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Nehemia kapitel 9 - DE_schlachterbibel | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 13-15  

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Nehemia kapitel 9
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Aber am vierundzwanzigsten Tage dieses Monats kamen die Kinder Israel zusammen unter Fasten, in Sacktuch gekleidet und mit Erde auf ihnen.
2
Und es sonderten sich die Nachkommen Israels von allen Kindern der Fremden ab und traten hin und bekannten ihre S├╝nden und die Missetaten ihrer V├Ąter.
3
Und sie standen auf an ihrem Platze, und man las im Gesetzbuche des HERRN, ihres Gottes, w├Ąhrend eines Viertels des Tages: und sie bekannten ihre S├╝nde und beteten zu dem HERRN, ihrem Gott, w├Ąhrend eines andern Viertels des Tages.
4
Und auf der Erh├Âhung der Leviten standen Jesua, Banai, Kadmiel, Sebanja, Buni, Serebja, Bani und Kenani und schrieen laut zu dem HERRN, ihrem Gott.
5
Und die Leviten Jesua, Kadmiel, Bani, Hasabneja, Serebja, Hodija, Sebanja und Petachja sprachen: Stehet auf, lobet den HERRN, euren Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und man lobe den Namen deiner Herrlichkeit, der ├╝ber alle Danksagung und alles Lob erhaben ist!
6
Du, HERR, bist der Einzige! Du hast den Himmel, aller Himmel Himmel samt ihrem ganzen Heere gemacht, die Erde und alles, was darauf ist, das Meer und alles, was darin ist! Du machst alles lebendig, und das himmlische Heer verehrt dich.
7
Du, HERR, bist der Gott, der Abram erw├Ąhlt und aus Ur in Chald├Ąa gef├╝hrt und mit dem Namen Abraham benannt hat.
8
Und du hast sein Herz treu vor dir befunden und einen Bund mit ihm gemacht, seinem Samen das Land der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Pheresiter, Jebusiter und Girgasiter zu geben; und du hast dein Wort gehalten, denn du bist gerecht.
9
Du hast das Elend unsrer V├Ąter in ├ägypten angesehen und ihr Schreien am Schilfmeer erh├Ârt;
10
und hast Zeichen und Wunder getan am Pharao und allen seinen Knechten und an allem Volke seines Landes; denn du wu├čtest wohl, da├č sie ├ťbermut mit ihnen trieben, und du hast dir einen Namen gemacht, wie es heute der Fall ist.
11
Du hast das Meer vor ihnen zerteilt, und sie gingen mitten durchs Meer auf dem Trockenen, aber ihre Verfolger hast du in die Tiefe geschleudert, wie einen Stein in m├Ąchtige Wasser.
12
Du hast sie bei Tage mit einer Wolkens├Ąule und bei Nacht mit einer Feuers├Ąule geleitet, um ihnen den Weg zu erleuchten, auf dem sie ziehen sollten.
13
Du bist auf den Berg Sinai herabgefahren und hast mit ihnen vom Himmel her geredet und ihnen richtige Ordnungen und wahrhaftige Gesetze und gute Gebote und Satzungen gegeben.
14
Du hast ihnen deinen heiligen Sabbat kundgetan und ihnen Gebote, Satzungen und Gesetze geboten durch deinen Knecht Mose.
15
Brot vom Himmel hast du ihnen gegeben, als sie hungerten, und Wasser aus dem Felsen hast du f├╝r sie hervorgebracht, als sie d├╝rsteten, und du hast ihnen befohlen, hineinzugehen und das Land einzunehmen, dar├╝ber du deine Hand erhoben hattest, es ihnen zu geben.
16
Aber sie und unsere V├Ąter wurden ├╝berm├╝tig und halsstarrig, so da├č sie deinen Geboten nicht folgten;
17
und sie weigerten sich zu h├Âren, und gedachten nicht an deine Wunder, die du an ihnen getan hattest, sondern wurden halsstarrig und warfen ein Haupt auf, um in ihrer Widerspenstigkeit in die Knechtschaft zur├╝ckzukehren. Aber du, o Gott der Vergebung, warst gn├Ądig, barmherzig, langm├╝tig und von gro├čer Barmherzigkeit und verlie├čest sie nicht.
18
Ob sie gleich ein gegossenes Kalb machten und sprachen: Das ist dein Gott, der dich aus ├ägypten gef├╝hrt hat! und arge L├Ąsterungen ver├╝bten,
19
verlie├čest du sie nach deiner gro├čen Barmherzigkeit doch nicht in der W├╝ste; die Wolkens├Ąule wich nicht von ihnen des Tages, um sie auf dem Wege zu f├╝hren, noch die Feuers├Ąule des Nachts, um ihnen den Weg zu erleuchten, den sie ziehen sollten.
20
Und du gabst ihnen deinen guten Geist, sie zu unterweisen; und dein Manna nahmst du nicht von ihrem Munde, und als sie d├╝rsteten, gabst du ihnen Wasser.
21
Vierzig Jahre lang versorgtest du sie in der W├╝ste, da├č ihnen nichts mangelte; ihre Kleider veralteten nicht und ihre F├╝├če schwollen nicht an.
22
Du gabst ihnen K├Ânigreiche und V├Âlker und teiltest ihnen das ganze Gebiet aus, da├č sie das Land Sihons einnahmen, das Land des K├Ânigs zu Hesbon und das Land Ogs, des K├Ânigs zu Basan.
23
Du machtest ihre Kinder zahlreich wie die Sterne am Himmel und brachtest sie in das Land, von dem du ihren V├Ątern verhei├čen hattest, da├č sie hineinziehen und es einnehmen w├╝rden.
24
Die Kinder zogen hinein und nahmen das Land ein. Und du dem├╝tigtest vor ihnen die Einwohner des Landes, die Kanaaniter, und gabst sie in ihre Hand, ebenso ihre K├Ânige und die V├Âlker im Lande, da├č sie mit ihnen nach Belieben handelten.
25
Und sie eroberten feste St├Ądte und ein fettes Land und nahmen H├Ąuser in Besitz, mit allerlei Gut gef├╝llt, ausgehauene Brunnen, Weinberge, ├ľlb├Ąume und Obstb├Ąume in Menge; und sie a├čen und wurden satt und fett und lie├čen sich's wohl sein in deiner gro├čen G├╝te.
26
Aber sie wurden ungehorsam und widerstrebten dir und warfen deine Gebote hinter ihren R├╝cken und erw├╝rgten die Propheten, die wider sie zeugten, um sie zu dir zur├╝ckzuf├╝hren, und ver├╝bten arge L├Ąsterungen.
27
Darum gabst du sie in die Hand ihrer Feinde, die sie ├Ąngstigten. Doch zur Zeit ihrer Angst schrieen sie zu dir, und du erh├Ârtest sie vom Himmel her und gabst ihnen nach deiner gro├čen Barmherzigkeit Retter, die sie aus ihrer Feinde Hand erretteten.
28
Wenn sie aber zur Ruhe kamen, taten sie wiederum B├Âses vor dir; alsdann ├╝berlie├čest du sie der Hand ihrer Feinde; die herrschten ├╝ber sie. Wenn sie dann wieder zu dir schrieen, erh├Ârtest du sie vom Himmel her und errettetest sie oftmals nach deiner gro├čen Barmherzigkeit.
29
Und du lie├čest ihnen bezeugen, da├č sie zu deinem Gesetze zur├╝ckkehren sollten; aber sie waren ├╝berm├╝tig und folgten deinen Geboten nicht, sondern s├╝ndigten gegen deine Rechte, durch die der Mensch, wenn er sie befolgt, leben wird, und kehrten dir widerspenstig den Nacken zu und folgten nicht.
30
Du aber hattest viele Jahre lang Geduld mit ihnen und lie├čest gegen sie Zeugnis ablegen durch deinen Geist, vermittelst deiner Propheten; aber sie wollten nicht h├Âren. Darum hast du sie in die Hand der Erdenv├Âlker gegeben.
31
Aber nach deiner gro├čen Barmherzigkeit hast du sie nicht g├Ąnzlich vertilgt und sie nicht verlassen. Denn du bist ein gn├Ądiger und barmherziger Gott!
32
Nun, unser Gott, du gro├čer Gott, m├Ąchtig und furchtbar, der du den Bund und die Barmherzigkeit h├Ąltst, achte nicht gering all das Ungemach, das uns getroffen hat, uns, unsere K├Ânige, unsere F├╝rsten, unsere Priester, unsere Propheten, unsere V├Ąter und dein ganzes Volk, seit der Zeit der K├Ânige von Assyrien bis auf diesen Tag.
33
Du bist gerecht in allem, was ├╝ber uns gekommen ist; denn du hast Treue bewiesen; wir aber sind gottlos gewesen.
34
Und unsere K├Ânige, unsere F├╝rsten, unsere Priester und unsere V├Ąter haben nicht nach deinem Gesetze gehandelt und haben nicht geachtet auf deine Gebote und auf deine Zeugnisse, die du ihnen hast bezeugen lassen.
35
Sie haben dir nicht gedient in ihrem K├Ânigreich, trotz deiner gro├čen Wohltat, die du ihnen erwiesen, und trotz dem weiten, fetten Lande, welches du ihnen gegeben hast, und sie haben sich von ihrem b├Âsen Wesen nicht abgekehrt.
36
Siehe, wir sind heute Knechte; ja, in dem Lande, welches du unsern V├Ątern gegeben hast, um seine Fr├╝chte und G├╝ter zu genie├čen, siehe, in dem sind wir Knechte;
37
und sein Ertrag mehrt sich f├╝r die K├Ânige, die du ├╝ber uns gesetzt hast um unsrer S├╝nden willen, und sie herrschen ├╝ber unsre Leiber und ├╝ber unser Vieh nach ihrem Wohlgefallen, und wir sind in gro├čer Not!
38
Auf Grund alles dessen machen wir einen festen Bund und schreiben ihn nieder und lassen ihn durch unsre F├╝rsten, Leviten und Priester versiegeln!
   

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