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1.Samuel kapitel 25 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Offenbarung 1-3  

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1.Samuel kapitel 25
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Und Samuel starb, und ganz Israel versammelte sich, trug Leid um ihn und begrub ihn bei seinem Hause zu Rama; David aber machte sich auf und zog hinab in die W├╝ste Paran.
2
Und es war ein Mann zu Maon, der hatte sein Gewerbe zu Karmel; und dieser Mann war von sehr gro├čem Verm├Âgen, und er hatte dreitausend Schafe und tausend Ziegen; und es begab sich, da├č er seine Schafe zu Karmel scheren lie├č.
3
Dieser Mann hie├č Nabal; sein Weib aber hie├č Abigail. Und sie war ein Weib von gesundem Verstand und von sch├Âner Gestalt; der Mann aber war hart und boshaft in seinem Tun und war einer von Kaleb.
4
Als nun David in der W├╝ste h├Ârte, da├č Nabal seine Schafe scheren lie├č,
5
sandte er zehn J├╝nglinge aus und sprach zu ihnen: Geht hinauf gen Karmel; und wenn ihr zu Nabal kommt, so gr├╝├čet ihn in meinem Namen freundlich
6
und sagt: Gl├╝ck zu, Friede sei mit dir, und Friede mit deinem Hause, und Friede mit allem, was du hast!
7
Ich habe geh├Ârt, da├č du Schafscherer hast. Nun, deine Hirten sind bei uns gewesen; wir haben ihnen nichts zuleide getan, und es hat ihnen nichts gefehlt an der Zahl, solange sie zu Karmel waren;
8
frage deine J├╝nglinge deswegen, die werden dir's sagen, und la├č meine J├╝nglinge vor deinen Augen Gnade finden; denn wir sind auf einen guten Tag gekommen; gib doch deinen Knechten und deinem Sohn David, was deine Hand findet.
9
Und als die J├╝nglinge Davids hinkamen und im Namen Davids nach allen diesen Worten mit Nabal geredet hatten, schwiegen sie stille!
10
Aber Nabal antwortete den Knechten Davids und sprach: Wer ist David? Und wer ist der Sohn Isais? Es werden jetzt der Knechte viel, die sich von ihren Herren losrei├čen!
11
Sollte ich mein Brot und mein Wasser nehmen und mein Fleisch, das ich f├╝r meine Scherer geschlachtet habe, und es Leuten geben, von denen ich nicht wei├č, woher sie sind?
12
Da kehrten die J├╝nglinge Davids wieder um auf ihren Weg. Und als sie heimkamen, sagten sie ihm solches alles.
13
Da sprach David zu seinen M├Ąnnern: G├╝rte ein jeder sein Schwert um! Und ein jeder g├╝rtete sein Schwert um. Und auch David g├╝rtete sein Schwert um; und es zogen etwa vierhundert Mann hinauf, zweihundert aber blieben bei dem Gep├Ąck.
14
Aber einer der J├╝nglinge sagte es Abigail, dem Weibe Nabals, und sprach: Siehe, David hat Boten aus der W├╝ste gesandt, unsern Herrn zu segnen; er aber fuhr sie an;
15
und sie sind uns doch sehr n├╝tzliche Leute gewesen und haben uns nicht beleidigt, und es hat uns nichts gefehlt an der Zahl, solange wir bei ihnen umhergezogen sind, als wir auf dem Felde waren;
16
sondern sie sind unsre Mauern gewesen bei Tag und bei Nacht, solange wir bei ihnen die Schafe geh├╝tet haben.
17
So merke nun und siehe, was du tun kannst; denn es ist gewi├č ein Ungl├╝ck beschlossen ├╝ber unsern Herrn und ├╝ber sein ganzes Haus! Und er ist so b├Âsartig, da├č ihm niemand etwas sagen darf.
18
Da eilte Abigail und nahm zweihundert Brote und zwei Schl├Ąuche Wein und f├╝nf zubereitete Schafe und f├╝nf Scheffel ged├Ârrtes Korn und hundert Rosinenkuchen und zweihundert Feigenkuchen und lud sie auf Esel
19
und sprach zu ihren J├╝nglingen: Geht vor mir hin, siehe, ich will euch nachkommen! Sie sagte aber ihrem Manne Nabal nichts davon.
20
Und als sie auf dem Esel ritt und im Dunkel des Berges hinabzog, siehe, da kamen David und seine M├Ąnner hinab, ihr entgegen; so begegnete sie ihnen.
21
David aber sprach: Wohlan, ich habe alles, was dieser in der W├╝ste hat, umsonst beh├╝tet, so da├č da nichts gefehlt hat an allem, was sein ist; und er bezahlt mir Gutes mit B├Âsem!
22
Gott tue solches und noch mehr den Feinden Davids, wenn ich von allem, was dieser hat bis zum hellen Morgen auch nur einen ├╝briglasse, der an die Wand pi├čt.
23
Als nun Abigail David sah, stieg sie eilends vom Esel und fiel vor David auf ihr Angesicht und neigte sich zur Erde,
24
fiel zu seinen F├╝├čen und sprach: Ach, mein Herr, mein sei diese Missetat, und la├č doch deine Magd vor deinen Ohren reden und h├Âre die Worte deiner Magd!
25
Mein Herr, achte doch nicht auf diesen Mann Belials, den Nabal; denn er ist, wie sein Name hei├čt; ┬źNarr┬╗ bedeutet sein Name, und Narrheit ist bei ihm. Ich aber, deine Magd, habe die J├╝nglinge meines Herrn, die du gesandt hattest, nicht gesehen.
26
Nun aber, mein Herr, so wahr der HERR lebt, und so wahr deine Seele lebt, der HERR hat dich verhindert zu kommen, um Blut zu vergie├čen und dir mit eigener Hand zu helfen. So m├Âgen nun deine Feinde und die, welche meinem Herrn ├╝belwollen, werden wie Nabal!
27
Hier ist nun die Gabe, die deine Magd meinem Herrn hergebracht hat; gib sie den J├╝nglingen, welche meinem Herrn auf dem Fu├če nachfolgen!
28
Vergib doch deiner Magd die ├ťbertretung; denn der HERR wird gewi├č meinem Herrn, weil er des HERRN Kriege f├╝hrt, ein best├Ąndiges Haus bauen; und kein B├Âses soll an dir gefunden werden dein Leben lang.
29
Und wenn sich ein Mensch erheben wird, dich zu verfolgen und deiner Seele nachzustellen, so werde die Seele meines Herrn ins B├╝ndlein der Lebendigen eingebunden bei dem HERRN, deinem Gott; aber die Seele deiner Feinde schleudere er mitten aus der Schleuderpfanne!
30
Wenn der HERR meinem Herrn nach all dem Guten, das er dir versprochen hat, tun und dich bestellen wird zum F├╝rsten ├╝ber Israel,
31
so wird es dir nicht zum Ansto├č sein, noch zum Herzensvorwurf f├╝r meinen Herrn, da├č er ohne Ursache Blut vergossen und da├č mein Herr sich selbst geholfen hat. Wenn nun der HERR meinem Herrn wohltun wird, so m├Âgest du an deine Magd gedenken.
32
Da sprach David zu Abigail: Gelobt sei der HERR, der Gott Israels, der dich auf den heutigen Tag mir entgegengesandt hat!
33
Und gesegnet sei dein Verstand, und gesegnet seist du, da├č du mich heute daran verhindert hast zu kommen, um Blut zu vergie├čen und mir mit eigener Hand zu helfen!
34
Denn wahrlich, so wahr der HERR, der Gott Israels lebt, der mich verhindert hat, dir ├ťbles zu tun: w├Ąrest du mir nicht eilends entgegengekommen, so w├Ąre dem Nabal bis zum hellen Morgen nicht einer ├╝briggeblieben, der an die Wand pi├čt!
35
Also nahm David von ihrer Hand, was sie ihm gebracht hatte, und sprach zu ihr: Zieh wieder in Frieden in dein Haus hinauf! Siehe, ich habe deiner Stimme gehorcht und deine Person angesehen.
36
Als aber Abigail zu Nabal kam, siehe, da hatte er in seinem Hause ein Mahl zugerichtet, wie eines K├Ânigs Mahl; und das Herz Nabals war guter Dinge, denn er war schwer betrunken. Sie aber sagte ihm nichts, weder Kleines noch Gro├čes, bis an den hellen Morgen.
37
Als es aber Tag geworden und der Weinrausch von Nabal gewichen war, da berichtete ihm sein Weib diese Dinge. Da erstarb sein Herz in seinem Leibe, und er ward wie ein Stein.
38
Und nach zehn Tagen schlug ihn der HERR, da├č er starb.
39
Als nun David h├Ârte, da├č Nabal tot war, sprach er: Gelobt sei der HERR, der meine Schmach an Nabal ger├Ącht und seinen Knecht vom Unrecht abgehalten hat! Und der HERR hat Nabals Unrecht auf seinen Kopf vergolten! Und David sandte hin und lie├č mit Abigail reden, um sie sich zum Weibe zu nehmen.
40
Und als die Knechte Davids zu Abigail gen Karmel kamen, redeten sie mit ihr und sprachen: David hat uns zu dir gesandt, um dich zu seinem Weibe zu nehmen.
41
Sie stand auf und verneigte sich mit ihrem Angesicht zur Erde und sprach: Siehe, hier ist deine Magd, da├č sie diene und den Knechten meines Herrn die F├╝├če wasche!
42
Und Abigail eilte und machte sich auf und ritt auf einem Esel, und mit ihr f├╝nf M├Ągde, die ihr auf dem Fu├če nachfolgten, und zog den Boten Davids nach und ward sein Weib.
43
David nahm auch Achinoam aus Jesreel. Also wurden die beiden seine Frauen.
44
Saul aber hatte Michal, seine Tochter, das Weib Davids, Phalti, dem Sohn des Lais aus Gallim, gegeben.
   

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