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1.K├Ânige kapitel 8 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • 1 Timotheus 4-6  

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1.K├Ânige kapitel 8
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Kapitel
Kommentar
1
Darnach versammelte Salomo die ├ältesten Israels und alle H├Ąupter der St├Ąmme, die F├╝rsten der israelitischen Geschlechter bei sich in Jerusalem, um die Bundeslade des HERRN hinaufzubringen aus der Stadt Davids, das ist Zion.
2
Und es versammelten sich alle M├Ąnner Israels beim K├Ânig Salomo zum Fest im Monat Etanim, das ist der siebente Monat.
3
Als nun alle Ältesten Israels kamen, trugen die Priester die Lade des HERRN
4
und brachten die Lade des HERRN hinauf, dazu die Stiftsh├╝tte und alle Ger├Ąte des Heiligtums, die in der Stiftsh├╝tte waren. Das trugen die Priester und Leviten hinauf.
5
Und der K├Ânig Salomo und die ganze Gemeinde Israel, die sich zu ihm versammelt hatte, standen vor der Lade und opferten Schafe und Rinder, so viele, da├č man sie vor Menge nicht z├Ąhlen noch berechnen konnte.
6
Also brachten die Priester die Bundeslade an ihren Ort, in den Chor des Hauses, in das Allerheiligste, unter die Fl├╝gel der Cherubim.
7
Denn die Cherubim breiteten die Fl├╝gel aus ├╝ber den Ort, wo die Lade stand, und bedeckten die Lade und ihre Stangen von oben her.
8
Die Stangen aber waren so lang, da├č ihre Spitzen im Heiligtum vor dem Chor gesehen wurden; aber drau├čen wurden sie nicht gesehen, und sie blieben daselbst bis auf diesen Tag.
9
Es war nichts in der Lade als nur die zwei steinernen Tafeln, welche Mose am Horeb hineingelegt hatte, als der HERR mit den Kindern Israel einen Bund machte, als sie aus dem Lande Ägypten gezogen waren.
10
Als aber die Priester aus dem Heiligtum traten, erf├╝llte die Wolke das Haus des HERRN,
11
also da├č die Priester wegen der Wolke nicht hintreten konnten, um ihren Dienst zu verrichten; denn die Herrlichkeit des HERRN erf├╝llte das Haus des HERRN.
12
Damals sprach Salomo: Der HERR hat gesagt, er wolle im Dunkeln wohnen.
13
So habe ich nun ein Haus gebaut, dir zur Wohnung; einen Sitz, da├č du da ewiglich bleiben m├Âgest!
14
Und der K├Ânig wandte sein Angesicht und segnete die ganze Gemeinde Israel; und die ganze Gemeinde Israel stand.
15
Und er sprach: Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels, der meinem Vater David durch seinen Mund verhei├čen und es auch durch seine Hand erf├╝llt hat, da er sagte:
16
Seit dem Tage, da ich mein Volk Israel aus ├ägypten f├╝hrte, habe ich unter allen St├Ąmmen Israels niemals eine Stadt erw├Ąhlt, da├č mir dort ein Haus gebaut w├╝rde, damit mein Name daselbst w├Ąre; aber ich habe David erw├Ąhlt, da├č er ├╝ber mein Volk Israel herrsche.
17
Nun hatte zwar mein Vater David im Sinn, dem Namen des HERRN, des Gottes Israels, ein Haus zu bauen.
18
Aber der HERR sprach zu meinem Vater David: Da├č du dir vornahmst, meinem Namen ein Haus zu bauen, da hast du wohlgetan, dir solches vorzunehmen;
19
doch sollst nicht du das Haus bauen, sondern dein Sohn, der aus deinen Lenden hervorgehen wird, der soll meinem Namen ein Haus bauen.
20
Und der HERR hat sein Wort erf├╝llt, das er geredet hat; denn ich bin an meines Vaters David Statt getreten und sitze auf dem Thron Israels, wie der HERR geredet hat, und ich habe dem Namen des HERRN, des Gottes Israels,
21
ein Haus gebaut und daselbst einen Ort zugerichtet f├╝r die Lade, darin das Gesetz des Bundes des HERRN ist, den er mit unsern V├Ątern gemacht hat, als er sie aus dem Lande ├ägypten f├╝hrte.
22
Darnach trat Salomo vor den Altar des HERRN, angesichts der ganzen Gemeinde Israel und breitete seine H├Ąnde aus gen Himmel und sprach:
23
O HERR, Gott Israels! Dir, o Gott, ist niemand gleich, weder oben im Himmel noch unten auf Erden, der du den Bund und die Gnade bewahrst deinen Knechten, die vor dir wandeln;
24
der du deinem Knechte, meinem Vater David, gehalten, was du ihm versprochen hast; ja, was du mit deinem Munde geredet hattest, das hast du mit deiner Hand erf├╝llt, wie es heute der Fall ist.
25
Und nun, HERR, Gott Israels, halte deinem Knecht, meinem Vater David, was du ihm versprochen hast, als du sagtest: Es soll dir nicht mangeln an einem Mann vor mir, welcher auf dem Thron Israels sitze, insofern deine Kinder ihren Weg bewahren, da├č sie vor mir wandeln, wie du vor mir gewandelt bist!
26
Und nun, o Gott Israels, la├č doch dein Wort wahr werden, welches du zu deinem Knecht, meinem Vater David, geredet hast!
27
Aber wohnt Gott wirklich auf Erden? Siehe, die Himmel und aller Himmel Himmel m├Âgen dich nicht fassen; wie sollte es denn dieses Haus tun, das ich gebaut habe?
28
Wende dich aber zum Gebet deines Knechtes und zu seinem Flehen, o HERR, mein Gott, da├č du h├Ârest das Flehen und das Gebet, welches dein Knecht heute vor dir tut,
29
da├č deine Augen Tag und Nacht offen stehen ├╝ber diesem Haus, ├╝ber dem Ort, davon du gesagt hast: Mein Name soll daselbst sein. So wollest du denn h├Âren das Gebet, welches dein Knecht an dieser St├Ątte tut,
30
und wollest erh├Âren das Flehen deines Knechtes und deines Volkes Israel, das sie an diesem Ort tun; ja, du wollest es h├Âren am Ort deiner Wohnung im Himmel, und wenn du es h├Ârst, so vergib!
31
Wenn jemand wider seinen N├Ąchsten s├╝ndigt, und man ihm einen Eid auferlegt, den er schw├Âren soll, und er kommt und schw├Ârt vor deinem Altar in diesem Hause,
32
so wollest du h├Âren im Himmel und verschaffen, da├č deinen Knechten Recht gesprochen wird, indem du den Schuldigen verurteilst, sein Tun auf sein Haupt zur├╝ckfallen l├Ąssest, den Gerechten aber rechtfertigst, ihm nach seiner Gerechtigkeit vergiltst.
33
Wenn dein Volk Israel vor dem Feind geschlagen wird, weil sie an dir ges├╝ndigt haben, und sie kehren wieder zu dir zur├╝ck und bekennen deinen Namen, beten und flehen zu dir in diesem Hause,
34
so wollest du h├Âren im Himmel und die S├╝nde deines Volkes vergeben und sie wieder in das Land bringen, das du ihren V├Ątern gegeben hast.
35
Wenn der Himmel verschlossen ist und es nicht regnet, weil sie an dir ges├╝ndigt haben, und sie dann an diesem Orte beten und deinen Namen bekennen und sich von ihren S├╝nden abwenden, weil du sie dem├╝tigst,
36
so wollest du es h├Âren im Himmel und die S├╝nde deiner Knechte und deines Volkes Israel vergeben, indem du sie den guten Weg lehrest, auf dem sie wandeln sollen, und wollest regnen lassen auf dein Land, welches du deinem Volk zum Erbe gegeben hast.
37
Wenn Hungersnot im Lande sein wird, wenn eine Pestilenz ausbricht, wenn Kornbrand, Vergilben des Getreides , Heuschrecken und Fresser sein werden, wenn sein Feind es belagert im Lande seiner Tore, wenn irgend eine Plage, irgend eine Krankheit auftritt,
38
was immer alsdann irgend ein Mensch von deinem ganzen Volke Israel bittet und fleht, wenn sie sp├╝ren, wie ihnen das Gewissen schl├Ągt, und sie ihre H├Ąnde ausbreiten nach diesem Hause,
39
so m├Âgest du es h├Âren in deiner Wohnung im Himmel und vergeben und eingreifen und einem jeden geben, wie er gewandelt hat, wie du sein Herz kennst (denn du allein kennst das Herz aller Menschenkinder)
40
auf da├č sie dich f├╝rchten allezeit, solange sie leben im Lande, das du ihren V├Ątern gegeben hast!
41
Aber auch wenn ein Fremdling, der nicht zu deinem Volke Israel geh├Ârt, aus fernem Lande kommt um deines Namens willen
42
denn sie werden h├Âren von deinem gro├čen Namen und von deiner m├Ąchtigen Hand und von deinem ausgestreckten Arm, wenn er kommt, um in diesem Hause zu beten,
43
so wollest du es h├Âren in deiner Wohnung im Himmel und alles tun, um was der Fremdling dich anrufen wird, auf da├č alle V├Âlker auf Erden deinen Namen erkennen und dich f├╝rchten wie dein Volk Israel und erfahren, da├č dieses Haus, welches ich gebaut habe, nach deinem Namen genannt ist.
44
Wenn dein Volk in den Krieg zieht wider seine Feinde, auf dem Weg, den du sie senden wirst, und sie zum HERRN beten nach der Stadt gewandt, die du erw├Ąhlt hast, und nach dem Hause, das ich deinem Namen erbaut habe,
45
so wollest du im Himmel ihr Gebet und ihr Flehen h├Âren und ihnen Recht verschaffen!
46
Wenn sie wider dich s├╝ndigen (denn es ist kein Mensch, der nicht s├╝ndigt) und du wider sie z├╝rnst und sie ihren Feinden ├╝bergibst, so da├č diese sie gefangen abf├╝hren in das Land ihrer Feinde, es sei fern oder nah,
47
und sie in dem Lande, wo sie gefangen sind, in sich gehen und umkehren und im Lande ihrer Gefangenschaft zu dir flehen und sprechen: Wir haben ges├╝ndigt und Unrecht getan und sind gottlos gewesen!
48
Wenn sie sich also zu dir kehren mit ihrem ganzen Herzen und mit ihrer ganzen Seele im Lande ihrer Feinde, die sie weggef├╝hrt haben, und zu dir beten, nach ihrem Lande gewandt, das du ihren V├Ątern gegeben hast, und nach der Stadt, welche du erw├Ąhlt hast, und nach dem Hause, das ich deinem Namen gebaut habe,
49
so wollest du in deiner Wohnung im Himmel ihr Gebet und ihr Flehen h├Âren und ihnen Recht schaffen, und wollest deinem Volke vergeben, was es an dir ges├╝ndigt hat,
50
und alle ├ťbertretungen, die es wider dich begangen hat, und du wollest sie Barmherzigkeit finden lassen bei denen, die sie gefangen halten, so da├č sie sich ihrer erbarmen;
51
denn sie sind dein Volk und dein Erbe, das du aus Ägypten, mitten aus dem eisernen Ofen, geführt hast!
52
So wollest du denn deine Augen offen halten f├╝r das Flehen deines Knechtes und f├╝r das Flehen deines Volkes Israel, da├č du sie erh├Ârest in allem, um was sie dich anrufen!
53
Denn du hast sie ausgesondert aus allen V├Âlkern auf Erden dir zum Erbe, wie du durch deinen Knecht Mose geredet hast, als du unsre V├Ąter aus ├ägypten f├╝hrtest, o Herr, HERR!
54
Als nun Salomo dieses ganze Gebet und Flehen vor dem HERRN vollendet hatte, stand er auf von seinem Platz vor dem Altar des HERRN, wo er gekniet hatte, seine H├Ąnde gen Himmel gebreitet,
55
und er trat hin und segnete die ganze Gemeinde Israel mit lauter Stimme und sprach:
56
Gelobet sei der HERR, der seinem Volk Israel Ruhe gegeben hat, ganz wie er versprochen hat! Von allen seinen guten Worten, welche er durch seinen Knecht Mose geredet hat, ist nicht eines dahingefallen.
57
Der HERR, unser Gott, sei mit uns, wie er mit unsern V├Ątern gewesen ist! Er verlasse uns nicht und ziehe die Hand nicht von uns ab,
58
unser Herz zu ihm zu neigen, da├č wir in allen seinen Wegen wandeln und seine Gebote, seine Satzungen und seine Rechte halten, welche er unsern V├Ątern geboten hat!
59
Und m├Âgen diese meine Worte, die ich vor dem HERRN gefleht habe, gegenw├Ąrtig sein vor dem HERRN, unserm Gott, bei Tag und bei Nacht, da├č er Recht schaffe seinem Knecht und Recht seinem Volke Israel, Tag f├╝r Tag,
60
auf da├č alle V├Âlker auf Erden erkennen, da├č er, der HERR, Gott ist, und keiner sonst!
61
Euer Herz aber sei ungeteilt mit dem HERRN, unserm Gott, da├č ihr in seinen Satzungen wandelt und seine Gebote bewahrt, wie an diesem Tage!
62
Und der K├Ânig und ganz Israel mit ihm brachten Opfer dar vor dem HERRN.
63
Und zwar brachte Salomo zum Dankopfer, das er dem HERRN opferte, 22000 Ochsen und 120000 Schafe. Also weihten der K├Ânig und alle Kinder Israel das Haus des HERRN ein.
64
An jenem Tage weihte der K├Ânig den innern Vorhof, der vor dem Hause des HERRN war, damit, da├č er Brandopfer, Speisopfer und das Fett der Dankopfer daselbst zurichtete; denn der eherne Altar, der vor dem HERRN stand, war zu klein f├╝r die Brandopfer, Speisopfer und f├╝r das Fett der Dankopfer.
65
So feierte Salomo zu jener Zeit ein Fest (und ganz Israel mit ihm, eine gro├če Versammlung des Volkes von den Grenzen Chamats bis an den Bach ├ägyptens) vor dem HERRN, unserm Gott, sieben Tage und nochmals sieben Tage lang; das waren vierzehn Tage.
66
Am achten Tage entlie├č er das Volk. Und sie segneten den K├Ânig und gingen hin zu ihren H├╝tten, fr├Âhlich und guten Mutes, wegen all des Guten, das der HERR an seinem Knechte David und an seinem Volke Israel getan hatte.
   

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