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Lukas kapitel 2 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • 1 Timotheus 4-6  

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Lukas kapitel 2
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Es begab sich aber in jenen Tagen, da├č ein Befehl ausging vom Kaiser Augustus, da├č alle Welt sich sollte sch├Ątzen lassen.
2
Diese Schatzung war die erste und geschah, als Kyrenius Landpfleger in Syrien war.
3
Und es zogen alle aus, um sich sch├Ątzen zu lassen, ein jeder in seine Stadt.
4
Es ging aber auch Joseph von Galil├Ąa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Jud├Ąa in die Stadt Davids, welche Bethlehem hei├čt, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war,
5
um sich sch├Ątzen zu lassen mit Maria, seiner Verlobten, die schwanger war.
6
Es begab sich aber, w├Ąhrend sie daselbst waren, da erf├╝llten sich die Tage, da├č sie geb├Ąren sollte.
7
Und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen, und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil f├╝r sie kein Raum war in der Herberge.
8
Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde, die bewachten des Nachts ihre Herde.
9
Und siehe, ein Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn umleuchtete sie; und sie f├╝rchteten sich sehr.
10
Und der Engel sprach zu ihnen: F├╝rchtet euch nicht! Denn siehe, ich verk├╝ndige euch gro├če Freude, die dem ganzen Volk widerfahren soll.
11
Denn euch ist heute ein Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.
12
Und das sei f├╝r euch das Zeichen: Ihr werdet ein Kindlein finden, in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend.
13
Und pl├Âtzlich war bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:
14
Ehre sei Gott in der H├Âhe und Friede auf Erden, an den Menschen ein Wohlgefallen!
15
Und es begab sich, als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten zueinander: La├čt uns doch bis nach Bethlehem gehen und die Sache sehen, die da geschehen ist, die der Herr uns kundgetan hat!
16
Und sie gingen eilends und fanden Maria und Joseph, dazu das Kindlein in der Krippe liegend.
17
Nachdem sie es aber gesehen hatten, machten sie das Wort kund, das ihnen von diesem Kinde gesagt worden war.
18
Und alle, die es h├Ârten, verwunderten sich ├╝ber das, was ihnen von den Hirten gesagt wurde.
19
Maria aber behielt alle diese Worte und ├╝berlegte sie in ihrem Herzen.
20
Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott f├╝r alles, was sie geh├Ârt und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.
21
Und als acht Tage vollendet waren, da man das Kind beschneiden mu├čte, wurde ihm der Name Jesus gegeben, den der Engel genannt hatte, ehe er im Mutterleibe empfangen worden war.
22
Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetze Moses vollendet waren, brachten sie ihn nach Jerusalem, um ihn dem Herrn darzustellen,
23
wie im Gesetze des Herrn geschrieben steht: ┬źAlle m├Ąnnliche Erstgeburt soll dem Herrn geheiligt hei├čen┬╗,
24
und um ein Opfer darzubringen, wie im Gesetze des Herrn geboten ist, ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.
25
Und siehe, es war ein Mensch zu Jerusalem, namens Simeon; und dieser Mensch war gerecht und gottesf├╝rchtig und wartete auf den Trost Israels; und heiliger Geist war auf ihm.
26
Und er hatte vom heiligen Geist die Zusage empfangen, da├č er den Tod nicht sehen werde, bevor er den Gesalbten des Herrn gesehen.
27
Und er kam auf Antrieb des Geistes in den Tempel. Und als die Eltern das Kindlein Jesus hineinbrachten, um mit ihm zu verfahren nach der Sitte des Gesetzes,
28
da nahm er es auf seine Arme, lobte Gott und sprach:
29
Nun, Herr, entl├Ąssest du deinen Diener in Frieden nach deinem Wort!
30
Denn meine Augen haben dein Heil gesehen,
31
welches du angesichts aller V├Âlker bereitet hast,
32
ein Licht zur Erleuchtung der Heiden und zur Verherrlichung deines Volkes Israel!
33
Und sein Vater und seine Mutter verwunderten sich ├╝ber das, was von ihm gesagt wurde.
34
Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und zum Auferstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird
35
und dir selbst wird ein Schwert durch die Seele dringen, auf da├č aus vielen Herzen die Gedanken offenbar werden.
36
Und es war eine Prophetin Hanna, eine Tochter Phanuels, aus dem Stamm Asser, die war hochbetagt, nachdem sie mit ihrem Manne sieben Jahre gelebt hatte nach ihrer Jungfrauschaft;
37
und sie war eine Witwe von vierundachtzig Jahren; die wich nicht vom Tempel, sondern diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht.
38
Auch diese trat zu derselben Stunde hinzu und pries Gott und redete von ihm zu allen, die auf Jerusalems Erl├Âsung warteten.
39
Und nachdem sie alles vollbracht hatten nach dem Gesetze des Herrn, kehrten sie zur├╝ck nach Galil├Ąa, in ihre Stadt Nazareth.
40
Das Kindlein aber wuchs und ward stark, erf├╝llt mit Weisheit, und Gottes Gnade war auf ihm.
41
Und seine Eltern reisten j├Ąhrlich am Passahfest nach Jerusalem.
42
Und als er zw├Âlf Jahre alt war, gingen sie nach Gewohnheit des Festes hinauf.
43
Und als sie die Tage vollendet hatten und wieder heimkehrten, blieb der Knabe Jesus in Jerusalem; und seine Eltern wu├čten es nicht.
44
Da sie aber meinten, er w├Ąre unter den Gef├Ąhrten, zogen sie eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten.
45
Und da sie ihn nicht fanden, kehrten sie wieder nach Jerusalem zur├╝ck und suchten ihn.
46
Und es begab sich, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel sitzend mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuh├Ârte und sie fragte.
47
Es erstaunten aber alle, die ihn h├Ârten, ├╝ber seinen Verstand und seine Antworten.
48
Und als sie ihn sahen, entsetzten sie sich; und seine Mutter sprach zu ihm: Kind, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht.
49
Und er sprach zu ihnen: Was habt ihr mich gesucht? Wu├čtet ihr nicht, da├č ich sein mu├č in dem, was meines Vaters ist?
50
Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen sagte.
51
Und er ging mit ihnen hinab und kam gen Nazareth und war ihnen untertan. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen.
52
Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.
   

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