenig weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des ZebedĂ€us, und Johannes, seinen Bruder, daß sie die Netze im Schiff flickten; und alsbald rief er sie.
19
Gleich um die Ecke hingen die Söhne von ZebedÀus, Jakobus und Johannes, im Boot, um Netze zu flicken.
20
Und sie ließen ihren Vater ZebedĂ€us im Schiff mit den Tagelöhnern und folgten ihm nach.
20
Zu denen sagte Jesus auch nur: „Mitkommen!“, und beide folgten ihm sofort. Sie ließen ihren Vater bei den Zeitarbeitern, die auch mit im Boot waren, zurĂŒck und gingen mit ihm.
21
Und sie gingen gen Kapernaum; und alsbald am Sabbat ging er in die Schule und lehrte.
21
Schließlich kamen sie in die Stadt Kapernaum. An dem besonderen jĂŒdischen Feiertag, dem Sabbat, ging Jesus in die Synagoge
Synagogen nannte man die HĂ€user, in denen die Juden am Sabbat (Samstag) ihren Gottesdienst feierten.
, um den Leuten dort was beizubringen.
22
Und sie entsetzten sich ĂŒber seine Lehre; denn er lehrte gewaltig und nicht wie die Schriftgelehrten.
22
Alle waren total baff von seiner Art und von dem, was er so rĂŒberbrachte. Er hatte es voll drauf, im Gegensatz zu diesen Schriftgelehrten, den religiösen Profis, die auch immer aus dem alten besonderen Buch zitierten. Alle merkten sehr krass, dass durch Jesus Gott zu ihnen redete.
23
Und es war in ihrer Schule ein Mensch, besessen von einem unsauberen Geist, der schrie
23
In der Synagoge war ein Typ, der hatte so einen fiesen Geist in seinem Körper, einen DÀmon.
24
und sprach: Halt, was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus von Nazareth? Du bist gekommen, uns zu verderben. Ich weiß wer du bist: der Heilige Gottes.
24
Der fing voll an zu zappeln und schrie: „Was willst du, Jesus? Bist du da, um uns fertig zu machen? Ich weiß genau, wer du bist. Du bist der von Gott AuserwĂ€hlte!“
25
Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm!
25
„Halt’s Maul!“, schrie Jesus zurĂŒck. „Verlass diesen Typen!“
26
Und der unsaubere Geist riß ihn und schrie laut und fuhr aus von ihm.
26
Der DĂ€mon zappelte hin und her, quiekte noch einmal, und dann zog er Leine.
27
Und sie entsetzten sich alle, also daß sie untereinander sich befragten und sprachen: Was ist das? Was ist das fĂŒr eine neue Lehre? Er gebietet mit Gewalt den unsauberen Geistern, und sie gehorchen ihm.
27
Die Zuschauer waren alle total durch! Sie steckten die Köpfe zusammen und meinten: „Was ist das fĂŒr eine derbe Geschichte, die der da erzĂ€hlt? Und woher hat er diese Power? Sogar die DĂ€monen mĂŒssen tun, was er sagt!“
28
Und sein GerĂŒcht erscholl alsbald umher in das galilĂ€ische Land.
28
Die News verbreiteten sich wie ein Lauffeuer in ganz GalilÀa.
29
Und sie gingen alsbald aus der Schule und kamen in das Haus des Simon und Andreas mit Jakobus und Johannes.
29
Als Jesus aus der Synagoge draußen war, wollten sie noch Simon und Andreas besuchen gehen. Jakobus und Johannes waren auch dabei.
30
Und die Schwiegermutter Simons lag und hatte das Fieber; und alsbald sagten sie ihm von ihr.
30
Die Schwiegermutter von Simon war sehr krank. Sie hatte Grippe und lag mit vierzig Fieber im Bett. Als sie ihm das gesagt hatten,
31
Und er trat zu ihr und richtete sie auf und hielt sie bei der Hand; und das Fieber verließ sie, und sie diente ihnen.
31
machte er auch noch einen Krankenbesuch klar. Er ging in das Zimmer und packte ihre Hand. Dann zog er sie aus dem Bett hoch, und im selben Augenblick war das Fieber weg! Die Frau ging erst mal in die KĂŒche und machte einen Imbiss fĂŒr alle.
32
Am Abend aber, da die Sonne untergegangen war, brachten sie zu ihm allerlei Kranke und Besessene.
32
Abends nach Sonnenuntergang war Sprechstunde angesagt. Alle Leute, die irgendwie krank waren oder auch Probleme mit DĂ€monen hatten, wurden vorbeigebracht.
33
Und die ganze Stadt versammelte sich vor der TĂŒr.
33
Die ganze Stadt war plötzlich an der TĂŒr und wollte was.
34
Und er half vielen Kranken, die mit mancherlei Seuchen beladen waren, und trieb viele Teufel aus und ließ die Teufel nicht reden, denn sie kannten ihn.
34
Sehr viele Leute wurden an dem Abend von Jesus wieder gesund gemacht. Er bekĂ€mpfte viele DĂ€monen erfolgreich. Nachdem die DĂ€monen aus dem Menschen rausgeschmissen waren, gab Jesus ihnen die Order, bloß nichts zu sagen. Denn die wussten genau, wer ihnen da gegenĂŒberstand.
35
Und des Morgens vor Tage stand er auf und ging hinaus. Und Jesus ging in eine wĂŒste StĂ€tte und betete daselbst.
35
Am nÀchsten Morgen ging Jesus erst mal an einen Ort, wo er ganz alleine sein konnte, um zu beten.
36
Und Petrus mit denen, die bei ihm waren, eilten ihm nach.
36
SpÀter gingen ihm Simon und die anderen hinterher.
37
Und da sie ihn fanden, sprachen sie zu ihm: Jedermann sucht dich.
37
Als sie ihn gefunden hatten, meinte einer: „Hey Jesus, alle wollen wissen, wo du bist!“
38
Und er sprach zu ihnen: Laßt uns in die nĂ€chsten StĂ€dte gehen, daß ich daselbst auch predige; denn dazu bin ich gekommen.
38
„Wir haben noch eine lange Tour vor uns, ich will noch in anderen StĂ€dten Predigten halten. Dazu bin ich da.“
39
Und er predigte in ihren Schulen in ganz GalilÀa und trieb die Teufel aus.
39
Also zog er durch das ganze Gebiet von GalilÀa, er predigte in den Synagogen, und bei vielen Leuten vertrieb er auch die bösen Geister aus ihrem Körper.
40
Und es kam zu ihm ein AussÀtziger, der bat ihn, kniete vor ihm und sprach: Willst du, so kannst du mich wohl reinigen.
40
Da kam ein Typ, der eine ganz schlimme Krankheit hatte, so was wie Aids, zu Jesus. Er kniete sich vor ihm hin und bettelte: „Herr Jesus, ich weiß, wenn Sie wollen, dann können Sie mich gesund machen!“
41
Und es jammerte Jesum, und er reckte die Hand aus, rĂŒhrte ihn an und sprach: Ich will's tun; sei gereinigt!
41
Der Typ tat Jesus voll Leid. Er fasste ihn an und sagte: „Ist in Ordnung. Du bist jetzt gesund!“
42
Und als er so sprach, ging der Aussatz alsbald von ihm, und er ward rein.
42
Sofort waren die Symptome weg, und er war geheilt.
43
Und Jesus bedrohte ihn und trieb ihn alsbald von sich
43
Jesus verpasste ihm aber erst mal einen Maulkorb:
44
und sprach zu ihm: Siehe zu, daß du niemand davon sagest; sondern gehe hin und zeige dich dem Priester und opfere fĂŒr deine Reinigung, was Mose geboten hat, zum Zeugnis ĂŒber sie.
44
„Geh jetzt sofort zum Priester und lass dich von ihm durchchecken. Unterwegs mit keinem reden, klar? Nimm ein paar Sachen auf dem Weg mit, die du dann in unserem Tempel nach den Vorschriften von Mose auf dem Altar verbrennen musst. Damit soll allen bewiesen werden, dass du wirklich gesund bist!“
45
Er aber, da er hinauskam, hob er an und sagte viel davon und machte die Geschichte ruchbar, also daß er hinfort nicht mehr konnte öffentlich in die Stadt gehen; sondern er war draußen in den wĂŒsten Örtern, und sie kamen zu ihm von allen Enden.
45
Aber der Typ hielt sich nicht an die Abmachung. Völlig begeistert erzĂ€hlte er jedem, den er vors Rohr kriegte, von seiner Heilung. Dadurch wurde Jesus berĂŒhmt und konnte sich nicht mehr ĂŒberall blicken lassen. Schließlich hing er nur noch an PlĂ€tzen rum, die nicht so viele Leute kannten. Aber auch da waren schnell viele Menschen von ĂŒberall bei ihm.
   

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