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Lukas kapitel 1 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Offenbarung 7-9  

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Lukas kapitel 1
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Nachdem schon viele es unternommen haben, eine Erz├Ąhlung der Tatsachen abzufassen, die unter uns v├Âllig erwiesen sind,
2
wie sie uns diejenigen ├╝berliefert haben, welche von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes gewesen sind;
3
so schien es auch mir gut, der ich allem von Anfang an genau nachgegangen bin, es dir der Reihe nach zu beschreiben, vortrefflichster Theophilus,
4
damit du die Gewi├čheit der Dinge erkennst, in denen du unterrichtet worden bist.
5
In den Tagen des Herodes, des K├Ânigs von Jud├Ąa, war ein Priester mit Namen Zacharias, aus der Ordnung Abias; der hatte eine Frau von den T├Âchtern Aarons, und ihr Name war Elisabeth.
6
Sie waren aber beide gerecht vor Gott und wandelten in allen Geboten und Rechten des Herrn untadelig.
7
Und sie hatten kein Kind, weil Elisabeth unfruchtbar war, und beide waren hochbetagt.
8
Es begab sich aber, als er das Priesteramt vor Gott verrichtete, zur Zeit, wo seine Klasse an die Reihe kam,
9
traf ihn nach dem Brauch des Priestertums das Los, da├č er r├Ąuchern sollte, und zwar drinnen im Tempel des Herrn.
10
Und die ganze Menge des Volkes betete drau├čen, zur Stunde des R├Ąucherns.
11
Da erschien ihm ein Engel des Herrn, stehend zur Rechten des R├Ąucheraltars.
12
Und Zacharias erschrak, als er ihn sah, und Furcht ├╝berfiel ihn.
13
Aber der Engel sprach zu ihm: F├╝rchte dich nicht, Zacharias! Denn dein Gebet ist erh├Ârt worden, und dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn geb├Ąren, und du sollst ihm den Namen Johannes geben.
14
Und er wird dir Freude und Frohlocken bereiten, und viele werden sich ├╝ber seine Geburt freuen.
15
Denn er wird gro├č sein vor dem Herrn; Wein und starkes Getr├Ąnk wird er nicht trinken, und mit heiligem Geiste wird er erf├╝llt werden schon von Mutterleib an.
16
Und viele von den Kindern Israel wird er zu dem Herrn, ihrem Gott, zur├╝ckf├╝hren.
17
Und er wird vor ihm hergehen im Geist und in der Kraft Elias, um die Herzen der V├Ąter umzuwenden zu den Kindern und die Ungehorsamen zur Gesinnung der Gerechten, zu bereiten dem Herrn ein ger├╝stetes Volk.
18
Und Zacharias sprach zu dem Engel: Woran soll ich das erkennen? Denn ich bin alt, und mein Weib ist schon betagt.
19
Und der Engel antwortete und sprach zu ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und bin gesandt, mit dir zu reden und dir diese frohe Botschaft zu bringen.
20
Und siehe, du wirst stumm sein und nicht reden k├Ânnen bis zu dem Tage, da solches geschehen wird; darum, weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, welche zu ihrer Zeit erf├╝llt werden sollen.
21
Und das Volk wartete auf Zacharias; und sie verwunderten sich, da├č er so lange im Tempel blieb.
22
Als er aber herauskam, konnte er nicht zu ihnen reden; und sie merkten, da├č er im Tempel eine Erscheinung gesehen hatte. Und er winkte ihnen und blieb stumm.
23
Und es geschah, als die Tage seines Dienstes vollendet waren, ging er heim in sein Haus.
24
Aber nach diesen Tagen empfing sein Weib Elisabeth, und sie verbarg sich f├╝nf Monate und sprach:
25
Also hat mir der Herr getan in den Tagen, da er mich angesehen hat, meine Schmach unter den Menschen hinwegzunehmen.
26
Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt Galil├Ąas namens Nazareth gesandt
27
zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Manne namens Joseph, vom Hause Davids; und der Name der Jungfrau war Maria.
28
Und der Engel kam zu ihr herein und sprach: Sei gegr├╝├čt, du Begnadigte! Der Herr ist mit dir, du Gesegnete unter den Frauen!
29
Als sie ihn aber sah, erschrak sie ├╝ber seine Rede und dachte dar├╝ber nach, was das f├╝r ein Gru├č sei.
30
Und der Engel sprach zu ihr: F├╝rchte dich nicht, Maria! Denn du hast Gnade bei Gott gefunden.
31
Und siehe, du wirst empfangen und einen Sohn geb├Ąren; und du sollst ihm den Namen Jesus geben.
32
Dieser wird gro├č sein und Sohn des H├Âchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben;
33
und er wird regieren ├╝ber das Haus Jakobs in Ewigkeit, und seines Reiches wird kein Ende sein.
34
Maria aber sprach zu dem Engel: Wie kann das sein, da ich keinen Mann kenne?
35
Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der heilige Geist wird ├╝ber dich kommen, und die Kraft des H├Âchsten wird dich ├╝berschatten. Darum wird auch das Heilige, das erzeugt wird, Sohn Gottes genannt werden.
36
Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, hat auch einen Sohn empfangen in ihrem Alter und ist jetzt im sechsten Monat, sie, die vorher unfruchtbar hie├č.
37
Denn bei Gott ist kein Ding unm├Âglich.
38
Maria aber sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn! Mir geschehe nach deinem Wort! Und der Engel schied von ihr.
39
Maria aber machte sich auf in diesen Tagen und reiste eilends in das Gebirge, in eine Stadt in Juda,
40
und kam in das Haus des Zacharias und begr├╝├čte Elisabeth.
41
Und es begab sich, als Elisabeth den Gru├č der Maria h├Ârte, h├╝pfte das Kind in ihrem Leibe; und Elisabeth ward mit heiligem Geist erf├╝llt
42
und rief mit lauter Stimme und sprach: Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes!
43
Und woher wird mir das zuteil, da├č die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
44
Denn siehe, sowie die Stimme deines Gru├čes in mein Ohr drang, h├╝pfte das Kind vor Freude in meinem Leibe.
45
Und selig ist, die geglaubt hat; denn es wird erf├╝llt werden, was ihr vom Herrn gesagt worden ist!
46
Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn,
47
und mein Geist freut sich Gottes, meines Retters,
48
da├č er angesehen hat die Niedrigkeit seiner Magd; denn siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter!
49
Denn Gro├čes hat der M├Ąchtige an mir getan, und heilig ist sein Name;
50
und seine Barmherzigkeit w├Ąhrt von Geschlecht zu Geschlecht ├╝ber die, so ihn f├╝rchten.
51
Er tat M├Ąchtiges mit seinem Arm, er hat zerstreut, die hoff├Ąrtig sind in ihres Herzens Sinn.
52
Er hat Gewaltige von den Thronen gesto├čen und Niedrige erh├Âht.
53
Hungrige hat er mit G├╝tern ges├Ąttigt und Reiche leer fortgeschickt.
54
Er hat sich seines Knechtes Israel angenommen, eingedenk zu sein der Barmherzigkeit,
55
wie er geredet hat zu unsern V├Ątern, Abraham und seinem Samen, auf ewig!
56
Und Maria blieb bei ihr etwa drei Monate und kehrte wieder nach Hause zur├╝ck.
57
F├╝r Elisabeth aber erf├╝llte sich die Zeit, da sie geb├Ąren sollte, und sie gebar einen Sohn.
58
Und ihre Nachbarn und Verwandten h├Ârten, da├č der Herr seine Barmherzigkeit an ihr gro├č gemacht hatte, und freuten sich mit ihr.
59
Und es begab sich am achten Tage, da├č sie kamen, das Kindlein zu beschneiden; und sie nannten es nach dem Namen seines Vaters Zacharias.
60
Seine Mutter aber sprach: Nicht also, sondern er soll Johannes hei├čen!
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Und sie sprachen zu ihr: Es ist doch niemand in deiner Verwandtschaft, der diesen Namen tr├Ągt!
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Sie winkten aber seinem Vater, wie er ihn genannt haben wolle.
63
Und er forderte ein T├Ąfelchen und schrieb die Worte: Johannes ist sein Name! Und sie verwunderten sich alle.
64
Alsbald aber tat sich sein Mund auf, und seine Zunge ward gel├Âst , und er redete und lobte Gott.
65
Und es kam Furcht ├╝ber alle ihre Nachbarn, und auf dem ganzen Gebirge von Jud├Ąa wurden alle diese Dinge besprochen.
66
Und alle, die es h├Ârten, nahmen es sich zu Herzen und sprachen: Was wird wohl aus diesem Kindlein werden? Denn die Hand des Herrn war mit ihm.
67
Und sein Vater Zacharias ward mit heiligem Geist erf├╝llt, weissagte und sprach:
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Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erl├Âsung bereitet;
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und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils im Hause seines Dieners David,
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wie er verhei├čen hat durch den Mund seiner heiligen Propheten von alters her:
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Errettung von unsern Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen;
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Barmherzigkeit zu erzeigen unsern V├Ątern und zu gedenken seines heiligen Bundes,
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des Eides, den er unserm Vater Abraham geschworen hat, uns zu verleihen,
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da├č wir, erl├Âst aus der Hand unsrer Feinde, ihm dieneten ohne Furcht unser Leben lang
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in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor ihm.
76
Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des H├Âchsten hei├čen, denn du wirst vor dem Herrn hergehen, seine Wege zu bereiten,
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Erkenntnis des Heils zu geben seinem Volke, in Vergebung ihrer S├╝nden,
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wegen der herzlichen Barmherzigkeit unsres Gottes, in welcher uns besucht hat der Aufgang aus der H├Âhe,
79
zu scheinen denen, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, unsre F├╝├če auf den Weg des Friedens zu richten!
80
Das Kindlein aber wuchs und wurde stark am Geist und war in der W├╝ste bis zum Tage seines Auftretens vor Israel.
   

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