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Johannes kapitel 20 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Hebraeer 4-6  

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Johannes kapitel 20
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Am ersten Tage aber der Woche kommt Maria Magdalena fr├╝h, als es noch finster war, zur Gruft und sieht den Stein von der Gruft hinweggenommen.
2
Da l├Ąuft sie und kommt zu Simon Petrus und zu dem andern J├╝nger, den Jesus lieb hatte, und spricht zu ihnen: Sie haben den Herrn aus der Gruft genommen, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben!
3
Nun gingen Petrus und der andere J├╝nger hinaus und begaben sich zu der Gruft.
4
Die beiden liefen miteinander, und der andere J├╝nger lief voraus, schneller als Petrus, und kam zuerst zur Gruft,
5
b├╝ckte sich hinein und sieht die leinenen T├╝cher daliegen, ging jedoch nicht hinein.
6
Da kommt Simon Petrus, der ihm folgte, und geht in die Gruft hinein und sieht die T├╝cher daliegen
7
und das Schwei├čtuch, das um sein Haupt gebunden war, nicht bei den T├╝chern liegen, sondern f├╝r sich zusammengewickelt an einem besondern Ort.
8
Darauf ging auch der andere J├╝nger hinein, der zuerst zur Gruft gekommen war, und sah und glaubte.
9
Denn sie verstanden die Schrift noch nicht, da├č er von den Toten auferstehen m├╝sse.
10
Nun gingen die J├╝nger wieder heim.
11
Maria aber stand drau├čen vor der Gruft und weinte. Wie sie nun weinte, b├╝ckte sie sich in die Gruft
12
und sieht zwei Engel in wei├čen Kleidern sitzen, den einen zu den H├Ąupten, den andern zu den F├╝├čen, wo der Leib Jesu gelegen hatte.
13
Und diese sprechen zu ihr: Weib, was weinst du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich wei├č nicht, wo sie ihn hingelegt haben!
14
Und als sie das gesagt, wendet sie sich um und sieht Jesus dastehen und wei├č nicht, da├č es Jesus ist.
15
Jesus spricht zu ihr: Weib, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der G├Ąrtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast, so will ich ihn holen!
16
Jesus spricht zu ihr: Maria! Da wendet sie sich um und spricht zu ihm: Rabbuni! (das hei├čt: Meister!)
17
Jesus spricht zu ihr: R├╝hre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Gehe aber zu meinen Br├╝dern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.
18
Da kommt Maria Magdalena und verk├╝ndigt den J├╝ngern, da├č sie den Herrn gesehen und da├č er solches zu ihr gesprochen habe.
19
Als es nun an jenem ersten Wochentag Abend geworden war und die T├╝ren verschlossen waren an dem Ort, wo sich die J├╝nger versammelt hatten, aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch!
20
Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen seine H├Ąnde und seine Seite. Da wurden die J├╝nger froh, als sie den Herrn sahen.
21
Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
22
Und nachdem er das gesagt, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfanget heiligen Geist!
23
Welchen ihr die S├╝nden vergebet, denen sind sie vergeben; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.
24
Thomas aber, einer von den Zw├Âlfen, der Zwilling genannt wird, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.
25
Da sagten ihm die andern J├╝nger: Wir haben den Herrn gesehen! Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht an seinen H├Ąnden das N├Ągelmal sehe und lege meinen Finger in das N├Ągelmal und lege meine Hand in seine Seite, so glaube ich es nicht!
26
Und nach acht Tagen waren seine J├╝nger wiederum dort und Thomas bei ihnen. Da kommt Jesus, als die T├╝ren verschlossen waren, und tritt mitten unter sie und spricht: Friede sei mit euch!
27
Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und siehe meine H├Ąnde, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungl├Ąubig, sondern gl├Ąubig!
28
Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!
29
Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, so glaubst du; selig sind, die nicht sehen und doch glauben.
30
Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen J├╝ngern, die in diesem Buche nicht geschrieben sind.
31
Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubet, da├č Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und da├č ihr durch den Glauben Leben habet in seinem Namen
   

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