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2.Chronik kapitel 20 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Offenbarung 1-3  

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2.Chronik kapitel 20
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Kapitel
Kommentar
1
Darnach kamen die Moabiter und die Ammoniter und mit ihnen etliche von den Meunitern, um Josaphat zu bekriegen.
2
Und man kam und verk├╝ndigte Josaphat und sprach: Es kommt eine gro├če Menge wider dich von jenseits des Toten Meeres, aus Syrien; und siehe, sie sind zu Hazezon-Tamar, das ist Engedi!
3
Da f├╝rchtete sich Josaphat und beflei├čigte sich, den HERRN zu suchen, und lie├č in ganz Juda ein Fasten ausrufen.
4
Und Juda kam zusammen, den HERRN zu suchen; auch aus allen St├Ądten Judas kamen sie, den HERRN zu suchen.
5
Josaphat trat unter die Gemeinde von Juda und Jerusalem im Hause des HERRN, vor dem neuen Vorhofe,
6
und sprach: O HERR, Gott unsrer V├Ąter, bist du nicht Gott im Himmel und Herrscher ├╝ber alle K├Ânigreiche der Heiden? In deiner Hand ist Kraft und Macht, und niemand vermag vor dir zu bestehen!
7
Hast nicht du, unser Gott, die Einwohner dieses Landes vor deinem Volk Israel vertrieben und hast es dem Samen Abrahams, deines Freundes, gegeben, auf ewige Zeiten?
8
Sie haben sich darin niedergelassen und dir darin ein Heiligtum f├╝r deinen Namen gebaut und gesagt:
9
Wenn Ungl├╝ck, Schwert des Gerichts, Pestilenz oder Hungersnot ├╝ber uns kommt und wir vor diesem Hause und vor dir stehen (da dein Name in diesem Hause wohnt), und wir in unsrer Not zu dir schreien, so wollest du h├Âren und helfen!
10
Und nun siehe, die Ammoniter und Moabiter und die vom Gebirge Seir, durch deren Land zu ziehen du den Kindern Israel nicht erlaubtest, als sie aus Ägyptenland zogen, sondern von denen sie sich ferne hielten und die sie nicht vertilgen durften,
11
siehe, diese lassen uns das entgelten und kommen, um uns aus deinem Erbe, welches du uns verliehen hast, zu vertreiben.
12
Unser Gott, willst du sie nicht richten? Denn in uns ist keine Kraft gegen diesen gro├čen Haufen, der wider uns kommt; und wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern unsre Augen sehen auf dich!
13
Und ganz Juda stand vor dem HERRN, samt ihren Kindern, Frauen und S├Âhnen.
14
Da kam auf Jehasiel, den Sohn Sacharias, des Sohnes Benajas, des Sohnes Jehiels, des Sohnes Mattanjas, den Leviten aus den Kindern Asaphs, der Geist des HERRN mitten in der Gemeinde, und er sprach:
15
Merket auf, ganz Juda und ihr Einwohner von Jerusalem und du, K├Ânig Josaphat: So spricht der HERR zu euch: Ihr sollt euch nicht f├╝rchten, noch vor diesem gro├čen Haufen verzagen; denn der Kampf ist nicht eure Sache, sondern Gottes!
16
Morgen sollt ihr gegen sie hinabziehen. Siehe, sie kommen auf der Steige Ziz herauf, und ihr werdet sie antreffen am Ende des Tales, vor der W├╝ste Jeruel.
17
Aber es ist nicht an euch, daselbst zu streiten. Tretet nur hin und bleibet stehen und sehet das Heil des HERRN, mit welchem er euch hilft! O Juda und Jerusalem, f├╝rchtet euch nicht und verzaget nicht! Morgen ziehet aus wider sie, der HERR ist mit euch!
18
Da beugte sich Josaphat mit seinem Angesicht zur Erde, und ganz Juda und die Einwohner von Jerusalem fielen vor dem HERRN nieder und beteten den HERRN an.
19
Und die Leviten von den S├Âhnen der Kahatiter und von den S├Âhnen der Korahiter machten sich auf, den HERRN, den Gott Israels, hoch zu loben mit lauter Stimme.
20
Und sie machten sich am Morgen fr├╝h auf und zogen nach der W├╝ste Tekoa. Und als sie auszogen, trat Josaphat hin und sprach: H├Âret mir zu, Juda und ihr Einwohner von Jerusalem: Vertrauet auf den HERRN, euren Gott, so k├Ânnt ihr getrost sein, und glaubet seinen Propheten, so werdet ihr Gl├╝ck haben!
21
Und er beriet sich mit dem Volk und stellte die, welche in heiligem Schmuck dem HERRN singen und ihn preisen sollten, im Zug vor die Ger├╝steten hin, um zu singen: Danket dem HERRN, denn seine G├╝te w├Ąhret ewiglich!
22
Und als sie anfingen mit Jauchzen und Loben, lie├č der HERR einen Hinterhalt kommen ├╝ber die Ammoniter, Moabiter und die vom Gebirge Seir, die wider Juda gekommen waren, und sie wurden geschlagen.
23
Und die Ammoniter und Moabiter stellten sich denen vom Gebirge Seir entgegen, sie zu vernichten und zu vertilgen. Und als sie die vom Gebirge Seir aufgerieben hatten, halfen sie selbst einander zur Vertilgung.
24
Als aber Juda zu der Warte gegen die W├╝ste kam und sich gegen den Haufen wenden wollte, siehe, da lagen die Leichen auf dem Boden; es war niemand entronnen.
25
Und Josaphat kam mit seinem Volk, um unter ihnen Beute zu machen, und sie fanden dort eine Menge Fahrhabe und Kleider und kostbare Ger├Ąte, und sie raubten so viel, da├č sie es nicht tragen konnten. Und sie pl├╝nderten drei Tage lang, weil so viel vorhanden war.
26
Aber am vierten Tage kamen sie zusammen im ┬źLobetal┬╗; denn daselbst lobten sie den HERRN. Daher hei├čt jener Ort Lobetal bis auf diesen Tag.
27
Darnach kehrte die ganze Mannschaft von Juda und Jerusalem wieder um, und Josaphat an ihrer Spitze, um mit Freuden gen Jerusalem zu ziehen; denn der HERR hatte sie durch ihre Feinde erfreut.
28
Und sie zogen zu Jerusalem ein unter Psalter und Harfen und mit Trompetenklang, zum Haus des HERRN.
29
Und der Schrecken Gottes kam ├╝ber alle K├Ânigreiche der L├Ąnder, als sie h├Ârten, da├č der HERR wider die Feinde Israels gestritten hatte.
30
So blieb denn Josaphats Regierung ungest├Ârt, und sein Gott gab ihm Ruhe ringsum.
31
Und Josaphat regierte ├╝ber Juda. Mit f├╝nfunddrei├čig Jahren war er K├Ânig geworden, und er regierte f├╝nfundzwanzig Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hie├č Asuba, eine Tochter Silhis.
32
Und er wandelte in dem Wege seines Vaters Asa und wich nicht davon, sondern tat, was dem HERRN wohlgefiel.
33
Nur die H├Âhen wurden nicht abgetan, denn das Volk hatte sein Herz noch nicht dem Gott ihrer V├Ąter zugewandt.
34
Die ├╝brigen Geschichten Josaphats aber, die fr├╝heren und die sp├Ąteren, siehe, die sind aufgezeichnet in den Geschichten Jehus, des Sohnes Hananis, die er in das Buch der K├Ânige von Israel geschrieben hat.
35
Darnach verb├╝ndete sich Josaphat, der K├Ânig von Juda, mit Ahasia, dem K├Ânig von Israel, welcher in seinem Tun gottlos war.
36
Und zwar verband er sich mit ihm, um Schiffe zu bauen, die nach Tarsis fahren sollten; und sie machten die Schiffe zu Ezjon-Geber.
37
Aber Elieser, der Sohn Dodavahus von Marescha, weissagte wider Josaphat und sprach: Weil du dich mit Ahasia verbunden hast, so hat der HERR deine Werke zerrissen! Und die Schiffe scheiterten wirklich und konnten nicht nach Tarsis fahren.
   

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