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Ruth kapitel 2 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 22-24  

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Ruth kapitel 2
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Kapitel
Kommentar
1
Nun hatte Naemi einen Verwandten ihres Mannes, der war ein sehr verm├Âglicher Mann vom Geschlecht Elimelechs, namens Boas.
2
Ruth aber, die Moabiterin, sprach zu Naemi: Ich will doch aufs Feld hinausgehen und Ähren auflesen bei dem, vor welchem ich Gnade finde!
3
Sie ging hin, kam und las ├ähren auf dem Felde hinter den Schnittern her. Es traf sich aber, da├č jenes St├╝ck Feld dem Boas geh├Ârte, der vom Geschlechte Elimelechs war.
4
Und siehe, Boas kam von Bethlehem her und sprach zu den Schnittern: Der HERR sei mit euch! Sie antworteten ihm: Der HERR segne dich!
5
Und Boas fragte seinen Knaben, der ├╝ber die Schnitter bestellt war: Wem geh├Ârt diese Jungfrau?
6
Der Knabe, der ├╝ber die Schnitter bestellt war, antwortete und sprach: Das ist die moabitische Jungfrau, die mit Naemi aus dem Lande der Moabiter zur├╝ckgekommen ist.
7
Sie hat gesagt: La├č mich doch auflesen und sammeln zwischen den Garben hinter den Schnittern her! Und sie kam und blieb vom Morgen an bis jetzt; sie bleibt nicht lange zu Hause sitzen!
8
Da sprach Boas zu Ruth: H├Ârst du wohl, meine Tochter? Du sollst auf keinen andern Acker gehen, um aufzulesen; und begib dich auch nicht weg von hier, sondern halte dich da zu meinen Jungfrauen.
9
Dein Auge sei auf das Feld gerichtet, wo sie schneiden! Habe ich nicht meinen Knaben geboten, da├č dich niemand anr├╝hre? Und wenn dich d├╝rstet, so geh hin zu den Gef├Ą├čen und trinke von dem, was meine Knaben sch├Âpfen!
10
Da fiel sie auf ihr Angesicht und neigte sich zur Erde und sprach: Warum habe ich vor deinen Augen Gnade gefunden, da├č du dich um mich k├╝mmerst, die ich doch fremd bin?
11
Boas antwortete und sprach zu ihr: Es ist mir alles angezeigt worden, was du nach deines Mannes Tod an deiner Schwiegermutter getan hast, wie du deinen Vater und deine Mutter und dein Vaterland verlassen hast und zu einem Volke gezogen bist, das du zuvor nicht kanntest.
12
Der HERR vergelte dir deine Tat, und dein Lohn m├╝sse vollkommen sein von dem HERRN, dem Gott Israels, zu welchem du gekommen bist, um unter seinen Fl├╝geln Zuflucht zu nehmen!
13
Sie sprach: Mein Herr, la├č mich Gnade finden vor deinen Augen; denn du hast mich getr├Âstet und deiner Magd freundlich zugesprochen, da ich doch nicht wie eine deiner M├Ągde bin!
14
Und zur Essenszeit sprach Boas zu ihr: Komm her und i├č von dem Brot und tunke deinen Bissen in den Essig! Und sie setzte sich zur Seite der Schnitter. Er aber gab ihr ger├Âstetes Korn, und sie a├č und ward satt und lie├č ├╝brig.
15
Und als sie wieder aufstand, um ├ähren zu lesen, gebot Boas seinen Knaben und sprach: La├čt sie auch zwischen den Garben auflesen und schm├Ąhet sie nicht!
16
La├čt auch mit Flei├č etwas von den Garben f├╝r sie fallen und la├čt es liegen, da├č sie es auflese, und niemand schelte sie deshalb!
17
Also las sie auf dem Felde bis zum Abend und klopfte aus, was sie aufgelesen hatte; und es war etwa ein Epha Gerste.
18
Und sie trug es in die Stadt und zeigte ihrer Schwiegermutter, was sie aufgelesen hatte; dazu zog sie hervor und gab ihr, was sie ├╝briggelassen hatte, nachdem sie satt geworden.
19
Da sprach ihre Schwiegermutter zu ihr: Wo hast du heute aufgelesen, und wo hast du gearbeitet? Gesegnet sei, der sich um dich gek├╝mmert hat! Da sagte sie ihrer Schwiegermutter, bei wem sie gearbeitet hatte, und sprach: Der Mann, bei dem ich heute gearbeitet habe, hei├čt Boas! Naemi sprach zu ihrer Sohnsfrau:
20
Gesegnet sei er vom HERRN, da├č er seine Gnade den Lebendigen und den Toten nicht entzogen hat! Weiter sprach Naemi zu ihr: Der Mann ist uns nah verwandt, er geh├Ârt zu unsern L├Âsern. Ruth, die Moabiterin, sprach:
21
Er sagte auch das zu mir: Du sollst dich zu meinen Knaben halten, bis sie die ganze Ernte beendigt haben!
22
Naemi sprach zu ihrer Sohnsfrau Ruth: Es ist gut, meine Tochter, wenn du mit seinen Jungfrauen ausgehst und man dich nicht auf einem andern Acker antrifft!
23
Also hielt sie sich bei der Ährenlese zu des Boas Jungfrauen, bis die Gersten-und Weizenernte vollendet war; darnach blieb sie bei ihrer Schwiegermutter.
   

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