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Jeremia kapitel 2 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 13-15  

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Jeremia kapitel 2
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Kapitel
Kommentar
1
Und das Wort des HERRN erging an mich und sprach: Gehe hin und predige in die Ohren Jerusalems und sprich:
2
So spricht der HERR: Ich denke noch an deine jugendliche Zuneigung, an die Liebe deiner Brautzeit, da du mir nachzogest in der W├╝ste, in einem unbebauten Lande.
3
Israel war damals dem HERRN geheiligt, der Erstling seines Ertrages; alle, die es fressen wollten, mu├čten es b├╝├čen; es kam Ungl├╝ck ├╝ber sie, spricht der HERR.
4
H├Âret das Wort des HERRN, Haus Jakob und alle Geschlechter des Hauses Israel!
5
So spricht der HERR: Was haben eure V├Ąter Unrechtes an mir gefunden, da├č sie sich von mir entfernt haben und dem Eitlen nachgegangen und nichtig geworden sind?
6
Und sie haben nicht gefragt: Wo ist der HERR, der uns aus Ägyptenland heraufgeführt und uns durch die Wüste geleitet hat, durch ein wildes und zerklüftetes Land, durch ein dürres und totes Land, durch ein Land, wo niemand wandert und das kein Mensch bewohnt?
7
Und ich brachte euch in das fruchtbare Land, damit ihr dessen Fr├╝chte und G├╝ter genie├čet; da seid ihr hingegangen und habt mein Land verunreinigt und mein Erbteil zum Greuel gemacht.
8
Die Priester fragten nicht: Wo ist der HERR? Und die mit dem Gesetz umgingen, kannten mich nicht; die Hirten fielen von mir ab und die Propheten weissagten durch Baal und liefen denen nach, die nicht helfen k├Ânnen.
9
Darum will ich weiter mit euch rechten, spricht der HERR, und will mit euren Kindeskindern rechten.
10
Fahret doch hin├╝ber nach den Inseln der Kitt├Ąer und sehet, und sendet nach Kedar und erkundiget euch genau und sehet, ob es dort so gegangen sei!
11
Hat auch ein Heidenvolk seine G├Âtter vertauscht, die nicht einmal G├Âtter sind? Aber mein Volk hat seine Herrlichkeit vertauscht gegen das, was nicht hilft!
12
Staunet ob solchem, ihr Himmel, und schaudert, entsetzt euch sehr, spricht der HERR.
13
Denn mein Volk hat eine zwiefache S├╝nde begangen: Mich, die Quelle des lebendigen Wassers haben sie verlassen, um sich Zisternen zu graben, l├Âcherige Zisternen, die kein Wasser halten!
14
Ist denn Israel ein Knecht oder ein Leibeigener? Warum ist es zur Beute geworden?
15
Junge L├Âwen br├╝llen es an mit lauter Stimme und machen sein Land zur W├╝ste, seine St├Ądte zu Brandst├Ątten, die niemand bewohnt.
16
Auch weiden dir die S├Âhne von Noph und Tachpanches den Scheitel ab.
17
Hast du dir solches nicht selbst bewirkt, dadurch, da├č du den HERRN, deinen Gott, verlassen hast zur Zeit, da er dich auf dem Wege f├╝hrte?
18
Und nun, was soll dir die Reise nach Ägypten helfen, um die Wasser des Nil zu trinken? Oder was soll dir die Reise nach Assur helfen, um von dem Wasser des Euphrat zu trinken?
19
Du strafst dich selbst mit deiner Bosheit und z├╝chtigst dich selbst mit deinem Abfall und sollst erfahren und einsehen, wie b├Âse und bitter es ist, den HERRN, deinen Gott, zu verlassen und mich nicht zu f├╝rchten, spricht der Herr, der HERR der Heerscharen.
20
Denn von alters her hast du dein Joch zerbrochen und deine Bande zerrissen und gesagt: ┬źIch will nicht dienen!┬╗ Sondern auf allen hohen H├╝geln und unter allen gr├╝nen B├Ąumen hast du dich hingestreckt als Buhlerin!
21
Und doch hatte ich dich gepflanzt als eine Edelrebe von ganz echtem Samen; wie hast du dich mir denn verwandeln k├Ânnen in wilde Ranken eines fremden Weinstocks?
22
Denn wenn du dich auch mit Lauge w├╝schest und viel Seife dazu n├Ąhmest, so w├╝rde deine Schuld vor meinem Angesicht doch schmutzig bleiben, spricht Gott, der HERR.
23
Wie darfst du sagen: ┬źIch habe mich nicht verunreinigt und bin den Baalen nicht nachgelaufen?┬╗ Schau doch deinen Weg an im Tale, erkenne, was du getan hast, du leichtf├╝├čige Kamelin, die kreuz und quer l├Ąuft!
24
Die der W├╝ste gewohnte Eselin, die in der Begierde ihrer Lust nach Luft schnappt, wer vermag sie aufzuhalten in ihrer Brunst? Wer sie sucht, braucht sich nicht abzum├╝hen; in ihrem Monat findet er sie.
25
Halte doch deinen Fu├č zur├╝ck, da├č er nicht blo├č wird, und deine Kehle, damit sie nicht d├╝rstet! Aber du sprichst: Nein, da wird nichts daraus! Denn ich liebe die Fremden, und ihnen will ich nachlaufen!
26
Wie ein Dieb sich sch├Ąmen mu├č, wenn er ertappt wird, so wird das Haus Israel zuschanden werden, sie, ihre K├Ânige, ihre F├╝rsten, ihre Priester und ihre Propheten,
27
die zum Holz sagen: ┬źDu bist mein Vater!┬╗ und zum Stein: ┬źDu hast mich geboren!┬╗ Denn sie haben mir den R├╝cken zugewandt und nicht das Angesicht; zur Zeit ihres Ungl├╝cks aber werden sie sagen: ┬źMache dich auf und rette uns!┬╗
28
Wo sind denn deine G├Âtter, die du dir gemacht hast? Sie sollen sich aufmachen, wenn sie dir zur b├Âsen Zeit helfen k├Ânnen! Denn so viele St├Ądte du hast, Juda, so viele G├Âtter hast du auch!
29
Warum wollt ihr denn mit mir hadern? Ihr seid ja alle von mir abgefallen, spricht der HERR.
30
Vergeblich habe ich eure Kinder geschlagen; sie haben die Z├╝chtigung nicht angenommen; euer Schwert hat eure Propheten gefressen wie ein rei├čender L├Âwe.
31
O du b├Âses Geschlecht, beachte doch das Wort des HERRN! Bin ich denn f├╝r Israel eine W├╝ste gewesen oder ein Land der Finsternis? Warum spricht denn mein Volk: ┬źWir sind frei! Wir kommen nicht mehr zu dir!┬╗
32
Vergi├čt auch eine Jungfrau ihren Schmuck, oder eine Braut ihren G├╝rtel? Aber mein Volk hat meiner vergessen seit unz├Ąhligen Tagen.
33
Wie gut wei├čt du es einzurichten, um Liebe zu erlangen. Darum hast du dich auch an Verbrechen gew├Âhnt auf deinen Wegen.
34
Sogar an deinen S├Ąumen findet man das Blut armer, unschuldiger Seelen, die du nicht etwa beim Einbruch ertappt hast!
35
Und dennoch sagst du bei alledem: ┬źIch bin unschuldig! Sein Zorn wende sich nur von mir ab!┬╗ Siehe, ich will mit dir rechten, weil du sagst: ┬źIch habe nicht ges├╝ndigt!┬╗
36
Warum ├Ąnderst du deinen Weg so flei├čig? Du wirst an ├ägypten ebenso zuschanden werden, wie du an Assyrien zuschanden geworden bist!
37
Auch von dort wirst du abziehen m├╝ssen, die H├Ąnde auf dem Kopf; denn der HERR hat die verworfen, auf welche du dein Vertrauen setzest, und es wird dir mit ihnen nicht gl├╝cken.
   

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