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Matthäus kapitel 20 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Matthaeus 13-15  

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Matthäus kapitel 20
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Denn das Himmelreich ist einem Hausherrn gleich, welcher am Morgen fr√ľh ausging, um Arbeiter in seinen Weinberg zu dingen.
2
Und nachdem er mit den Arbeitern um einen Denar f√ľr den Tag √ľbereingekommen war, sandte er sie in seinen Weinberg.
3
Und als er um die dritte Stunde ausging, sah er andere auf dem Markte m√ľ√üig stehen
4
und sprach zu diesen: Gehet auch ihr in den Weinberg, und was recht ist, will ich euch geben!
5
Und sie gingen hin. Wiederum ging er aus um die sechste und um die neunte Stunde und tat ebenso.
6
Als er aber um die elfte Stunde ausging, fand er andere dastehen und sprach zu ihnen: Warum steht ihr hier den ganzen Tag m√ľ√üig?
7
Sie sprachen zu ihm: Es hat uns niemand gedungen! Er spricht zu ihnen: Gehet auch ihr in den Weinberg, und was recht ist, das werdet ihr empfangen!
8
Als es aber Abend geworden war, sprach der Herr des Weinbergs zu seinem Schaffner: Rufe die Arbeiter und bezahle ihnen den Lohn, indem du bei den Letzten anfängst, bis zu den Ersten.
9
Und es kamen die, welche um die elfte Stunde gedungen worden, und empfingen jeder einen Denar.
10
Als aber die Ersten kamen, meinten sie, sie w√ľrden mehr empfangen; da empfingen auch sie jeder einen Denar.
11
Und als sie ihn empfangen, murrten sie wider den Hausherrn
12
und sprachen: Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleich gemacht, die wir des Tages Last und Hitze getragen haben.
13
Er aber antwortete und sprach zu einem unter ihnen: Freund, ich tue dir nicht Unrecht. Bist du nicht um einen Denar mit mir √ľbereingekommen?
14
Nimm das Deine und gehe hin! Ich will aber diesem Letzten so viel geben wie dir.
15
Habe ich nicht Macht, mit dem Meinen zu tun, was ich will? Oder siehst du darum scheel, da√ü ich so g√ľtig bin?
16
Also werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein. Denn viele sind berufen, aber wenige auserwählt.
17
Und als Jesus nach Jerusalem hinaufzog, nahm er die Zwölf auf dem Wege beiseite und sprach zu ihnen:
18
Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem; und des Menschen Sohn wird den Hohenpriestern und Schriftgelehrten √ľberantwortet, und sie werden ihn zum Tode verurteilen
19
und werden ihn den Heiden √ľberantworten, ihn zu verspotten und zu gei√üeln und zu kreuzigen; und am dritten Tage wird er auferstehen.
20
Da trat die Mutter der S√∂hne des Zebed√§us mit ihren S√∂hnen zu ihm, fiel ihm zu F√ľ√üen, um etwas von ihm zu erbitten.
21
Er aber sprach zu ihr: Was willst du? Sie sagt zu ihm: Sprich, daß diese meine beiden Söhne einer zur Rechten, der andere zu deiner Linken sitzen sollen in deinem Reiche.
22
Aber Jesus antwortete und sprach: Ihr wisset nicht, um was ihr bittet! Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke? Sie sprechen zu ihm: Wir können es!
23
Und er spricht zu ihnen: Ihr werdet zwar meinen Kelch trinken; aber das Sitzen zu meiner Rechten und zu meiner Linken zu verleihen, steht nicht mir zu; sondern es wird denen zuteil, welchen es von meinem Vater bereitet ist.
24
Und als die Zehn das h√∂rten, wurden sie unwillig √ľber die beiden Br√ľder.
25
Aber Jesus rief sie herzu und sprach: Ihr wisset, da√ü die F√ľrsten der V√∂lker sie unterjochen, und da√ü die Gro√üen sie vergewaltigen;
26
unter euch aber soll es nicht so sein, sondern wer unter euch groß werden will, der sei euer Diener;
27
und wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Knecht,
28
gleichwie des Menschen Sohn nicht gekommen ist, sich dienen zu lassen, sondern damit er diene und sein Leben gebe zum L√∂segeld f√ľr viele.
29
Und als sie von Jericho auszogen, folgte ihm eine große Volksmenge nach.
30
Und siehe, zwei Blinde sa√üen am Wege; als sie h√∂rten, da√ü Jesus vor√ľberziehe, schrieen sie und sprachen: Herr, du Sohn Davids, erbarme dich unser!
31
Aber das Volk bedrohte sie, sie sollten schweigen. Sie aber schrieen nur noch mehr und sprachen: Herr, du Sohn Davids, erbarme dich unser!
32
Und Jesus stand still, rief sie und sprach: Was wollt ihr, daß ich euch tun soll?
33
Sie sagten zu ihm: Herr, daß unsere Augen geöffnet werden!
34
Da erbarmte sich Jesus ihrer und r√ľhrte ihre Augen an, und alsbald sahen sie wieder und folgten ihm nach.
   

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