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2.K├Ânige kapitel 18 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 13-15  

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2.K├Ânige kapitel 18
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Im dritten Jahre Hoseas, des Sohnes Elas, des K├Ânigs von Israel, ward Hiskia K├Ânig, der Sohn des Ahas, des K├Ânigs von Juda.
2
Mit f├╝nfundzwanzig Jahren ward er K├Ânig und regierte neunundzwanzig Jahre lang zu Jerusalem. Seine Mutter hie├č Abia, eine Tochter Sacharias.
3
Und er tat, was dem HERRN wohlgefiel, ganz wie sein Vater David getan hatte.
4
Er tat die H├Âhen ab und zerbrach die S├Ąulen und hieb die Ascheren um und zerstie├č die eherne Schlange, welche Mose gemacht hatte; denn bis zu dieser Zeit hatten die Kinder Israel ihr ger├Ąuchert, und man hie├č sie Nechuschtan.
5
Er vertraute dem HERRN, dem Gott Israels, so da├č unter allen K├Ânigen von Juda keiner seinesgleichen war, weder nach ihm noch vor ihm.
6
Er hing dem HERRN an, wich nicht von ihm ab und beobachtete die Gebote, welche der HERR dem Mose geboten hatte.
7
Und der HERR war mit ihm; und wo er hinzog, handelte er weislich. Er fiel auch ab von dem assyrischen K├Ânig und diente ihm nicht.
8
Und er schlug die Philister bis hin nach Gaza und dessen Gebiet, vom Wachtturm bis an die festen St├Ądte.
9
Es geschah aber im vierten Jahr des K├Ânigs Hiskia (das war das siebente Jahr Hoseas, des Sohnes Elas, des K├Ânigs von Israel), da zog Salmanassar, der K├Ânig von Assyrien, wider Samaria herauf und belagerte es.
10
Und sie eroberten es nach drei Jahren; im sechsten Jahre Hiskias (das ist das neunte Jahr Hoseas, des K├Ânigs von Israel) ward Samaria genommen.
11
Und der K├Ânig von Assyrien f├╝hrte Israel nach Assyrien hinweg und siedelte sie in Chalach und Chabor, am Flusse Gosan, und in den St├Ądten der Meder an,
12
weil sie der Stimme des HERRN, ihres Gottes, nicht gehorcht und seinen Bund gebrochen hatten, alles, was Mose, der Knecht des HERRN, geboten; sie hatten nicht darauf geh├Ârt und es nicht getan.
13
Aber im vierzehnten Jahre des K├Ânigs Hiskia zog Sanherib, der K├Ânig von Assyrien, herauf wider alle festen St├Ądte Judas und nahm sie ein.
14
Da sandte Hiskia, der K├Ânig von Juda, Boten zum K├Ânig von Assyrien nach Lachis und lie├č ihm sagen: Ich habe mich vers├╝ndigt! Ziehe ab von mir; was du mir auferlegst, will ich tragen! Da legte der K├Ânig von Assyrien Hiskia, dem K├Ânig von Juda, dreihundert Talente Silber und drei├čig Talente Gold auf.
15
Und Hiskia gab ihm alles Silber, das sich im Hause des HERRN und in den Sch├Ątzen des k├Âniglichen Hauses vorfand.
16
Zu jener Zeit lie├č Hiskia, der K├Ânig von Juda, das Gold abschneiden von den T├╝ren am Tempel des HERRN und von den Pfosten, die er selbst hatte ├╝berziehen lassen, und gab es dem K├Ânig von Assyrien.
17
Und der K├Ânig von Assyrien sandte den Tartan und den Rabsaris und den Rabschake mit gro├čer Macht von Lachis aus zum K├Ânig Hiskia gen Jerusalem. Und sie zogen herauf, und als sie vor Jerusalem anlangten, hielten sie an der Wasserleitung des obern Teiches, die an der Stra├če des Walkerfeldes liegt; und sie riefen den K├Ânig.
18
Da gingen zu ihnen hinaus Eljakim, der Sohn Hilkias, der ├╝ber das Haus gesetzt war, und Sebna, der Schreiber, und Joah, der Sohn Asaphs, der Kanzler.
19
Und Rabschake sprach zu ihnen: Saget doch dem Hiskia: So spricht der gro├če K├Ânig, der K├Ânig von Assyrien: Was ist das f├╝r ein Trost, darauf du dich vertr├Âstest?
20
Wenn du sagst: ┬źEs ist Rat und Macht zum Krieg vorhanden┬╗, so ist das leeres Geschw├Ątz! Auf wen vertraust du denn, da├č du von mir abtr├╝nnig geworden bist?
21
Siehe, du vertraust jetzt auf jenen zerbrochenen Rohrstab, auf ├ägypten, welcher jedem, der sich darauf lehnt, in die Hand f├Ąhrt und sie durchbohrt! Also ist der Pharao, der K├Ânig von ├ägypten, allen denen, die auf ihn vertrauen!
22
Wenn ihr mir aber sagen wolltet: Wir vertrauen auf den HERRN, unsern Gott! ist das nicht der, dessen H├Âhen und Alt├Ąre Hiskia abgetan hat, w├Ąhrend er zu Juda und zu Jerusalem sprach: Vor diesem Altar sollt ihr anbeten zu Jerusalem?
23
Wette doch jetzt einmal mit meinem Herrn, dem K├Ânig von Assyrien: ich will dir zweitausend Pferde geben, wenn du die Reiter dazu stellen kannst!
24
Wie wolltest du auch nur einem der geringsten Fürsten von meines Herrn Knechten begegnen? Doch du vertraust ja auf Ägypten, wegen der Wagen und Reiter!
25
Bin ich nun aber etwa ohne den HERRN gegen diesen Ort heraufgezogen, ihn zu verderben? Der HERR hat zu mir gesagt: Ziehe wider dieses Land hinauf und verderbe es!
26
Da sprachen Eljakim, der Sohn Hilkias, und Sebna und Joah zu Rabschake: Rede doch mit deinen Knechten aram├Ąisch; denn wir verstehen es, und rede nicht jud├Ąisch mit uns vor den Ohren des Volkes, das auf der Mauer ist!
27
Rabschake aber sprach zu ihnen: Hat mich denn mein Herr zu deinem Herrn oder zu dir gesandt, solche Worte zu reden, und nicht vielmehr zu den M├Ąnnern, die auf der Mauer sitzen, um mit euch ihren Kot zu essen und ihren Harn zu trinken?
28
Und Rabschake trat vor und rief mit lauter Stimme auf jud├Ąisch, redete und sprach: H├Ârt das Wort des gro├čen K├Ânigs, des K├Ânigs von Assyrien!
29
So spricht der K├Ânig: La├čt euch von Hiskia nicht verf├╝hren; denn er kann euch nicht aus meiner Hand erretten!
30
La├čt euch auch von Hiskia nicht auf den HERRN vertr├Âsten, wenn er sagt: Der HERR wird uns gewi├č erretten, und diese Stadt wird nicht in die Hand des K├Ânigs von Assyrien gegeben werden!
31
H├Âret nicht auf Hiskia; denn also spricht der K├Ânig von Assyrien: Macht Frieden mit mir und kommt zu mir heraus; so soll ein jeder von seinem Weinstock und von seinem Feigenbaum essen und das Wasser seines Brunnens trinken,
32
bis da├č ich komme und euch in das Land hole, das eurem Lande gleich ist; ein Land von Korn und Most, ein Land von Brot und Weinbergen, ein Land von ├ľlb├Ąumen und Honig; so werdet ihr am Leben bleiben und nicht sterben. H├Ârt nicht auf Hiskia; denn er verf├╝hrt euch, wenn er sagt: Der HERR wird uns erretten!
33
Haben auch die G├Âtter der V├Âlker ein jeder sein Land aus der Hand des K├Ânigs von Assyrien errettet?
34
Wo sind die G├Âtter zu Chamat und Arpad? Wo sind die G├Âtter zu Sepharwaim, Hena und Iwa? Haben sie etwa Samaria von meiner Hand errettet?
35
Wo ist einer unter allen G├Âttern der L├Ąnder, der sein Land aus meiner Hand errettet h├Ątte, da├č der HERR Jerusalem aus meiner Hand erretten sollte!
36
Das Volk aber schwieg still und antwortete ihm nichts; denn der K├Ânig hatte geboten und gesagt: Antwortet ihm nichts!
37
Da kamen Eljakim, der Sohn Hilkias, der ├╝ber das Haus gesetzt war, und Sebna, der Schreiber, und Joah, der Sohn Asaphs, der Kanzler, zu Hiskia, mit zerrissenen Kleidern und meldeten ihm die Worte Rabschakes.
   

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