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MatthÀus kapitel 9 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Hebraeer 4-6  

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MatthÀus kapitel 9
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Und er trat in das Schiff, fuhr hinĂŒber und kam in seine Stadt.
2
Und siehe, da brachten sie zu ihm einen GelĂ€hmten, der auf einem Bette lag. Und als Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem GelĂ€hmten: Sei getrost, mein Sohn, deine SĂŒnden sind dir vergeben!
3
Und siehe, etliche der Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: Dieser lÀstert!
4
Und da Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: Warum denkt ihr Arges in euren Herzen?
5
Was ist denn leichter zu sagen: Deine SĂŒnden sind dir vergeben, oder zu sagen: Steh auf und wandle?
6
Damit ihr aber wisset, daß des Menschen Sohn Macht hat, auf Erden SĂŒnden zu vergeben, sprach er zu dem GelĂ€hmten: Steh auf, nimm dein Bett und geh heim!
7
Und er stand auf und ging heim.
8
Als aber die Volksmenge das sah, verwunderte sie sich und pries Gott, der solche Macht den Menschen gegeben.
9
Und als Jesus von da weiter ging, sah er einen Menschen an der ZollstĂ€tte sitzen, der hieß MatthĂ€us; und er spricht zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach.
10
Und es begab sich, als er in dem Hause zu Tische saß, siehe, da kamen viele Zöllner und SĂŒnder und saßen mit Jesus und seinen JĂŒngern zu Tische.
11
Und als die PharisĂ€er es sahen, sprachen sie zu seinen JĂŒngern: Warum ißt euer Meister mit den Zöllnern und SĂŒndern?
12
Er aber, als er es hörte, sprach zu ihnen: Die Starken bedĂŒrfen des Arztes nicht, sondern die Kranken.
13
Gehet aber hin und lernet, was das sei: «Ich will Barmherzigkeit und nicht Opfer.» Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern SĂŒnder.
14
Da kamen die JĂŒnger des Johannes zu ihm und sprachen: Warum fasten wir und die PharisĂ€er, deine JĂŒnger aber fasten nicht?
15
Und Jesus sprach zu ihnen: Können die Hochzeitleute trauern, solange der BrÀutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, wo der BrÀutigam von ihnen genommen sein wird, und dann werden sie fasten.
16
Niemand aber setzt einen Lappen von ungewalktem Tuch auf ein altes Kleid, denn der Lappen reißt von dem Kleide ab, und der Riß wird Ă€rger.
17
Man faßt auch nicht neuen Wein in alte SchlĂ€uche, sonst zerreißen die SchlĂ€uche und der Wein wird verschĂŒttet und die SchlĂ€uche kommen um; sondern man faßt neuen Wein in neue SchlĂ€uche, so bleiben beide miteinander erhalten.
18
Und da er solches mit ihnen redete, siehe, da kam ein Vorsteher, fiel vor ihm nieder und sprach: Meine Tochter ist eben gestorben; aber komm und lege deine Hand auf sie, so wird sie leben!
19
Und Jesus stand auf und folgte ihm samt seinen JĂŒngern.
20
Und siehe, eine Frau, die zwölf Jahre blutflĂŒssig war, trat von hinten herzu und rĂŒhrte den Saum seines Kleides an.
21
Denn sie sagte bei sich selbst: Wenn ich nur sein Kleid anrĂŒhre, so bin ich gerettet!
22
Jesus aber wandte sich um, sah sie und sprach: Sei getrost, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen! Und das Weib war gerettet von jener Stunde an.
23
Als nun Jesus in das Haus des Obersten kam und die Pfeifer und das GetĂŒmmel sah,
24
sprach er zu ihnen: Entfernet euch! Denn das MÀgdlein ist nicht gestorben, sondern es schlÀft. Und sie verlachten ihn.
25
Als aber das Volk hinausgetrieben war, ging er hinein und faßte sie bei der Hand; und das MĂ€gdlein stand auf.
26
Und das GerĂŒcht hiervon verbreitete sich in jener ganzen Gegend.
27
Und als Jesus von dort weiterging, folgten ihm zwei Blinde nach, die schrieen und sprachen: Du Sohn Davids, erbarme dich unser!
28
Als er nun ins Haus kam, traten die Blinden zu ihm. Und Jesus fragte sie: Glaubt ihr, daß ich solches tun kann? Sie sprachen zu ihm: Ja, Herr!
29
Da rĂŒhrte er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben!
30
Und ihre Augen wurden geöffnet. Und Jesus drohte ihnen ernstlich und sprach: Sehet zu, daß es niemand erfahre!
31
Sie aber gingen hinaus und machten ihn in jener ganzen Gegend bekannt.
32
Als sie aber hinausgingen, siehe, da brachte man einen Menschen zu ihm, der stumm und besessen war.
33
Und nachdem der DĂ€mon ausgetrieben war, redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich und sprach: Solches ist noch nie in Israel gesehen worden!
34
Die PharisÀer aber sagten: Durch den Obersten der DÀmonen treibt er die DÀmonen aus!
35
UND Jesus durchzog alle StÀdte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, predigte das Evangelium von dem Reich und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen.
36
Als er aber die Volksscharen sah, jammerten sie ihn, weil sie beraubt und vernachlÀssigt waren wie Schafe, die keinen Hirten haben.
37
Da sprach er zu seinen JĂŒngern: Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige.
38
Darum bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte aussende!
   

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