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2.K├Ânige kapitel 9 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Hebraeer 7-9  

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2.K├Ânige kapitel 9
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Kapitel
Kommentar
1
Elisa aber, der Prophet, rief einen der Prophetens├Âhne und sprach zu ihm: G├╝rte deine Lenden und nimm diese ├ľlflasche mit dir und gehe hin nach Ramot in Gilead.
2
Und wenn du dahin kommst, so schau, wo Jehu, der Sohn Josaphats, des Sohnes Nimsis, ist, und gehe hinein und hei├če ihn aufstehen aus der Mitte seiner Br├╝der und f├╝hre ihn in die innerste Kammer;
3
und nimm die ├ľlflasche und gie├če sie auf sein Haupt aus und sprich: So spricht der HERR: Ich habe dich zum K├Ânig ├╝ber Israel gesalbt! Und du sollst die T├╝r ├Âffnen und fliehen und nicht verweilen!
4
Also ging der J├╝ngling, der Diener des Propheten, hin gen Ramot in Gilead.
5
Und als er hineinkam, siehe, da sa├čen die Hauptleute des Heeres beisammen, und er sprach: Ein Wort habe ich an dich, o Hauptmann! Jehu sprach: An welchen von uns allen? Er sprach: An dich, o Hauptmann!
6
Da stand er auf und ging in das Haus hinein. Er aber go├č das ├ľl auf sein Haupt und sprach zu ihm: So spricht der HERR, der Gott Israels: Ich habe dich zum K├Ânig gesalbt ├╝ber das Volk des HERRN, ├╝ber Israel!
7
Und du sollst das Haus Ahabs, deines Herrn, erschlagen; so will ich das Blut der Propheten, meiner Knechte, und das Blut aller Knechte des HERRN an Isebel r├Ąchen.
8
Ja, das ganze Haus Ahabs soll umkommen; und ich will von Ahab alles ausrotten, was m├Ąnnlich ist, M├╝ndige und Unm├╝ndige in Israel.
9
Und ich will das Haus Ahabs machen wie das Haus Jerobeams, des Sohnes Nebats, und wie das Haus Baesas, des Sohnes Achijas.
10
Und die Hunde sollen Isebel fressen auf dem Acker zu Jesreel, und niemand soll sie begraben! Und er ├Âffnete die T├╝r und floh.
11
Als nun Jehu zu den Knechten seines Herrn herausging, sprach man zu ihm: Bedeutet es Friede? Warum ist dieser Unsinnige zu dir gekommen? Er sprach zu ihnen: Ihr kennt doch den Mann und seine Rede?
12
Sie sprachen: Das ist nicht wahr; sage es uns doch! Er sprach: So und so hat er mit mir geredet und gesagt: So spricht der HERR: Ich habe dich zum K├Ânig ├╝ber Israel gesalbt!
13
Da eilten sie und nahmen ein jeder sein Kleid und legten sie unter ihn auf die blo├čen Stufen; und sie stie├čen in die Posaune und riefen: Jehu ist K├Ânig geworden!
14
Also machte Jehu, der Sohn Josaphats, des Sohnes Nimsis, eine Verschw├Ârung wider Joram. Joram aber hatte mit ganz Israel zu Ramot in Gilead wider Hasael, den K├Ânig von Syrien, Wache gehalten.
15
Aber der K├Ânig Joram war wieder umgekehrt, um sich zu Jesreel heilen zu lassen von den Wunden, welche ihm die Syrer geschlagen hatten, als er mit Hasael, dem K├Ânig von Syrien, stritt. Und Jehu sprach: Wenn es euch recht ist, so soll niemand aus der Stadt entfliehen, um hinzugehen und es in Jesreel zu berichten!
16
Und Jehu ritt nach Jesreel; denn Joram lag daselbst; auch war Ahasia, der K├Ânig von Juda, herabgekommen, Joram zu besuchen.
17
Der W├Ąchter aber, der auf dem Turm zu Jesreel stand, sah Jehus Schar kommen und sprach: Ich sehe eine Schar! Da sprach Joram: Nimm einen Reiter und sende ihnen den entgegen und frage: Bedeutet es Friede?
18
Und der Reiter ritt ihm entgegen und sprach: So spricht der K├Ânig: Bedeutet es Friede? Jehu sprach: Was geht dich der Friede an? Wende dich, folge mir! Der W├Ąchter verk├╝ndigte es und sprach: Der Bote ist zu ihnen gekommen und kehrt nicht zur├╝ck!
19
Da sandte er einen andern Reiter. Als der zu ihm kam, sprach er: So spricht der K├Ânig: Bedeutet es Friede? Jehu sprach: Was geht dich der Friede an? Wende dich, folge mir!
20
Das verk├╝ndigte der W├Ąchter und sprach: Der ist auch zu ihnen gekommen und kehrt nicht zur├╝ck; und es ist ein Jagen wie das Jagen Jehus, des Sohnes Nimsis, denn er jagt, als w├Ąre er rasend!
21
Da sprach Joram: Spanne an! Und man spannte seinen Wagen an, und sie zogen aus, Joram, der K├Ânig von Israel, und Ahasia, der K├Ânig von Juda, jeder auf seinem Wagen; sie fuhren Jehu entgegen, und sie trafen ihn auf dem Acker Nabots, des Jesreeliten.
22
Als nun Joram den Jehu sah, sprach er: Jehu, bedeutet das Friede? Er aber sprach: Was Friede, bei all der Buhlerei und Zauberei deiner Mutter Isebel?
23
Da wandte sich Joram zur Flucht und sprach zu Ahasia: Verrat, Ahasia!
24
Aber Jehu nahm den Bogen zur Hand und scho├č Joram zwischen die Schultern, so da├č der Pfeil durch sein Herz fuhr und er in seinen Wagen sank.
25
Und Jehu sprach zu Bidekar, seinem Wagenk├Ąmpfer: Nimm ihn und wirf ihn auf das Ackerfeld Nabots, des Jesreeliten; denn gedenke, wie wir, ich und du, nebeneinander hinter seinem Vater Ahab herritten, als der HERR diesen Ausspruch ├╝ber ihn tat:
26
┬źF├╝rwahr, das Blut Nabots und das Blut seiner S├Âhne habe ich gestern gesehen, spricht der HERR; und ich werde es dir auf diesem Acker vergelten, spricht der HERR!┬╗ So nimm ihn und wirf ihn auf den Acker, nach dem Worte des HERRN!
27
Als aber Ahasia, der K├Ânig von Juda, solches sah, floh er dem Gartenhause zu. Jehu aber jagte ihm nach und sprach: Erschie├čt ihn auch! Da schossen sie ihn nieder auf seinem Wagen, beim Aufstieg nach Gur, das bei Jibleam liegt; und er floh gen Megiddo und starb daselbst.
28
Und seine Knechte lie├čen ihn nach Jerusalem f├╝hren und begruben ihn in seinem Grabe mit seinen V├Ątern in der Stadt Davids.
29
Ahasia aber war K├Ânig geworden ├╝ber Juda im elften Jahre Jorams, des Sohnes Ahabs.
30
Als nun Jehu nach Jesreel kam und Isebel solches h├Ârte, schminkte sie ihr Angesicht und schm├╝ckte ihr Haupt und schaute zum Fenster hinaus.
31
Und als Jehu in das Tor kam, sprach sie: Ist es Simri wohl ergangen, der seinen Herrn ermordete?
32
Da schaute er zum Fenster empor und sprach: Wer h├Ąlt es mit mir? Wer? Da sahen zwei oder drei K├Ąmmerer zu ihm hinab.
33
Er sprach: St├╝rzet sie herab! Und sie st├╝rzten sie hinunter, da├č die W├Ąnde und die Pferde mit ihrem Blut bespritzt wurden; und sie zertraten sie.
34
Und als er hineinkam und gegessen und getrunken hatte, sprach er: Sehet doch nach dieser Verfluchten und begrabet sie, denn sie ist eines K├Ânigs Tochter!
35
Als sie aber hingingen, sie zu begraben, fanden sie nichts mehr von ihr als den Sch├Ądel, die F├╝├če und die Handfl├Ąchen;
36
und sie kamen wieder und sagten es ihm. Er aber sprach: Es erf├╝llt sich, was der HERR durch seinen Knecht Elia, den Tisbiter, gesagt hat, als er sprach: ┬źAuf dem Acker Jesreels sollen die Hunde das Fleisch der Isebel fressen!
37
So wird der Leichnam Isebels sein wie D├╝nger auf dem Felde im Acker Jesreels┬╗, da├č man nicht sagen kann: Dies ist Isebel!
   

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