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Apostelgeschichte kapitel 7 - DE_Lutherbibel | Bibel-lesen.com

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  • Hebraeer 4-6  

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Apostelgeschichte kapitel 7
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Da sprach der Hohepriester: Ist dem also?
2
Er aber sprach: Liebe Br├╝der und V├Ąter, h├Âret zu. Der Gott der Herrlichkeit erschien unserm Vater Abraham, da er noch in Mesopotamien war, ehe er wohnte in Haran,
3
und sprach zu ihm: Gehe aus deinem Lande und von deiner Freundschaft und zieh in ein Land, das ich dir zeigen will.
4
Da ging er aus der Chald├Ąer Lande und wohnte in Haran. Und von dort, da sein Vater gestorben war, brachte er ihn her├╝ber in dies Land, darin ihr nun wohnet,
5
und gab ihm kein Erbteil darin, auch nicht einen Fu├č breit, und verhie├č ihm, er wollte es geben ihm zu besitzen und seinem Samen nach ihm, da er noch kein Kind hatte.
6
Aber Gott sprach also: Dein Same wird ein Fremdling sein in einem fremden Lande, und sie werden ihn dienstbar machen und ├╝bel behandeln vierhundert Jahre;
7
und das Volk, dem sie dienen werden, will ich richten, sprach Gott; und darnach werden sie ausziehen und mir dienen an dieser St├Ątte.
8
Und gab ihm den Bund der Beschneidung. Und er zeugte Isaak und beschnitt ihn am achten Tage, und Isaak den Jakob, und Jakob die zw├Âlf Erzv├Ąter.
9
Und die Erzv├Ąter neideten Joseph und verkauften ihn nach ├ägypten; aber Gott war mit ihm
10
und errettete ihn aus aller seiner Tr├╝bsal und gab ihm Gnade und Weisheit vor Pharao, dem K├Ânig in ├ägypten; der setzte ihn zum F├╝rsten ├╝ber ├ägypten ├╝ber sein ganzes Haus.
11
Es kam aber eine teure Zeit ├╝ber das ganze Land ├ägypten und Kanaan und gro├če Tr├╝bsal, und unsere V├Ąter fanden nicht Nahrung.
12
Jakob aber h├Ârte, da├č in ├ägypten Getreide w├Ąre, und sandte unsere V├Ąter aus aufs erstemal.
13
Und zum andernmal ward Joseph erkannt von seinen Br├╝dern, und ward dem Pharao Josephs Geschlecht offenbar.
14
Joseph aber sandte aus und lie├č holen seinen Vater Jakob und seine ganze Freundschaft, f├╝nfundsiebzig Seelen.
15
Und Jakob zog hinab nach ├ägypten und starb, er und unsere V├Ąter.
16
Und sie sind her├╝bergebracht nach Sichem und gelegt in das Grab, das Abraham gekauft hatte ums Geld von den Kindern Hemor zu Sichem.
17
Da nun die Zeit der Verhei├čung nahte, die Gott Abraham geschworen hatte, wuchs das Volk und mehrte sich in ├ägypten,
18
bis da├č ein anderer K├Ânig aufkam, der nichts wu├čte von Joseph.
19
Dieser trieb Hinterlist mit unserm Geschlecht und behandelte unsre V├Ąter ├╝bel und schaffte, da├č man die jungen Kindlein aussetzen mu├čte, da├č sie nicht lebendig blieben.
20
Zu der Zeit war Moses geboren, und war ein feines Kind vor Gott und ward drei Monate ern├Ąhrt in seines Vaters Hause.
21
Als er aber ausgesetzt ward, nahm ihn die Tochter Pharaos auf und zog ihn auf, ihr selbst zu einem Sohn.
22
Und Moses ward gelehrt in aller Weisheit der ├ägypter und war m├Ąchtig in Werken und Worten.
23
Da er aber vierzig Jahre alt ward, gedachte er zu sehen nach seinen Br├╝dern, den Kindern von Israel.
24
Und sah einen Unrecht leiden; da stand er bei und r├Ąchte den, dem Leid geschah, und erschlug den ├ägypter.
25
Er meinte aber, seine Br├╝der sollten's verstehen, da├č Gott durch seine Hand ihnen Heil g├Ąbe; aber sie verstanden's nicht.
26
Und am andern Tage kam er zu ihnen, da sie miteinander haderten, und handelte mit ihnen, da├č sie Frieden h├Ątten, und sprach: Liebe M├Ąnner, ihr seid Br├╝der, warum tut einer dem andern Unrecht?
27
Der aber seinem N├Ąchsten Unrecht tat, stie├č in von sich und sprach: Wer hat dich ├╝ber uns gesetzt zum Obersten und Richter?
28
Willst du mich auch t├Âten, wie du gestern den ├ägypter get├Âtet hast?
29
Mose aber floh wegen dieser Rede und ward ein Fremdling im Lande Midian; daselbst zeugte er zwei S├Âhne.
30
Und ├╝ber vierzig Jahre erschien ihm in der W├╝ste an dem Berge Sinai der Engel des HERRN in einer Feuerflamme im Busch.
31
Da es aber Mose sah, wunderte er sich des Gesichtes. Als er aber hinzuging zu schauen, geschah die Stimme des HERRN zu ihm:
32
Ich bin der Gott deiner V├Ąter, der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Mose aber ward zitternd und wagte nicht anzuschauen.
33
Aber der HERR sprach zu ihm: Zieh die Schuhe aus von deinen F├╝├čen; denn die St├Ątte, da du stehest, ist heilig Land!
34
Ich habe wohl gesehen das Leiden meines Volkes, das in ├ägypten ist, und habe ihr Seufzen geh├Ârt und bin herabgekommen, sie zu erretten. Und nun komm her, ich will dich nach ├ägypten senden.
35
Diesen Mose, welchen sie verleugneten, da sie sprachen: Wer hat dich zum Obersten und Richter gesetzt? den sandte Gott zu einem Obersten und Erl├Âser durch die Hand des Engels, der ihm erschien im Busch.
36
Dieser führte sie aus und tat Wunder und Zeichen in Ägypten, im Roten Meer und in der Wüste vierzig Jahre.
37
Dies ist der Mose, der zu den Kindern Israel gesagt hat: "Einen Propheten wird euch der HERR, euer Gott, erwecken aus euren Br├╝dern gleichwie mich; den sollt ihr h├Âren."
38
Dieser ist's, der in der Gemeinde in der W├╝ste mit dem Engel war, der ihm redete auf dem Berge Sinai und mit unsern V├Ątern; dieser empfing lebendige Worte, uns zu geben;
39
welchem nicht wollten gehorsam werden eure V├Ąter, sondern stie├čen ihn von sich und wandten sich um mit ihren Herzen nach ├ägypten
40
und sprachen zu Aaron: Mache uns G├Âtter, die vor uns hin gehen; denn wir wissen nicht, was diesem Mose, der uns aus dem Lande ├ägypten gef├╝hrt hat, widerfahren ist.
41
Und sie machten ein Kalb zu der Zeit und brachten dem G├Âtzen Opfer und freuten sich der Werke ihrer H├Ąnde.
42
Aber Gott wandte sich und gab sie dahin, das sie dienten des Himmels Heer; wie denn geschrieben steht in dem Buch der Propheten: "Habt ihr vom Hause Israel die vierzig Jahre in der W├╝ste mir auch je Opfer und Vieh geopfert?
43
Und ihr nahmet die H├╝tte Molochs an und das Gestirn eures Gottes Remphan, die Bilder, die ihr gemacht hattet, sie anzubeten. Und ich will euch wegwerfen jenseit Babylon."
44
Es hatten unsre V├Ąter die H├╝tte des Zeugnisses in der W├╝ste, wie ihnen das verordnet hatte, der zu Mose redete, da├č er sie machen sollte nach dem Vorbilde, das er gesehen hatte;
45
welche unsre V├Ąter auch annahmen und mit Josua in das Land brachten, das die Heiden innehatten, welche Gott ausstie├č vor dem Angesicht unsrer V├Ąter bis zur Zeit Davids.
46
Der fand Gnade bei Gott und bat, da├č er eine Wohnung finden m├Âchte f├╝r den Gott Jakobs.
47
Salomo aber baute ihm ein Haus.
48
Aber der Allerh├Âchste wohnt nicht in Tempeln, die mit H├Ąnden gemacht sind, wie der Prophet spricht:
49
Der Himmel ist mein Stuhl und die Erde meiner F├╝├če Schemel; was wollt ihr mir denn f├╝r ein Haus bauen? spricht der HERR, oder welches ist die St├Ątte meiner Ruhe?
50
Hat nicht meine Hand das alles gemacht?"
51
Ihr Halsstarrigen und Unbeschnittenen an Herzen und Ohren, ihr widerstrebt allezeit dem Heiligen Geist, wie eure V├Ąter also auch ihr.
52
Welchen Propheten haben eure V├Ąter nicht verfolgt? Und sie haben get├Âtet, die da zuvor verk├╝ndigten die Zukunft dieses Gerechten, dessen Verr├Ąter und M├Ârder ihr nun geworden seid.
53
Ihr habt das Gesetz empfangen durch der Engel Gesch├Ąfte, und habt's nicht gehalten.
54
Da sie solches h├Ârten, ging's ihnen durchs Herz, und sie bissen die Z├Ąhne zusammen ├╝ber ihn.
55
Wie er aber voll heiligen Geistes war, sah er auf gen Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesum stehen zur Rechten Gottes
56
und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und des Menschen Sohn zur Rechten Gottes stehen.
57
Sie schrieen aber laut und hielten ihre Ohren zu und st├╝rmten einm├╝tig auf ihn ein, stie├čen ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn.
58
Und die Zeugen legten ihre Kleider ab zu den F├╝├čen eines J├╝nglings, der hie├č Saulus,
59
und steinigten Stephanus, der anrief und sprach: HERR Jesu, nimm meinen Geist auf!
60
Er kniete aber nieder und schrie laut: HERR, behalte ihnen diese S├╝nde nicht! Und als er das gesagt, entschlief er.
   

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