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Lukas kapitel 7 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • 1 Timotheus 4-6  

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Lukas kapitel 7
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Nachdem nun vor den Ohren des Volkes alle seine Reden beendet hatte, ging er hinein nach Kapernaum.
2
Eines Hauptmanns Knecht aber, der jenem wert war, lag krank und war am Sterben.
3
Da er aber von Jesus h├Ârte, sandte er ├älteste der Juden zu ihm 7mit der Bitte, er m├Âge kommen und seinen Knecht retten.
4
Als diese zu Jesus kamen, baten sie ihn angelegentlich und sprachen: Er ist es wert, da├č du ihm das erzeigst;
5
denn er hat unser Volk lieb, und die Synagoge hat er uns erbaut.
6
Da ging Jesus mit ihnen hin. Und als er schon nicht mehr fern von dem Hause war, schickte der Hauptmann Freunde zu ihm und lie├č ihm sagen: Herr, bem├╝he dich nicht; denn ich bin nicht wert, da├č du unter mein Dach kommst!
7
Darum hielt ich auch mich selbst nicht f├╝r w├╝rdig, zu dir zu kommen; sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund!
8
Denn auch ich bin ein Mensch, der einem Kommando untersteht, und habe Kriegsknechte unter mir; und sage ich zu diesem: Geh hin! so geht er; und zu einem andern: Komm her! so kommt er; und zu meinem Knecht: Tue das! so tut er's.
9
Als Jesus das h├Ârte, verwunderte er sich ├╝ber ihn und wandte sich um und sprach zu dem Volk, das ihm nachfolgte: Ich sage euch, selbst in Israel habe ich einen so gro├čen Glauben nicht gefunden!
10
Und als die Abgesandten in das Haus zur├╝ckkamen, fanden sie den krank gewesenen Knecht gesund.
11
Und es begab sich am folgenden Tage, da├č er in eine Stadt namens Nain ging, und mit ihm zogen seine J├╝nger und eine gro├če Volksmenge.
12
Wie er sich aber dem Stadttore n├Ąherte, siehe, da wurde ein Toter herausgetragen, der einzige Sohn seiner Mutter, und sie war eine Witwe; und viele Leute aus der Stadt begleiteten sie.
13
Und als der Herr sie sah, erbarmte er sich ihrer und sprach zu ihr: Weine nicht!
14
Und er trat hinzu und r├╝hrte den Sarg an; die Tr├Ąger aber standen still. Und er sprach: J├╝ngling, ich sage dir, stehe auf!
15
Und der Tote setzte sich auf und fing an zu reden; und er gab ihn seiner Mutter.
16
Da wurden sie alle von Furcht ergriffen und priesen Gott und sprachen: Ein gro├čer Prophet ist unter uns aufgestanden, und Gott hat sein Volk heimgesucht!
17
Und diese Rede von ihm verbreitete sich in ganz Jud├Ąa und in die ganze Umgegend.
18
Und es berichteten dem Johannes seine J├╝nger von dem allem. Und Johannes rief zwei seiner J├╝nger zu sich,
19
sandte sie zu Jesus und lie├č ihn fragen: Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten?
20
Als nun die M├Ąnner zu ihm kamen, sprachen sie: Johannes der T├Ąufer hat uns zu dir gesandt und l├Ą├čt dich fragen: Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten?
21
Zu jener Stunde aber heilte er viele von Krankheiten und Plagen und b├Âsen Geistern und schenkte vielen Blinden das Gesicht.
22
Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Gehet hin und verk├╝ndiget dem Johannes, was ihr gesehen und geh├Ârt habt: Blinde werden sehend, Lahme wandeln, Auss├Ątzige werden rein, Taube h├Âren, Tote werden auferweckt, Armen wird das Evangelium gepredigt,
23
und selig ist, wer sich nicht an mir ├Ąrgert!
24
Und als die Boten des Johannes weggegangen waren, fing er an zum Volke zu reden ├╝ber Johannes: Was seid ihr in die W├╝ste hinausgegangen, zu sehen? Ein Rohr, das vom Winde bewegt wird?
25
Oder was seid ihr hinausgegangen, zu sehen? Einen Menschen, mit weichen Kleidern angetan? Siehe, die in herrlicher Kleidung und ├ťppigkeit leben, sind an den k├Âniglichen H├Âfen!
26
Oder was seid ihr hinausgegangen, zu sehen? Einen Propheten? Ja, ich sage euch, einen, der noch mehr ist als ein Prophet.
27
Dieser ist's, von dem geschrieben steht: ┬źSiehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesichte her, der deinen Weg vor dir bereiten soll.┬╗
28
Denn ich sage euch: Unter denen, die von Frauen geboren sind, ist keiner gr├Â├čer, als Johannes. Doch der Kleinste im Reiche Gottes ist gr├Â├čer als er.
29
Und alles Volk, das ihn h├Ârte, und die Z├Âllner gaben Gott recht, indem sie sich taufen lie├čen mit der Taufe des Johannes;
30
die Pharis├Ąer aber und die Schriftgelehrten verwarfen den Rat Gottes, sich selbst zum Schaden, und lie├čen sich nicht von ihm taufen.
31
Wem soll ich nun die Menschen dieses Geschlechts vergleichen? Und wem sind sie gleich?
32
Sie sind Kindern gleich, die am Markte sitzen und einander zurufen und sprechen: Wir haben euch aufgespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben euch Klagelieder gesungen, und ihr habt nicht geweint!
33
Denn Johannes der T├Ąufer ist gekommen, der a├č kein Brot und trank keinen Wein; da sagt ihr: Er hat einen D├Ąmon!
34
Des Menschen Sohn ist gekommen, der i├čt und trinkt; da sagt ihr: Siehe, wie ist der Mensch ein Fresser und Weins├Ąufer, der Z├Âllner und S├╝nder Freund!
35
Und doch ist die Weisheit von allen ihren Kindern gerechtfertigt worden.
36
Es bat ihn aber einer der Pharis├Ąer, mit ihm zu essen. Und er ging in des Pharis├Ąers Haus und setzte sich zu Tische.
37
Und siehe, eine Frau war in der Stadt, eine S├╝nderin; und als sie vernahm, da├č er in dem Hause des Pharis├Ąers zu Tische w├Ąre, brachte sie eine alabasterne Flasche voll Salbe
38
und trat hinten zu seinen F├╝├čen, weinte und fing an, seine F├╝├če mit Tr├Ąnen zu benetzen, und trocknete sie mit den Haaren ihres Hauptes, k├╝├čte seine F├╝├če und salbte sie mit der Salbe.
39
Als aber der Pharis├Ąer, der ihn geladen hatte, das sah, sprach er bei sich selbst: Wenn dieser ein Prophet w├Ąre, so w├╝├čte er doch, wer und was f├╝r eine Frau das ist, die ihn anr├╝hrt, da├č sie eine S├╝nderin ist!
40
Da antwortete Jesus und sprach zu ihm: Simon, ich habe dir etwas zu sagen. Er sprach: Meister, sage an!
41
Ein Gl├Ąubiger hatte zwei Schuldner. Der eine war f├╝nfhundert Denare schuldig, der andere f├╝nfzig.
42
Da sie aber nichts hatten zu bezahlen, schenkte er es beiden. Welcher von ihnen wird ihn nun am meisten lieben?
43
Simon antwortete und sprach: Ich vermute der, dem er am meisten geschenkt hat. Er sprach zu ihm: Du hast richtig geurteilt!
44
Und indem er sich zu der Frau wandte, sprach er zu Simon: Siehst du diese Frau? Ich bin in dein Haus gekommen, du hast mir kein Wasser f├╝r die F├╝├če gegeben; sie aber hat meine F├╝├če mit Tr├Ąnen benetzt und mit den Haaren ihres Hauptes getrocknet.
45
Du hast mir keinen Ku├č gegeben; sie aber hat, seit sie hereingekommen ist, nicht aufgeh├Ârt, meine F├╝├če zu k├╝ssen.
46
Du hast mein Haupt nicht mit ├ľl gesalbt, sie aber hat meine F├╝├če mit Salbe gesalbt.
47
Darum, sage ich dir, ihre vielen S├╝nden sind vergeben worden, denn sie hat viel Liebe erwiesen; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.
48
Und er sprach zu ihr: Dir sind deine S├╝nden vergeben!
49
Da fingen die Tischgenossen an, bei sich selbst zu sagen: Wer ist dieser, der sogar S├╝nden vergibt?
50
Er aber sprach zu der Frau: Dein Glaube hat dich gerettet; gehe hin in Frieden!
   

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