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5.Mose kapitel 4 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Matthaeus 16-18  

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5.Mose kapitel 4
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1
Und nun h├Âre, Israel, die Satzungen und Rechte, die ich euch zu tun lehre, auf da├č ihr lebet und hineinkommet und das Land einnehmet, das euch der HERR, der Gott eurer V├Ąter, gibt.
2
Ihr sollt nichts hinzutun zu dem Worte, das ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, damit ihr die Gebote des HERRN, eures Gottes, haltet, die ich euch gebiete.
3
Eure Augen haben gesehen, was der HERR wegen des Baal-Peor getan hat. Denn alle, die Baal-Peor nachwandelten, hat der HERR, dein Gott, aus deiner Mitte vertilgt!
4
Aber ihr, die ihr dem HERRN, eurem Gott, anhinget, lebet alle heute noch.
5
Siehe, ich habe euch Satzungen und Rechte gelehrt, wie mir der HERR, mein Gott, geboten hat, da├č ihr also tun sollt im Lande, darein ihr kommen werdet, um es in Besitz zu nehmen.
6
So behaltet sie nun und tut sie; denn das ist eure Weisheit und euer Verstand vor allen V├Âlkern. Wenn sie alle diese Gebote h├Âren, werden sie sagen: Wie ist doch dieses gro├če Volk ein so weises und verst├Ąndiges Volk!
7
Denn wo ist ein so gro├čes Volk, zu dem sich die G├Âtter also nahen, wie der HERR, unser Gott, es tut, so oft wir ihn anrufen?
8
Und wo ist ein so gro├čes Volk, das so gerechte Satzungen und Rechte habe, wie dieses ganze Gesetz ist, das ich euch heute vorlege?
9
Nur h├╝te dich und bewahre deine Seele wohl, da├č du die Geschichten nicht vergessest, die deine Augen gesehen haben, und da├č sie nicht aus deinem Herzen kommen alle Tage deines Lebens; sondern du sollst sie deinen Kindern und Kindeskindern kundtun;
10
was geschah an dem Tage, als du vor dem HERRN, deinem Gott, standest am Berge Horeb, als der HERR zu mir sprach: Versammle mir das Volk, da├č ich sie meine Worte h├Âren lasse, und damit sie mich f├╝rchten lernen alle Tage ihres Lebens auf Erden, und damit sie die Worte auch ihre Kinder lehren.
11
Und ihr tratet herzu und standet unten am Berg. Aber der Berg brannte im Feuer bis in den Himmel hinein, der voller Finsternis, Wolken und Dunkel war.
12
Und der HERR redete mit euch mitten aus dem Feuer. Die Stimme seiner Worte h├Ârtet ihr, aber ihr sahet keine Gestalt, sondern vernahmet nur die Stimme.
13
Und er verk├╝ndigte euch seinen Bund, den er euch zu halten gebot, n├Ąmlich die zehn Worte, die er auf zwei steinerne Tafeln schrieb.
14
Und der HERR gebot mir zu jener Zeit, da├č ich euch die Satzungen und Rechte lehre, die ihr tun sollt in dem Lande, darein ihr ziehet, um es einzunehmen.
15
So bewahret nun eure Seelen wohl, weil ihr keine Gestalt gesehen habt an dem Tage, als der HERR aus dem Feuer heraus mit euch redete auf dem Berge Horeb;
16
da├č ihr nicht verderblich handelt und euch irgend ein gemei├čeltes Bild machet, irgend eine m├Ąnnliche oder weibliche Figur,
17
oder das Bild irgend eines Viehes, das auf Erden ist, oder eines Vogels, der am Himmel fliegt,
18
oder das Bild eines Reptils, das auf dem Erdboden kriecht, oder der Fische, die im Wasser unter der Erde sind;
19
da├č du deine Augen auch nicht gen Himmel hebest, und die Sonne und den Mond und die Sterne und das ganze Heer des Himmels beschauest und dich verf├╝hren lassest, sie anzubeten und ihnen zu dienen, die doch der HERR, dein Gott, allen V├Âlkern unter dem ganzen Himmel zugeteilt hat.
20
Euch aber hat der HERR angenommen und aus dem eisernen Ofen, aus ├ägypten, gef├╝hrt, da├č ihr sein Erbvolk sein solltet, wie es heute der Fall ist.
21
Und der HERR war um euretwillen so zornig ├╝ber mich, da├č er schwur, ich sollte nicht ├╝ber den Jordan gehen, noch in das gute Land kommen, das der HERR, dein Gott, dir zum Erbe gibt;
22
sondern ich mu├č in diesem Lande sterben und darf nicht ├╝ber den Jordan gehen; ihr aber d├╝rft hin├╝bergehen und jenes gute Land einnehmen.
23
So h├╝tet euch nun, da├č ihr des Bundes des HERRN, eures Gottes, den er mit euch gemacht hat, nicht vergesset und euch nicht Bilder machet von irgend einer Gestalt, was der HERR, dein Gott, dir verboten hat.
24
Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer, ein eifriger Gott.
25
Wenn du nun Kinder und Kindeskinder zeugst und ihr alt werdet im Lande und verderblich handelt und euch Bilder machet von irgend einer Gestalt und vor dem HERRN, eurem Gott, ├ťbles tut, da├č ihr ihn erz├╝rnet,
26
so rufe ich heute Himmel und Erde zu Zeugen wider euch an, da├č ihr gewi├č bald umkommen werdet in dem Lande, wohin ihr ├╝ber den Jordan ziehet, um es einzunehmen; ihr werdet nicht lange darin wohnen, sondern sicherlich vertilgt werden!
27
Und der HERR wird euch unter die V├Âlker zerstreuen, und es wird eine geringe Zahl von euch ├╝brigbleiben unter den Heiden, dahin euch der HERR f├╝hren wird.
28
Daselbst werdet ihr den G├Âttern dienen, die der Menschen H├Ąnde Werk sind, Holz und Stein, die weder sehen noch h├Âren noch essen noch riechen.
29
Wenn du aber daselbst den HERRN, deinen Gott, suchen wirst, so wirst du ihn finden, ja wenn du ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele suchen wirst.
30
Wenn du in der Not bist und dich alle diese Dinge treffen, so wirst du in den letzten Tagen zu dem HERRN, deinem Gott, umkehren und seiner Stimme gehorsam sein;
31
denn der HERR, dein Gott, ist ein barmherziger Gott; Er wird dich nicht verlassen, noch verderben; Er wird auch des Bundes, den er deinen V├Ątern geschworen hat, nicht vergessen.
32
Denn frage doch nach den fr├╝heren Zeiten, die vor dir gewesen sind, von dem Tage an, als Gott den Menschen auf Erden erschuf, und von einem Ende des Himmels bis zum andern, ob je ein solch gro├čes Ding geschehen oder je dergleichen geh├Ârt worden sei:
33
Ob je ein Volk die Stimme Gottes geh├Ârt habe aus dem Feuer reden, wie du sie geh├Ârt hast, und dennoch lebe;
34
oder ob je ein Gott versucht habe, hinzugehen und sich ein Volk mitten aus einem andern Volk zu nehmen durch gro├če Pr├╝fungen, durch Zeichen, durch Wunder, durch Kampf und durch eine m├Ąchtige Hand und durch einen ausgestreckten Arm und durch schreckliche, gro├če Taten, wie das alles der HERR, euer Gott, mit euch in ├ägypten vor deinen Augen getan hat?
35
Dir ist es gezeigt worden, auf da├č du wissest, da├č der HERR Gott ist, und keiner sonst als er allein.
36
Er hat dich vom Himmel her seine Stimme h├Âren lassen, da├č er dich unterwiese; und auf Erden hat er dir sein gro├čes Feuer gezeigt, und du hast seine Worte aus dem Feuer geh├Ârt.
37
Und weil er deine V├Ąter liebte, darum hat er ihren Samen nach ihnen erw├Ąhlt und dich in eigener Person durch seine gro├če Kraft aus ├ägypten ausgef├╝hrt,
38
da├č er vor dir her gr├Â├čere und st├Ąrkere V├Âlker, als du bist, vertriebe, und dich in ihr Land f├╝hrte und dasselbe dir zum Erbteil g├Ąbe, wie es heute der Fall ist.
39
So sollst du nun heute wissen und zu Herzen fassen, da├č der HERR der alleinige Gott ist oben im Himmel und unten auf Erden, und keiner sonst.
40
Darum beobachte seine Satzungen und seine Gebote, die ich dir heute gebiete, so wird es dir und deinen Kindern nach dir wohl gehen, und du wirst lange leben in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, gibt, f├╝r alle Zeiten.
41
Damals sonderte Mose drei St├Ądte aus, diesseits des Jordan, gegen Aufgang der Sonne,
42
damit der Totschl├Ąger dorthin fliehen k├Ânne, der seinen N├Ąchsten unversehens get├Âtet hat, ohne ihm zuvor feind gewesen zu sein, (da├č er in eine dieser St├Ądte fliehe und am Leben bleibe)
43
n├Ąmlich Bezer in der Steppe, im ebenen Lande, f├╝r die Rubeniter, Ramot in Gilead f├╝r die Gaditer, und Golan in Basan f├╝r die Manassiter.
44
Dies ist das Gesetz, das Mose den Kindern Israel vorlegte;
45
das sind die Zeugnisse, die Satzungen und Rechte, welche Mose den Kindern Israel sagte, als sie aus Ägypten gezogen waren,
46
diesseits des Jordan, im Tal, Beth-Peor gegen├╝ber, im Lande Sihons, des K├Ânigs der Amoriter, der zu Hesbon wohnte, den Mose und die Kinder Israel schlugen, als sie aus ├ägypten zogen, und dessen Land sie einnahmen,
47
samt dem Lande Ogs, des K├Ânigs zu Basan, der beiden K├Ânige der Amoriter, die diesseits des Jordan waren, gegen Aufgang der Sonne;
48
von Aroer an, welche am Ufer des Arnon liegt, bis an den Berg Sion, das ist der Hermon.
49
Und die ganze Ebene diesseits des Jordan, gegen Aufgang, bis an das Meer der Ebene unterhalb der Abh├Ąnge des Pisga.
   

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