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Markus kapitel 9 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • 1 Timotheus 4-6  

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Markus kapitel 9
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Und er sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, es sind etliche unter denen, die hier stehen, die den Tod nicht schmecken werden, bis sie das Reich Gottes mit Macht haben kommen sehen.
2
Und nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petrus und Jakobus und Johannes zu sich und f├╝hrt sie beiseite allein auf einen hohen Berg. Und er ward vor ihnen verkl├Ąrt,
3
und seine Kleider wurden gl├Ąnzend, sehr wei├č wie Schnee, wie sie kein Bleicher auf Erden so wei├č machen kann.
4
Und es erschien ihnen Elia mit Mose, die redeten mit Jesus.
5
Und Petrus hob an und sprach zu Jesus: Rabbi, es ist gut, da├č wir hier sind; und wir wollen drei H├╝tten machen, dir eine und Mose eine und Elia eine!
6
Er wu├čte n├Ąmlich nicht, was er sagte; denn sie waren voller Furcht.
7
Und eine Wolke kam, die ├╝berschattete sie, und eine Stimme kam aus der Wolke: Dies ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr h├Âren!
8
Und pl├Âtzlich, als sie umherblickten, sahen sie niemand mehr bei sich als Jesus allein.
9
Als sie aber vom Berg herabgingen, gebot er ihnen, niemandem zu erz├Ąhlen, was sie gesehen hatten, bis des Menschen Sohn von den Toten auferstanden sei.
10
Und sie behielten das Wort bei sich und besprachen sich untereinander, was das Auferstehen von den Toten bedeute.
11
Und sie fragten ihn und sprachen: Warum sagen die Schriftgelehrten, da├č zuvor Elia kommen m├╝sse?
12
Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Elia kommt zwar zuvor und stellt alles her; und wie steht ├╝ber den Sohn des Menschen geschrieben? Da├č er viel leiden und verachtet werden m├╝sse!
13
Aber ich sage euch, da├č Elia schon gekommen ist, und sie taten ihm, was sie wollten, wie ├╝ber ihn geschrieben steht.
14
Und als sie zu den J├╝ngern kamen, sahen sie eine gro├če Volksmenge um sie her und Schriftgelehrte, die sich mit ihnen besprachen.
15
Und alsbald geriet die ganze Menge in Bewegung, als sie ihn sahen, und sie liefen herzu und gr├╝├čten ihn.
16
Und er fragte die Schriftgelehrten: Was besprechet ihr euch mit ihnen?
17
Und einer aus dem Volke antwortete: Meister, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht, der hat einen sprachlosen Geist;
18
und wo der ihn ergreift, da rei├čt er ihn, und er sch├Ąumt und knirscht mit seinen Z├Ąhnen und wird starr; und ich habe zu deinen J├╝ngern gesagt, sie sollten ihn austreiben; aber sie vermochten es nicht!
19
Er aber antwortete ihnen und sprach: O du ungl├Ąubiges Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch ertragen? Bringet ihn her zu mir!
20
Und sie brachten ihn zu ihm. Und sobald der Geist ihn sah, ri├č er ihn heftig, und er fiel auf die Erde, w├Ąlzte sich und sch├Ąumte.
21
Und er fragte seinen Vater: Wie lange geht es ihm schon so? Er sprach: Von Kindheit an;
22
und er hat ihn oft ins Feuer und ins Wasser geworfen, um ihn umzubringen; kannst du aber etwas, so erbarme dich ├╝ber uns und hilf uns!
23
Jesus aber sprach zu ihm: ┬źWenn du etwas kannst?┬╗ Alles ist m├Âglich dem, der glaubt!
24
Und alsbald schrie der Vater des Knaben mit Tr├Ąnen und sprach: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!
25
Da nun Jesus das Volk herbeilaufen sah, bedrohte er den unreinen Geist und sprach zu ihm: Du sprachloser und tauber Geist, ich gebiete dir, fahre aus von ihm und fahre nicht mehr in ihn hinein!
26
Da schrie er und ri├č ihn heftig und fuhr aus; und der Knabe wurde wie tot, so da├č auch viele sagten: Er ist tot!
27
Aber Jesus ergriff ihn bei der Hand und richtete ihn auf; und er stand auf.
28
Und als er in ein Haus getreten war, fragten ihn seine J├╝nger f├╝r sich allein: Warum konnten wir ihn nicht austreiben?
29
Und er sprach zu ihnen: Diese Art kann durch nichts ausfahren, au├čer durch Beten und Fasten.
30
Und sie gingen von dort weg und zogen durch Galil├Ąa. Und er wollte nicht, da├č es jemand erfahre.
31
Denn er lehrte seine J├╝nger und sprach zu ihnen: Des Menschen Sohn wird in der Menschen H├Ąnde ├╝bergeben; und sie werden ihn t├Âten, und nachdem er get├Âtet worden ist, wird er am dritten Tage wieder auferstehen.
32
Sie aber verstanden das Wort nicht und f├╝rchteten sich, ihn zu fragen.
33
Und er kam nach Kapernaum; und als er zu Hause angelangt war, fragte er sie: Was habt ihr unterwegs miteinander verhandelt?
34
Sie aber schwiegen; denn sie hatten unterwegs miteinander verhandelt, wer der Gr├Â├čte sei.
35
Und er setzte sich und rief die Zw├Âlf und sprach zu ihnen: Wenn jemand der Erste sein will, so sei er von allen der Letzte und aller Diener.
36
Und er nahm ein Kind und stellte es mitten unter sie; und nachdem er es in die Arme genommen, sprach er zu ihnen:
37
Wer ein solches Kindlein in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.
38
Johannes aber antwortete ihm und sprach: Meister, wir sahen einen, der uns nicht nachfolgt, in deinem Namen D├Ąmonen austreiben, und wir wehrten es ihm, weil er uns nicht nachfolgt.
39
Jesus aber sprach: Wehret es ihm nicht! Denn wer in meinem Namen ein Wunder tut, wird mich nicht bald schm├Ąhen k├Ânnen.
40
Denn wer nicht wider uns ist, der ist f├╝r uns.
41
Denn wer euch einen Becher Wasser in meinem Namen zu trinken gibt, weil ihr Christus angeh├Ârt, wahrlich, ich sage euch, dem wird sein Lohn nicht ausbleiben.
42
Wer aber einem dieser Kleinen, die an mich glauben, ├ärgernis gibt, f├╝r den w├Ąre es besser, da├č ein M├╝hlstein um seinen Hals gelegt und er ins Meer geworfen w├╝rde.
43
Und wenn deine Hand f├╝r dich ein Ansto├č zur S├╝nde wird, so haue sie ab! Es ist besser f├╝r dich, da├č du als Kr├╝ppel in das Leben eingehest, als da├č du beide H├Ąnde habest und in die H├Âlle fahrest, in das unausl├Âschliche Feuer,
44
wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.
45
Und wenn dein Fu├č f├╝r dich ein Ansto├č zur S├╝nde wird, so haue ihn ab! Es ist besser f├╝r dich, da├č du lahm in das Leben eingehest, als da├č du beide F├╝├če habest und in die H├Âlle geworfen werdest, in das unausl├Âschliche Feuer,
46
wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.
47
Und wenn dein Auge f├╝r dich ein Ansto├č zur S├╝nde wird, so rei├če es aus! Es ist besser f├╝r dich, da├č du ein├Ąugig in das Reich Gottes eingehest, als da├č du zwei Augen habest und in das h├Âllische Feuer geworfen werdest,
48
wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.
49
Denn ein jeglicher mu├č mit Feuer gesalzen werden, wie jedes Opfer mit Salz gesalzen wird.
50
Das Salz ist ein gutes Ding; wenn aber das Salz salzlos wird, womit wollt ihr es w├╝rzen? Habt Salz bei euch und haltet Frieden untereinander!
   

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