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Lukas kapitel 19 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 16-18  

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Lukas kapitel 19
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Und er ging hinein und zog durch Jericho.
2
Und siehe, da war ein Mann, genannt Zach├Ąus, ein Oberz├Âllner, und der war reich.
3
Und er begehrte, Jesus zu sehen, wer er sei, und konnte es nicht wegen der Volksmenge; denn er war klein von Person.
4
Da lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerbaum, damit er ihn s├Ąhe; denn dort sollte er vorbeikommen.
5
Und als Jesus an den Ort kam, blickte er auf und sah ihn und sprach zu ihm: Zach├Ąus, steig eilends herab; denn heute mu├č ich in deinem Hause einkehren!
6
Und er stieg eilends herab und nahm ihn auf mit Freuden.
7
Als sie es aber sahen, murrten sie alle und sprachen: Er ist bei einem s├╝ndigen Mann eingekehrt, um Herberge zu nehmen!
8
Zach├Ąus aber trat hin und sprach zum Herrn: Siehe, Herr, die H├Ąlfte meiner G├╝ter gebe ich den Armen, und wenn ich jemand betrogen habe, so gebe ich es vierf├Ąltig zur├╝ck.
9
Jesus sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, dieweil auch er ein Sohn Abrahams ist;
10
denn des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist.
11
Als sie aber solches h├Ârten, fuhr er fort und sagte ein Gleichnis, weil er nahe bei Jerusalem war und sie meinten, das Reich Gottes w├╝rde unverz├╝glich erscheinen.
12
Er sprach nun: Ein Edelmann zog in ein fernes Land, um sich die K├Ânigsw├╝rde zu holen und alsdann wiederzukommen.
13
Da rief er zehn seiner Knechte und gab ihnen zehn Pfunde und sprach zu ihnen: Handelt damit, bis ich wiederkomme!
14
Seine B├╝rger aber ha├čten ihn und schickten ihm eine Gesandtschaft nach und lie├čen sagen: Wir wollen nicht, da├č dieser ├╝ber uns K├Ânig werde!
15
Und es begab sich, als er wiederkam, nachdem er die K├Ânigsw├╝rde empfangen, da lie├č er die Knechte, denen er das Geld gegeben hatte, vor sich rufen, um zu erfahren, was ein jeder erhandelt habe.
16
Da kam der erste und sprach: Herr, dein Pfund hat zehn Pfund dazugewonnen!
17
Und er sprach zu ihm: Recht so, du braver Knecht! Weil du im Geringsten treu gewesen bist, sollst du Macht haben ├╝ber zehn St├Ądte!
18
Und der zweite kam und sprach: Herr, dein Pfund hat f├╝nf Pfund erworben!
19
Er sprach auch zu diesem: Und du sollst ├╝ber f├╝nf St├Ądte gesetzt sein!
20
Und ein anderer kam und sprach: Herr, siehe, hier ist dein Pfund, welches ich im Schwei├čtuch aufbewahrt habe!
21
Denn ich f├╝rchtete dich, weil du ein strenger Mann bist; du nimmst, was du nicht hingelegt, und erntest, was du nicht ges├Ąt hast.
22
Da sprach er zu ihm: Aus deinem Munde will ich dich richten, du b├Âser Knecht! Wu├čtest du, da├č ich ein strenger Mann bin, da├č ich nehme, was ich nicht hingelegt, und ernte, was ich nicht ges├Ąt habe?
23
Warum hast du denn mein Geld nicht auf der Bank angelegt, so da├č ich es bei meiner Ankunft mit Zinsen h├Ątte einziehen k├Ânnen?
24
Und zu den Umstehenden sprach er: Nehmet ihm das Pfund und gebet es dem, der die zehn Pfunde hat!
25
Da sagten sie zu ihm: Herr, er hat schon zehn Pfunde!
26
Ich sage euch: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat.
27
Doch diese meine Feinde, die nicht wollten, da├č ich K├Ânig ├╝ber sie werde, bringet her und erw├╝rget sie vor mir!
28
Und nachdem er das gesagt, zog er weiter und reiste hinauf nach Jerusalem.
29
Und es begab sich, als er in die N├Ąhe von Bethphage und Bethanien kam, zu dem Berge, welcher ├ľlberg hei├čt, sandte er zwei seiner J├╝nger
30
und sprach: Gehet hin in den Flecken, der vor euch liegt; und wenn ihr hineinkommt, werdet ihr ein F├╝llen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen ist; bindet es los und f├╝hret es her.
31
Und wenn euch jemand fragt: Warum bindet ihr es los? so sprechet also: Der Herr bedarf seiner!
32
Da gingen die Abgesandten hin und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte.
33
Als sie aber das F├╝llen losbanden, sprachen die Herren desselben zu ihnen: Warum bindet ihr das F├╝llen los?
34
Sie aber sprachen: Der Herr bedarf seiner!
35
Und sie brachten es zu Jesus und warfen ihre Kleider auf das F├╝llen und setzten Jesus darauf.
36
Als er aber weiterzog, breiteten sie auf dem Wege ihre Kleider aus.
37
Als er sich aber schon dem Abhang des ├ľlberges n├Ąherte, fing die ganze Menge der J├╝nger freudig an, Gott zu loben mit lauter Stimme wegen all der Taten, die sie gesehen hatten,
38
und sprachen: Gepriesen sei der K├Ânig, der da kommt im Namen des Herrn! Friede im Himmel und Ehre in der H├Âhe!
39
Und etliche der Pharis├Ąer unter dem Volk sprachen zu ihm: Meister, weise deine J├╝nger zurecht!
40
Und er antwortete und sprach: Ich sage euch, wenn diese schweigen, so werden die Steine schreien!
41
Und als er n├Ąher kam und die Stadt sah, weinte er ├╝ber sie
42
und sprach: Wenn doch auch du erkannt h├Ąttest an diesem deinem Tage, was zu deinem Frieden dient!
43
Nun aber ist es vor deinen Augen verborgen, da├č Tage ├╝ber dich kommen werden, da deine Feinde einen Wall gegen dich aufwerfen, dich ringsum einschlie├čen und von allen Seiten ├Ąngstigen
44
und dich dem Erdboden gleich machen werden, auch deine Kinder in dir, und in dir keinen Stein auf dem andern lassen werden, darum, weil du die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt hast!
45
Und er ging in den Tempel hinein und fing an, die Verk├Ąufer und K├Ąufer auszutreiben, und sprach zu ihnen:
46
Es steht geschrieben: ┬źMein Haus ist ein Bethaus.┬╗ Ihr aber habt eine R├Ąuberh├Âhle daraus gemacht!
47
Und er lehrte t├Ąglich im Tempel; die Hohenpriester aber und die Schriftgelehrten und die Vornehmsten des Volkes suchten ihn umzubringen.
48
Und sie fanden nicht, was sie tun sollten; denn das ganze Volk hing an ihm und h├Ârte auf ihn.
   

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