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R├Âmer kapitel 1 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • 1 Timotheus 4-6  

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R├Âmer kapitel 1
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Paulus, Knecht Jesu Christi, berufener Apostel, ausgesondert zum Evangelium Gottes,
2
welches vorher verhei├čen wurde durch seine Propheten in heiligen Schriften,
3
betreffs seines Sohnes, der hervorgegangen ist aus dem Samen Davids nach dem Fleisch
4
und erwiesen als Sohn Gottes in Kraft nach dem Geiste der Heiligkeit durch die Auferstehung von den Toten, Jesus Christus, unser Herr;
5
durch welchen wir Gnade und Apostelamt empfangen haben, um f├╝r seinen Namen Glaubensgehorsam zu verlangen unter allen V├Âlkern,
6
unter welchen auch ihr seid, Berufene Jesu Christi;
7
allen zu Rom anwesenden Geliebten Gottes, den berufenen Heiligen: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unsrem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
8
Zuerst danke ich meinem Gott durch Jesus Christus f├╝r euch alle, da├č euer Glaube in der ganzen Welt verk├╝ndigt wird.
9
Denn Gott, welchem ich in meinem Geist diene am Evangelium seines Sohnes, ist mein Zeuge, wie unabl├Ąssig ich euer gedenke,
10
indem ich allezeit in meinen Gebeten flehe, ob mir nicht endlich einmal durch den Willen Gottes das Gl├╝ck zuteil werden m├Âchte, zu euch zu kommen.
11
Denn mich verlangt darnach, euch zu sehen, um euch etwas geistliche Gabe mitzuteilen, damit ihr gest├Ąrkt werdet,
12
das hei├čt aber, da├č ich mitgetr├Âstet werde unter euch durch den gemeinschaftlichen Glauben, den euren und den meinen.
13
Ich will euch aber nicht verschweigen, meine Br├╝der, da├č ich mir schon oftmals vorgenommen habe, zu euch zu kommen (ich wurde aber verhindert bis jetzt), um auch unter euch etwas Frucht zu schaffen, gleichwie unter den ├╝brigen Nationen;
14
denn ich bin ein Schuldner sowohl den Griechen als den Barbaren, sowohl den Weisen als den Unverst├Ąndigen;
15
darum bin ich, soviel an mir liegt, bereit, auch euch in Rom das Evangelium zu verk├╝ndigen.
16
Denn ich sch├Ąme mich des Evangeliums nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Rettung f├╝r jeden, der glaubt, zuerst f├╝r den Juden, dann auch f├╝r den Griechen;
17
denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: ┬źDer Gerechte wird infolge von Glauben leben┬╗.
18
Es offenbart sich n├Ąmlich Gottes Zorn vom Himmel her ├╝ber alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten,
19
weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen geoffenbart hat;
20
denn sein unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so da├č sie keine Entschuldigung haben.
21
Denn obschon sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott gepriesen und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in eitlen Wahn verfallen, und ihr unverst├Ąndiges Herz wurde verfinstert.
22
Da sie sich f├╝r weise hielten, sind sie zu Narren geworden
23
und haben die Herrlichkeit des unverg├Ąnglichen Gottes vertauscht mit dem Bild vom verg├Ąnglichen Menschen, von V├Âgeln und vierf├╝├čigen und kriechenden Tieren.
24
Darum hat sie auch Gott dahingegeben in die Gel├╝ste ihrer Herzen, zur Unreinigkeit, da├č sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren,
25
sie, welche die Wahrheit Gottes mit der L├╝ge vertauschten und dem Gesch├Âpf mehr Ehre und Dienst erwiesen als dem Sch├Âpfer, der da gelobt ist in Ewigkeit. Amen!
26
Darum hat sie Gott auch dahingegeben in entehrende Leidenschaften. Denn ihre Frauen haben den nat├╝rlichen Gebrauch vertauscht mit dem widernat├╝rlichen;
27
gleicherweise haben auch die M├Ąnner den nat├╝rlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen.
28
Und gleichwie sie Gott nicht der Anerkennung w├╝rdigten, hat Gott auch sie dahingegeben in unw├╝rdigen Sinn, zu ver├╝ben, was sich nicht geziemt,
29
als solche, die voll sind von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habsucht, Bosheit; voll Neid, Mordlust, Zank, Trug und T├╝cke,
30
Ohrenbl├Ąser, Verleumder, Gottesver├Ąchter, Freche, ├ťberm├╝tige, Prahler, erfinderisch im B├Âsen, den Eltern ungehorsam;
31
unverst├Ąndig, unbest├Ąndig, lieblos, unvers├Âhnlich, unbarmherzig;
32
welche, wiewohl sie das Urteil Gottes kennen, da├č die, welche solches ver├╝ben, des Todes w├╝rdig sind, es nicht nur selbst tun, sondern auch Gefallen haben an denen, die es ver├╝ben.
   

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