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Lukas kapitel 2 - DE_Elberfelderbibel1905 | Bibel-lesen.com

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  • 2 Korinther 1-3  

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Lukas kapitel 2
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Es geschah aber in jenen Tagen, da├č eine Verordnung vom Kaiser Augustus ausging, den ganzen Erdkreis einzuschreiben.
2
Die Einschreibung selbst geschah erst, als Kyrenius Landpfleger von Syrien war.
3
Und alle gingen hin, um sich einschreiben zu lassen, ein jeder in seine eigene Stadt.
4
Es ging aber auch Joseph von Galil├Ąa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Jud├Ąa, in Davids Stadt, welche Bethlehem hei├čt, weil er aus dem Hause und Geschlecht Davids war,
5
um sich einschreiben zu lassen mit Maria, seinem verlobten Weibe, welche schwanger war.
6
Und es geschah, als sie daselbst waren, wurden ihre Tage erf├╝llt, da├č sie geb├Ąren sollte;
7
und sie gebar ihren erstgeborenen Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Raum f├╝r sie war.
8
Und es waren Hirten in selbiger Gegend, die auf freiem Felde blieben und des Nachts Wache hielten ├╝ber ihre Herde.
9
Und siehe, ein Engel des Herrn stand bei ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie, und sie f├╝rchteten sich mit gro├čer Furcht.
10
Und der Engel sprach zu ihnen: F├╝rchtet euch nicht, denn siehe, ich verk├╝ndige euch gro├če Freude, die f├╝r das ganze Volk sein wird;
11
denn euch ist heute, in Davids Stadt, ein Erretter geboren, welcher ist Christus, der Herr.
12
Und dies sei euch das Zeichen: Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend.
13
Und pl├Âtzlich war bei dem Engel eine Menge der himmlischen Heerscharen, welche Gott lobten und sprachen:
14
Herrlichkeit Gott in der H├Âhe, und Friede auf Erden, an den Menschen ein Wohlgefallen!
15
Und es geschah, als die Engel von ihnen hinweg in den Himmel fuhren, da├č die Hirten zueinander sagten: La├čt uns nun hingehen nach Bethlehem und diese Sache sehen, die geschehen ist, welche der Herr uns kundgetan hat.
16
Und sie kamen eilends und fanden sowohl Maria als Joseph, und das Kind in der Krippe liegend.
17
Als sie es aber gesehen hatten, machten sie ├╝berall das Wort kund, welches ├╝ber dieses Kindlein zu ihnen geredet worden war.
18
Und alle, die es h├Ârten, verwunderten sich ├╝ber das, was von den Hirten zu ihnen gesagt wurde.
19
Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen.
20
Und die Hirten kehrten um, indem sie Gott verherrlichten und lobten ├╝ber alles, was sie geh├Ârt und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.
21
Und als acht Tage erf├╝llt waren, da├č man ihn beschneiden sollte, da wurde sein Name Jesus genannt, welcher von dem Engel genannt worden war, ehe er im Leibe empfangen wurde.
22
Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz Moses' erf├╝llt waren, brachten sie ihn nach Jerusalem hinauf, um ihn dem Herrn darzustellen
23
(gleichwie im Gesetz des Herrn geschrieben steht: "Alles M├Ąnnliche, das die Mutter bricht, soll dem Herrn heilig hei├čen")
24
und ein Schlachtopfer zu geben nach dem, was im Gesetz des Herrn gesagt ist: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.
25
Und siehe, es war in Jerusalem ein Mensch, mit Namen Simeon; und dieser Mensch war gerecht und gottesf├╝rchtig und wartete auf den Trost Israels; und der Heilige Geist war auf ihm.
26
Und es war ihm von dem Heiligen Geist ein g├Âttlicher Ausspruch geworden, da├č er den Tod nicht sehen solle, ehe er den Christus des Herrn gesehen habe.
27
Und er kam durch den Geist in den Tempel. Und als die Eltern das Kindlein Jesus hereinbrachten, um betreffs seiner nach der Gewohnheit des Gesetzes zu tun,
28
da nahm auch er es auf seine Arme und lobte Gott und sprach:
29
Nun, Herr, entl├Ąssest du deinen Knecht, nach deinem Worte, in Frieden;
30
denn meine Augen haben dein Heil gesehen,
31
welches du bereitet hast vor dem Angesicht aller V├Âlker:
32
ein Licht zur Offenbarung der Nationen und zur Herrlichkeit deines Volkes Israel.
33
Und sein Vater und seine Mutter verwunderten sich ├╝ber das, was ├╝ber ihn geredet wurde.
34
Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und Aufstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird
35
(aber auch deine eigene Seele wird ein Schwert durchdringen), damit die ├ťberlegungen vieler Herzen offenbar werden.
36
Und es war eine Prophetin Anna, eine Tochter Phanuels, aus dem Stamme Aser. Diese war in ihren Tagen weit vorger├╝ckt und hatte sieben Jahre mit ihrem Manne gelebt von ihrer Jungfrauschaft an;
37
und sie war eine Witwe von vierundachtzig Jahren, die nicht von dem Tempel wich, indem sie Nacht und Tag mit Fasten und Flehen diente.
38
Und sie trat zu derselben Stunde herzu, lobte den Herrn und redete von ihm zu allen, welche auf Erl├Âsung warteten in Jerusalem.
39
Und als sie alles vollendet hatten nach dem Gesetz des Herrn, kehrten sie nach Galil├Ąa zur├╝ck in ihre Stadt Nazareth.
40
Das Kindlein aber wuchs und erstarkte, erf├╝llt mit Weisheit, und Gottes Gnade war auf ihm.
41
Und seine Eltern gingen allj├Ąhrlich am Passahfest nach Jerusalem.
42
Und als er zw├Âlf Jahre alt war und sie nach Jerusalem hinaufgingen, nach der Gewohnheit des Festes,
43
und die Tage vollendet hatten, blieb bei ihrer R├╝ckkehr der Knabe Jesus in Jerusalem zur├╝ck; und seine Eltern wu├čten es nicht.
44
Da sie aber meinten, er sei unter der Reisegesellschaft, kamen sie eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten;
45
und als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zur├╝ck und suchten ihn.
46
Und es geschah, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel, wie er inmitten der Lehrer sa├č und ihnen zuh├Ârte und sie befragte.
47
Alle aber, die ihn h├Ârten, gerieten au├čer sich ├╝ber sein Verst├Ąndnis und seine Antworten.
48
Und als sie ihn sahen, erstaunten sie; und seine Mutter sprach zu ihm: Kind, warum hast du uns also getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht.
49
Und er sprach zu ihnen: Was ist es, da├č ihr mich gesucht habt? Wu├čtet ihr nicht, da├č ich in dem sein mu├č, was meines Vaters ist?
50
Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen redete.
51
Und er ging mit ihnen hinab und kam nach Nazareth, und er war ihnen untertan. Und seine Mutter bewahrte alle diese Worte in ihrem Herzen.
52
Und Jesus nahm zu an Weisheit und an Gr├Â├če, und an Gunst bei Gott und Menschen.
   

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