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1.Mose kapitel 30 - DE_zuercher | Bibel-lesen.com

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  • Matthaeus 4-6  

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1.Mose kapitel 30
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Als Rahel sah, dass sie dem Jakob keine Kinder gebar, da ward sie eifersĂŒchtig auf ihre Schwester und sprach zu Jakob: Schaffe mir Kinder; wo nicht, so sterbe ich.
2
Jakob aber wurde zornig ĂŒber Rahel und sprach: Bin ich denn an Gottes Statt, der dir Leibesfrucht versagt? (a) Ps 127:3
3
Darauf sprach sie: Da hast du meine Magd Bilha; wohne ihr bei; damit sie auf meinem Schoss gebÀre und durch sie auch ich zu Kindern komme.
4
Also gab sie ihm ihre Magd Bilha zum Weibe, und Jakob wohnte ihr bei.
5
Und Bilha ward schwanger und gebar dem Jakob einen Sohn.
6
Da sprach Rahel: Gott hat mir Recht geschafft, er hat mich auch erhört und mir einen Sohn gegeben. Darum nannte sie ihn Dan.
7
Und Bilha, Rahels Magd, ward abermals schwanger und gebar dem Jakob einen zweiten Sohn.
8
Da sprach Rahel: Einen Gotteskampf habe ich mit meiner Schwester gekÀmpft, habe auch obgesiegt. Darum nannte sie ihn Naphthali.
9
Als nun Lea sah, dass sie aufgehört hatte zu gebÀren, nahm sie ihre Magd Silpa und gab sie Jakob zum Weibe.
10
Und Silpa, Leas Magd, gebar dem Jakob einen Sohn.
11
Da sprach Lea: "GlĂŒck auf!" und nannte ihn Gad.
12
Darnach gebar Silpa, Leas Magd, dem Jakob einen zweiten Sohn.
13
Da sprach Lea: "Ich GlĂŒckliche! Die Töchter des Volkes werden mich glĂŒcklich preisen!" und sie nannte ihn Asser.
14
Nun ging einst Ruben aufs Feld, zur Zeit der Weizenernte; dort fand er LiebesÀpfel und brachte sie seiner Mutter Lea heim. Da sprach Rahel zu Lea: Gib mir von den LiebesÀpfeln deines Sohnes!
15
Sie aber antwortete ihr: Ist's nicht genug, dass du mir meinen Mann genommen hast? Nun willst du auch noch die LiebesĂ€pfel meines Sohnes haben! Da sprach Rahel: Nun, so mag er heute nacht bei dir schlafen fĂŒr die LiebesĂ€pfel deines Sohnes.
16
Als nun Jakob am Abend vom Felde kam, ging Lea ihm entgegen und sprach: Zu mir musst du kommen, denn ich habe dich erkauft um die LiebesÀpfel meines Sohnes. Also schlief er jene Nacht bei ihr.
17
Und Gott erhörte Lea, und sie ward schwanger und gebar dem Jakob einen fĂŒnften Sohn.
18
Da sprach Lea: "Gott hat mir's gelohnt, dass ich meinem Manne meine Magd gegeben habe", und sie nannte ihn Issaschar.
19
Dann ward Lea abermals schwanger und gebar dem Jakob einen sechsten Sohn.
20
Da sprach Lea: Gott hat mir eine reiche Gabe gegeben; nun endlich wird mein Mann bei mir Wohnung nehmen, denn ich habe ihm sechs Söhne geboren. Und sie nannte ihn Sebulon.
21
Darnach gebar sie eine Tochter und nannte sie Dina.
22
Gott aber gedachte der Rahel: er erhörte ihr Gebet und machte sie fruchtbar.
23
Da ward sie schwanger und gebar einen Sohn; und sie sprach: Gott hat meine Schmach von mir genommen.
24
Und sie nannte ihn Joseph und sprach: Der Herr wolle mir noch einen Sohn dazu geben!
25
ALS nun Rahel den Joseph geboren hatte, sprach Jakob zu Laban: Entlasse mich, ich möchte an meinen Ort und in mein Land ziehen.
26
Gib mir meine Frauen, um die ich dir gedient habe, und meine Kinder, dass ich hinziehen kann; du weisst ja selber, wie ich dir gedient habe.
27
Laban sprach zu ihm: Wenn du mir doch einen Gefallen tun wolltest! Ich habe erkundet, dass mich Gott um deinetwillen gesegnet hat.
28
Dann sprach er: Bestimme den Lohn, den du von mir haben willst; ich will ihn dir geben.
29
Er erwiderte ihm: Du weisst ja selber, wie ich dir gedient habe und was aus deinen Herden unter mir geworden ist.
30
Nur wenig hattest du, ehe ich herkam; nun aber ist es gewaltig gewachsen, und der Herr hat dich gesegnet, seit ich hier bin. Und nun, wann soll auch ich fĂŒr mein Haus sorgen?
31
Er aber sprach: Was soll ich dir geben? Jakob antwortete: Du sollst mir gar nichts geben. Wenn du mir tun willst, was ich nun sage, so will ich wieder deine Schafe weiden und hĂŒten:
32
ich will heute durch deine ganze Herde gehen; daraus magst du alle schwarzen Tiere unter den LĂ€mmern, und was unter den Ziegen gefleckt und gesprenkelt ist, absondern - die sollen mein Lohn sein.
33
Und darin wird meine Rechtschaffenheit an einem kĂŒnftigen Tage fĂŒr mich zeugen: wenn du kommst, meinen Lohn zu besehen, so soll alles, was unter den Ziegen nicht gesprenkelt oder gefleckt und unter den LĂ€mmern nicht schwarz ist, als von mir gestohlen gelten.
34
Da sprach Laban: Gut, es sei, wie du gesagt hast.
35
Und er sonderte am selben Tage die gestreiften und gefleckten Böcke und alle gesprenkelten und gefleckten Ziegen aus, alles, woran etwas Weisses war, und alles, was schwarz war unter den LĂ€mmern, und ĂŒbergab sie seinen Söhnen.
36
Und er machte einen Zwischenraum von drei Tagereisen zwischen sich und Jakob; Jakob aber weidete die ĂŒbrige Herde Labans.
37
Nun nahm Jakob frische Ruten von Weisspappeln, MandelbÀumen und Platanen und schÀlte daran weisse streifen aus, sodass das Weisse an den Ruten blossgelegt wurde;
38
dann stellte er die Ruten, die er geschÀlt hatte, in die Tröge, in die TrÀnkrinnen, wohin die Herden zum Trinken kamen, vor die Tiere hin, und die Tiere begatteten sich, wenn sie zur TrÀnke kamen.
39
So begatteten sich die Tiere vor den Ruten und warfen dann Gestreifte, Gesprenkelte und Gefleckte.
40
Die LĂ€mmer aber schied Jakob aus. Und er kehrte das Gesicht der Tiere gegen die gestreiften und schwarzen in der Herde Labans. So machte er sich eigne Herden; die tat er nicht zu den Tieren Labans.
41
Sooft die starken Tiere brĂŒnstig waren, stellte Jakob die Ruten in die TrĂ€nkrinnen vor die Augen der Tiere, sodass sie sich vor den Ruten begatteten;
42
wenn aber die Tiere schwÀchlich waren, stellte er sie nicht hin. So fielen Laban die schwÀchlichen Tiere zu, Jakob aber die starken.
43
Daher ward der Mann ĂŒber die Massen reich, sodass er viel Vieh, MĂ€gde und Knechte, Kamele und Esel hatte.
   

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