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Jeremia kapitel 32 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 13-15  

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Jeremia kapitel 32
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Dies ist das Wort, welches vom HERRN an Jeremia erging im zehnten Jahre Zedekias, des Königs von Juda, das ist das achtzehnte Jahr Nebukadnezars.
2
Damals belagerte das Heer des babylonischen Königs Jerusalem; der Prophet Jeremia aber war eingesperrt im Hofe des Gefängnisses, welches zum Palaste des Königs von Juda gehörte;
3
Zedekia, der K√∂nig von Juda, hatte ihn n√§mlich einsperren lassen, indem er sprach: ¬ęWarum weissagst du: So spricht der HERR: Siehe, ich gebe diese Stadt in die Hand des babylonischen K√∂nigs, da√ü er sie einnehme;
4
und Zedekia, der König von Juda, wird den Chaldäern nicht entrinnen, sondern gewiß dem König von Babel in die Hände fallen; der wird von Mund zu Mund mit ihm reden und sie werden einander Auge in Auge sehen;
5
und er wird Zedekia nach Babel f√ľhren, und daselbst mu√ü er bleiben, bis ich nach ihm sehe, spricht der HERR; wenn ihr auch mit den Chald√§ern streitet, so werdet ihr doch nichts ausrichten?¬Ľ
6
Und Jeremia sprach: Das Wort des HERRN ist an mich also ergangen:
7
Siehe, Hanameel, der Sohn deines Oheims Sallum, wird zu dir kommen und sagen: Kaufe dir meinen Acker, der zu Anatot liegt; denn dir steht das Lösungsrecht zu, ihn zu kaufen!
8
Da kam mein Vetter Hanameel gemäß dem Worte des HERRN zu mir in den Hof des Gefängnisses und sprach zu mir: Kaufe doch meinen Acker, der zu Anatot, im Lande Benjamin liegt; denn dir steht das Erbrecht und das Lösungsrecht zu; kaufe ihn dir!
9
Da erkannte ich, daß es des HERRN Wort war, und kaufte den Acker zu Anatot von meinem Vetter Hanameel und wog ihm das Geld dar, siebzehn Schekel Silber.
10
Und ich schrieb einen Kaufbrief und versiegelte ihn und berief Zeugen und wog das Geld auf der Waage ab.
11
Und ich nahm den versiegelten Kaufbrief mit der Abmachung und den Bedingungen, dazu auch den offenen,
12
und √ľbergab den Kaufbrief Baruch, dem Sohne Nerijas, des Sohnes Machsejas, vor den Augen meines Vetters Hanameel und vor den Augen der Zeugen, die den Kaufbrief unterschrieben hatten, auch vor den Augen aller Juden, die im Vorhof des Gef√§ngnisses sa√üen.
13
Und ich befahl dem Baruch vor ihren Augen und sprach:
14
So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Nimm diesen Kaufbrief, sowohl den versiegelten als auch den offenen, und lege sie in ein irdenes Gefäß, damit sie lange Zeit erhalten bleiben!
15
Denn also spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Es sollen in diesem Lande noch H√§user und √Ącker und Weinberge gekauft werden!
16
Nachdem ich nun den Kaufbrief Baruch, dem Sohne Nerijas, √ľbergeben hatte, betete ich zum HERRN und sprach:
17
Ach, Herr, HERR, siehe, du hast mit deiner großen Kraft und mit deinem ausgestreckten Arm den Himmel und die Erde gemacht; dir ist nichts zu wunderbar!
18
Du erweisest Gnade vielen Tausenden und vergiltst die Missetat der Väter in den Busen ihrer Kinder nach ihnen, du großer und starker Gott, dessen Name HERR der Heerscharen ist;
19
gro√ü von Rat und m√§chtig von Tat, dessen Augen √ľber allen Wegen der Menschenkinder offen stehen, um einem jeglichen zu geben nach seinen Wegen und nach der Frucht seiner Taten;
20
der du gro√üe Zeichen und Wunder in √Ągyptenland und bis auf diesen Tag an Israel und an andern Menschen getan und dir einen Namen gemacht hast, wie es heute der Fall ist.
21
Du hast dein Volk Israel aus dem Lande √Ągypten ausgef√ľhrt durch Zeichen und Wunder und mit starker Hand und ausgestrecktem Arm und mit gro√üem Schrecken
22
und hast ihnen dieses Land gegeben, wie du ihren Vätern geschworen hattest, es ihnen zu geben, ein Land, das von Milch und Honig fließt.
23
Als sie nun kamen und es einnahmen, gehorchten sie deiner Stimme nicht und wandelten nicht in deinem Gesetz, sie taten nichts von dem, was du ihnen zu tun geboten hattest; darum ist ihnen all dieses Ungl√ľck begegnet.
24
Siehe, die Wälle reichen bis an die Stadt, daß sie erobert werde; und die Stadt ist in die Hand der Chaldäer gegeben, welche wider sie streiten, angesichts des Schwertes, der Hungersnot und der Pest; und was du gedroht hast, das ist eingetroffen, und siehe, du bemerkst es wohl.
25
Und doch hast du, Herr, HERR, zu mir gesagt: Kaufe dir den Acker um Geld und nimm Zeugen dazu! Und dabei ist die Stadt in die Hand der Chaldäer gegeben!
26
Da erging das Wort des HERRN an Jeremia also:
27
Siehe, ich, der HERR, bin ein Gott alles Fleisches; sollte mir etwas zu wunderbar sein?
28
Darum spricht der HERR also: Siehe, ich gebe diese Stadt in die Hand der Chaldäer und in die Hand des babylonischen Königs Nebukadnezar, daß er sie einnehme;
29
und die Chald√§er, welche diese Stadt belagern, werden hineinkommen und Feuer an diese Stadt legen und sie verbrennen samt den H√§usern, auf deren D√§chern sie dem Baal ger√§uchert und fremden G√∂ttern Trankopfer ausgegossen haben, womit sie mich erz√ľrnten;
30
denn die Kinder Israel und die Kinder Juda haben von Jugend auf nur getan, was b√∂se war in meinen Augen, ja, die Kinder Israel haben mich nur erz√ľrnt durch die Werke ihrer H√§nde, spricht der HERR.
31
Denn diese Stadt hat mich nur zum Zorn und Grimm gereizt von dem Tage an, da man sie baute, bis auf diesen Tag, so daß ich sie von meinem Angesicht hinwegtun will,
32
wegen aller Bosheit, die die Kinder Israel und die Kinder Juda begangen haben, um mich zu erz√ľrnen, sie, ihre K√∂nige, ihre F√ľrsten, ihre Priester, ihre Propheten, die M√§nner von Juda und die Bewohner Jerusalems.
33
Sie haben mir den R√ľcken zugewandt und nicht das Angesicht; als ich sie fr√ľhe und flei√üig unterwies, haben sie nicht h√∂ren und keine Z√ľchtigung annehmen wollen,
34
sondern sie haben ihre abscheulichen Götzen in das Haus gesetzt, das nach meinem Namen genannt ist, und es dadurch verunreinigt.
35
Sie haben dem Baal H√∂hen gebaut im Tal Ben-Hinnom, um ihre S√∂hne und T√∂chter dem Moloch zu verbrennen, was ich ihnen nicht geboten habe und das mir nie in den Sinn gekommen ist, da√ü sie solche Greuel ver√ľben sollten, um Juda zur S√ľnde zu verf√ľhren.
36
Und nun, bei alledem spricht der HERR, der Gott Israels, von dieser Stadt, von welcher ihr saget, daß sie durch Schwert, Hunger und Pest in die Hand des babylonischen Königs gegeben sei:
37
Siehe, ich will sie sammeln aus allen L√§ndern, dahin ich sie in meinem Zorn und Grimm und in meiner gro√üen Entr√ľstung versto√üen habe, und ich will sie wieder an diesen Ort zur√ľckf√ľhren und sie sicher wohnen lassen;
38
und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein;
39
und ich will ihnen einerlei Herz und einerlei Wandel geben, da√ü sie mich allezeit f√ľrchten, ihnen selbst zum Besten und ihren Kindern nach ihnen.
40
Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, daß ich nicht von ihnen ablassen will, ihnen wohlzutun. Und ich will meine Furcht in ihr Herz geben, daß sie nicht mehr von mir weichen sollen
41
und ich mich √ľber sie freuen kann, ihnen wohlzutun; und ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit, von ganzem Herzen und von ganzer Seele.
42
Denn also spricht der HERR: Wie ich all dieses gro√üe Ungl√ľck √ľber dieses Volk gebracht habe, also will ich auch alles Gute √ľber sie bringen, das ich √ľber sie geredet habe.
43
Und es sollen √Ącker gekauft werden in diesem Lande, von welchem ihr saget, es sei von Menschen und Vieh verlassen und in die Hand der Chald√§er gegeben.
44
Man wird √Ącker um Geld kaufen und verschreiben und versiegeln und Zeugen bestellen im Lande Benjamin und in der Umgebung von Jerusalem, in den St√§dten Judas, in den Gebirgsst√§dten und in den St√§dten der Ebene, auch in den St√§dten des S√ľdens; denn ich will ihre Gefangenen zur√ľckbringen, spricht der HERR.
   

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