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Markus kapitel 2 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Hebraeer 4-6  

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Markus kapitel 2
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Kapitel
Kommentar
1
Und nach etlichen Tagen ging er wieder nach Kapernaum; und als man h├Ârte, da├č er im Hause w├Ąre,
2
versammelten sich alsbald viele, so da├č kein Raum mehr war, auch nicht drau├čen bei der T├╝r; und er predigte ihnen das Wort.
3
Und man brachte einen Gel├Ąhmten zu ihm, der von Vieren getragen wurde.
4
Und da sie wegen der Menge nicht zu ihm herankommen konnten, deckten sie dort, wo er war, das Dach ab, und nachdem sie durchgebrochen, lie├čen sie das Bett, darauf der Gel├Ąhmte lag, herab.
5
Als aber Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gel├Ąhmten: Sohn, deine S├╝nden sind dir vergeben!
6
Es sa├čen aber dort etliche von den Schriftgelehrten, die dachten in ihren Herzen:
7
Was redet dieser so? Er l├Ąstert! Wer kann S├╝nden vergeben als nur Gott allein?
8
Und alsbald merkte Jesus kraft seines Geistes, da├č sie so bei sich dachten, und sprach zu ihnen: Warum denkt ihr solches in euren Herzen?
9
Was ist leichter, zu dem Gel├Ąhmten zu sagen: Deine S├╝nden sind dir vergeben? oder zu sagen: Steh auf, nimm dein Bett und wandle?
10
Damit ihr aber wisset, da├č des Menschen Sohn Vollmacht hat, auf Erden S├╝nden zu vergeben, sprach er zu dem Gel├Ąhmten:
11
Ich sage dir, stehe auf, nimm dein Bett und gehe heim!
12
Und er stand auf, nahm alsbald sein Bett und ging vor aller Augen hinaus; so da├č sie alle erstaunten, Gott priesen und sprachen: Solches haben wir noch nie gesehen!
13
Und er ging wieder an das Meer hinaus, und alles Volk kam zu ihm, und er lehrte sie.
14
Und als er vor├╝berging, sah er Levi, den Sohn des Alph├Ąus, am Zoll sitzen. Und er spricht zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm.
15
Und es begab sich, als er in dessen Hause zu Tische sa├č, da├č auch viele Z├Âllner und S├╝nder sich mit Jesus und seinen J├╝ngern zu Tische setzten, denn es waren viele, die ihm nachfolgten.
16
Und als die Schriftgelehrten und Pharis├Ąer sahen, da├č er mit den Z├Âllnern und S├╝ndern a├č, sprachen sie zu seinen J├╝ngern: Warum i├čt und trinkt er mit den Z├Âllnern und S├╝ndern?
17
Und als Jesus es h├Ârte, sprach er zu ihnen: Nicht die Starken bed├╝rfen des Arztes, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern S├╝nder zur Bu├če.
18
Und die J├╝nger des Johannes und die Pharis├Ąer pflegten zu fasten; und sie kamen zu ihm und fragten: Warum fasten die J├╝nger des Johannes und der Pharis├Ąer, deine J├╝nger aber fasten nicht?
19
Und Jesus sprach zu ihnen: K├Ânnen die Hochzeitsleute fasten, solange der Br├Ąutigam bei ihnen ist? Solange sie den Br├Ąutigam bei sich haben, k├Ânnen sie nicht fasten.
20
Es werden aber Tage kommen, da der Br├Ąutigam von ihnen genommen wird, alsdann werden sie fasten, an jenem Tage.
21
Niemand n├Ąht ein St├╝ck ungewalkten Tuches auf ein altes Kleid; sonst rei├čt die F├╝llung davon ab, das neue von dem alten, und der Ri├č wird ├Ąrger.
22
Und niemand fa├čt neuen Wein in alte Schl├Ąuche; sonst zerrei├čt der Wein die Schl├Ąuche und der Wein wird versch├╝ttet und die Schl├Ąuche verderben; sondern neuer Wein ist in neue Schl├Ąuche zu fassen.
23
Und es begab sich, da├č er am Sabbat durch die Saatfelder wandelte. Und seine J├╝nger fingen an, auf dem Wege die ├ähren abzustreifen.
24
Und die Pharis├Ąer sprachen zu ihm: Siehe, warum tun sie am Sabbat, was nicht erlaubt ist?
25
Und er sprach zu ihnen: Habt ihr niemals gelesen, was David tat, da er Mangel litt, als ihn und seine Begleiter hungerte,
26
wie er in das Haus Gottes hineinging zur Zeit des Hohenpriesters Abjathar und die Schaubrote a├č, die niemand essen darf als nur die Priester, und wie er auch denen davon gab, die bei ihm waren?
27
Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht, nicht der Mensch um des Sabbats willen.
28
Also ist des Menschen Sohn auch Herr des Sabbats.
   

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