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Jeremia kapitel 51 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 13-15  

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Jeremia kapitel 51
Buch
Kapitel
Kommentar
1
So spricht der HERR: Siehe, ich erwecke wider Babel und wider die, welche das ┬źHerz meiner Widersacher┬╗ bewohnen, einen verderbenden Wind;
2
und ich will Worfler nach Babel schicken, welche sie worfeln und ihr Land auskehren sollen; denn sie werden sich am b├Âsen Tage von allen Seiten wider sie aufmachen.
3
La├čt keinen Bogensch├╝tzen seinen Bogen spannen, noch in seinem Panzer sich erheben! Und habt kein Mitleid mit ihrer jungen Mannschaft; vollstreckt den Bann am ganzen Heer!
4
Sie sollen im Lande der Chald├Ąer erschlagen hinfallen und auf ihren Gassen erstochen werden!
5
Denn Israel und Juda sollen nicht verwitwet gelassen werden von ihrem Gott, dem HERRN der Heerscharen, obgleich ihr Land voller Schuld ist vor dem Heiligen Israels.
6
Fliehet aus Babel und rettet ein jeder seine Seele, da├č ihr nicht umkommet in ihrer Missetat! Denn dies ist die Zeit der Rache des HERRN; er bezahlt ihr, was sie verdient hat.
7
Babel war ein goldener Becher in der Hand des HERRN, der die ganze Welt trunken machte; die V├Âlker haben von ihrem Wein getrunken, darum sind die V├Âlker toll geworden.
8
Babel ist pl├Âtzlich gefallen und zertr├╝mmert worden. Heulet ├╝ber sie! Bringet Balsam f├╝r ihre Wunden, vielleicht kann sie geheilt werden!
9
┬źWir haben Babel heilen wollen, aber sie ist nicht gesund geworden! Verlasset sie und lasset uns ein jeder in sein Land ziehen! Denn ihr Gericht reicht bis zum Himmel und steigt bis zu den Wolken empor.
10
Der HERR hat unsere Gerechtigkeit ans Licht gebracht; kommt, wir wollen zu Zion das Werk des HERRN, unsres Gottes, erz├Ąhlen!┬╗
11
Sch├Ąrfet die Pfeile, fasset die Schilde! Der HERR hat den Geist der K├Ânige der Meder erweckt; denn seine Gedanken stehen wider Babel, um sie zu verderben, denn das ist die Rache des HERRN, die Rache f├╝r seinen Tempel.
12
Gegen die Mauern Babels erhebet das Panier, verst├Ąrket die Schildwachen, bestellet W├Ąchter, leget einen Hinterhalt! Denn was der HERR sich vorgenommen, was er wider die Bewohner von Babel geredet hat, das wird er auch tun.
13
Die du an gro├čen Wassern wohnst und viele Sch├Ątze hast, dein Ende ist gekommen, das Ma├č deines Raubes ist voll !
14
Der HERR der Heerscharen hat bei sich selbst geschworen: Ich will dich mit Menschen f├╝llen wie mit Heuschrecken, die sollen dir ein Kelterlied singen!
15
Er ist es, der die Erde durch seine Kraft gemacht, den Weltkreis in seiner Weisheit gegr├╝ndet und mit seinem Verstand den Himmel ausgespannt hat.
16
Wenn er seine Stimme h├Âren l├Ą├čt, so sammelt sich eine Menge Wassers am Himmel, und er zieht Gew├Âlk von den Enden der Erde herauf; er macht Blitze, damit es regne, und l├Ą├čt den Wind aus seinen Vorratskammern hervor.
17
Alle Menschen werden zu Narren trotz ihrer Wissenschaft, und ob den Bildern werden alle Gie├čer zuschanden; denn was sie gie├čen, ist Betrug, und kein Geist ist darin!
18
Schwindel ist's, ein l├Ącherliches Machwerk; zur Zeit ihrer Heimsuchung gehen sie zugrunde!
19
Aber Jakobs Teil ist nicht wie diese, sondern Er ist's, der alles gemacht hat, auch Israel, den Stamm seines Erbteils; HERR der Heerscharen ist sein Name.
20
Du bist mir ein Hammer und eine Kriegswaffe gewesen; mit dir habe ich V├Âlker zerschmettert und K├Ânigreiche mit dir zerst├Ârt;
21
ich habe mit dir Ro├č und Reiter zerschmettert, Kriegswagen samt den Reisigen;
22
zerschmettert habe ich mit dir Mann und Weib, Greis und Knabe, J├╝ngling und Jungfrau;
23
mit dir habe ich auch den Hirten samt seiner Herde zerschmettert, den Ackersmann samt seinem Gespann; F├╝rsten und Landv├Âgte zerschmetterte ich mit dir.
24
Nun aber will ich Babel und allen Bewohnern Chald├Ąas alles B├Âse vergelten, das sie Zion angetan haben, vor euren Augen, spricht der HERR.
25
Siehe, ich will an dich, du Berg des Verderbens, der du die ganze Erde verdirbst; an dich (spricht der HERR) lege ich meine Hand und w├Ąlze dich von den Felsen herunter und mache dich zu einem ausgebrannten Krater,
26
da├č man weder Eckstein noch Grundstein von dir nehmen soll, sondern eine ewige W├╝ste sollst du werden, spricht der HERR.
27
Pflanzet das Panier auf im Lande, blaset die Posaune unter den Heiden, heiliget die V├Âlker wider sie, berufet die K├Ânigreiche Ararat, Minni und Askenas gegen sie, bestellt einen Heerf├╝hrer wider sie, lasset Rosse anr├╝cken, borstigen Heuschrecken gleich!
28
Heiliget V├Âlker wider sie, die K├Ânige von Medien, ihre Statthalter und ihre Landv├Âgte und das ganze Gebiet ihrer Herrschaft!
29
Da wird die Erde zittern und beben, wenn der Ratschlu├č des HERRN wider Babel zustande kommt, um die Landschaft Babel zur W├╝ste zu machen, da├č niemand mehr darin wohne.
30
Die Helden Babels stehen ab vom Kampfe, sie sitzen in ihren Burgen, ihre Kraft ist versiegt, sie sind zu Weibern geworden, ihre Wohnungen werden in Brand gesteckt, ihre Riegel zerbrochen!
31
Ein Schnell├Ąufer l├Ąuft dem andern entgegen und ein Bote dem andern, um dem K├Ânig von Babel zu melden, da├č die Stadt an allen Enden eingenommen ist,
32
da├č die Furten genommen und die S├╝mpfe durchs Feuer ausgetrocknet sind und die Kriegsleute den Mut verloren haben.
33
Denn also spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Die Tochter Babel ist wie eine Tenne zur Zeit, da man sie feststampft: In kurzem wird f├╝r sie die Zeit der Ernte kommen!
34
┬źNebukadnezar, der K├Ânig von Babel, hat mich gefressen und vernichtet, er hat mich wie ein leeres Gef├Ą├č hingestellt, er hat mich verschlungen wie ein Drache, er hat seinen Bauch gef├╝llt, er hat mich aus meinem Paradies vertrieben.
35
Der Frevel, an mir und meinem Fleische begangen, komme ├╝ber Babel!┬╗ spricht die Bewohnerin von Zion, ┬źund mein Blut komme ├╝ber die Bewohner von Chald├Ąa!┬╗ spricht Jerusalem.
36
Darum spricht der HERR also: Siehe, ich will deine Sache f├╝hren und die Rache f├╝r dich vollziehen; und will ihr Meer austrocknen und ihre Quelle versiegen lassen.
37
Und Babel soll zu einem Steinhaufen werden, zur Behausung der Schakale, zum Entsetzen und zum Gesp├Âtt, weil niemand mehr darin wohnt.
38
Sie br├╝llen alle wie junge L├Âwen und knurren wie L├Âwenk├Ątzchen;
39
wenn sie erhitzt sind, bereite ich ihnen ein Trinkgelage und mache sie trunken, damit sie frohlocken und einen ewigen Schlaf schlafen, davon sie nicht mehr erwachen sollen, spricht der HERR.
40
Ich f├╝hre sie wie L├Ąmmer zur Schlachtbank hinab, wie Widder samt den B├Âcken.
41
Wie ist Sesach erobert und die Weltber├╝hmte eingenommen worden! Wie ist Babel zum Entsetzen geworden unter den Heiden!
42
Ein Meer ist ├╝ber Babel gegangen; von seinen brausenden Wellen wurde es bedeckt.
43
Seine St├Ądte sind zur Ein├Âde geworden, zu einem d├╝rren und w├╝sten Land, zu einem Land, darin niemand wohnt und das kein Mensch durchzieht.
44
Ich will den Bel zu Babel heimsuchen und ihm wieder aus dem Rachen rei├čen, was er verschlungen hat; und die Heiden sollen ihm nicht mehr zustr├Âmen; auch die Mauer Babels soll fallen.
45
Gehet fort aus ihrem Bereiche, mein Volk, und rettet ein jeder seine Seele vor dem grimmigen Zorn des HERRN!
46
Da├č nur euer Herz nicht verzage und ihr euch nicht f├╝rchtet vor dem Ger├╝cht, das man im Lande h├Âren wird, wenn in einem Jahre dieses und im andern Jahre jenes Ger├╝cht kommt und Gewaltt├Ątigkeit ver├╝bt wird und ein Herrscher sich wider den andern erhebt!
47
Darum siehe, es kommen Tage, da ich ├╝ber die G├Âtzen Babels Gericht halten will; da soll ihr ganzes Land zuschanden werden und alle ihre Erschlagenen in ihrer Mitte fallen.
48
Himmel und Erde samt allem, was darin ist, werden alsdann ├╝ber Babel jubeln, denn vom Norden her werden die Zerst├Ârer ├╝ber sie kommen, spricht der HERR.
49
Auch Babel soll fallen, ihr Erschlagenen Israels, gleichwie um Babels willen Erschlagene auf der ganzen Erde gefallen sind.
50
So ziehet nun hin, die ihr dem Schwerte entronnen seid, und stehet nicht still! Gedenket in der Ferne des HERRN, und Jerusalem sei eures Herzens Anliegen!
51
Wir mu├čten uns sch├Ąmen; denn wir haben Schm├Ąhreden geh├Ârt; vor Scham mu├čten wir unser Angesicht bedecken, weil Fremde ├╝ber die Heiligt├╝mer des Hauses des HERRN hergefallen sind.
52
Darum seht, es kommen Tage, spricht der HERR, da ich ├╝ber ihre G├Âtzen Gericht halten will, und in ihrem ganzen Lande werden Verwundete st├Âhnen.
53
Stiege Babel auch bis zum Himmel empor und befestigte es seine Macht in der H├Âhe, so w├╝rden von mir dennoch ihre Zerst├Ârer ausgehen, spricht der HERR.
54
Es erschallt ein Geschrei aus Babel und ein gro├čes Krachen aus dem Lande der Chald├Ąer!
55
Denn der HERR zerst├Ârt Babel und macht darin dem lauten L├Ąrmen ein Ende; es brausen ihre Wellen wie gro├če Wasser; es erschallt ihr lautes Rufen.
56
Denn der Zerst├Ârer ist ├╝ber sie, ├╝ber Babel, gekommen; ihre Helden sind gefangen und ihre Bogen zerbrochen worden; denn der HERR ist ein Gott der Vergeltung, er wird sicherlich bezahlen!
57
Und zwar will ich ihre F├╝rsten und ihre Weisen, ihre Statthalter, ihre V├Âgte und ihre Helden trunken machen, da├č sie einen ewigen Schlaf schlafen, davon sie nicht mehr erwachen sollen, spricht der K├Ânig, dessen Name HERR der Heerscharen ist.
58
So spricht der HERR der Heerscharen: Babel soll von seinen breiten Mauern g├Ąnzlich entbl├Â├čt und seine hohen Tore sollen mit Feuer verbrannt werden. Also arbeiten die V├Âlker umsonst, und die Nationen m├╝hen sich f├╝r das Feuer ab!
59
Dies ist der Auftrag, welchen der Prophet Jeremia Seraja, dem Sohne Nerijas, des Sohnes Machsejas gab, als dieser Zedekia, den K├Ânig von Juda, im vierten Jahre seiner Regierung nach Babel begleitete; Seraja war Reisemarschall.
60
Und Jeremia schrieb all das Ungl├╝ck, das ├╝ber Babel kommen sollte, in ein einziges Buch, alle jene Worte, die ├╝ber Babel geschrieben sind.
61
Und Jeremia sprach zu Seraja: Wenn du nach Babel kommst, so siehe zu und lies alle diese Worte vor;
62
und du sollst sagen: HERR, du hast wider diesen Ort geredet, da├č du ihn ausrotten wollest, also da├č niemand mehr daselbst wohnen soll, weder Mensch noch Vieh, sondern da├č er zur ewigen W├╝ste werde!
63
Und wenn du dieses Buch ganz ausgelesen hast, so binde einen Stein daran und wirf es in den Euphrat und sprich:
64
Also soll Babel versinken und nicht wieder aufkommen infolge des Ungl├╝cks, das ich ├╝ber sie bringen werde! Bis hierher gehen die Worte Jeremias.
   

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