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MatthÀus kapitel 21 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 16-18  

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MatthÀus kapitel 21
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Und als sie sich Jerusalem nĂ€herten und nach Bethphage an den Ölberg kamen, sandte Jesus zwei JĂŒnger
2
und sprach zu ihnen: Gehet in den Flecken, der vor euch liegt, und alsbald werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein FĂŒllen bei ihr, die bindet los und fĂŒhret sie zu mir!
3
Und wenn euch jemand etwas sagt, so sprechet: Der Herr bedarf ihrer; dann wird er sie alsbald senden.
4
Das ist aber geschehen, damit erfĂŒllt wĂŒrde, was durch den Propheten gesagt ist, der da spricht:
5
«Saget der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir, sanftmĂŒtig und reitend auf einer Eselin und auf einem FĂŒllen, dem Jungen des Lasttiers.»
6
Die JĂŒnger aber gingen hin und taten, wie Jesus ihnen befohlen hatte,
7
und brachten die Eselin und das FĂŒllen und legten ihre Kleider auf sie und setzten ihn darauf.
8
Aber die meisten unter dem Volk breiteten ihre Kleider auf den Weg; andere hieben Zweige von den BĂ€umen und streuten sie auf den Weg.
9
Und das Volk, das vorausging, und die, welche nachfolgten, schrieen und sprachen: Hosianna dem Sohne Davids! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!
10
Und als er in Jerusalem einzog, kam die ganze Stadt in Bewegung und sprach: Wer ist der?
11
Das Volk aber sagte: Das ist Jesus, der Prophet von Nazareth in GalilÀa!
12
Und Jesus ging in den Tempel Gottes hinein und trieb alle hinaus, die im Tempel verkauften und kauften, und stieß die Tische der Wechsler um und die StĂŒhle derer, welche Tauben verkauften.
13
Und er sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: «Mein Haus soll ein Bethaus heißen!» Ihr aber macht es zu einer RĂ€uberhöhle.
14
Und es kamen Blinde und Lahme im Tempel zu ihm, und er heilte sie.
15
Als aber die Hohenpriester und die Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder hörten, die im Tempel schrieen und sprachen: Hosianna dem Sohne Davids! wurden sie entrĂŒstet
16
und sprachen zu ihm: Hörst du, was diese sagen? Jesus aber sprach zu ihnen: Ja! Habt ihr noch nie gelesen: «Aus dem Munde der UnmĂŒndigen und SĂ€uglinge hast du ein Lob bereitet»?
17
Und er verließ sie, ging zur Stadt hinaus nach Bethanien und ĂŒbernachtete daselbst.
18
Da er aber des Morgens frĂŒh in die Stadt zurĂŒckkehrte, hungerte ihn.
19
Und als er einen einzelnen Feigenbaum am Wege sah, ging er zu ihm hin und fand nichts daran als nur BlÀtter. Da sprach er zu ihm: Nun komme von dir keine Frucht mehr in Ewigkeit! Und auf der Stelle verdorrte der Feigenbaum.
20
Und als die JĂŒnger es sahen, verwunderten sie sich und sprachen: Wie ist der Feigenbaum so plötzlich verdorrt?
21
Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht nur tun, was mit dem Feigenbaum geschah, sondern auch, wenn ihr zu diesem Berge sagt: Hebe dich und wirf dich ins Meer! so wird es geschehen.
22
Und alles, was ihr glÀubig erbittet im Gebet, werdet ihr empfangen.
23
Und als er in den Tempel kam, traten die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes zu ihm, wĂ€hrend er lehrte, und sprachen: In welcher Vollmacht tust du das, und wer hat dir diese Vollmacht gegeben?
24
Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Ich will euch auch etwas fragen; wenn ihr mir darauf antwortet, will auch ich euch sagen, in welcher Vollmacht ich solches tue.
25
Woher war die Taufe des Johannes? Vom Himmel oder von Menschen? Da ĂŒberlegten sie bei sich selbst und sprachen: Wenn wir sagen: Vom Himmel, so wird er uns fragen: Warum habt ihr ihm denn nicht geglaubt?
26
Wenn wir aber sagen: Von Menschen, so mĂŒssen wir das Volk fĂŒrchten, denn alle halten Johannes fĂŒr einen Propheten.
27
Und sie antworteten Jesus und sprachen: Wir wissen es nicht! Da sprach er zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, in welcher Vollmacht ich solches tue.
28
Was dĂŒnkt euch aber? Ein Mensch hatte zwei Söhne. Und er ging zu dem ersten und sprach: Sohn, mache dich auf und arbeite heute in meinem Weinberg!
29
Der aber antwortete und sprach: Ich will nicht! Hernach aber reute es ihn, und er ging.
30
Als aber der Vater zu dem andern dasselbe sagte, antwortete dieser und sprach: Ja, Herr! und ging nicht.
31
Welcher von diesen beiden hat den Willen des Vaters getan? Sie sprachen zu ihm: Der erste. Da spricht Jesus zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, die Zöllner und die Huren kommen eher ins Reich Gottes als ihr!
32
Denn Johannes ist zu euch gekommen mit dem Wege der Gerechtigkeit, und ihr glaubtet ihm nicht. Die Zöllner und die Huren aber glaubten ihm; und obwohl ihr es sahet, reute es euch nicht einmal nachtrĂ€glich, so daß ihr ihm geglaubt hĂ€ttet.
33
Höret ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausherr, der pflanzte einen Weinberg, zog einen Zaun darum, grub eine Kelter darin, baute einen Wachtturm, verpachtete ihn an WeingÀrtner und reiste ab.
34
Als nun die Zeit der FrĂŒchte nahte, sandte er seine Knechte zu den WeingĂ€rtnern, um seine FrĂŒchte in Empfang zu nehmen.
35
Aber die WeingÀrtner ergriffen seine Knechte und schlugen den einen, den andern töteten sie, den dritten steinigten sie.
36
Da sandte er wieder andere Knechte, mehr denn zuvor; und sie behandelten sie ebenso.
37
Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohne scheuen.
38
Als aber die WeingĂ€rtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn töten und sein Erbgut behalten!
39
Und sie nahmen ihn, stießen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn.
40
Wenn nun der Herr des Weinbergs kommt, was wird er mit diesen WeingÀrtnern tun?
41
Sie sprachen zu ihm: Er wird die ÜbeltĂ€ter ĂŒbel umbringen und den Weinberg andern WeingĂ€rtnern verpachten, welche ihm die FrĂŒchte zu ihrer Zeit abliefern werden.
42
Jesus spricht zu ihnen: Habt ihr noch nie gelesen in der Schrift: «Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. Das ist vom Herrn geschehen, und es ist wunderbar in unsern Augen»?
43
Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volke gegeben werden, das dessen FrĂŒchte bringt.
45
(G21-44) Und als die Hohenpriester und die PharisĂ€er seine Gleichnisse hörten, merkten sie, daß er von ihnen redete.
46
(G21-45) Und sie suchten ihn zu ergreifen, fĂŒrchteten aber das Volk, weil es ihn fĂŒr einen Propheten hielt.
   

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