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Johannes kapitel 12 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • 1 Timotheus 4-6  

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Johannes kapitel 12
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Sechs Tage vor dem Passah kam Jesus nach Bethanien, wo Lazarus war, welchen Jesus von den Toten auferweckt hatte.
2
Sie machten ihm nun dort ein Gastmahl, und Martha diente. Lazarus aber war einer von denen, die mit ihm zu Tische sa├čen.
3
Da nahm Maria ein Pfund echter, k├Âstlicher Nardensalbe, salbte Jesus die F├╝├če und trocknete ihm die F├╝├če mit ihren Haaren; das Haus aber wurde erf├╝llt vom Geruch der Salbe.
4
Da spricht Judas, Simons Sohn, der Ischariot, einer seiner J├╝nger, der ihn hernach verriet:
5
Warum hat man diese Salbe nicht f├╝r dreihundert Denare verkauft und es den Armen gegeben?
6
Das sagte er aber nicht, weil er sich um die Armen k├╝mmerte, sondern weil er ein Dieb war und den Beutel hatte und trug, was eingelegt wurde.
7
Da sprach Jesus: La├č sie! Solches hat sie f├╝r den Tag meines Begr├Ąbnisses aufbewahrt.
8
Denn die Armen habt ihr allezeit bei euch; mich aber habt ihr nicht allezeit.
9
Es erfuhr nun eine gro├če Menge der Juden, da├č er dort sei; und sie kamen nicht allein um Jesu willen, sondern auch um Lazarus zu sehen, den er von den Toten auferweckt hatte.
10
Da beschlossen die Hohenpriester, auch Lazarus zu t├Âten,
11
denn seinetwegen gingen viele Juden hin und glaubten an Jesus.
12
Als am folgenden Tage die vielen Leute, welche zum Fest erschienen waren, h├Ârten, da├č Jesus nach Jerusalem komme,
13
nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus, ihm entgegen, und riefen: Hosianna! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn, der K├Ânig von Israel!
14
Jesus aber fand einen jungen Esel und setzte sich darauf, wie geschrieben steht:
15
┬źF├╝rchte dich nicht, Tochter Zion! Siehe, dein K├Ânig kommt, sitzend auf dem F├╝llen einer Eselin!┬╗
16
Solches aber verstanden seine J├╝nger anfangs nicht, sondern als Jesus verherrlicht war, wurden sie dessen eingedenk, da├č solches von ihm geschrieben stehe und da├č sie ihm solches getan hatten.
17
Die Menge nun, die bei ihm war, bezeugte, da├č er Lazarus aus dem Grabe gerufen und ihn von den Toten auferweckt habe.
18
Darum ging ihm auch das Volk entgegen, weil sie h├Ârten, da├č er dieses Zeichen getan habe.
19
Da sprachen die Pharis├Ąer zueinander: Ihr seht, da├č ihr nichts ausrichtet. Siehe, alle Welt l├Ąuft ihm nach!
20
Es waren aber etliche Griechen unter denen, die hinaufkamen, um am Fest anzubeten.
21
Diese gingen zu Philippus, der aus Bethsaida in Galil├Ąa war, baten ihn und sprachen: Herr, wir m├Âchten Jesus gern sehen!
22
Philippus kommt und sagt es dem Andreas, Andreas und Philippus aber sagen es Jesus.
23
Jesus aber antwortete ihnen und sprach: Die Stunde ist gekommen, da├č des Menschen Sohn verherrlicht werde!
24
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn das Weizenkorn nicht in die Erde f├Ąllt und erstirbt, so bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, so bringt es viele Frucht.
25
Wer seine Seele liebt, der wird sie verlieren; wer aber seine Seele in dieser Welt ha├čt, wird sie zum ewigen Leben bewahren.
26
Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll auch mein Diener sein; und wer mir dient, den wird mein Vater ehren.
27
Jetzt ist meine Seele ersch├╝ttert. Und was soll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde? Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen.
28
Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn verherrlicht und will ihn wiederum verherrlichen!
29
Das Volk nun, das dabeistand und solches h├Ârte, sagte, es habe gedonnert. Andere sagten: Ein Engel hat mit ihm geredet.
30
Jesus antwortete und sprach: Nicht um meinetwillen ist diese Stimme erschollen, sondern um euretwillen.
31
Jetzt ergeht ein Gericht ├╝ber diese Welt! Nun wird der F├╝rst dieser Welt hinausgeworfen werden;
32
und ich, wenn ich von der Erde erh├Âht bin, werde alle zu mir ziehen.
33
Das sagte er aber, um anzudeuten, welches Todes er sterben w├╝rde.
34
Das Volk antwortete ihm: Wir haben aus dem Gesetze geh├Ârt, da├č Christus in Ewigkeit bleibt; wie sagst du denn, des Menschen Sohn m├╝sse erh├Âht werden? Wer ist dieser Menschensohn?
35
Da sprach Jesus zu ihnen: Noch eine kleine Zeit ist das Licht bei euch. Wandelt, solange ihr das Licht noch habt, damit euch die Finsternis nicht ├╝berfalle! Wer in der Finsternis wandelt, wei├č nicht, wohin er geht.
36
Solange ihr das Licht habt, glaubet an das Licht, damit ihr Kinder des Lichtes werdet!
37
Solches redete Jesus und ging hinweg und verbarg sich vor ihnen. Wiewohl er aber so viele Zeichen vor ihnen getan hatte, glaubten sie nicht an ihn;
38
auf da├č das Wort des Propheten Jesaja erf├╝llt w├╝rde, welches er gesprochen hat: ┬źHerr, wer hat dem geglaubt, was wir geh├Ârt haben, und wem wurde der Arm des Herrn geoffenbart?┬╗
39
Darum konnten sie nicht glauben, denn Jesaja spricht wiederum:
40
┬źEr hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verh├Ąrtet, da├č sie mit den Augen nicht sehen, noch mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile.┬╗
41
Solches sprach Jesaja, als er seine Herrlichkeit sah und von ihm redete.
42
Doch glaubten sogar von den Obersten viele an ihn, aber wegen der Pharis├Ąer bekannten sie es nicht, damit sie nicht von der Synagoge ausgesto├čen w├╝rden.
43
Denn die Ehre der Menschen war ihnen lieber als die Ehre Gottes.
44
Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat.
45
Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.
46
Ich bin als ein Licht in die Welt gekommen, damit niemand, der an mich glaubt, in der Finsternis bleibe.
47
Und wenn jemand meine Worte h├Ârt und nicht h├Ąlt, so richte ich ihn nicht; denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern damit ich die Welt rette.
48
Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter: das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tage.
49
Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, er hat mir ein Gebot gegeben, was ich sagen und was ich reden soll.
50
Und ich wei├č, da├č sein Gebot ewiges Leben ist. Darum, was ich rede, das rede ich so, wie der Vater es mir gesagt hat.
   

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