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Lukas kapitel 1 - DE_schlachterbibel - DE_Volxbibel | Bibel-lesen.com

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  • Matthaeus 13-15  

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Lukas kapitel 1
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Nachdem schon viele es unternommen haben, eine ErzÀhlung der Tatsachen abzufassen, die unter uns völlig erwiesen sind,
1
Lieber Theophilus! Viele Leute haben schon den Versuch gestartet, alles mal aufzuschreiben, was so bei uns in den letzten Jahren abgegangen ist.
2
wie sie uns diejenigen ĂŒberliefert haben, welche von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes gewesen sind;
2
Als Grundlage dafĂŒr gab es ja die Berichte von den Augenzeugen, die das mitgekriegt haben, wie Gott alle seine Versprechen eingehalten hat.
3
so schien es auch mir gut, der ich allem von Anfang an genau nachgegangen bin, es dir der Reihe nach zu beschreiben, vortrefflichster Theophilus,
3
Ich habe diese Berichte alle genau durchgelesen und dann kam ich auf die Idee, dir diese ausfĂŒhrliche Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse mal aufzuschreiben.
4
damit du die Gewißheit der Dinge erkennst, in denen du unterrichtet worden bist.
4
Du wirst bemerken: Alles, was man dir erzÀhlt hat, hat sich tatsÀchlich auch so abgespielt! Es ist alles total wahr.
5
In den Tagen des Herodes, des Königs von JudÀa, war ein Priester mit Namen Zacharias, aus der Ordnung Abias; der hatte eine Frau von den Töchtern Aarons, und ihr Name war Elisabeth.
5
Und zwar war das so: In der Zeit, wo Herodes noch in JudĂ€a das Sagen hatte, lebte ein jĂŒdischer Priester in der Gegend, der Zacharias hieß. Zacharias gehörte zu der Gruppe der Abija-Priester, seine Ehefrau Elisabeth kam aber aus der Priesterfamilie vom Aaron.
6
Sie waren aber beide gerecht vor Gott und wandelten in allen Geboten und Rechten des Herrn untadelig.
6
Beide waren hardcoremĂ€ĂŸig mit Gott unterwegs, sie taten alles genau so, wie Gott es wollte, und lebten streng nach den religiösen Gesetzen und Vorschriften.
7
Und sie hatten kein Kind, weil Elisabeth unfruchtbar war, und beide waren hochbetagt.
7
Sie hatten keine Kinder bekommen können, weil Elisabeth unfruchtbar war. Außerdem waren sie mittlerweile auch zu alt dafĂŒr.
8
Es begab sich aber, als er das Priesteramt vor Gott verrichtete, zur Zeit, wo seine Klasse an die Reihe kam,
8
Eines Tages passierte dem Zacharias ein krasses Ding. Er war im Tempel gerade bei der Arbeit, seine Gruppe hatte Schicht.
9
traf ihn nach dem Brauch des Priestertums das Los, daß er rĂ€uchern sollte, und zwar drinnen im Tempel des Herrn.
9
Wie ĂŒblich wurde wieder ausgelost, wer in dem Tempel den Weihrauch anzĂŒnden sollte. Das Los fiel diesmal auf Zacharias.
10
Und die ganze Menge des Volkes betete draußen, zur Stunde des RĂ€ucherns.
10
Draußen standen in der Zeit sehr viele Leute, um mit Gott zu reden.
11
Da erschien ihm ein Engel des Herrn, stehend zur Rechten des RĂ€ucheraltars.
11
Als Zacharias in dem Raum gerade rechts von der Stelle stand, wo man dieses Rauchopfer startet, kam plötzlich eine Nachricht von Gott rein ? in Form eines Engels. Dieser Engel stellte sich rechts neben den Altar, wo immer das Opferzeugs verbrannt wurde.
12
Und Zacharias erschrak, als er ihn sah, und Furcht ĂŒberfiel ihn.
12
Zacharias gefror das Blut in den Adern. Er bekam tierische Angst.
13
Aber der Engel sprach zu ihm: FĂŒrchte dich nicht, Zacharias! Denn dein Gebet ist erhört worden, und dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebĂ€ren, und du sollst ihm den Namen Johannes geben.
13
Der Engel meinte aber gleich zu ihm: „Hallo Zacharias! Bleib locker, Gott hat auf dich und deine Gebete gehört. Deine Frau, die Elisabeth, die wird fĂŒr dich noch einen Sohn kriegen, und der soll dann Johannes heißen.
14
Und er wird dir Freude und Frohlocken bereiten, und viele werden sich ĂŒber seine Geburt freuen.
14
Dieser Sohn wird dich total glĂŒcklich machen, und nicht nur dich, auch viele andere Menschen!
15
Denn er wird groß sein vor dem Herrn; Wein und starkes GetrĂ€nk wird er nicht trinken, und mit heiligem Geiste wird er erfĂŒllt werden schon von Mutterleib an.
15
Gott hat was mit ihm vor. Er wird radikal mit Gott leben, keine Drogen oder Alk zu sich nehmen. DafĂŒr wird er schon vor seiner Geburt abgefĂŒllt sein mit einer ganz besonderen Kraft von Gott, nĂ€mlich mit seinem Geist.
16
Und viele von den Kindern Israel wird er zu dem Herrn, ihrem Gott, zurĂŒckfĂŒhren.
16
Und er wird dafĂŒr sorgen, dass viele Israelis sich wieder auf ihren Gott einlassen.
17
Und er wird vor ihm hergehen im Geist und in der Kraft Elias, um die Herzen der VĂ€ter umzuwenden zu den Kindern und die Ungehorsamen zur Gesinnung der Gerechten, zu bereiten dem Herrn ein gerĂŒstetes Volk.
17
Er wird so drauf sein wie der Prophet Elia und er wird alles klarmachen fĂŒr Gott. Er wird dafĂŒr sorgen, dass die VĂ€ter wieder mit ihren Kindern klarkommen und sich ihnen zuwenden. Die Leute, die weg waren von Gott, werden ihn wieder finden. Er soll dem Meister fĂŒr seine Arbeit gut vorbereitete Menschen ĂŒberlassen.“
18
Und Zacharias sprach zu dem Engel: Woran soll ich das erkennen? Denn ich bin alt, und mein Weib ist schon betagt.
18
„Wie soll das denn gehen?“, fragte Zacharias etwas ĂŒberrascht. „Ich bin Rentner und meine Frau ist auch nicht mehr die JĂŒngste!“
19
Und der Engel antwortete und sprach zu ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und bin gesandt, mit dir zu reden und dir diese frohe Botschaft zu bringen.
19
„Ich stell mich am besten erst mal vor: Ich heiße Gabriel und bin einer der Engel, die Gott am nĂ€chsten kommen dĂŒrfen. Er schickt mich, um dir diese gute Nachricht zu ĂŒbermitteln, das ist mein Job!
20
Und siehe, du wirst stumm sein und nicht reden können bis zu dem Tage, da solches geschehen wird; darum, weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, welche zu ihrer Zeit erfĂŒllt werden sollen.
20
Aber weil du mir das nicht glaubst, wirst du erst mal nicht mehr reden können, und zwar so lange, bis das Baby geboren ist. Du wirst sehen, ich hab dir die Wahrheit gesagt, es wird alles so abgehen, wenn es an der Zeit ist.“
21
Und das Volk wartete auf Zacharias; und sie verwunderten sich, daß er so lange im Tempel blieb.
21
Inzwischen waren draußen schon zig Leute und warteten auf Zacharias. „Wo bleibt der nur?“
22
Als er aber herauskam, konnte er nicht zu ihnen reden; und sie merkten, daß er im Tempel eine Erscheinung gesehen hatte. Und er winkte ihnen und blieb stumm.
22
Als er dann endlich wieder rauskam, konnte er nicht reden. Damit war eine Sache klar, irgendetwas war ihm da drin begegnet. Mit Zeichensprache erklÀrte er ihnen, dass er gerade eine Vision im Tempel gehabt hatte, er konnte ab da nichts mehr sagen.
23
Und es geschah, als die Tage seines Dienstes vollendet waren, ging er heim in sein Haus.
23
Er blieb dann noch die sieben Tage da, bis er Feierabend von seinem Priesterdienst hatte. Erst dann ging er wieder nach Hause.
24
Aber nach diesen Tagen empfing sein Weib Elisabeth, und sie verbarg sich fĂŒnf Monate und sprach:
24
Nur kurze Zeit spĂ€ter war Elisabeth tatsĂ€chlich schwanger. FĂŒnf Monate blieb sie alleine auf ihrer Bude und zeigte sich niemandem.
25
Also hat mir der Herr getan in den Tagen, da er mich angesehen hat, meine Schmach unter den Menschen hinwegzunehmen.
25
„Ich bin Gott so dankbar“, sagte sie, „dass ich noch ein Kind kriege, das ist so schön! Nun kann mich niemand mehr von oben herab anmachen, weil ich keine Kinder bekommen kann.“
26
Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt GalilÀas namens Nazareth gesandt
26
Elisabeth war gerade im sechsten Monat schwanger, da schickte Gott wieder den Engel Gabriel los. Diesmal sollte er nach Nazareth gehen, eine Stadt, die in GalilÀa liegt.
27
zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Manne namens Joseph, vom Hause Davids; und der Name der Jungfrau war Maria.
27
Da lebte ein MĂ€dchen, das noch Jungfrau war, die hieß Maria. Maria war mit Josef verlobt, der aus der Familie vom David stammte.
28
Und der Engel kam zu ihr herein und sprach: Sei gegrĂŒĂŸt, du Begnadigte! Der Herr ist mit dir, du Gesegnete unter den Frauen!
28
Gabriel klopfte bei ihr an und sagte: „Hallo Maria! Gott will dir ein Riesengeschenk machen! Er hat dich unter Millionen von Frauen extra ausgesucht!“
29
Als sie ihn aber sah, erschrak sie ĂŒber seine Rede und dachte darĂŒber nach, was das fĂŒr ein Gruß sei.
29
Maria stand etwas unter Schock. Sie ĂŒberlegte schnell, was er mit dieser seltsamen BegrĂŒĂŸung meinen könnte.
30
Und der Engel sprach zu ihr: FĂŒrchte dich nicht, Maria! Denn du hast Gnade bei Gott gefunden.
30
„Keine Panik!“, redete der Engel weiter. „Gott hat dich wahnsinnig lieb, er liebt dich einfach so und er hat etwas ganz Besonderes mit dir vor.
31
Und siehe, du wirst empfangen und einen Sohn gebÀren; und du sollst ihm den Namen Jesus geben.
31
Du wirst bald schwanger werden, und dann wirst du einen Sohn bekommen, der soll dann Jesus heißen!
32
Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben;
32
Er wird ganz groß rauskommen, man wird von ihm sagen, dass er der Sohn von Gott ist. Er wird von Gott auf den höchsten Posten gesetzt werden, er wird ein König sein, genauso, wie David einer war.
33
und er wird regieren ĂŒber das Haus Jakobs in Ewigkeit, und seines Reiches wird kein Ende sein.
33
Er wird das Sagen haben ĂŒber ganz Israel, und seine Macht wird nie zu Ende gehen.“
34
Maria aber sprach zu dem Engel: Wie kann das sein, da ich keinen Mann kenne?
34
Maria war etwas verwundert: „Aber wie soll das denn bitte gehen? Ich hab noch nie mit irgendeinem Mann Sex gehabt!“
35
Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der heilige Geist wird ĂŒber dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich ĂŒberschatten. Darum wird auch das Heilige, das erzeugt wird, Sohn Gottes genannt werden.
35
„Also, das ist so: Der Geist von Gott wird dir ganz nahe kommen. Gottes Kraft wird dafĂŒr sorgen, und darum wird das Kind auch etwas ganz Besonderes sein, es wird ‚der Sohn von Gott‘ genannt werden.
36
Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, hat auch einen Sohn empfangen in ihrem Alter und ist jetzt im sechsten Monat, sie, die vorher unfruchtbar hieß.
36
Pass auf, selbst Elisabeth, mit der du ja verwandt bist, ist jetzt im sechsten Monat schwanger, und die ist schon im Rentenalter. Alle Ärzte haben gesagt, dass sie unfruchtbar wĂ€re, und jetzt das 

37
Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.
37
FĂŒr Gott ist nichts unmöglich, Maria!“
38
Maria aber sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn! Mir geschehe nach deinem Wort! Und der Engel schied von ihr.
38
„Ich will fĂŒr Gott alles geben, ich gehöre ihm, alles, was du gesagt hast, soll auch so passieren.“
39
Maria aber machte sich auf in diesen Tagen und reiste eilends in das Gebirge, in eine Stadt in Juda,
39
Maria hatte dann spÀter einmal die Idee, mal schnell auf Besuch bei Elisabeth vorbeizuschauen. Die wohnte in den Bergen von JudÀa.
40
und kam in das Haus des Zacharias und begrĂŒĂŸte Elisabeth.
40
Als sie in das Haus vom Zacharias kam, umarmte sie Elisabeth.
41
Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß der Maria hörte, hĂŒpfte das Kind in ihrem Leibe; und Elisabeth ward mit heiligem Geist erfĂŒllt
41
In dem Augenblick, als Maria „Hallo Elisabeth“ gesagt hatte, hĂŒpfte das Baby in Elisabeths Bauch. Auf Elisabeth kam plötzlich die Kraft Gottes runter und sie sagte laut zu Maria:
42
und rief mit lauter Stimme und sprach: Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes!
42
„Du bist von Gott ganz besonders gesegnet worden, mehr als alle anderen Frauen! Und das, was da in dir wĂ€chst, dein Baby, das ist erst recht voll gesegnet!
43
Und woher wird mir das zuteil, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
43
Womit hab ich das ĂŒberhaupt verdient, dass die Mutter von meinem Herrn mich besuchen kommt?
44
Denn siehe, sowie die Stimme deines Grußes in mein Ohr drang, hĂŒpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe.
44
Verstehst du, als du mich vorhin begrĂŒĂŸt hast, ist das Baby in meinem Bauch vor Freude gepogt!
45
Und selig ist, die geglaubt hat; denn es wird erfĂŒllt werden, was ihr vom Herrn gesagt worden ist!
45
Du kannst so froh sein, dass du Gott geglaubt hast! Alles, was Gott dir versprochen hat, wird auch passieren!“
46
Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn,
46
Maria war sehr froh, als sie das hörte: „Danke Gott, ich bin dir so dankbar!
47
und mein Geist freut sich Gottes, meines Retters,
47
Alles in mir freut sich ĂŒber dich, du bist mein Gott, du hast mich gerettet!
48
daß er angesehen hat die Niedrigkeit seiner Magd; denn siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter!
48
Gott hat mich gesehen, obwohl ich nur eine stinknormale Frau bin. Alle Menschen, die in Zukunft leben werden, werden mich einmal toll finden und mich ehren.
49
Denn Großes hat der MĂ€chtige an mir getan, und heilig ist sein Name;
49
Gott hat was ganz Großes mit mir gemacht, ihm ist nichts unmöglich, er ist ganz besonders, er ist echt heilig.
50
und seine Barmherzigkeit wĂ€hrt von Geschlecht zu Geschlecht ĂŒber die, so ihn fĂŒrchten.
50
Er liebt uns total und diese Liebe gilt allen Menschen, die ihn respektieren.
51
Er tat MÀchtiges mit seinem Arm, er hat zerstreut, die hoffÀrtig sind in ihres Herzens Sinn.
51
Er hat große Muskeln, er kann Wunder tun! Menschen, die sich sonst was einbilden, wird er alt aussehen lassen.
52
Er hat Gewaltige von den Thronen gestoßen und Niedrige erhöht.
52
Er hat Regierungen gestĂŒrzt und Sklaven befreit.
53
Hungrige hat er mit GĂŒtern gesĂ€ttigt und Reiche leer fortgeschickt.
53
Menschen, die Hunger hatten, kriegten bei ihm was zu essen, aber Menschen, die satt und reich waren, sind bei ihm leer ausgegangen.
54
Er hat sich seines Knechtes Israel angenommen, eingedenk zu sein der Barmherzigkeit,
54
Er hat uns versprochen zu helfen, und er hat dieses Versprechen nicht vergessen. Er liebt uns.
55
wie er geredet hat zu unsern VĂ€tern, Abraham und seinem Samen, auf ewig!
55
Er hat das schon vor Ewigkeiten Abraham und seiner Familie versprochen.“
56
Und Maria blieb bei ihr etwa drei Monate und kehrte wieder nach Hause zurĂŒck.
56
Maria blieb noch drei Monate bei Elisabeth zu Besuch, erst dann ging sie wieder zurĂŒck nach Hause.
57
FĂŒr Elisabeth aber erfĂŒllte sich die Zeit, da sie gebĂ€ren sollte, und sie gebar einen Sohn.
57
Nach neun Monaten war es fĂŒr Elisabeth an der Zeit, und sie brachte einen Jungen zur Welt.
58
Und ihre Nachbarn und Verwandten hörten, daß der Herr seine Barmherzigkeit an ihr groß gemacht hatte, und freuten sich mit ihr.
58
Das machte schnell die Runde im Ort, und alle Freunde und Bekannten freuten sich mit ihr, dass Gott so gut zu ihr war.
59
Und es begab sich am achten Tage, daß sie kamen, das Kindlein zu beschneiden; und sie nannten es nach dem Namen seines Vaters Zacharias.
59
Acht Tage nach der Geburt gab es eine kleine Feier, wo Verwandte und Freunde eingeladen wurden. Dort wurde so ein religiöses Ritual mit dem Baby gemacht, bei dem man ihm die Vorhaut vom Penis abschnitt. Das war bei den Juden so ĂŒblich. Die Verwandten waren der Meinung, der Sohn sollte nach seinem Vater genannt werden: Zacharias der Zweite.
60
Seine Mutter aber sprach: Nicht also, sondern er soll Johannes heißen!
60
Aber Elisabeth war da anderer Meinung: „Nein, er heißt Johannes!“
61
Und sie sprachen zu ihr: Es ist doch niemand in deiner Verwandtschaft, der diesen Namen trÀgt!
61
„Was? Wo hast du den seltsamen Namen denn her? Keiner in deiner Familie heißt so!“
62
Sie winkten aber seinem Vater, wie er ihn genannt haben wolle.
62
In der Hoffnung, der Vater wĂŒrde ein Machtwort sprechen, fragten sie ihn, wie er seinen Sohn nennen wollte.
63
Und er forderte ein TĂ€felchen und schrieb die Worte: Johannes ist sein Name! Und sie verwunderten sich alle.
63
Er ließ sich ein StĂŒck Papier und einen Stift bringen und schrieb darauf: „Sein Name ist: Johannes!“
64
Alsbald aber tat sich sein Mund auf, und seine Zunge ward gelöst , und er redete und lobte Gott.
64
Im selben Augenblick konnte Zacharias wieder sprechen und als Erstes lobte er Gott.
65
Und es kam Furcht ĂŒber alle ihre Nachbarn, und auf dem ganzen Gebirge von JudĂ€a wurden alle diese Dinge besprochen.
65
Diese Story machte ĂŒberall die Runde und alle waren total baff, als sie das hörten.
66
Und alle, die es hörten, nahmen es sich zu Herzen und sprachen: Was wird wohl aus diesem Kindlein werden? Denn die Hand des Herrn war mit ihm.
66
„Was wird wohl aus diesem Jungen mal werden? Ist doch eindeutig, dass Gott etwas ganz Besonderes mit ihm vorhat!“
67
Und sein Vater Zacharias ward mit heiligem Geist erfĂŒllt, weissagte und sprach:
67
Sein Vater Zacharias wurde plötzlich mit der Kraft von Gott abgefĂŒllt. Er sagte dann prophetisch:
68
Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung bereitet;
68
„Gott von Israel, er ist der GrĂ¶ĂŸte! Er ist bei uns vorbeigekommen und hat uns einen Ausweg geschaffen!
69
und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils im Hause seines Dieners David,
69
Er hat aus der Königsfamilie vom David jemanden ausgesucht, der uns alle retten wird.
70
wie er verheißen hat durch den Mund seiner heiligen Propheten von alters her:
70
Schon die alten Propheten haben das gewusst, denen hatte er es versprochen.
71
Errettung von unsern Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen;
71
Er wird uns retten, wenn unsere Feinde hinter uns her sind. Er rettet uns vor den Leuten, die uns hassen.
72
Barmherzigkeit zu erzeigen unsern VĂ€tern und zu gedenken seines heiligen Bundes,
72
Schon zu unseren Vorfahren war er gut, er hat immer zu dem ganz besonderen Vertrag gestanden, den wir mit ihm geschlossen hatten.
73
des Eides, den er unserm Vater Abraham geschworen hat, uns zu verleihen,
73
Dieses Versprechen, das er unserem Urvater Abraham gegeben hat, löst er jetzt ein.
74
daß wir, erlöst aus der Hand unsrer Feinde, ihm dieneten ohne Furcht unser Leben lang
74
Er holt uns aus der ZwickmĂŒhle raus, er befreit uns von unseren Feinden, damit wir alles fĂŒr ihn geben können, ohne Angst im Nacken.
75
in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor ihm.
75
Wir wollen ihm radikal dienen und tun, was er sagt, fĂŒr immer!
76
Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten heißen, denn du wirst vor dem Herrn hergehen, seine Wege zu bereiten,
76
Und von dir, kleiner Junge, wird man noch einiges zu sagen haben. Man wird dich als Prophet vom obersten Gott bezeichnen. Du wirst alles vorbereiten, damit Gott dann richtig loslegen kann.
77
Erkenntnis des Heils zu geben seinem Volke, in Vergebung ihrer SĂŒnden,
77
Du wirst seinen Leuten sagen, wo es lÀngsgeht, du wirst ihnen erklÀren, wie sie frei von ihren Schulden werden können, die sie bei Gott haben.
78
wegen der herzlichen Barmherzigkeit unsres Gottes, in welcher uns besucht hat der Aufgang aus der Höhe,
78
Gott verzeiht uns, weil er uns so sehr liebt! Sein Licht wird uns die Richtung zeigen.
79
zu scheinen denen, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, unsre FĂŒĂŸe auf den Weg des Friedens zu richten!
79
Dieses Licht wird fĂŒr alle Leute da sein, die im Dunklen leben, die Angst vor dem Tod haben, die vom Tod bedroht werden. Dieses Licht wird uns den Weg zeigen, wie wir Frieden finden können.“ ?
80
Das Kindlein aber wuchs und wurde stark am Geist und war in der WĂŒste bis zum Tage seines Auftretens vor Israel.
80
Je Ă€lter Johannes wurde, desto besser lernte er Gott kennen. Schon als Jugendlicher ging er oft in die WĂŒste. Irgendwann fing er dann an, in der Öffentlichkeit in Israel aufzutreten.
   

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