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1.Samuel kapitel 2 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Markus 1-3  

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1.Samuel kapitel 2
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Kapitel
Kommentar
1
Und Hanna betete und sprach: Mein Herz freut sich am HERRN, mein Horn ist erh├Âht durch den HERRN; mein Mund hat sich weit aufgetan ├╝ber meine Feinde; denn ich freue mich deines Heils!
2
Es ist niemand heilig wie der HERR, ja, es ist keiner, au├čer dir; und es ist kein Fels wie unser Gott!
3
Redet nicht viel von hohen Dingen; Vermessenes gehe nicht aus eurem Munde! Denn der HERR ist ein Gott, der alles wei├č, und von ihm werden die Taten gewogen.
4
Der Bogen der Starken ist zerbrochen, und die Schwachen haben sich mit Kraft umg├╝rtet.
5
Die Satten haben sich um Brot verdingt, aber die Hungrigen hungern nicht mehr; ja, die Unfruchtbare hat sieben geboren, und die viele Kinder hatte, ist verwelkt!
6
Der HERR t├Âtet und macht lebendig; er st├╝rzt ins Totenreich und f├╝hrt herauf!
7
Der HERR macht arm und macht reich; er erniedrigt, aber er erh├Âht auch.
8
Er erhebt den Geringen aus dem Staub und erh├Âht den Armen aus dem Kot, da├č er sie setze unter die F├╝rsten und sie den Thron der Ehren erben lasse; denn die Grundfesten der Erde sind des HERRN, und er hat den Weltkreis darauf gestellt.
9
Er wird die F├╝├če seiner Frommen beh├╝ten; aber die Gottlosen kommen um in der Finsternis; denn nicht durch Kraft kommt der Mensch empor.
10
Die Widersacher werden vor dem HERRN erschrecken; er wird ├╝ber sie donnern im Himmel. Der HERR wird die Enden der Erde richten und wird seinem K├Ânig St├Ąrke verleihen und das Horn seines Gesalbten erh├Âhen!
11
Und Elkana ging hin nach Rama in sein Haus; der Knabe aber diente dem HERRN unter den Augen Elis, des Priesters.
12
Aber die S├Âhne Elis waren S├Âhne Belials; sie erkannten den HERRN nicht, noch wie der Priester mit dem Volk verfahren soll.
13
Wenn jemand etwas opfern wollte, so kam des Priesters Diener, w├Ąhrend das Fleisch kochte, und hatte eine Gabel mit drei Zinken in seiner Hand;
14
und er stie├č damit in den Topf der Kessel, in die Pfanne oder Sch├╝ssel, und was er mit der Gabel hervorzog, das nahm der Priester f├╝r sich. Also taten sie allen Israeliten, die dorthin nach Silo kamen.
15
Desgleichen, ehe man das Fett verbrannte, kam des Priesters Diener und sprach zu dem, der das Opfer brachte: Gib das Fleisch, damit man es dem Priester brate; denn er will nicht gekochtes, sondern rohes Fleisch von dir nehmen!
16
Sagte der Betreffende dann zu ihm: Man soll zuerst das Fett verbrennen, wie es sich geb├╝hrt; hernach nimm, was dein Herz begehrt; So sprach er zu ihm: Du sollst es mir jetzt geben, wenn nicht, so will ich es mit Gewalt nehmen!
17
Darum war die S├╝nde der J├╝nglinge sehr gro├č vor dem HERRN; denn die Leute verachteten das Speisopfer des HERRN.
18
Samuel aber diente vor dem HERRN; und der Knabe war mit einem leinenen Ephod umg├╝rtet.
19
Dazu machte ihm seine Mutter ein kleines Oberkleid und brachte es ihm j├Ąhrlich mit, wenn sie mit ihrem Mann hinaufging, das j├Ąhrliche Opfer darzubringen.
20
Und Eli segnete Elkana und sein Weib und sprach: Der HERR gebe dir Samen von diesem Weibe an Stelle des Geliehenen, den sie dem HERRN geliehen hat! Und sie gingen an ihren Ort.
21
Der HERR aber segnete Hanna, da├č sie empfing und noch drei S├Âhne und zwei T├Âchter gebar. Der Knabe Samuel aber wuchs heran bei dem HERRN.
22
Eli aber war sehr alt und erfuhr alles, was seine S├Âhne an ganz Israel taten, und da├č sie sich mit den Weibern vergingen, die vor der T├╝r der Stiftsh├╝tte den Dienst verrichteten.
23
Und er sprach zu ihnen: Warum tut ihr solches? Denn ich vernehme von dem ganzen Volk euer b├Âses Handeln!
24
Nicht doch, meine S├Âhne! Denn das ist kein gutes Ger├╝cht, das ich h├Âre; ihr macht das Volk des HERRN ├╝bertreten.
25
Wenn jemand wider einen Menschen s├╝ndigt, so wird Gott Schiedsrichter sein; wenn aber jemand wider den HERRN s├╝ndigt, wer will sich f├╝r ihn ins Mittel legen? Aber sie folgten der Stimme ihres Vaters nicht; denn der HERR wollte sie t├Âten.
26
Aber der Knabe Samuel wuchs immer mehr heran und war angenehm, sowohl bei dem HERRN als auch bei den Menschen.
27
Es kam aber ein Mann Gottes zu Eli und sprach zu ihm: So spricht der HERR: Habe ich mich nicht deines Vaters Hause offenbart, als sie noch beim Hause des Pharao in Ägypten waren?
28
Ja, ihn habe ich mir daselbst vor allen St├Ąmmen Israels zum Priester erw├Ąhlt, da├č er auf meinem Altar opfere, R├Ąucherwerk anz├╝nde und das Ephod vor mir trage; und ich habe dem Hause deines Vaters alle Feueropfer der Kinder Israels gegeben!
29
Warum tretet ihr denn aus lauter Bosheit meine Schlachtopfer und Speisopfer, die ich verordnet habe, mit F├╝├čen? Und du ehrst deine S├Âhne mehr als mich, und ihr m├Ąstet euch von den Erstlingen aller Speisopfer meines Volkes Israel!
30
Darum spricht der Herr, der Gott Israels: Ich habe allerdings gesagt, dein Haus und deines Vaters Haus sollen ewiglich vor mir aus und eingehen; aber nun spricht der HERR: Das sei ferne von mir! Sondern wer mich ehrt, den will ich wieder ehren; wer mich aber verachtet, der soll auch verachtet werden!
31
Siehe, die Zeit wird kommen, da ich deinen Arm und den Arm des Hauses deines Vaters abhauen werde, so da├č in deinem Hause niemand alt werden soll.
32
Und du wirst nur Not sehen bei all dem Guten, das der HERR Israel erweisen wird; und es wird nie mehr ein Betagter in deinem Hause sein.
33
Ich will dir zwar nicht jedermann von meinem Altar wegtilgen, da deine Augen sonst verschmachten und deine Seele vor Sehnsucht vergehen m├╝├čte; aber aller Nachwuchs deines Hauses soll sterben, wenn sie das Mannesalter erreicht haben.
34
Und das sei dir zum Zeichen, was ├╝ber deine beiden S├Âhne Hophni und Pinehas kommen wird: an einem Tage werden sie beide sterben!
35
Ich aber will mir einen treuen Priester erwecken, der tun wird, was nach meinem Herzen und nach meiner Seele ist; und dem will ich ein best├Ąndiges Haus bauen, da├č er immerdar vor meinem Gesalbten wandle.
36
Und wer von deinem Hause ├╝brig ist, der wird kommen und sich vor ihm niederwerfen um einen Groschen und ein St├╝ck Brot und wird sagen: Lass mich doch zu einer priesterlichen Bedienung zu, da├č ich einen Bissen Brot zu essen habe.
   

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