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Lukas kapitel 20 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • 1 Timotheus 4-6  

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Lukas kapitel 20
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Es begab sich aber an einem der Tage, als er das Volk im Tempel lehrte und das Evangelium verkündigte, da traten die Hohenpriester und die Schriftgelehrten samt den Ältesten herzu
2
und sprachen zu ihm: Sage uns, in welcher Vollmacht tust du das? Und wer hat dir diese Vollmacht gegeben?
3
Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Ich will euch auch etwas fragen! Saget mir:
4
War die Taufe des Johannes vom Himmel oder von Menschen?
5
Sie aber dachten bei sich selbst und sprachen: Wenn wir sagen: Vom Himmel, so wird er fragen: Warum habt ihr ihm denn nicht geglaubt?
6
Wenn wir aber sagen: Von Menschen, so wird das ganze Volk uns steinigen; denn es ist ├╝berzeugt, da├č Johannes ein Prophet war.
7
Und sie antworteten, sie w├╝├čten nicht woher.
8
Und Jesus sprach zu ihnen: So sage auch ich euch nicht, in welcher Vollmacht ich solches tue.
9
Er fing aber an, dem Volk dieses Gleichnis zu sagen: Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und verpachtete ihn an Weing├Ąrtner und hielt sich l├Ąngere Zeit au├čer Landes auf.
10
Und als es Zeit war, sandte er einen Knecht zu den Weing├Ąrtnern, damit sie ihm von der Frucht des Weinbergs g├Ąben. Die Weing├Ąrtner aber schlugen ihn und jagten ihn mit leeren H├Ąnden davon.
11
Und er fuhr fort und sandte einen andern Knecht. Sie aber schlugen auch diesen und beschimpften ihn und jagten ihn leer davon.
12
Und er fuhr fort und sandte einen dritten; aber auch diesen verwundeten sie und warfen ihn hinaus.
13
Da sprach der Herr des Weinbergs: Was soll ich tun? Ich will meinen Sohn senden, den geliebten; vielleicht werden sie sich vor ihm scheuen.
14
Als aber die Weing├Ąrtner diesen sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe! Kommt, la├čt uns ihn t├Âten, damit das Erbgut unser werde!
15
Und sie stie├čen ihn zum Weinberg hinaus und t├Âteten ihn. Was wird nun der Herr des Weinbergs mit ihnen tun?
16
Er wird kommen und diese Weing├Ąrtner umbringen und den Weinberg andern geben. Als sie das h├Ârten, sprachen sie: Das sei ferne!
17
Er aber blickte sie an und sprach: Was bedeutet denn das, was geschrieben steht: ┬źDer Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden?┬╗
18
Wer auf diesen Stein f├Ąllt, der wird zerschmettert werden; auf welchen er aber f├Ąllt, den wird er zermalmen.
19
Da suchten die Hohenpriester und die Schriftgelehrten Hand an ihn zu legen zu derselben Stunde; aber sie f├╝rchteten das Volk; denn sie merkten, da├č er im Blick auf sie dieses Gleichnis gesagt hatte.
20
Und sie lauerten ihm auf und sandten Aufpasser ab, die sich stellen sollten, als w├Ąren sie redlich, um ein Wort von ihm aufzufangen, damit sie ihn der Obrigkeit und der Gewalt des Landpflegers ├╝berantworten k├Ânnten.
21
Und sie fragten ihn und sprachen: Meister, wir wissen, da├č du richtig redest und lehrst und nicht die Person ansiehst, sondern den Weg Gottes der Wahrheit gem├Ą├č lehrst.
22
Ist es uns erlaubt, dem Kaiser die Steuer zu geben, oder nicht?
23
Da er aber ihre Arglist merkte, sprach er zu ihnen: Was versucht ihr mich?
24
Zeiget mir einen Denar! Wessen Bild und Aufschrift tr├Ągt er? Sie antworteten: Des Kaisers.
25
Er aber sprach zu ihnen: So gebt doch dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!
26
Und sie konnten an dem Wort nichts beanstanden vor dem Volk und verwunderten sich ├╝ber seine Antwort und schwiegen.
27
Da traten aber etliche der Sadduz├Ąer herzu, welche behaupten, es gebe keine Auferstehung, fragten ihn
28
und sprachen: Meister! Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn jemandes Bruder eine Frau hat und kinderlos stirbt, so soll dessen Bruder die Frau nehmen und seinem Bruder Nachkommenschaft erwecken.
29
Nun waren sieben Br├╝der. Der erste nahm eine Frau und starb kinderlos.
30
Da nahm der zweite die Frau und starb auch kinderlos.
31
Und der dritte nahm sie, desgleichen alle sieben und hinterlie├čen keine Kinder bei ihrem Tod.
32
Zuletzt starb auch die Frau.
33
Wessen Frau wird sie nun in der Auferstehung sein? Denn alle sieben haben sie zur Frau gehabt.
34
Und Jesus antwortete ihnen: Die Kinder dieser Weltzeit freien und lassen sich freien;
35
welche aber gew├╝rdigt werden, jene Weltzeit zu erlangen und die Auferstehung von den Toten, die werden weder freien noch sich freien lassen,
36
denn sie k├Ânnen auch nicht mehr sterben; denn sie sind den Engeln gleich und S├Âhne Gottes, da sie S├Âhne der Auferstehung sind.
37
Da├č aber die Toten auferstehen, hat auch Mose angedeutet bei der Geschichte von dem Busch, wo er den Herrn nennt ┬źden Gott Abrahams und den Gott Isaaks und den Gott Jakobs┬╗.
38
Er ist aber nicht Gott der Toten, sondern der Lebendigen; denn ihm leben alle.
39
Da antworteten etliche der Schriftgelehrten und sprachen: Meister, du hast trefflich geantwortet!
40
Denn sie unterstanden sich nicht mehr, ihn etwas zu fragen.
41
Er aber sprach zu ihnen: Wie sagen sie, da├č Christus Davids Sohn sei?
42
Und doch sagt David selbst im Buche der Psalmen: ┬źDer Herr hat zu meinem Herrn gesprochen: Setze dich zu meiner Rechten,
43
bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner F├╝├če!┬╗
44
David nennt ihn also Herr; wie ist er denn sein Sohn?
45
Als aber das Volk zuh├Ârte, sprach er zu seinen J├╝ngern:
46
H├╝tet euch vor den Schriftgelehrten, die im Talar einhergehen wollen und sich gerne gr├╝├čen lassen auf den M├Ąrkten und den Vorsitz in den Synagogen und die ersten Pl├Ątze bei den Mahlzeiten lieben;
47
sie fressen der Witwen H├Ąuser und sprechen zum Vorwand lange Gebete; diese ziehen sich ein um so schwereres Urteil zu.
   

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