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HebrÀer kapitel 12 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 19-21  

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HebrÀer kapitel 12
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Darum auch wir, weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasset uns jede Last und die uns so leicht umstrickende SĂŒnde ablegen und mit Ausdauer die Rennbahn durchlaufen, welche vor uns liegt,
2
im Aufblick auf Jesus, den AnfĂ€nger und Vollender des Glaubens, welcher fĂŒr die vor ihm liegende Freude das Kreuz erduldete, die Schande nicht achtete und sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.
3
Achtet auf ihn, der solchen Widerspruch von den SĂŒndern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht mĂŒde werdet und den Mut verliert!
4
Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf wider die SĂŒnde
5
und habt das Trostwort vergessen, womit ihr als Söhne angeredet werdet: «Mein Sohn, achte nicht gering die ZĂŒchtigung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst!
6
Denn welchen der Herr lieb hat, den zĂŒchtigt er, und er geißelt einen jeglichen Sohn, den er aufnimmt.»
7
Wenn ihr ZĂŒchtigung erduldet, so behandelt euch Gott ja als Söhne; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht zĂŒchtigt?
8
Seid ihr aber ohne ZĂŒchtigung, derer sie alle teilhaftig geworden sind, so seid ihr ja unecht und keine Söhne!
9
Sodann hatten wir auch unsere leiblichen VĂ€ter zu Zuchtmeistern und scheuten sie; sollten wir jetzt nicht vielmehr dem Vater der Geister untertan sein und leben?
10
Denn jene haben uns fĂŒr wenige Tage gezĂŒchtigt, nach ihrem GutdĂŒnken; er aber zu unsrem Besten, damit wir seiner Heiligkeit teilhaftig werden.
11
Alle ZĂŒchtigung aber, wenn sie da ist, dĂŒnkt uns nicht zur Freude, sondern zur Traurigkeit zu dienen; hernach aber gibt sie eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die dadurch geĂŒbt sind.
12
Darum «recket wieder aus die schlaff gewordenen HÀnde und die erlahmten Knie»
13
und «tut gerade Tritte mit euren FĂŒĂŸen», damit das Lahme nicht abweiche, sondern vielmehr geheilt werde!
14
Jaget nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne welche niemand den Herrn sehen wird!
15
Und sehet darauf, daß nicht jemand die Gnade Gottes versĂ€ume, daß nicht etwa eine bittere Wurzel aufwachse und Störungen verursache und viele dadurch befleckt werden,
16
daß nicht jemand ein UnzĂŒchtiger oder ein gemeiner Mensch sei wie Esau, der um einer Speise willen sein Erstgeburtsrecht verkaufte.
17
Denn ihr wisset, daß er nachher, als er den Segen ererben wollte, verworfen wurde, denn er fand keinen Raum zur Buße, obschon er den Segen mit TrĂ€nen suchte.
18
Denn ihr seid nicht zu dem Berg gekommen, den man anrĂŒhren konnte, und zu dem glĂŒhenden Feuer, noch zu dem Dunkel, der Finsternis und dem Ungewitter,
19
noch zu dem Schall der Posaune und der Stimme der Worte, bei der die Zuhörer sich erbaten, daß nicht weiter zu ihnen geredet werde; denn sie ertrugen nicht, was befohlen war:
20
«Und wenn ein Tier den Berg berĂŒhrt, soll es gesteinigt werden!»
21
und so schrecklich war die Erscheinung, daß Mose sprach: «Ich bin erschrocken und zittere!»
22
sondern ihr seid gekommen zu dem Berge Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu Zehntausenden von Engeln,
23
zur Festversammlung und Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel angeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter ĂŒber alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten
24
und zu Jesus, dem Mittler des neuen Bundes, und zu dem Blut der Besprengung, das Besseres redet als Abels Blut.
25
Sehet zu, daß ihr den nicht abweiset, der da redet! Denn wenn jene nicht entflohen sind, die es sich verbaten, als er auf Erden redete, wieviel weniger wir, wenn wir uns von dem abwenden, der es vom Himmel herab tut,
26
dessen Stimme damals die Erde bewegte; nun aber hat er verheißen: «Noch einmal will ich bewegen, nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel!»
27
Dieses «noch einmal» deutet hin auf die VerÀnderung des Beweglichen, weil Erschaffenen, damit das Unbewegliche bleibe.
28
Darum, weil wir ein unbewegliches Reich empfangen, lasset uns Dank beweisen, durch welchen wir Gott wohlgefÀllig dienen wollen mit Scheu und Furcht!
29
Denn auch unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.
   

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