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Markus kapitel 6 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Matthaeus 13-15  

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Markus kapitel 6
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Und er zog von dannen und kam in seine Vaterstadt; und seine J├╝nger folgten ihm nach.
2
Und als der Sabbat kam, fing er an in der Synagoge zu lehren; und die vielen, die zuh├Ârten, erstaunten und sprachen: Woher kommt diesem solches? Und was ist das f├╝r eine Weisheit, die ihm gegeben ist, und geschehen solche Taten durch seine H├Ąnde?
3
Ist er nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria, der Bruder des Jakobus und Joses und Judas und Simon? Und sind nicht seine Schwestern hier bei uns? Und sie nahmen Ansto├č an ihm.
4
Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet ist nirgends verachtet au├čer in seiner Vaterstadt und bei seinen Verwandten und in seinem Hause.
5
Und er konnte daselbst kein Wunder tun, au├čer da├č er wenigen Kranken die H├Ąnde auflegte und sie heilte.
6
Und er verwunderte sich wegen ihres Unglaubens und zog durch die D├Ârfer ringsumher und lehrte.
7
Und er rief die Zw├Âlf zu sich und fing an, sie je zwei und zwei auszusenden, und gab ihnen Macht ├╝ber die unreinen Geister.
8
Und er befahl ihnen, sie sollten nichts auf den Weg nehmen als nur einen Stab, keine Tasche, kein Brot, kein Geld im G├╝rtel,
9
sondern nur Sandalen an den F├╝├čen tragen und nicht zwei R├Âcke anziehen.
10
Und er sprach zu ihnen: Wo ihr in ein Haus eintretet, da bleibet, bis ihr von dannen ziehet.
11
Und wenn ein Ort euch nicht aufnimmt und man euch nicht h├Âren will, da zieht von dannen und sch├╝ttelt den Staub von euren F├╝├čen, ihnen zum Zeugnis.
12
Und sie gingen und predigten, man solle Bu├če tun,
13
und trieben viele D├Ąmonen aus und salbten viele Kranke mit ├ľl und heilten sie.
14
Und der K├Ânig Herodes h├Ârte das (denn sein Name ward bekannt), und er sprach: Johannes der T├Ąufer ist von den Toten auferstanden; darum wirken die Wunderkr├Ąfte durch ihn!
15
Andere aber sprachen: Es ist Elia; wieder andere: Es ist ein Prophet oder wie einer der Propheten.
16
Da es also Herodes h├Ârte, sprach er: Es ist Johannes, den ich enthauptet habe; der ist von den Toten auferstanden!
17
Denn er, Herodes, hatte ausgesandt und Johannes greifen und ihn im Gef├Ąngnis binden lassen, wegen Herodias, des Weibes seines Bruders Philippus, weil er sie zur Frau genommen hatte.
18
Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Es ist dir nicht erlaubt, deines Bruders Weib zu haben!
19
Herodias aber stellte ihm nach und wollte ihn t├Âten, und sie vermochte es nicht.
20
Denn Herodes f├╝rchtete den Johannes, weil er wu├čte, da├č er ein gerechter und heiliger Mann war, und er bewachte ihn und gehorchte ihm in manchem und h├Ârte ihn gern.
21
Als aber ein gelegener Tag kam, da Herodes seinen Gro├čen und Obersten und den Vornehmsten des galil├Ąischen Landes an seinem Geburtstag ein Gastmahl gab,
22
da trat die Tochter der Herodias herein und tanzte. Das gefiel dem Herodes und denen, die mit ihm zu Tische sa├čen. Da sprach der K├Ânig zu dem M├Ądchen: Erbitte von mir, was du willst, so will ich es dir geben!
23
Und er schwur ihr: Was du auch von mir erbitten wirst, das will ich dir geben, bis zur H├Ąlfte meines K├Ânigreichs.
24
Da ging sie hinaus und sprach zu ihrer Mutter: Was soll ich erbitten? Diese aber sprach: Das Haupt Johannes des T├Ąufers!
25
Und alsbald ging sie eilends zum K├Ânig hinein, bat und sprach: Ich will, da├č du mir g├Ąbest jetzt gleich auf einer Sch├╝ssel das Haupt Johannes des T├Ąufers!
26
Da ward der K├Ânig sehr betr├╝bt; doch um des Eides und um derer willen, die mit ihm zu Tische sa├čen, wollte er sie nicht abweisen.
27
Und der K├Ânig schickte alsbald einen von der Wache hin und befahl, sein Haupt zu bringen.
28
Dieser ging hin und enthauptete ihn im Gef├Ąngnis und brachte sein Haupt auf einer Sch├╝ssel und gab es dem M├Ądchen, und das M├Ądchen gab es seiner Mutter.
29
Und als seine J├╝nger es h├Ârten, kamen sie und nahmen seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab.
30
Und die Apostel versammelten sich bei Jesus und verk├╝ndigten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten.
31
Und er sprach zu ihnen: Kommet ihr allein abseits an einen einsamen Ort und ruhet ein wenig! Denn es waren viele, die ab und zugingen, und sie hatten nicht einmal Zeit zu essen.
32
Und sie fuhren allein zu Schiff an einen einsamen Ort.
33
Und viele sahen sie wegfahren und merkten es; und sie liefen aus allen St├Ądten zu Fu├č dort zusammen und kamen ihnen zuvor.
34
Und als Jesus ausstieg, sah er eine gro├če Menge Volks und hatte Erbarmen mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben; und er fing an, sie vieles zu lehren.
35
Und als nun der Tag fast dahin war, traten seine J├╝nger zu ihm und sagten: Dieser Ort ist ├Âde, und der Tag ist fast dahin.
36
Entlasse sie, damit sie in die Geh├Âfte und D├Ârfer ringsumher gehen und sich Brot kaufen; denn sie haben nichts zu essen.
37
Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Gebet ihr ihnen zu essen! Und sie sprachen zu ihm: Sollen wir hingehen und f├╝r zweihundert Denare Brot kaufen und ihnen zu essen geben?
38
Er aber sprach zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Gehet hin und sehet! Und als sie es erkundigt hatten, sprachen sie: F├╝nf, und zwei Fische.
39
Und er befahl ihnen, da├č sich alle nach Tischgesellschaften ins gr├╝ne Gras setzen sollten.
40
Und sie setzten sich gruppenweise, zu hundert und zu f├╝nfzig.
41
Und er nahm die f├╝nf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel empor und dankte, brach die Brote und gab sie seinen J├╝ngern, damit sie sie ihnen vorlegten; auch die zwei Fische teilte er unter alle.
42
Und sie a├čen alle und wurden satt.
43
Und sie hoben auf an Brocken zw├Âlf K├Ârbe voll, und von den Fischen.
44
Und die, welche die Brote gegessen hatten, waren f├╝nftausend M├Ąnner.
45
Und alsbald n├Âtigte er seine J├╝nger, in das Schiff zu steigen und vor ihm ans jenseitige Ufer, nach Bethsaida, voraus zu fahren, bis er das Volk entlassen h├Ątte.
46
Und nachdem er sie verabschiedet hatte, ging er auf einen Berg, um zu beten.
47
Und als es Abend geworden, war das Schiff mitten auf dem Meere und er allein auf dem Lande.
48
Und er sah, da├č sie beim Rudern Not litten; denn der Wind war ihnen entgegen. Und um die vierte Nachtwache kommt er zu ihnen, auf dem Meere wandelnd; und er wollte bei ihnen vor├╝bergehen.
49
Als sie ihn aber auf dem Meere wandeln sahen, meinten sie, es sei ein Gespenst, und schrieen.
50
Denn sie sahen ihn alle und erschraken. Er aber redete alsbald mit ihnen und sprach: Seid getrost! Ich bin's; f├╝rchtet euch nicht!
51
Und er stieg zu ihnen in das Schiff, und der Wind legte sich. Und sie erstaunten bei sich selbst ├╝ber die Ma├čen und verwunderten sich.
52
Denn sie waren nicht verst├Ąndig geworden durch die Brote; denn ihr Herz war verh├Ąrtet.
53
Und sie fuhren hin├╝ber ans Land, kamen nach Genezareth und landeten dort.
54
Und als sie aus dem Schiffe traten, erkannten die Leute ihn alsbald,
55
durchliefen die ganze umliegende Landschaft und fingen an, die Kranken auf den Betten dorthin zu tragen, wo sie h├Ârten, da├č er sei.
56
Und wo er in D├Ârfer oder St├Ądte oder Geh├Âfte einkehrte, da legten sie die Kranken auf die freien Pl├Ątze und baten ihn, da├č sie nur den Saum seines Kleides anr├╝hren d├╝rften. Und so viele ihn anr├╝hrten, die wurden gesund.
   

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