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1.K├Ânige kapitel 22 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Offenbarung 16-18  

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1.K├Ânige kapitel 22
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Und sie blieben drei Jahre lang ruhig, und es war kein Krieg zwischen den Syrern und Israel.
2
Im dritten Jahre aber zog Josaphat, der K├Ânig von Juda, zum K├Ânig von Israel hinab.
3
Und der K├Ânig von Israel sprach zu seinen Knechten: Wisset ihr nicht, da├č Ramot in Gilead uns geh├Ârt? Und wir sitzen still und entrei├čen es nicht der Hand des K├Ânigs von Syrien?
4
Und er sprach zu Josaphat: Willst du mit mir gen Ramot in Gilead in den Krieg ziehen? Josaphat sprach zum K├Ânig von Israel: Ich will sein wie du, mein Volk wie dein Volk, meine Pferde wie deine Pferde!
5
Josaphat sprach weiter zum K├Ânig von Israel: Befrage doch heute das Wort des HERRN!
6
Da versammelte der K├Ânig von Israel die Propheten, etwa vierhundert Mann, und sprach zu ihnen: Soll ich gen Ramot in Gilead in den Streit ziehen, oder soll ich es lassen? Sie sprachen: Ziehe hinauf, und der HERR wird sie in des K├Ânigs Hand geben!
7
Josaphat aber sprach: Ist sonst kein Prophet des HERRN hier, den wir fragen k├Ânnten?
8
Der K├Ânig von Israel sprach zu Josaphat: Es ist noch ein Mann, durch den man den HERRN befragen kann; aber ich bin ihm gram; denn er weissagt mir nichts Gutes, sondern eitel B├Âses: Michajah, der Sohn Jimlas! Josaphat sprach: Der K├Ânig rede nicht also!
9
Da rief der K├Ânig von Israel einen K├Ąmmerer und sprach: Bringe Michajah, den Sohn Jimlas, eilends her!
10
Der K├Ânig von Israel aber und Josaphat, der K├Ânig von Juda, sa├čen ein jeder auf seinem Thron, angetan mit k├Âniglichen Kleidern, auf dem Platze vor der T├╝r, am Tor Samarias, und alle Propheten weissagten vor ihnen.
11
Und Zedekia, der Sohn Kenaanas, hatte sich eiserne H├Ârner gemacht und sprach: So spricht der HERR: Hiermit wirst du die Syrer sto├čen, bis du sie aufgerieben hast!
12
Und alle Propheten weissagten ebenso und sprachen: Ziehe hinauf gen Ramot in Gilead, und du wirst Gelingen haben, und der HERR wird es in des K├Ânigs Hand geben!
13
Und der Bote, der hingegangen war, Michajah zu rufen, sprach zu ihm also: Siehe doch, die Reden der Propheten sind einstimmig gut f├╝r den K├Ânig; so la├č nun dein Wort auch sein wie das Wort eines jeden von ihnen und rede Gutes!
14
Michajah sprach: So wahr der HERR lebt, ich will reden, was mir der HERR sagen wird!
15
Und als er zum K├Ânig kam, sprach der K├Ânig zu ihm: Michajah, sollen wir gen Ramot in Gilead in den Krieg ziehen, oder sollen wir es lassen? Er sprach: Ziehe hinauf! Es soll dir gelingen, und der HERR wird es in des K├Ânigs Hand geben!
16
Der K├Ânig sprach abermal zu ihm: Wie oft mu├č ich dich beschw├Âren, da├č du mir nichts anderes als die Wahrheit sagest im Namen des HERRN?
17
Er sprach: ┬źIch sah ganz Israel auf den Bergen zerstreut wie Schafe, die keinen Hirten haben; und der HERR sprach: Diese haben keinen Herrn! Ein jeder kehre wieder heim in Frieden!┬╗
18
Da sprach der K├Ânig von Israel zu Josaphat: Habe ich dir nicht gesagt, da├č er mir nichts Gutes weissagt, sondern eitel B├Âses?
19
Er sprach: Darum h├Âre das Wort des HERRN! Ich sah den HERRN auf seinem Throne sitzen und das ganze himmlische Heer neben ihm zu seiner Rechten und zu seiner Linken stehen.
20
Und der HERR sprach: Wer will Ahab ├╝berreden, da├č er hinaufziehe und zu Ramot in Gilead falle? Und einer sagte dies, der andere das.
21
Da ging ein Geist aus und trat vor den HERRN und sprach: Ich will ihn ├╝berreden! Der HERR sprach zu ihm: Womit?
22
Er sprach: Ich will ausgehen und ein L├╝gengeist sein im Munde aller seiner Propheten! Er sprach: Du sollst ihn ├╝berreden, und du wirst es auch verm├Âgen! Gehe aus und tue also!
23
Und nun siehe, der HERR hat in den Mund aller dieser deiner Propheten einen L├╝gengeist gelegt, und der HERR hat Ungl├╝ck ├╝ber dich beschlossen!
24
Da trat Zedekia, der Sohn Kenaanas, herzu und schlug Michajah auf den Backen und sprach: Ist etwa der Geist des HERRN von mir gewichen, um mit dir zu reden?
25
Michajah sprach: Siehe, du wirst es sehen an dem Tage, da du von einer Kammer in die andere gehen wirst, um dich zu verbergen!
26
Der K├Ânig sprach: Nimm Michajah und f├╝hre ihn wieder zu Amon, dem Obersten der Stadt, und zu Joas, dem Sohne des K├Ânigs, und sprich:
27
So spricht der K├Ânig: Leget diesen in den Kerker und speiset ihn mit Brot der Tr├╝bsal, bis ich in Frieden wiederkomme!
28
Michajah sprach: Kommst du in Frieden wieder, so hat der HERR nicht durch mich geredet! Und er sprach: H├Ârt es, ihr V├Âlker alle!
29
Da zogen der K├Ânig von Israel und Josaphat, der K├Ânig von Juda, hinauf gen Ramot in Gilead.
30
Und der K├Ânig von Israel sprach zu Josaphat: Ich will verkleidet in den Streit ziehen; du aber ziehe deine Kleider an! Also verkleidete sich der K├Ânig von Israel und zog in den Streit.
31
Aber der K├Ânig von Syrien hatte den Obersten ├╝ber seine Wagen, deren zweiunddrei├čig waren, geboten und gesagt: Ihr sollt nicht streiten wider Kleine noch Gro├če, sondern nur wider den K├Ânig von Israel!
32
Als nun die Obersten der Wagen Josaphat sahen, sprachen sie: Gewi├č ist dieser der K├Ânig von Israel! Und sie wandten sich zum Kampf gegen ihn; und Josaphat schrie.
33
Als aber die Obersten der Wagen sahen, da├č er nicht der K├Ânig von Israel sei, lie├čen sie von ihm ab.
34
Ein Mann aber spannte den Bogen von ungef├Ąhr und traf den K├Ânig von Israel zwischen den Fugen des Panzers. Da sprach er zu seinem Wagenlenker: Wende um und f├╝hre mich aus dem Heer; denn ich bin verwundet!
35
Da aber gerade um diese Zeit der Streit zunahm, mu├čte der K├Ânig auf dem Wagen stehen bleiben, den Syrern gegen├╝ber, und er starb am Abend, und das Blut flo├č von der Wunde mitten in den Wagen.
36
Und als die Sonne unterging, erscholl die Klage durch das Lager: Jedermann gehe in seine Stadt und in sein Land; denn der K├Ânig ist tot!
37
Als sie nun nach Samaria kamen, begruben sie den K├Ânig zu Samaria.
38
Und als man den Wagen beim Teiche Samarias wusch, leckten die Hunde sein Blut, und die Dirnen wuschen sich damit, nach dem Worte des HERRN, das er geredet hatte.
39
Was aber mehr von Ahab zu sagen ist, und alles, was er getan hat, und das elfenbeinerne Haus, das er gebaut, und alle St├Ądte, die er gebaut hat, steht das nicht geschrieben in der Chronik der K├Ânige von Israel?
40
Also legte sich Ahab zu seinen V├Ątern; und Ahasia, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.
41
Josaphat aber, der Sohn Asas, war K├Ânig ├╝ber Juda geworden im vierten Jahre Ahabs, des K├Ânigs von Israel.
42
Und Josaphat war f├╝nfunddrei├čig Jahre alt, als er K├Ânig ward, und regierte f├╝nfundzwanzig Jahre lang zu Jerusalem. Und seine Mutter hie├č Asuba, eine Tochter Silhis.
43
Und er wandelte durchaus in den Wegen seines Vaters Asa und wich nicht davon, indem er tat, was dem HERRN wohlgefiel. (H22-44) Doch kamen die H├Âhen nicht weg; denn das Volk opferte und r├Ąucherte noch auf den H├Âhen.
44
(H22-45) Und Josaphat hatte Frieden mit dem K├Ânig von Israel.
45
(H22-46) Was aber mehr von Josaphat zu sagen ist, und seine Tapferkeit, die er bewiesen, und wie er gestritten hat, ist das nicht aufgezeichnet in der Chronik der K├Ânige von Juda?
46
(H22-47) Er rottete auch aus dem Lande die noch ├╝brigen Schandbuben aus, die zur Zeit seines Vaters Asa ├╝briggeblieben waren.
47
(H22-48) Und es war damals kein K├Ânig in Edom; ein Statthalter regierte.
48
(H22-49) Und Josaphat hatte Tarsis-Schiffe machen lassen, die nach Ophir fahren sollten, um Gold zu holen; aber sie fuhren nicht, denn sie scheiterten zu Ezjon-Geber.
49
(H22-50) Damals sprach Ahasia, der Sohn Ahabs, zu Josaphat: La├č meine Knechte mit deinen Knechten auf den Schiffen fahren! Josaphat aber wollte nicht.
50
(H22-51) Und Josaphat legte sich zu seinen V├Ątern und ward begraben bei seinen V├Ątern in der Stadt Davids, seines Vaters, und Joram, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.
51
(H22-52) Ahasia, der Sohn Ahabs, ward K├Ânig ├╝ber Israel zu Samaria, im siebzehnten Jahre Josaphats, des K├Ânigs von Juda, und regierte zwei Jahre lang ├╝ber Israel.
52
(H22-53) Er tat, was dem HERRN ├╝bel gefiel, und wandelte auf dem Wege seines Vaters und seiner Mutter und auf dem Wege Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel zur S├╝nde verf├╝hrt hatte.
53
(H22-54) Und er diente dem Baal und betete ihn an und erz├╝rnte den HERRN, den Gott Israels, ganz wie sein Vater getan hatte.
   

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