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Hiob kapitel 36 - DE_historischeElberfelderBibel | Bibel-lesen.com

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  • Offenbarung 7-9  

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Hiob kapitel 36
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Und Elihu fuhr fort und sprach:
2
Harre mir ein wenig, und ich will dir berichten; denn noch sind Worte da f√ľr Gott.
3
Ich will mein Wissen von weither holen, (O. zu Fernem erheben) und meinem Schöpfer Gerechtigkeit geben.
4
Denn wahrlich, meine Worte sind keine L√ľge; ein an Wissen (Eig. an Erkenntnissen; so auch Kap. 37,16) Vollkommener ist bei dir.
5
Siehe, Gott (El) ist mächtig, und doch verachtet er niemand, (Eig. nicht) -mächtig an Kraft des Verstandes.
6
Er erhält den Gesetzlosen nicht am Leben, und das Recht der Elenden gewährt er.
7
Er zieht seine Augen nicht ab von dem Gerechten, und mit Königen auf den Thron, dahin setzt er sie auf immerdar, und sie sind erhöht.
8
Und wenn sie mit Fesseln gebunden sind, in Stricken des Elends gefangen werden,
9
dann macht er ihnen kund ihr Tun und ihre Übertretungen, daß sie sich trotzig gebärdeten;
10
und er öffnet ihr Ohr der Zucht und spricht, daß sie umkehren sollen vom Frevel.
11
Wenn sie hören und sich unterwerfen, so werden sie ihre Tage in Wohlfahrt verbringen und ihre Jahre in Annehmlichkeiten.
12
Wenn sie aber nicht hören, so rennen sie ins Geschoß und verscheiden ohne Erkenntnis.
13
Aber die ruchlosen Herzens sind, hegen Zorn: sie rufen nicht um H√ľlfe, wenn er sie gefesselt hat.
14
Ihre Seele stirbt dahin in der Jugend, und ihr Leben unter den Schandbuben.
15
Den Elenden errettet er in seinem (O. durch sein) Elend, (O. den Dulder? in seinem Dulden) und in der (O. durch die) Drangsal öffnet er ihnen das Ohr.
16
So h√§tte er auch dich aus dem Rachen der Bedr√§ngnis in einen weiten Raum gef√ľhrt, wo keine Beengung gewesen, (Eig. dessen Boden nicht beengt gewesen w√§re) und die Besetzung deines Tisches w√ľrde voll Fett sein.
17
Aber du bist mit dem Urteil des Gesetzlosen erf√ľllt: Urteil und Gericht werden dich ergreifen.
18
Denn der Grimm, möge er dich ja nicht verlocken zur (Eig. in) Verhöhnung, und die Größe des Lösegeldes verleite dich nicht!
19
Soll dich dein Schreien außer Bedrängnis stellen und alle Anstrengungen der Kraft?
20
Sehne dich nicht nach der Nacht, welche Völker plötzlich (W. auf ihrer Stelle) hinwegheben wird. (O. wo Völker plötzlich hinweggehoben werden)
21
H√ľte dich, wende dich nicht zum Frevel, denn das hast du dem Elend (O. dem Dulden; wie v 15) vorgezogen.
22
Siehe, Gott (El) handelt erhaben in seiner Macht; wer ist ein Lehrer wie er?
23
Wer hat ihm seinen Weg vorgeschrieben, und wer d√ľrfte sagen: Du hast Unrecht getan?
24
Gedenke daran, daß du sein Tun erhebest, welches Menschen besingen.
25
Alle Menschen schauen es an, der Sterbliche erblickt es aus der Ferne.
26
Siehe, Gott (El) ist zu erhaben f√ľr unsere Erkenntnis; (W. ist erhaben, so da√ü wir nicht erkennen) die Zahl seiner Jahre, sie ist unerforschlich.
27
Denn er zieht Wassertropfen herauf; (And. √ľb.: nieder) von dem Dunst, den er bildet, tr√§ufeln sie als Regen,
28
den die Wolken (S. die Anm. zu Kap. 35,5) rieseln und tropfen lassen auf viele Menschen.
29
Versteht man gar das Ausbreiten des Gewölks, das Krachen seines Zeltes?
30
Siehe, er breitet sein Licht um sich aus, und die Gr√ľnde (W. Wurzeln) des Meeres bedeckt er. (O. mit den Tiefen des Meeres umh√ľllt er sich)
31
Denn durch dieses richtet er Völker, gibt Speise im Überfluß.
32
Seine H√§nde umh√ľllt er mit dem Blitz, (W. mit Licht; so auch Kap. 37,3. 11. 15) und er entbietet ihn gegen denjenigen, den er treffen soll. (O. als einer, der sicher trifft. And.: gegen den Feind)
33
Sein Rollen k√ľndigt ihn an, sogar das Vieh sein Heranziehen.
   

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