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MatthÀus kapitel 25 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • 1 Timotheus 4-6  

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MatthÀus kapitel 25
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Dann wird das Himmelreich zehn Jungfrauen gleich sein, die ihre Lampen nahmen und dem BrÀutigam entgegengingen.
2
FĂŒnf von ihnen aber waren töricht und fĂŒnf klug.
3
Die törichten nahmen zwar ihre Lampen, aber sie nahmen kein Öl mit sich.
4
Die klugen aber nahmen Öl in ihren GefĂ€ĂŸen, samt ihren Lampen.
5
Als nun der BrÀutigam verzog, wurden sie alle schlÀfrig und schliefen ein.
6
Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der BrÀutigam kommt! Gehet aus, ihm entgegen!
7
Da erwachten alle jene Jungfrauen und rĂŒsteten ihre Lampen.
8
Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl; denn unsre Lampen erlöschen!
9
Aber die klugen antworteten und sprachen: Niemals! Es wĂŒrde nicht reichen fĂŒr uns und fĂŒr euch! Gehet vielmehr hin zu den KrĂ€mern und kaufet fĂŒr euch selbst!
10
WĂ€hrend sie aber hingingen, um zu kaufen, kam der BrĂ€utigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit; und die TĂŒr wurde verschlossen.
11
Hernach kommen auch die ĂŒbrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, tue uns auf!
12
Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht!
13
Darum wachet; denn ihr wisset weder den Tag noch die Stunde!
14
Denn es ist wie bei einem Menschen, der verreisen wollte, seine Knechte rief und ihnen seine GĂŒter ĂŒbergab;
15
dem einen gab er fĂŒnf Talente, dem andern zwei, dem dritten eins, einem jeden nach seiner Kraft, und reiste ab.
16
Da ging der, welcher die fĂŒnf Talente empfangen, hin und handelte mit ihnen und gewann fĂŒnf andere.
17
Desgleichen, der die zwei Talente empfangen, gewann auch zwei andere.
18
Der aber das eine empfangen hatte, ging hin, grub die Erde auf und verbarg das Geld seines Herrn.
19
Nach langer Zeit kommt der Herr dieser Knechte und hÀlt Abrechnung mit ihnen.
20
Da trat der hinzu, der die fĂŒnf Talente empfangen, brachte noch fĂŒnf andere Talente herzu und sprach: Herr, du hast mir fĂŒnf Talente ĂŒbergeben; siehe, ich habe damit fĂŒnf andere gewonnen.
21
Sein Herr spricht zu ihm: Gut, du braver und treuer Knecht! Du bist ĂŒber wenigem treu gewesen, ich will dich ĂŒber vieles setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude!
22
Da trat auch der hinzu, welcher die zwei Talente empfangen hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Talente ĂŒbergeben; siehe, ich habe zwei andere Talente gewonnen.
23
Sein Herr spricht zu ihm: Gut, du braver und treuer Knecht! Du bist ĂŒber wenigem treu gewesen, ich will dich ĂŒber vieles setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude!
24
Da trat auch der hinzu, der das eine Talent empfangen, und sprach: Herr, ich wußte, daß du ein harter Mann bist; du erntest, wo du nicht gesĂ€t, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast;
25
und ich fĂŒrchtete mich, ging hin und verbarg dein Talent in der Erde. Siehe, da hast du das Deine!
26
Aber sein Herr antwortete und sprach zu ihm: Du böser und fauler Knecht! Wußtest du, daß ich ernte, wo ich nicht gesĂ€t, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe?
27
Dann hĂ€ttest du mein Geld den Wechslern bringen sollen, so hĂ€tte ich bei meinem Kommen das Meine mit Zinsen zurĂŒckerhalten.
28
Darum nehmet ihm das Talent weg und gebet es dem, der die zehn Talente hat!
29
Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, damit er Überfluß habe; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat.
30
Und den unnĂŒtzen Knecht werfet hinaus in die Ă€ußerste Finsternis. Dort wird das Heulen und ZĂ€hneknirschen sein.
31
Wenn aber des Menschen Sohn in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Throne seiner Herrlichkeit;
32
und vor ihm werden alle Völker versammelt werden, und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet,
33
und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken.
34
Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommet her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbet das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt!
35
Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich getrÀnkt; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt;
36
ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich bekleidet; ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.
37
Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist, oder durstig und haben dich getrÀnkt?
38
Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt, oder nackt und haben dich bekleidet?
39
Wann haben wir dich krank gesehen, oder im GefÀngnis, und sind zu dir gekommen?
40
Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es getan habt einem dieser meiner geringsten BrĂŒder, habt ihr es mir getan!
41
Dann wird er auch denen zur Linken sagen: Gehet hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!
42
Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich nicht getrÀnkt;
43
ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich nicht beherbergt; nackt, und ihr habt mich nicht bekleidet; krank und gefangen, und ihr habt mich nicht besucht!
44
Dann werden auch sie ihm antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder nackt oder krank oder gefangen gesehen und haben dir nicht gedient?
45
Dann wird er ihnen antworten: Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es nicht getan habt einem dieser Geringsten, habt ihr es mir auch nicht getan!
46
Und sie werden in die ewige Pein gehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.
   

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