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2.K├Ânige kapitel 19 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Offenbarung 1-3  

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2.K├Ânige kapitel 19
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Kapitel
Kommentar
1
Als aber der K├Ânig Hiskia solches h├Ârte, zerri├č er seine Kleider, legte einen Sack an und ging in das Haus des HERRN.
2
Und er sandte Eljakim, der ├╝ber das Haus gesetzt war, und Sebna, den Schreiber, und die ├Ąltesten Priester, mit S├Ącken angetan, zum Propheten Jesaja, dem Sohne des Amoz.
3
Und sie sprachen zu ihm: So spricht Hiskia: Das ist ein Tag der Not und der Vorw├╝rfe und ein Tag der Schmach; denn die Kinder sind bis zum Durchbruch gekommen, aber da ist keine Kraft zur Geburt!
4
Vielleicht wird der HERR, dein Gott, h├Âren alle Worte Rabschakes, den sein Herr, der K├Ânig von Assyrien, gesandt hat, den lebendigen Gott zu h├Âhnen, und wird die Reden strafen, welche der HERR, dein Gott, geh├Ârt hat. So wollest du denn F├╝rbitte einlegen f├╝r den Rest, der noch vorhanden ist!
5
Und als die Knechte des K├Ânigs Hiskia zu Jesaja kamen,
6
sprach Jesaja zu ihnen: Also sollt ihr eurem Herrn sagen: So spricht der HERR: F├╝rchte dich nicht vor den Worten, die du geh├Ârt hast, womit die Knaben des K├Ânigs von Assyrien mich gel├Ąstert haben!
7
Siehe, ich will ihm einen Geist eingeben, da├č er ein Ger├╝cht h├Âren und wieder in sein Land ziehen wird, und ich will ihn in seinem Lande durch das Schwert f├Ąllen!
8
Und als Rabschake zur├╝ckkehrte, fand er den K├Ânig von Assyrien im Kampfe wider Libna; denn er hatte geh├Ârt, da├č er von Lachis abgezogen war.
9
Da h├Ârte Sanherib in betreff Tirhakas, des K├Ânigs von ├äthiopien, sagen: Siehe, er ist ausgezogen, mit dir zu streiten! Da sandte er nochmals Boten zu Hiskia und sprach:
10
Redet mit Hiskia, dem K├Ânig von Juda, und saget ihm: La├č dich von deinem Gott, auf den du dich verl├Ąssest, nicht verf├╝hren, indem du sprichst: Jerusalem wird nicht in die Hand des K├Ânigs von Assyrien gegeben werden!
11
Siehe, du hast geh├Ârt, was die K├Ânige von Assyrien allen L├Ąndern getan, wie sie den Bann an ihnen vollstreckt haben; und du solltest errettet werden?
12
Haben die G├Âtter der Heiden auch die errettet, welche meine V├Ąter vernichtet haben, n├Ąmlich Gosan, Haran, Rezeph und die Kinder von Eden zu Telassar?
13
Wo ist der K├Ânig zu Chamat und der K├Ânig zu Arpad und der K├Ânig der Stadt Sepharwaim, Hena und Iwa?
14
Als nun Hiskia den Brief aus der Hand der Boten empfangen und gelesen hatte, ging er zum Hause des HERRN hinauf, und Hiskia breitete ihn aus vor dem HERRN.
15
Darnach betete Hiskia vor dem HERRN und sprach: O HERR, Gott Israels, der du ├╝ber den Cherubim thronst, du bist allein der Gott ├╝ber alle K├Ânigreiche auf Erden! Du hast den Himmel und die Erde gemacht.
16
HERR, neige dein Ohr und h├Âre! Tue deine Augen auf, o HERR, und siehe! Vernimm die Worte Sanheribs, der hierher gesandt hat, den lebendigen Gott zu schm├Ąhen!
17
Es ist wahr, HERR, die K├Ânige von Assyrien haben die V├Âlker und ihre L├Ąnder verw├╝stet
18
und haben ihre G├Âtter ins Feuer geworfen; denn sie waren nicht G├Âtter, sondern Werke von Menschenhand, Holz und Stein; darum haben sie sie verderbt.
19
Nun aber, HERR, unser Gott, hilf uns doch aus seiner Hand, damit alle K├Ânigreiche auf Erden erkennen, da├č du, HERR, allein Gott bist!
20
Da sandte Jesaja, der Sohn des Amoz, zu Hiskia und lie├č ihm sagen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Was du wegen Sanheribs, des K├Ânigs von Assyrien, zu mir gebetet hast, das habe ich geh├Ârt.
21
Dies ist das Wort, welches der HERR wider ihn geredet hat: Die Jungfrau, die Tochter Zion, verachtet dich und spottet dein! Die Tochter Jerusalem sch├╝ttelt das Haupt ├╝ber dich!
22
Wen hast du geschm├Ąht und gel├Ąstert? Und gegen wen hast du deine Stimme erhoben und deine Augen stolz emporgeschlagen? Gegen den Heiligen Israels!
23
Du hast durch deine Boten den HERRN geschm├Ąht und gesagt: Ich bin mit der Menge meiner Wagen auf die H├Âhen der Berge gestiegen, an die Seiten des Libanon. Und ich will seine hohen Zedern und seine auserlesenen Zypressen abhauen und in seine ├Ąu├čerste Herberge, zum Walde seines Lustgartens kommen.
24
Ich habe fremde Wasser gegraben und ausgetrunken und trockne mit meinen Fu├čsohlen alle Str├Âme ├ägyptens!
25
Hast du es aber nicht geh├Ârt, da├č ich solches l├Ąngst vorbereitet und von Anfang bestimmt habe? Nun aber habe ich es kommen lassen, da├č du feste St├Ądte zerst├Ârtest zu w├╝sten Steinhaufen.
26
Und die darin wohnten, deren Hand zu schwach war, erschraken und wurden zuschanden; sie wurden wie das Gras auf dem Felde und wie gr├╝nes Kraut und Gras auf den D├Ąchern und verwelktes Getreide, ehe es Halme gewinnt.
27
Ich wei├č dein Wohnen und dein Aus und Einziehen und da├č du wider mich tobst.
28
Weil du denn wider mich tobst und dein ├ťbermut vor meine Ohren heraufgekommen ist, so will ich dir meinen Ring in die Nase legen und mein Gebi├č ins Maul und will dich den Weg zur├╝ckf├╝hren, den du gekommen bist!
29
Und das soll dir , Hiskia, zum Zeichen sein: In diesem Jahre werdet ihr Brachwuchs essen, und im zweiten Jahre, was von selbst wachsen wird; im dritten Jahre aber sollt ihr s├Ąen und ernten und Weinberge pflanzen und deren Fr├╝chte essen!
30
Und was vom Hause Juda entronnen und ├╝briggeblieben ist, wird forthin unter sich Wurzel schlagen und ├╝ber sich Fr├╝chte tragen;
31
denn von Jerusalem wird ein ├ťberrest ausgehen und Entronnene vom Berge Zion. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird solches tun!
32
Darum spricht der HERR von dem assyrischen K├Ânig also: Er soll nicht in diese Stadt hineinkommen und keinen Pfeil darein schie├čen und mit keinem Schilde gegen sie anr├╝cken und keinen Wall gegen sie aufwerfen.
33
Auf dem Wege, den er gekommen ist, soll er wieder zur├╝ckkehren und in diese Stadt nicht eindringen; der HERR sagt es!
34
Und ich will diese Stadt beschirmen, da├č ich ihr helfe um meinetwillen und um meines Knechtes David willen.
35
Und es begab sich in derselben Nacht, da ging der Engel des HERRN aus und erschlug im Lager der Assyrer 185000 Mann. Und als man sich am Morgen fr├╝h aufmachte, siehe, da waren sie alle tot, lauter Leichen.
36
Da brach Sanherib, der K├Ânig von Assyrien, auf und ging weg und kehrte zur├╝ck und blieb zu Ninive.
37
Und als er im Hause seines Gottes Nisroch anbetete, erschlugen ihn seine S├Âhne Adrammalech und Sarezer mit dem Schwerte, und sie entrannen ins Land Ararat. Und sein Sohn Esarhaddon ward K├Ânig an seiner Statt.
   

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