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Schluesselgeschichten -61 Tage - DE_ELBERFELDERBIBEL1905 - Tag 16 | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 22-24  

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Tag 15 Tag 16Tag 17
2.K├Ânige kapitel 17
1
Im zw├Âlften Jahre Ahas', des K├Ânigs von Juda, wurde Hosea, der Sohn Elas, K├Ânig zu Samaria ├╝ber Israel und regierte neun Jahre.
2
Und er tat, was b├Âse war in den Augen Jehovas, doch nicht wie die K├Ânige von Israel, die vor ihm gewesen waren.
3
Wider ihn zog Salmaneser, der K├Ânig von Assyrien, herauf; und Hosea wurde sein Knecht und entrichtete ihm Geschenke.
4
Aber der K├Ânig von Assyrien entdeckte eine Verschw├Ârung des Hosea; denn er hatte Boten an So, den K├Ânig von ├ägypten, gesandt, und hatte dem K├Ânig von Assyrien kein Geschenk dargebracht, wie von Jahr zu Jahr. Da verhaftete ihn der K├Ânig von Assyrien und legte ihn gebunden ins Gef├Ąngnis.
5
Und der K├Ânig von Assyrien zog herauf in das ganze Land, und zog herauf nach Samaria und belagerte es drei Jahre lang.
6
Im neunten Jahre Hoseas nahm der K├Ânig von Assyrien Samaria ein und f├╝hrte Israel nach Assyrien hinweg; und er lie├č sie wohnen in Halach und am Habor, dem Strome Gosans, und in den St├Ądten Mediens.
7
Und dies geschah, weil die Kinder Israel ges├╝ndigt hatten wider Jehova, ihren Gott, der sie aus dem Lande ├ägypten heraufgef├╝hrt hatte, unter der Hand des Pharao, des K├Ânigs von ├ägypten, hinweg,
8
und weil sie andere G├Âtter f├╝rchteten und in den Satzungen der Nationen wandelten, die Jehova vor den Kindern Israel ausgetrieben, und der K├Ânige von Israel, welche dieselben gemacht hatten.
9
Und die Kinder Israel trieben wider Jehova, ihren Gott, heimlich Dinge, die nicht recht waren; und sie bauten sich H├Âhen in allen ihren St├Ądten, von den T├╝rmen der W├Ąchter bis zu den festen St├Ądten;
10
und sie errichteten sich Bilds├Ąulen und Ascherim auf jedem hohen H├╝gel und unter jedem gr├╝nen Baume,
11
und sie r├Ąucherten daselbst auf allen H├Âhen, wie die Nationen, die Jehova vor ihnen weggef├╝hrt hatte; und sie taten b├Âse Dinge, um Jehova zu reizen;
12
und sie dienten den G├Âtzen, von denen Jehova ihnen gesagt hatte: Solches sollt ihr nicht tun!
13
Und Jehova zeugte gegen Israel und gegen Juda durch alle Propheten, alle Seher, indem er sprach: Kehret um von euren b├Âsen Wegen und beobachtet meine Gebote, meine Satzungen, nach dem ganzen Gesetz, das ich euren V├Ątern geboten, und das ich euch gesandt habe durch meine Knechte, die Propheten.
14
Aber sie h├Ârten nicht und verh├Ąrteten ihren Nacken, gleich dem Nacken ihrer V├Ąter, welche Jehova, ihrem Gott, nicht geglaubt hatten.
15
Und sie verachteten seine Satzungen und seinen Bund, den er mit ihren V├Ątern gemacht, und seine Zeugnisse, die er ihnen bezeugt hatte; und sie wandelten der Eitelkeit nach und handelten eitel, und den Nationen nach, die rings um sie her waren, von denen Jehova ihnen geboten hatte, nicht wie sie zu tun.
16
Und sie verlie├čen alle Gebote Jehovas, ihres Gottes, und machten sich gegossene Bilder, zwei K├Ąlber, und machten eine Aschera, und b├╝ckten sich vor dem ganzen Heere des Himmels und dienten dem Baal.
17
Und sie lie├čen ihre S├Âhne und ihre T├Âchter durchs Feuer gehen, und trieben Wahrsagerei und Zauberei, und verkauften sich, zu tun, was b├Âse war in den Augen Jehovas, um ihn zu reizen.
18
Da erz├╝rnte Jehova sehr ├╝ber Israel und tat es vor seinem Angesicht hinweg; es blieb nichts ├╝brig, nur der Stamm Juda allein.
19
Auch Juda beobachtete nicht die Gebote Jehovas, seines Gottes; und sie wandelten in den Satzungen Israels, die es gemacht hatte.
20
Da verwarf Jehova den ganzen Samen Israels und dem├╝tigte sie, und er gab sie in die Hand von Pl├╝nderern, bis er sie von seinem Angesicht weggeworfen hatte.
21
Denn Israel hatte sich von dem Hause Davids losgerissen, und sie hatten Jerobeam, den Sohn Nebats, zum K├Ânig gemacht; und Jerobeam lenkte Israel von der Nachfolge Jehovas ab und verleitete sie zu einer gro├čen S├╝nde.
22
Und die Kinder Israel wandelten in allen S├╝nden Jerobeams, die er getan hatte; sie wichen nicht davon,
23
bis Jehova Israel vor seinem Angesicht hinwegtat, so wie er durch alle seine Knechte, die Propheten, geredet hatte; und Israel wurde aus seinem Lande nach Assyrien weggef├╝hrt bis auf diesen Tag.
24
Und der K├Ânig von Assyrien brachte Leute aus Babel und aus Kutha und aus Awa und aus Hamath und aus Sepharwaim, und lie├č sie an Stelle der Kinder Israel in den St├Ądten Samarias wohnen; und sie nahmen Samaria in Besitz und wohnten in seinen St├Ądten.
25
Und es geschah, im Anfang ihrer Niederlassung daselbst f├╝rchteten sie Jehova nicht; da sandte Jehova L├Âwen unter sie, welche unter ihnen w├╝rgten.
26
Und man sprach zu dem K├Ânig von Assyrien und sagte: Die Nationen, die du weggef├╝hrt und in den St├Ądten Samarias hast wohnen lassen, kennen nicht die Weise des Gottes des Landes; und er hat L├Âwen unter sie gesandt, und siehe, sie t├Âten sie, weil sie die Weise des Gottes des Landes nicht kennen.
27
Da gebot der K├Ânig von Assyrien und sprach: La├čt einen der Priester, die ihr von dannen weggef├╝hrt habt, dahin gehen, da├č sie hingehen und daselbst wohnen; und er lehre sie die Weise des Gottes des Landes.
28
Und es kam einer der Priester, die man aus Samaria weggef├╝hrt hatte, und wohnte zu Bethel; und er lehrte sie, wie sie Jehova f├╝rchten sollten.
29
Und sie machten sich, eine jede Nation, ihre G├Âtter, und stellten sie in die H├Âhenh├Ąuser, welche die Samariter gemacht hatten, eine jede Nation in ihren St├Ądten, in welchen sie wohnten.
30
Und die Leute von Babel machten Sukkoth-Benoth; und die Leute von Kuth machten Nergal; und die Leute von Hamath machten Aschima;
31
und die Awiter machten Nibchas und Tartak; und die Sepharwiter verbrannten dem Adrammelek und dem Anammelek, den G├Âttern von Sepharwaim, ihre S├Âhne im Feuer.
32
Und sie f├╝rchteten Jehova, und sie machten sich aus ihrer Gesamtheit Priester der H├Âhen, welche f├╝r sie in den H├Âhenh├Ąusern opferten.
33
Sie f├╝rchteten Jehova, und sie dienten ihren G├Âttern nach der Weise der Nationen, aus welchen man sie weggef├╝hrt hatte.
34
Bis auf diesen Tag tun sie nach den fr├╝heren Weisen: sie f├╝rchten Jehova nicht, und sie tun nicht nach ihren Satzungen und nach ihren Rechten, und auch nicht nach dem Gesetz und nach dem Gebot, welches Jehova den S├Âhnen Jakobs geboten hatte, dem er den Namen Israel gab.
35
Und doch hatte Jehova einen Bund mit ihnen gemacht und ihnen geboten und gesagt: Ihr sollt nicht andere G├Âtter f├╝rchten, und sollt euch nicht vor ihnen niederbeugen und ihnen nicht dienen und ihnen nicht opfern;
36
sondern Jehova, der euch mit gro├čer Kraft und mit ausgestrecktem Arm aus dem Lande ├ägypten heraufgef├╝hrt hat, den sollt ihr f├╝rchten, und den sollt ihr anbeten und ihm opfern.
37
Und die Satzungen und die Rechte und das Gesetz und das Gebot, die er f├╝r euch geschrieben hat, sollt ihr beobachten, zu tun alle Tage, und ihr sollt nicht andere G├Âtter f├╝rchten.
38
Und des Bundes, den ich mit euch gemacht habe, sollt ihr nicht vergessen, und sollt nicht andere G├Âtter f├╝rchten;
39
sondern Jehova, euren Gott, sollt ihr f├╝rchten, und er wird euch erretten aus der Hand aller eurer Feinde.
40
Aber sie h├Ârten nicht, sondern taten nach ihrer fr├╝heren Weise.
41
So f├╝rchteten diese Nationen Jehova, und dienten zugleich ihren G├Âtzenbildern. Auch ihre Kinder und ihre Kindeskinder tun bis auf diesen Tag, so wie ihre V├Ąter getan haben.
2.K├Ânige kapitel 18
1
Und es geschah im dritten Jahre Hoseas, des Sohnes Elas, des K├Ânigs von Israel, da wurde Hiskia K├Ânig, der Sohn Ahas', des K├Ânigs von Juda.
2
F├╝nfundzwanzig Jahre war er alt, als er K├Ânig wurde, und er regierte neunundzwanzig Jahre zu Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Abi, die Tochter Sekarjas.
3
Und er tat, was recht war in den Augen Jehovas, nach allem, was sein Vater David getan hatte.
4
Er tat die H├Âhen hinweg und zerschlug die Bilds├Ąulen, und rottete die Aschera aus, und zertr├╝mmerte die eherne Schlange, welche Mose gemacht hatte; denn bis zu jenen Tagen hatten die Kinder Israel ihr ger├Ąuchert, und man nannte sie Nechustan.
5
Er vertraute auf Jehova, den Gott Israels; und nach ihm ist seinesgleichen nicht gewesen unter allen K├Ânigen von Juda, noch unter denen, die vor ihm waren.
6
Und er hing Jehova an, er wich nicht von ihm ab; und er beobachtete seine Gebote, die Jehova dem Mose geboten hatte.
7
Und Jehova war mit ihm; ├╝berall, wohin er zog, gelang es ihm. Und er emp├Ârte sich gegen den K├Ânig von Assyrien und diente ihm nicht.
8
Er schlug die Philister bis Gasa und verheerte dessen Gebiet, vom Turme der W├Ąchter an bis zu der festen Stadt.
9
Und es geschah im vierten Jahre des K├Ânigs Hiskia, das war das siebte Jahr Hoseas, des Sohnes Elas, des K├Ânigs von Israel, da zog Salmaneser, der K├Ânig von Assyrien, wider Samaria herauf und belagerte es.
10
Und er nahm es ein am Ende von drei Jahren; im sechsten Jahre Hiskias, das war das neunte Jahr Hoseas, des K├Ânigs von Israel, wurde Samaria eingenommen.
11
Und der K├Ânig von Assyrien f├╝hrte Israel nach Assyrien hinweg; und er versetzte sie nach Halach und an den Habor, den Strom Gosans, und in die St├Ądte Mediens:
12
darum da├č sie auf die Stimme Jehovas, ihres Gottes, nicht geh├Ârt, und seinen Bund ├╝bertreten hatten alles, was Mose, der Knecht Jehovas, geboten hat und weil sie nicht geh├Ârt und es nicht getan hatten.
13
Und im vierzehnten Jahre des K├Ânigs Hiskia zog Sanherib, der K├Ânig von Assyrien, herauf wider alle festen St├Ądte Judas und nahm sie ein.
14
Da sandte Hiskia, der K├Ânig von Juda, an den K├Ânig von Assyrien nach Lachis und lie├č ihm sagen: Ich habe gefehlt, kehre um von mir; was du mir auferlegen wirst, will ich tragen. Und der K├Ânig von Assyrien legte Hiskia, dem K├Ânig von Juda, dreihundert Talente Silber und drei├čig Talente Gold auf.
15
Und Hiskia gab alles Silber, das sich in dem Hause Jehovas und in den Sch├Ątzen des K├Ânigshauses vorfand.
16
Zu selbiger Zeit brach Hiskia von den T├╝rfl├╝geln des Tempels Jehovas und den Pfosten, die Hiskia, der K├Ânig von Juda, ├╝berzogen hatte, das Gold ab und gab es dem K├Ânig von Assyrien.
17
Aber der K├Ânig von Assyrien sandte von Lachis aus den Tartan und den Rabsaris und den Rabsake mit einem gro├čen Heere wider den K├Ânig Hiskia nach Jerusalem. Und sie zogen herauf und kamen nach Jerusalem: sie zogen herauf und kamen und hielten an der Wasserleitung des oberen Teiches, welcher an der Stra├če des Walkerfeldes liegt.
18
Und sie riefen dem K├Ânig. Da gingen zu ihnen hinaus Eljakim, der Sohn Hilkijas, der ├╝ber das Haus war, und Schebna, der Schreiber, und Joach, der Sohn Asaphs, der Geschichtsschreiber.
19
Und der Rabsake sprach zu ihnen: Saget doch zu Hiskia: So spricht der gro├če K├Ânig, der K├Ânig von Assyrien: Was ist das f├╝r ein Vertrauen, womit du vertraust?
20
Du sagst doch nur ein Wort der Lippen ist es: Da ist Rat und Macht zum Kriege. Nun, auf wen vertraust du, da├č du dich wider mich emp├Ârt hast?
21
Nun, siehe, du vertraust auf jenen geknickten Rohrstab, auf ├ägypten, der, wenn jemand sich auf ihn st├╝tzt, ihm in die Hand f├Ąhrt und sie durchbohrt. So ist der Pharao, der K├Ânig von ├ägypten, allen, die auf ihn vertrauen.
22
Und wenn ihr zu mir sprechet: Auf Jehova, unseren Gott, vertrauen wir! ist er es nicht, dessen H├Âhen und dessen Alt├Ąre Hiskia hinweggetan, da er zu Juda und zu Jerusalem gesagt hat: Vor diesem Altar sollt ihr anbeten in Jerusalem? -
23
Und nun, la├č dich doch ein mit meinem Herrn, dem K├Ânig von Assyrien: Ich will dir zweitausend Rosse geben, wenn du dir Reiter darauf setzen kannst.
24
Und wie wolltest du einen einzigen Befehlshaber von den geringsten Knechten meines Herrn zurücktreiben? Aber du vertraust auf Ägypten der Wagen und Reiter wegen.
25
Nun, bin ich etwa ohne Jehova wider diesen Ort heraufgezogen, um ihn zu verheeren? Jehova hat zu mir gesagt: Ziehe hinauf wider dieses Land und verheere es!
26
Und Eljakim, der Sohn Hilkijas, und Schebna und Joach sprachen zu dem Rabsake: Rede doch zu deinen Knechten auf aram├Ąisch, denn wir verstehen es; und rede nicht auf j├╝disch mit uns vor den Ohren des Volkes, das auf der Mauer ist.
27
Und der Rabsake sprach zu ihnen: Hat mein Herr mich zu deinem Herrn und zu dir gesandt, um diese Worte zu reden? Nicht zu den M├Ąnnern, die auf der Mauer sitzen, um mit euch ihren Kot zu essen und ihren Harn zu trinken?
28
Und der Rabsake stand und rief mit lauter Stimme auf j├╝disch und redete und sprach: H├Âret das Wort des gro├čen K├Ânigs, des K├Ânigs von Assyrien!
29
So spricht der K├Ânig: Da├č Hiskia euch nicht t├Ąusche; denn er wird euch nicht von seiner Hand zu erretten verm├Âgen.
30
Und das Hiskia euch nicht auf Jehova vertr├Âste, indem er spricht: Jehova wird uns gewi├člich erretten, und diese Stadt wird nicht in die Hand des K├Ânigs von Assyrien gegeben werden.
31
H├Âret nicht auf Hiskia! Denn also spricht der K├Ânig von Assyrien: Machet Frieden mit mir und kommet zu mir heraus, so sollt ihr ein jeder von seinem Weinstock und ein jeder von seinem Feigenbaum essen, und ein jeder das Wasser seines Brunnens trinken,
32
bis ich komme und euch in ein Land hole wie euer Land, ein Land von Korn und Most, ein Land von Brot und Weinbergen, ein Land von Olivenb├Ąumen und Honig, da├č ihr lebet und nicht sterbet. Aber h├Âret nicht auf Hiskia! Denn er verf├╝hrt euch, indem er spricht: Jehova wird uns erretten!
33
Haben denn irgend die G├Âtter der Nationen ein jeder sein Land von der Hand des K├Ânigs von Assyrien errettet?
34
Wo sind die G├Âtter von Hamath und Arpad? Wo die G├Âtter von Sepharwaim, von Hena und Iwa? Haben sie Samaria von meiner Hand errettet?
35
Welche sind es unter allen G├Âttern der L├Ąnder, die ihr Land von meiner Hand errettet haben, da├č Jehova Jerusalem von meiner Hand erretten sollte?
36
Und das Volk schwieg still und antwortete ihm kein Wort; denn es war das Gebot des K├Ânigs, der gesagt hatte: Ihr sollt nicht antworten! -
37
Und Eljakim, der Sohn Hilkijas, der ├╝ber das Haus war, und Schebna, der Schreiber, und Joach, der Sohn Asaphs, der Geschichtsschreiber, kamen zu Hiskia mit zerrissenen Kleidern und berichteten ihm die Worte des Rabsake.
2.K├Ânige kapitel 19
1
Und es geschah, als der K├Ânig Hiskia es h├Ârte, da zerri├č er seine Kleider und h├╝llte sich in Sacktuch und ging in das Haus Jehovas.
2
Und er sandte Eljakim, der über das Haus war, und Schebna, den Schreiber, und die Ältesten der Priester, in Sacktuch gehüllt, zu dem Propheten Jesaja, dem Sohne Amoz'.
3
Und sie sprachen zu ihm: So spricht Hiskia: Dieser Tag ist ein Tag der Bedr├Ąngnis und der Z├╝chtigung und der Schm├Ąhung; denn die Kinder sind bis an die Geburt gekommen, aber da ist keine Kraft zum Geb├Ąren.
4
Vielleicht wird Jehova, dein Gott, alle Worte des Rabsake h├Âren, welchen sein Herr, der K├Ânig von Assyrien, gesandt hat, um den lebendigen Gott zu h├Âhnen, und wird die Worte bestrafen, die Jehova, dein Gott, geh├Ârt hat. Erhebe denn ein Gebet f├╝r den ├ťberrest, der sich noch vorfindet!
5
Und die Knechte des K├Ânigs Hiskia kamen zu Jesaja.
6
Und Jesaja sprach zu ihnen: Also sollt ihr zu eurem Herrn sagen: So spricht Jehova: F├╝rchte dich nicht vor den Worten, die du geh├Ârt hast, womit die Diener des K├Ânigs von Assyrien mich gel├Ąstert haben.
7
Siehe, ich will ihm einen Geist eingeben, da├č er ein Ger├╝cht h├Âren und in sein Land zur├╝ckkehren wird; und ich will ihn durchs Schwert f├Ąllen in seinem Lande.
8
Und der Rabsake kehrte zur├╝ck und fand den K├Ânig von Assyrien streitend wider Libna; denn er hatte geh├Ârt, da├č er von Lachis aufgebrochen w├Ąre.
9
Und er h├Ârte von Tirhaka, dem K├Ânig von ├äthiopien, sagen: Siehe, er ist ausgezogen, um wider dich zu streiten. Da sandte er wiederum Boten zu Hiskia und sprach:
10
So sollt ihr zu Hiskia, dem K├Ânig von Juda, sprechen und sagen: Da├č dich nicht t├Ąusche dein Gott, auf den du vertraust, indem du sprichst: Jerusalem wird nicht in die Hand des K├Ânigs von Assyrien gegeben werden!
11
Siehe, du hast geh├Ârt, was die K├Ânige von Assyrien allen L├Ąndern getan haben, indem sie sie vertilgten; und du solltest errettet werden?
12
Haben die G├Âtter der Nationen, welche meine V├Ąter vernichtet haben, sie errettet: Gosan und Haran und Rezeph, und die Kinder Edens, die in Telassar waren?
13
Wo ist der K├Ânig von Hamath und der K├Ânig von Arpad und der K├Ânig der Stadt Sepharwaim, von Hena und Iwa?
14
Und Hiskia nahm den Brief aus der Hand der Boten und las ihn; und er ging in das Haus Jehovas hinauf, und Hiskia breitete ihn vor Jehova aus.
15
Und Hiskia betete vor Jehova und sprach: Jehova, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen K├Ânigreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
16
Jehova, neige dein Ohr und h├Âre! Jehova, tue deine Augen auf und sieh! Ja, h├Âre die Worte Sanheribs, die er gesandt hat, um den lebendigen Gott zu h├Âhnen.
17
Wahrlich, Jehova, die K├Ânige von Assyrien haben die Nationen und ihr Land verw├╝stet,
18
und sie haben ihre G├Âtter ins Feuer geworfen; denn sie waren nicht G├Âtter, sondern ein Werk von Menschenh├Ąnden, Holz und Stein, und sie haben sie zerst├Ârt.
19
Und nun, Jehova, unser Gott, rette uns doch von seiner Hand, damit alle K├Ânigreiche der Erde wissen, da├č du, Jehova, allein Gott bist!
20
Da sandte Jesaja, der Sohn Amoz', zu Hiskia und lie├č ihm sagen: So spricht Jehova, der Gott Israels: Was du wegen Sanheribs, des K├Ânigs von Assyrien, zu mir gebetet hast, habe ich geh├Ârt.
21
Dies ist das Wort, welches Jehova ├╝ber ihn geredet hat: Es verachtet dich, es spottet deiner die Jungfrau, die Tochter Zion; die Tochter Jerusalem sch├╝ttelt das Haupt dir nach.
22
Wen hast du geh├Âhnt und gel├Ąstert, und gegen wen die Stimme erhoben? Gegen den Heiligen Israels hast du deine Augen emporgerichtet!
23
Durch deine Boten hast du den Herrn geh├Âhnt und hast gesprochen: Mit meiner Wagen Menge habe ich erstiegen die H├Âhe der Berge, das ├Ąu├čerste Ende des Libanon; und ich will umhauen den Hochwuchs seiner Zedern, die Auswahl seiner Zypressen, und ich will kommen in seine ├Ąu├čerste Wohnung, in seinen Gartenwald.
24
Ich habe gegraben und fremde Wasser getrunken; und mit der Sohle meiner F├╝├če werde ich austrocknen alle Str├Âme Mazors.
25
Hast du nicht geh├Ârt, da├č ich von ferne her es gewirkt und von den Tagen der Vorzeit her es gebildet habe? Nun habe ich es kommen lassen, da├č du feste St├Ądte verw├╝stest zu ├Âden Steinhaufen.
26
Und ihre Bewohner waren machtlos, sie wurden best├╝rzt und besch├Ąmt; sie waren wie Kraut des Feldes und gr├╝nes Gras, wie Gras der D├Ącher, und Korn, das verbrannt ist, ehe es aufschie├čt.
27
Und ich kenne dein Sitzen, und dein Aus-und dein Eingehen, und dein Toben wider mich.
28
Wegen deines Tobens wider mich, und weil dein ├ťbermut in meine Ohren heraufgekommen ist, werde ich meinen Ring in deine Nase legen und mein Gebi├č in deine Lippen und werde dich zur├╝ckf├╝hren auf dem Wege, auf welchem du gekommen bist! -
29
Und dies soll dir das Zeichen sein: Man wird in diesem Jahre den Nachwuchs der Ernte essen, und im zweiten Jahre, was ausgespro├čt ist; im dritten Jahre aber s├Ąet und erntet, und pflanzet Weinberge und esset ihre Frucht.
30
Und das Entronnene vom Hause Juda, das ├╝briggeblieben ist, wird wieder wurzeln nach unten und Frucht tragen nach oben.
31
Denn von Jerusalem wird ein ├ťberrest ausgehen, und ein Entronnenes vom Berge Zion. Der Eifer Jehovas wird solches tun!
32
Darum, so spricht Jehova von dem K├Ânig von Assyrien: Er soll nicht in diese Stadt kommen, und er soll keinen Pfeil darein schie├čen und keinen Schild ihr zukehren und keinen Wall gegen sie aufsch├╝tten.
33
Auf dem Wege, auf welchem er gekommen ist, soll er zur├╝ckkehren, und soll in diese Stadt nicht kommen, spricht Jehova.
34
Und ich will diese Stadt beschirmen, um sie zu retten, um meinet-und um Davids, meines Knechtes, willen.
35
Und es geschah in selbiger Nacht, da ging ein Engel Jehovas aus und schlug in dem Lager der Assyrer hundertf├╝nfundachtzigtausend Mann. Und als man des Morgens fr├╝h aufstand, siehe, da waren sie allesamt Leichname.
36
Und Sanherib, der K├Ânig von Assyrien, brach auf, und er zog fort und kehrte zur├╝ck und blieb in Ninive.
37
Und es geschah, als er sich im Hause Nisroks, seines Gottes, niederbeugte, da erschlugen ihn Adrammelek und Scharezer, seine S├Âhne, mit dem Schwerte; und sie entrannen in das Land Ararat. Und Esar-Haddon, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.
2.K├Ânige kapitel 20
1
In jenen Tagen wurde Hiskia krank zum Sterben. Und Jesaja, der Sohn Amoz', der Prophet, kam zu ihm, und sprach zu ihm: So spricht Jehova: Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben und nicht genesen.
2
Da wandte er sein Angesicht gegen die Wand und betete zu Jehova und sprach:
3
Ach, Jehova! Gedenke doch, da├č ich in Wahrheit und mit ungeteiltem Herzen vor deinem Angesicht gewandelt, und getan habe, was gut ist in deinen Augen! Und Hiskia weinte sehr.
4
Und es geschah, Jesaja war noch nicht zur mittleren Stadt hinausgegangen, da geschah das Wort Jehovas zu ihm also:
5
Kehre um und sprich zu Hiskia, dem F├╝rsten meines Volkes: So spricht Jehova, der Gott deines Vaters David: Ich habe dein Gebet geh├Ârt, ich habe deine Tr├Ąnen gesehen; siehe, ich will dich heilen; am dritten Tage wirst du in das Haus Jehovas hinaufgehen.
6
Und ich will zu deinen Tagen f├╝nfzehn Jahre hinzuf├╝gen; und von der Hand des K├Ânigs von Assyrien will ich dich und diese Stadt erretten; und ich will diese Stadt beschirmen um meinet-und um Davids, meines Knechtes, willen.
7
Und Jesaja sprach: Holet einen Feigenkuchen. Und sie holten ihn und legten ihn auf das Geschw├╝r; und er genas.
8
Und Hiskia sprach zu Jesaja: Welches ist das Zeichen, da├č Jehova mich heilen wird, und da├č ich am dritten Tage in das Haus Jehovas hinaufgehen werde?
9
Und Jesaja sprach: Dies wird dir das Zeichen sein von seiten Jehovas, da├č Jehova das Wort tun wird, welches er geredet hat: Soll der Schatten zehn Grade vorw├Ąrts gehen, oder soll er zehn Grade zur├╝ckgehen?
10
Und Hiskia sprach: Es ist dem Schatten ein Leichtes, zehn Grade zu fallen; nein, sondern der Schatten soll zehn Grade r├╝ckw├Ąrts gehen.
11
Da rief der Prophet Jesaja zu Jehova; und er lie├č den Schatten an den Graden, welche er am Sonnenzeiger Ahas' niederw├Ąrts gegangen war, um zehn Grade r├╝ckw├Ąrts gehen.
12
Zu jener Zeit sandte Berodak-Baladan, der Sohn Baladans, der K├Ânig von Babel, Brief und Geschenk an Hiskia; denn er hatte geh├Ârt, da├č Hiskia krank gewesen war.
13
Und Hiskia h├Ârte sie an, und er zeigte ihnen sein ganzes Schatzhaus: das Silber und das Gold, und die Gew├╝rze und das k├Âstliche ├ľl; und sein ganzes Zeughaus, und alles, was sich in seinen Sch├Ątzen vorfand; es war nichts in seinem Hause und in seiner ganzen Herrschaft, was Hiskia ihnen nicht gezeigt h├Ątte.
14
Da kam Jesaja, der Prophet, zum K├Ânig Hiskia und sprach zu ihm: Was haben diese M├Ąnner gesagt? Und woher sind sie zu dir gekommen? Und Hiskia sprach: Aus fernem Lande sind sie gekommen, von Babel.
15
Und er sprach: Was haben sie in deinem Hause gesehen? Und Hiskia sprach: Sie haben alles gesehen, was in meinem Hause ist; es gibt nichts in meinen Sch├Ątzen, was ich ihnen nicht gezeigt h├Ątte.
16
Da sprach Jesaja zu Hiskia: H├Âre das Wort Jehovas!
17
Siehe, es kommen Tage, da alles, was in deinem Hause ist und was deine V├Ąter aufgeh├Ąuft haben bis auf diesen Tag, nach Babel weggebracht werden wird; es wird nichts ├╝brigbleiben, spricht Jehova.
18
Und von deinen S├Âhnen, die aus dir hervorkommen werden, die du zeugen wirst, wird man nehmen; und sie werden K├Ąmmerer sein im Palaste des K├Ânigs von Babel.
19
Und Hiskia sprach zu Jesaja: Das Wort Jehovas ist gut, das du geredet hast; und er sprach: Nicht wahr, es wird Friede und Bestand sein in meinen Tagen?
20
Und das ├ťbrige der Geschichte Hiskias, und alle seine Macht, und wie er den Teich und die Wasserleitung gemacht und das Wasser in die Stadt geleitet hat, ist das nicht geschrieben in dem Buche der Chronika der K├Ânige von Juda?
21
Und Hiskia legte sich zu seinen V├Ątern. Und Manasse, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.
2.K├Ânige kapitel 21
1
Zw├Âlf Jahre war Manasse alt, als er K├Ânig wurde, und er regierte f├╝nfundf├╝nfzig Jahre zu Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Hephzi-Bah.
2
Und er tat, was b├Âse war in den Augen Jehovas, nach den Greueln der Nationen, die Jehova vor den Kindern Israel ausgetrieben hatte.
3
Und er baute die H├Âhen wieder auf, die sein Vater Hiskia zerst├Ârt hatte, und errichtete dem Baal Alt├Ąre, und machte eine Aschera, so wie Ahab, der K├Ânig von Israel, gemacht hatte, und er beugte sich nieder vor dem ganzen Heere des Himmels und diente ihnen.
4
Und er baute Alt├Ąre in dem Hause Jehovas, von welchem Jehova gesagt hatte: In Jerusalem will ich meinen Namen setzen.
5
Und er baute dem ganzen Heere des Himmels Alt├Ąre in den beiden H├Âfen des Hauses Jehovas.
6
Und er lie├č seinen Sohn durchs Feuer gehen, und er trieb Zauberei und Wahrsagerei, und bestellte Totenbeschw├Ârer und Wahrsager: er tat viel B├Âses in den Augen Jehovas, um ihn zu reizen.
7
Und er stellte das geschnitzte Bild der Aschera, das er gemacht, in das Haus, von welchem Jehova zu David und zu seinem Sohne Salomo gesagt hatte: In dieses Haus und in Jerusalem, das ich aus allen St├Ąmmen Israels erw├Ąhlt habe, will ich meinen Namen setzen ewiglich!
8
Und ich will den Fu├č Israels nicht mehr aus dem Lande wandern lassen, welches ich ihren V├Ątern gegeben habe, wenn sie nur darauf achten, nach allem zu tun, was ich ihnen geboten habe, und nach dem ganzen Gesetz, das mein Knecht Mose ihnen geboten hat.
9
Aber sie h├Ârten nicht; und Manasse verleitete sie, des B├Âsen mehr zu tun als die Nationen, welche Jehova vor den Kindern Israel vertilgt hatte.
10
Da redete Jehova durch seine Knechte, die Propheten, und sprach:
11
Weil Manasse, der K├Ânig von Juda, diese Greuel ver├╝bt und ├╝bel getan hat, mehr als alles, was die Amoriter getan haben, die vor ihm gewesen sind, und auch Juda durch seine G├Âtzen s├╝ndigen gemacht hat,
12
darum, so spricht Jehova, der Gott Israels, siehe, will ich Ungl├╝ck ├╝ber Jerusalem und Juda bringen, da├č jedem, der es h├Ârt, seine beiden Ohren gellen sollen.
13
Und ich werde ├╝ber Jerusalem die Me├čschnur Samarias ziehen und das Senkblei des Hauses Ahabs, und ich werde Jerusalem auswischen, wie man eine Sch├╝ssel auswischt: hat man sie ausgewischt, so kehrt man sie um auf ihre Oberseite.
14
Und ich werde den ├ťberrest meines Erbteils versto├čen und sie in die Hand ihrer Feinde geben, und sie werden allen ihren Feinden zum Raub und zur Pl├╝nderung werden;
15
weil sie getan, was b├Âse ist in meinen Augen, und mich stets gereizt haben von dem Tage an, da ihre V├Ąter aus ├ägypten gezogen sind, bis auf diesen Tag.
16
Und Manasse vergo├č auch sehr viel unschuldiges Blut, bis er Jerusalem damit erf├╝llte von einem Ende bis zum anderen; au├čer seiner S├╝nde, wodurch er Juda s├╝ndigen machte, indem es tat, was b├Âse war in den Augen Jehovas.
17
Und das ├ťbrige der Geschichte Manasses und alles, was er getan und seine S├╝nde, die er begangen hat, ist das nicht geschrieben in dem Buche der Chronika der K├Ânige von Juda?
18
Und Manasse legte sich zu seinen V├Ątern, und er wurde begraben im Garten seines Hauses, im Garten Ussas. Und Amon, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.
19
Zweiundzwanzig Jahre war Amon alt, als er K├Ânig wurde, und er regierte zwei Jahre zu Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Meschullemeth, die Tochter Haruz', von Jotba.
20
Und er tat, was b├Âse war in den Augen Jehovas, wie sein Vater Manasse getan hatte.
21
Und er wandelte auf allen Wegen, die sein Vater gewandelt war, und diente den G├Âtzen, welchen sein Vater gedient hatte, und beugte sich vor ihnen nieder;
22
und er verlie├č Jehova, den Gott seiner V├Ąter, und wandelte nicht auf dem Wege Jehovas.
23
Und die Knechte Amons machten eine Verschw├Ârung wider ihn und t├Âteten den K├Ânig in seinem Hause.
24
Da erschlug das Volk des Landes alle, die sich wider den K├Ânig Amon verschworen hatten; und das Volk des Landes machte Josia, seinen Sohn, zum K├Ânig an seiner Statt.
25
Und das ├ťbrige der Geschichte Amons, was er getan hat, ist das nicht geschrieben in dem Buche der Chronika der K├Ânige von Juda?
26
Und man begrub ihn in seinem Begr├Ąbnis, im Garten Ussas. Und Josia, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.
2.K├Ânige kapitel 22
1
Acht Jahre war Josia alt, als er K├Ânig wurde, und er regierte einunddrei├čig Jahre zu Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Jedida, die Tochter Adajas, von Bozkath.
2
Und er tat, was recht war in den Augen Jehovas; und er wandelte auf allen Wegen seines Vaters David und wich nicht zur Rechten noch zur Linken.
3
Und es geschah im achtzehnten Jahre des K├Ânigs Josia, da sandte der K├Ânig Schaphan, den Sohn Azaljas, des Sohnes Meschullams, den Schreiber, in das Haus Jehovas und sprach:
4
Gehe hinauf zu Hilkija, dem Hohenpriester, da├č er das Geld zusammennehme, welches in das Haus Jehovas gebracht worden ist, welches die H├╝ter der Schwelle von dem Volke eingesammelt haben,
5
damit man es in die Hand derer gebe, welche das Werk betreiben, die am Hause Jehovas bestellt sind; und sie sollen es denen geben, die das Werk tun im Hause Jehovas, um das Bauf├Ąllige des Hauses auszubessern:
6
den Zimmerleuten und den Bauleuten und den Maurern, und um Holz zu kaufen und behauene Steine, um das Haus auszubessern.
7
Doch soll das Geld, das in ihre Hand gegeben wird, nicht mit ihnen verrechnet werden; denn sie handeln getreulich.
8
Und der Hohepriester Hilkija sprach zu Schaphan, dem Schreiber: Ich habe das Buch des Gesetzes im Hause Jehovas gefunden. Und Hilkia gab das Buch dem Schaphan, und er la├č es.
9
Und Schaphan, der Schreiber, kam zum K├Ânig und brachte dem K├Ânig Nachricht und sprach: Deine Knechte haben das Geld, das sich im Hause vorfand, ausgesch├╝ttet und es in die Hand derer gegeben, welche das Werk betreiben, die am Hause Jehovas bestellt sind.
10
Und Schaphan, der Schreiber, berichtete dem K├Ânig und sprach: Der Priester Hilkia hat mir ein Buch gegeben. Und Schaphan las es vor dem K├Ânig.
11
Und es geschah, als der K├Ânig die Worte des Buches des Gesetzes h├Ârte, da zerri├č er seine Kleider.
12
Und der K├Ânig gebot Hilkija, dem Priester, und Achikam, dem Sohne Schaphans, und Akbor, dem Sohne Michajas, und Schaphan, dem Schreiber, und Asaja, dem Knechte des K├Ânigs, und sprach:
13
Gehet hin, befraget Jehova f├╝r mich und f├╝r das Volk und f├╝r ganz Juda wegen der Worte dieses gefundenen Buches. Denn gro├č ist der Grimm Jehovas, der wider uns entz├╝ndet ist, darum da├č unsere V├Ąter auf die Worte dieses Buches nicht geh├Ârt haben, um nach allem zu tun, was unsertwegen geschrieben ist.
14
Da gingen der Priester Hilkija und Achikam und Akbor und Schaphan und Asaja zu der Prophetin Hulda, dem Weibe Schallums, des Sohnes Tikwas, des Sohnes Harchas', des H├╝ters der Kleider; sie wohnte aber zu Jerusalem im zweiten Stadtteile; und sie redeten zu ihr.
15
Und sie sprach zu ihnen: So spricht Jehova, der Gott Israels: Saget dem Manne, der euch zu mir gesandt hat:
16
So spricht Jehova: Siehe, ich will Ungl├╝ck bringen ├╝ber diesen Ort und ├╝ber seine Bewohner: alle Worte des Buches, welches der K├Ânig von Juda gelesen hat.
17
Darum da├č sie mich verlassen und anderen G├Âttern ger├Ąuchert haben, um mich zu reizen mit all dem Machwerk ihrer H├Ąnde, so wird mein Grimm sich entz├╝nden wider diesen Ort und wird nicht erl├Âschen.
18
Zu dem K├Ânig von Juda aber, der euch gesandt hat, um Jehova zu befragen, zu ihm sollt ihr also sprechen: So spricht Jehova, der Gott Israels: Die Worte anlangend, die du geh├Ârt hast,
19
weil dein Herz weich geworden ist, und du dich vor Jehova gedem├╝tigt hast, als du h├Ârtest, was ich ├╝ber diesen Ort und ├╝ber seine Bewohner geredet habe, da├č sie zur Verw├╝stung und zum Fluche werden sollen, und du deine Kleider zerrissen und vor mir geweint hast, so habe ich es auch geh├Ârt, spricht Jehova.
20
Darum, siehe, werde ich dich zu deinen V├Ątern versammeln; und du wirst zu deinen Gr├Ąbern versammelt werden in Frieden, und deine Augen sollen all das Ungl├╝ck nicht ansehen, das ich ├╝ber diesen Ort bringen werde. Und sie brachten dem K├Ânig Antwort.
2.K├Ânige kapitel 23
1
Und der K├Ânig sandte hin, und man versammelte zu ihm alle ├ältesten von Juda und von Jerusalem.
2
Und der K├Ânig ging in das Haus Jehovas hinauf, und alle M├Ąnner von Juda und alle Bewohner von Jerusalem mit ihm, und die Priester und die Propheten, und alles Volk, vom Kleinsten bis zum Gr├Â├čten; und man las vor ihren Ohren alle Worte des Buches des Bundes, das im Hause Jehovas gefunden worden war.
3
Und der K├Ânig stand auf dem Standorte und machte den Bund vor Jehova, Jehova nachzuwandeln und seine Gebote und seine Zeugnisse und seine Satzungen zu beobachten mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele, um die Worte dieses Bundes zu erf├╝llen, welche in diesem Buche geschrieben sind. Und das ganze Volk trat in den Bund.
4
Und der K├Ânig gebot Hilkija, dem Hohenpriester, und den Priestern zweiten Ranges und den H├╝tern der Schwelle, aus dem Tempel Jehovas alle Ger├Ąte hinauszutun, die dem Baal und der Aschera und dem ganzen Heere des Himmels gemacht worden waren; und er verbrannte sie au├čerhalb Jerusalems in den Gefilden des Kidron, und lie├č ihren Staub nach Bethel bringen.
5
Und er schaffte die G├Âtzenpriester ab, welche die K├Ânige von Juda eingesetzt hatten, und die auf den H├Âhen, in den St├Ądten von Juda und in der Umgebung von Jerusalem ger├Ąuchert hatten; und die, welche dem Baal, der Sonne und dem Monde und dem Tierkreise und dem ganzen Heere des Himmels r├Ąucherten.
6
Und er schaffte die Aschera aus dem Hause Jehovas hinaus, au├čerhalb Jerusalems, in das Tal Kidron; und er verbrannte sie im Tale Kidron und zermalmte sie zu Staub und warf ihren Staub auf die Gr├Ąber der Kinder des Volkes.
7
Und er ri├č die H├Ąuser der Buhler nieder, die sich im Hause Jehovas befanden, worin die Weiber Zelte webten f├╝r die Aschera.
8
Und er lie├č alle Priester aus den St├Ądten Judas kommen, und verunreinigte die H├Âhen, wo die Priester ger├Ąuchert hatten, von Geba bis Beerseba. Und er ri├č die H├Âhen der Tore nieder, die am Eingang des Tores Josuas, des Obersten der Stadt, und die am Stadttore zur Linken jedes Eintretenden waren.
9
Doch opferten die Priester der H├Âhen nicht auf dem Altar Jehovas zu Jerusalem, sondern sie a├čen Unges├Ąuertes in der Mitte ihrer Br├╝der.
10
Und er verunreinigte das Topheth, welches im Tale der S├Âhne Hinnoms lag, damit niemand mehr seinen Sohn oder seine Tochter dem Molech durchs Feuer gehen lie├če.
11
Und er schaffte die Rosse ab, welche die K├Ânige von Juda der Sonne gesetzt hatten am Eingang des Hauses Jehovas, bei der Zelle Nethan-Meleks, des K├Ąmmerers, der im Parwarim wohnte; und die Wagen der Sonne verbrannte er mit Feuer.
12
Und die Alt├Ąre, die auf dem Dache des Obergemachs des Ahas waren, welche die K├Ânige von Juda gemacht hatten, und die Alt├Ąre, welche Manasse in den beiden H├Âfen des Hauses Jehovas gemacht hatte, ri├č der K├Ânig nieder und zertr├╝mmerte sie, und er warf ihren Staub in das Tal Kidron.
13
Und der K├Ânig verunreinigte die H├Âhen, die vor Jerusalem, zur Rechten des Berges des Verderbens waren, welche Salomo, der K├Ânig von Israel, der Astoreth, dem Scheusal der Zidonier, und Kamos, dem Scheusal Moabs, und Milkom, dem Greuel der Kinder Ammon, gebaut hatte.
14
Und er zerschlug die Bilds├Ąulen und hieb die Ascherim um, und f├╝llte ihre St├Ątte mit Menschengebeinen an.
15
Und auch den Altar, der zu Bethel war, die H├Âhe, welche Jerobeam, der Sohn Nebats, gemacht hatte, der Israel s├╝ndigen machte, auch diesen Altar und die H├Âhe ri├č er nieder; und er verbrannte die H├Âhe, zermalmte sie zu Staub und verbrannte die Aschera.
16
Und als Josia sich umwandte und die Gr├Ąber sah, die daselbst in dem Berge waren, da sandte er hin und lie├č die Gebeine aus den Gr├Ąbern holen und verbrannte sie auf dem Altar und verunreinigte ihn, nach dem Worte Jehovas, das der Mann Gottes ausgerufen hatte, der diese Dinge ausrief.
17
Und er sprach: Was ist das dort f├╝r ein Mal, das ich sehe? Und die Leute der Stadt sprachen zu ihm: Es ist das Grab des Mannes Gottes, der von Juda gekommen ist und diese Dinge ausgerufen hat, die du wider den Altar von Bethel getan hast.
18
Und er sprach: La├čt ihn liegen, niemand beunruhige seine Gebeine! Und so retteten sie seine Gebeine samt den Gebeinen des Propheten, der von Samaria gekommen war.
19
Und auch alle H├Ąuser der H├Âhen, die in den St├Ądten Samarias waren, welche die K├Ânige von Israel gemacht hatten, um Jehova zu reizen, tat Josia hinweg; und er verfuhr mit ihnen gerade so, wie er zu Bethel verfahren war.
20
Und er schlachtete alle Priester der H├Âhen, die daselbst waren, auf den Alt├Ąren, und verbrannte Menschengebeine auf denselben. Und er kehrte nach Jerusalem zur├╝ck.
21
Und der K├Ânig gebot dem ganzen Volke und sprach: Feiert Jehova, eurem Gott, Passah, wie in diesem Buche des Bundes geschrieben steht.
22
Denn es war kein solches Passah gefeiert worden wie dieses, von den Tagen der Richter an, welche Israel gerichtet haben, und alle Tage der K├Ânige von Israel und der K├Ânige von Juda;
23
sondern im achtzehnten Jahre des K├Ânigs Josia wurde dieses Passah dem Jehova zu Jerusalem gefeiert.
24
Und auch die Totenbeschw├Ârer und die Wahrsager, und die Teraphim und die G├Âtzen, und alle Scheusale, die im Lande Juda und in Jerusalem gesehen wurden, schaffte Josia hinweg, um die Worte des Gesetzes auszuf├╝hren, welche in dem Buche geschrieben standen, das der Priester Hilkija im Hause Jehovas gefunden hatte.
25
Und vor ihm ist seinesgleichen kein K├Ânig gewesen, der zu Jehova umgekehrt w├Ąre mit seinem ganzen Herzen und mit seiner ganzen Seele und mit seiner ganzen Kraft, nach allem Gesetz Moses; und nach ihm ist seinesgleichen nicht aufgestanden.
26
Doch kehrte Jehova nicht um von der gro├čen Glut seines Zornes, womit sein Zorn wider Juda entbrannt war, wegen all der Reizungen, mit welchen Manasse ihn gereizt hatte.
27
Und Jehova sprach: Auch Juda will ich vor meinem Angesicht hinwegtun, wie ich Israel hinweggetan habe; und ich will diese Stadt verwerfen, die ich erw├Ąhlt, Jerusalem, und das Haus, von dem ich gesagt habe: Mein Name soll daselbst sein!
28
Und das ├ťbrige der Geschichte Josias und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben in dem Buche der Chronika der K├Ânige von Juda?
29
In seinen Tagen zog der Pharao Neko, der K├Ânig von ├ägypten, wider den K├Ânig von Assyrien hinauf, an den Strom Phrat. Und der K├Ânig Josia zog ihm entgegen; aber Neko t├Âtete ihn zu Megiddo, sowie er ihn sah.
30
Und seine Knechte f├╝hrten ihn zu Wagen tot von Megiddo hinweg und brachten ihn nach Jerusalem; und sie begruben ihn in seinem Begr├Ąbnis. Und das Volk des Landes nahm Joahas, den Sohn Josias, und sie salbten ihn und machten ihn zum K├Ânig an seines Vaters Statt.
31
Dreiundzwanzig Jahre war Joahas alt, als er K├Ânig wurde, und er regierte drei Monate zu Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Hamutal, die Tochter Jeremias, von Libna.
32
Und er tat, was b├Âse war in den Augen Jehovas, nach allem, was seine V├Ąter getan hatten.
33
Und der Pharao Neko setzte ihn gefangen zu Ribla im Lande Hamath, da├č er nicht mehr K├Ânig w├Ąre zu Jerusalem; und er legte dem Lande eine Bu├če von hundert Talenten Silber und einem Talente Gold auf.
34
Und der Pharao Neko machte Eljakim, den Sohn Josias, zum K├Ânig, an Josias, seines Vaters, Statt, und verwandelte seinen Namen in Jojakim; Joahas aber nahm er mit, und er kam nach ├ägypten und starb daselbst.
35
Und Jojakim gab das Silber und das Gold dem Pharao; doch sch├Ątzte er das Land, um das Geld nach dem Befehle des Pharao zu geben: von dem Volke des Landes, von einem jeden nach seiner Sch├Ątzung, trieb er das Silber und das Gold ein, um es dem Pharao Neko zu geben.
36
F├╝nfundzwanzig Jahre war Jojakim alt, als er K├Ânig wurde, und er regierte elf Jahre zu Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Sebudda, die Tochter Pedajas, von Ruma.
37
Und er tat, was b├Âse war in den Augen Jehovas, nach allem, was seine V├Ąter getan hatten.
   

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