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Matthäus kapitel 15 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 16-18  

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Matthäus kapitel 15
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Da kamen Schriftgelehrte und Pharisäer von Jerusalem zu Jesus und sprachen:
2
Warum √ľbertreten deine J√ľnger die √úberlieferung der Alten? Denn sie waschen ihre H√§nde nicht, wenn sie Brot essen.
3
Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Und warum √ľbertretet ihr das Gebot Gottes um eurer √úberlieferung willen?
4
Denn Gott hat geboten: ¬ęEhre deinen Vater und deine Mutter!¬Ľ Und: ¬ęWer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben.¬Ľ
5
Ihr aber sagt: Wer zum Vater oder zur Mutter spricht: Ich habe zum Opfer vergabt, was dir von mir zugute kommen sollte; der braucht seinen Vater und seine Mutter nicht mehr zu ehren.
6
Und so habt ihr das Gebot Gottes um eurer √úberlieferung willen aufgehoben.
7
Ihr Heuchler! Trefflich hat Jesaja von euch geweissagt, wenn er spricht:
8
¬ęDies Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir.
9
Vergeblich aber ehren sie mich, indem sie Lehren vortragen, welche Menschengebote sind.¬Ľ
10
Und er rief das Volk zu sich und sprach zu ihnen: Höret und verstehet!
11
Nicht das, was zum Munde eingeht, verunreinigt den Menschen; sondern was aus dem Munde herauskommt, das verunreinigt den Menschen.
12
Da traten seine J√ľnger herzu und sprachen zu ihm: Wei√üt du, da√ü die Pharis√§er Ansto√ü nahmen, als sie das h√∂rten?
13
Er aber antwortete und sprach: Jede Pflanze, die nicht mein himmlischer Vater gepflanzt hat, wird ausgerissen werden.
14
Lasset sie; sie sind blinde Blindenleiter. Wenn aber ein Blinder den andern leitet, werden beide in die Grube fallen.
15
Da sprach Petrus zu ihm: Erkläre uns dieses Gleichnis!
16
Er aber sprach: Seid denn auch ihr noch unverständig?
17
Merket ihr noch nicht, daß alles, was zum Munde eingeht, in den Bauch kommt und in den Abort geworfen wird?
18
Was aber aus dem Munde herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen.
19
Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen.
20
Das ist's, was den Menschen verunreinigt; aber mit ungewaschenen Händen essen, das verunreinigt den Menschen nicht.
21
Und Jesus zog von dort weg und entwich in die Gegend von Tyrus und Zidon.
22
Und siehe, eine kananäische Frau kam aus jener Gegend, schrie und sprach: Erbarme dich meiner, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter ist arg besessen!
23
Er aber antwortete ihr nicht ein Wort. Da traten seine J√ľnger herzu, baten ihn und sprachen: Fertige sie ab; denn sie schreit uns nach!
24
Er aber antwortete und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlornen Schafen des Hauses Israel.
25
Sie aber kam, fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir!
26
Er aber antwortete und sprach: Es ist nicht fein, da√ü man das Brot der Kinder nehme und es den H√ľndlein vorwerfe!
27
Sie aber sprach: Ja, Herr! aber doch essen die H√ľndlein von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.
28
Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: O Frau, dein Glaube ist groß; dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter war geheilt von jener Stunde an.
29
Und Jesus zog weiter und kam an das galiläische Meer; und er stieg auf den Berg und setzte sich daselbst.
30
Und es kamen zu ihm gro√üe Volksmengen, die hatten Lahme, Blinde, Stumme, Kr√ľppel und viele andere bei sich; und sie legten sie zu seinen F√ľ√üen, und er heilte sie,
31
also da√ü sich die Menge verwunderte, als sie sah, da√ü Stumme redeten, Kr√ľppel gesund wurden, Lahme wandelten und Blinde sehend wurden; und sie priesen den Gott Israels.
32
Da rief Jesus seine J√ľnger zu sich und sprach: Mich jammert das Volk; denn sie verharren nun schon drei Tage bei mir und haben nichts zu essen; und ich will sie nicht n√ľchtern entlassen, damit sie nicht auf dem Wege erliegen.
33
Und seine J√ľnger sprachen zu ihm: Woher sollen wir in der W√ľste so viele Brote nehmen, um eine so gro√üe Menge zu s√§ttigen?
34
Und Jesus sprach zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Sie sprachen: Sieben, und ein paar Fische.
35
Und er befahl dem Volk, sich auf die Erde zu lagern,
36
und nahm die sieben Brote und die Fische, dankte, brach sie und gab sie den J√ľngern, die J√ľnger aber gaben sie dem Volke.
37
Und sie a√üen alle und wurden satt und hoben auf, was an Brocken √ľbrigblieb, sieben K√∂rbe voll.
38
Die aber gegessen hatten, waren viertausend Männer, ohne Frauen und Kinder.
39
Und nachdem er das Volk entlassen, stieg er in das Schiff und kam in die Gegend von Magdala.
   

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