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Schluesselgeschichten -61 Tage - DE_ELBERFELDERBIBEL1905 - Tag 31 | Bibel-lesen.com

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Tag 30 Tag 31Tag 32
Daniel kapitel 1
1
Im dritten Jahre der Regierung Jojakims, des K├Ânigs von Juda, kam Nebukadnezar, der K├Ânig von Babel, nach Jerusalem und belagerte es.
2
Und der Herr gab Jojakim, den K├Ânig von Juda, in seine Hand, und einen Teil der Ger├Ąte des Hauses Gottes; und er brachte sie in das Land Sinear, in das Haus seines Gottes: die Ger├Ąte brachte er in das Schatzhaus seines Gottes.
3
Und der K├Ânig befahl dem Aschpenas, dem Obersten seiner K├Ąmmerer, da├č er von den Kindern Israel, sowohl von dem k├Âniglichen Samen als auch von den Vornehmen, J├╝nglinge br├Ąchte,
4
an welchen keinerlei Fehl w├Ąre, und sch├Ân von Ansehen und unterwiesen in aller Weisheit und kenntnisreich und mit Einsicht begabt, und welche t├╝chtig w├Ąren, im Palaste des K├Ânigs zu stehen; und da├č man sie die Schriften und die Sprache der Chald├Ąer lehre.
5
Und der K├Ânig verordnete ihnen ein Tagt├Ągliches von der Tafelkost des K├Ânigs und von dem Weine, den er trank, und da├č man sie drei Jahre lang erz├Âge; und am Ende derselben sollten sie vor dem K├Ânig stehen.
6
Und es waren unter ihnen, von den Kindern Juda: Daniel, Hananja, Misael und Asarja.
7
Und der Oberste der K├Ąmmerer gab ihnen Namen; und er nannte Daniel Beltsazar, und Hananja Sadrach, und Misael Mesach, und Asarja Abednego.
8
Und Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht mit der Tafelkost des K├Ânigs und mit dem Weine, den er trank, zu verunreinigen; und er erbat sich von dem Obersten der K├Ąmmerer, da├č er sich nicht verunreinigen m├╝sse.
9
Und Gott gab Daniel Gnade und Barmherzigkeit vor dem Obersten der K├Ąmmerer.
10
Und der Oberste der K├Ąmmerer sprach zu Daniel: Ich f├╝rchte meinen Herrn, den K├Ânig, der eure Speise und euer Getr├Ąnk verordnet hat; denn warum sollte er sehen, da├č eure Angesichter verfallener w├Ąren als die der J├╝nglinge eures Alters, so da├č ihr meinen Kopf beim K├Ânig verwirktet?
11
Und Daniel sprach zu dem Aufseher, welchen der Oberste der K├Ąmmerer ├╝ber Daniel, Hananja, Misael und Asarja bestellt hatte:
12
Versuche es doch mit deinen Knechten zehn Tage, und man gebe uns Gem├╝se zu essen und Wasser zu trinken;
13
und dann m├Âgen unser Aussehen und das Aussehen der J├╝nglinge, welche die Tafelkost des K├Ânigs essen, von dir gepr├╝ft werden; und tue mit deinen Knechten nach dem, was du sehen wirst.
14
Und er h├Ârte auf sie in dieser Sache und versuchte es zehn Tage mit ihnen.
15
Und am Ende der zehn Tage zeigte sich ihr Aussehen besser und v├Âlliger an Fleisch als dasjenige aller J├╝nglinge, welche die Tafelkost des K├Ânigs a├čen.
16
Da tat der Aufseher ihre Tafelkost und den Wein, den sie trinken sollten, weg und gab ihnen Gem├╝se.
17
Und diesen vier J├╝nglingen, ihnen gab Gott Kenntnis und Einsicht in aller Schrift und Weisheit; und Daniel hatte Verst├Ąndnis f├╝r alle Gesichte und Tr├Ąume.
18
Und am Ende der Tage, nach welchen der K├Ânig sie zu bringen befohlen hatte, brachte sie der Oberste der K├Ąmmerer vor Nebukadnezar.
19
Und der K├Ânig redete mit ihnen; und unter ihnen allen wurde keiner gefunden wie Daniel, Hananja, Misael und Asarja; und sie standen vor dem K├Ânig.
20
Und in allen Sachen einsichtsvoller Weisheit, welche der K├Ânig von ihnen erfragte, fand er sie zehnmal allen Schriftgelehrten und Beschw├Ârern ├╝berlegen, die in seinem ganzen K├Ânigreiche waren. -
21
Und Daniel blieb bis zum ersten Jahre des K├Ânigs Kores.
Daniel kapitel 2
1
Und im zweiten Jahre der Regierung Nebukadnezars hatte Nebukadnezar Tr├Ąume, und sein Geist wurde beunruhigt, und sein Schlaf war f├╝r ihn dahin.
2
Und der K├Ânig befahl, da├č man die Schriftgelehrten und die Beschw├Ârer und die Zauberer und die Chald├Ąer rufen sollte, um dem K├Ânig seine Tr├Ąume kundzutun; und sie kamen und traten vor den K├Ânig.
3
Und der K├Ânig sprach zu ihnen: Ich habe einen Traum gehabt, und mein Geist ist beunruhigt, um den Traum zu wissen.
4
Und die Chald├Ąer sprachen zu dem K├Ânig auf aram├Ąisch: O K├Ânig, lebe ewiglich! Sage deinen Knechten den Traum, so wollen wir die Deutung anzeigen.
5
Der K├Ânig antwortete und sprach zu den Chald├Ąern: Die Sache ist von mir fest beschlossen: wenn ihr mir den Traum und seine Deutung nicht kundtut, so sollt ihr in St├╝cke zerhauen, und eure H├Ąuser sollen zu Kotst├Ątten gemacht werden;
6
wenn ihr aber den Traum und seine Deutung anzeiget, so sollt ihr Geschenke und Gaben und gro├če Ehre von mir empfangen. Darum zeiget mir den Traum und seine Deutung an.
7
Sie antworteten zum zweiten Male und sprachen: Der K├Ânig sage seinen Knechten den Traum, so wollen wir die Deutung anzeigen.
8
Der K├Ânig antwortete und sprach: Ich wei├č zuverl├Ąssig, da├č ihr Zeit gewinnen wollt, weil ihr sehet, da├č die Sache von mir fest beschlossen ist,
9
da├č, wenn ihr mir den Traum nicht kundtut, es bei eurem Urteil verbleibt; denn ihr habt euch verabredet, Lug und Trug vor mir zu reden, bis die Zeit sich ├Ąndere. Darum saget mir den Traum, und ich werde wissen, da├č ihr mir seine Deutung anzeigen k├Ânnt.
10
Die Chald├Ąer antworteten vor dem K├Ânig und sprachen: Kein Mensch ist auf dem Erdboden, der die Sache des K├Ânigs anzeigen k├Ânnte; weil kein gro├čer und m├Ąchtiger K├Ânig jemals eine Sache wie diese von irgend einem Schriftgelehrten oder Zauberer oder Chald├Ąer verlangt hat.
11
Denn die Sache, welche der K├Ânig verlangt, ist schwer; und es gibt keinen anderen, der sie vor dem K├Ânig anzeigen k├Ânnte, als nur die G├Âtter, deren Wohnung nicht bei dem Fleische ist.
12
Dieserhalb ward der K├Ânig zornig und ergrimmte sehr, und er befahl, alle Weisen von Babel umzubringen.
13
Und der Befehl ging aus, und die Weisen wurden get├Âtet; und man suchte Daniel und seine Genossen, um sie zu t├Âten.
14
Da erwiderte Daniel mit Verstand und Einsicht dem Arioch, dem Obersten der Leibwache des K├Ânigs, welcher ausgezogen war, um die Weisen von Babel zu t├Âten;
15
er antwortete und sprach zu Arioch, dem Oberbeamten des K├Ânigs: Warum der strenge Befehl vom K├Ânig? Da tat Arioch die Sache dem Daniel kund.
16
Und Daniel ging hinein und erbat sich von dem K├Ânig, da├č er ihm eine Frist gew├Ąhren m├Âge, um dem K├Ânig die Deutung anzuzeigen.
17
Hierauf ging Daniel in sein Haus; und er tat die Sache seinen Genossen Hananja, Misael und Asarja kund,
18
auf da├č sie von dem Gott des Himmels Barmherzigkeit erbitten m├Âchten wegen dieses Geheimnisses, damit nicht Daniel und seine Genossen mit den ├╝brigen Weisen von Babel umk├Ąmen.
19
Hierauf wurde dem Daniel in einem Nachtgesicht das Geheimnis geoffenbart. Da pries Daniel den Gott des Himmels.
20
Daniel hob an und sprach: Gepriesen sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit! Denn Weisheit und Macht, sie sind sein.
21
Und er ├Ąndert Zeiten und Zeitpunkte, setzt K├Ânige ab und setzt K├Ânige ein; er gibt den Weisen Weisheit und Verstand den Verst├Ąndigen;
22
er offenbart das Tiefe und das Verborgene; er wei├č, was in der Finsternis ist, und bei ihm wohnt das Licht.
23
Dich, Gott meiner V├Ąter, lobe und r├╝hme ich, da├č du mir Weisheit und Kraft gegeben, und mir jetzt kundgetan hast, was wir von dir erbeten haben; denn du hast uns die Sache des K├Ânigs kundgetan.
24
Dieserhalb ging Daniel zu Arioch hinein, welchen der K├Ânig bestellt hatte, die Weisen von Babel umzubringen; er ging hin und sprach zu ihm also: Bringe die Weisen von Babel nicht um; f├╝hre mich vor den K├Ânig, und ich werde dem K├Ânig die Deutung anzeigen.
25
Da f├╝hrte Arioch eilends den Daniel vor den K├Ânig, und sprach zu ihm also: Ich habe einen Mann unter den Weggef├╝hrten von Juda gefunden, welcher dem K├Ânig die Deutung kundtun wird.
26
Der K├Ânig hob an und sprach zu Daniel, dessen Name Beltsazar war: Bist du imstande, den Traum, den ich gesehen habe, und seine Deutung mir kundzutun?
27
Daniel antwortete vor dem K├Ânig und sprach: Das Geheimnis, welches der K├Ânig verlangt, k├Ânnen Weise, Beschw├Ârer, Schriftgelehrte und Wahrsager dem K├Ânig nicht anzeigen.
28
Aber es ist ein Gott im Himmel, der Geheimnisse offenbart; und er hat dem K├Ânig Nebukadnezar kundgetan, was am Ende der Tage geschehen wird. Dein Traum und die Gesichte deines Hauptes auf deinem Lager waren diese:
29
Dir, o K├Ânig, stiegen auf deinem Lager Gedanken auf, was nach diesem geschehen werde; und der, welcher die Geheimnisse offenbart, hat dir kundgetan, was geschehen wird.
30
Mir aber ist nicht durch Weisheit, die in mir mehr als in allen Lebenden w├Ąre, dieses Geheimnis geoffenbart worden, sondern deshalb, damit man dem K├Ânig die Deutung kundtue und du deines Herzens Gedanken erfahrest.
31
Du, o K├Ânig, sahst: und siehe, ein gro├čes Bild; dieses Bild war gewaltig, und sein Glanz au├čergew├Âhnlich; es stand vor dir, und sein Aussehen war schrecklich.
32
Dieses Bild, sein Haupt war von feinem Golde; seine Brust und seine Arme von Silber; sein Bauch und seine Lenden von Erz; seine Schenkel von Eisen;
33
seine F├╝├če teils von Eisen und teils von Ton.
34
du schautest, bis ein Stein sich losri├č ohne H├Ąnde, und das Bild an seine F├╝├če von Eisen und Ton schlug und sie zermalmte.
35
Da wurden zugleich das Eisen, der Ton, das Erz, das Silber und das Gold zermalmt, und sie wurden wie Spreu der Sommertennen; und der Wind f├╝hrte sie hinweg, und es wurde keine St├Ątte f├╝r sie gefunden. Und der Stein, der das Bild geschlagen hatte, wurde zu einem gro├čen Berge und f├╝llte die ganze Erde.
36
Das ist der Traum; und seine Deutung wollen wir vor dem K├Ânig ansagen:
37
Du, o K├Ânig, du K├Ânig der K├Ânige, dem der Gott des Himmels das K├Ânigtum, die Macht und die Gewalt und die Ehre gegeben hat;
38
und ├╝berall, wo Menschenkinder, Tiere des Feldes und V├Âgel des Himmels wohnen, hat er sie in deine Hand gegeben und dich zum Herrscher ├╝ber sie alle gesetzt, du bist das Haupt von Gold.
39
Und nach dir wird ein anderes K├Ânigreich aufstehen, niedriger als du; und ein anderes, drittes K├Ânigreich, von Erz, welches ├╝ber die ganze Erde herrschen wird.
40
Und ein viertes K├Ânigreich wird stark sein wie Eisen; ebenso wie das Eisen alles zermalmt und zerschl├Ągt, so wird es, dem Eisen gleich, welches zertr├╝mmert, alle diese zermalmen und zertr├╝mmern.
41
Und da├č du die F├╝├če und die Zehen teils von T├Âpferton und teils von Eisen gesehen hast, es wird ein geteiltes K├Ânigreich sein; aber von der Festigkeit des Eisens wird in ihm sein, weil du das Eisen mit lehmigem Ton vermischt gesehen hast.
42
Und die Zehen der F├╝├če, teils von Eisen und teils von Ton: zum Teil wird das K├Ânigreich stark sein, und ein Teil wird zerbrechlich sein.
43
Da├č du das Eisen mit lehmigem Ton vermischt gesehen hast, sie werden sich mit dem Samen der Menschen vermischen, aber sie werden nicht aneinander haften: gleichwie sich Eisen mit Ton nicht vermischt.
44
Und in den Tagen dieser K├Ânige wird der Gott des Himmels ein K├Ânigreich aufrichten, welches ewiglich nicht zerst├Ârt, und dessen Herrschaft keinem anderen Volke ├╝berlassen werden wird; es wird alle jene K├Ânigreiche zermalmen und vernichten, selbst aber ewiglich bestehen:
45
weil du gesehen hast, da├č von dem Berge ein Stein sich losri├č ohne H├Ąnde und das Eisen, das Erz, den Ton, das Silber und das Gold zermalmte. Der gro├če Gott hat dem K├Ânige kundgetan, was nach diesem geschehen wird; und der Traum ist gewi├č und seine Deutung zuverl├Ąssig.
46
Da fiel der K├Ânig Nebukadnezar nieder auf sein Angesicht und betete Daniel an; und er befahl, ihm Speisopfer und R├Ąucherwerk darzubringen.
47
Der K├Ânig antwortete Daniel und sprach: In Wahrheit, euer Gott ist der Gott der G├Âtter und der Herr der K├Ânige, und ein Offenbarer der Geheimnisse, da du vermocht hast, dieses Geheimnis zu offenbaren.
48
Alsdann machte der K├Ânig den Daniel gro├č und gab ihm viele gro├če Geschenke, und er setzte ihn als Herrscher ein ├╝ber die ganze Landschaft Babel und zum Obervorsteher ├╝ber alle Weisen von Babel.
49
Und Daniel bat den K├Ânig, und er bestellte Sadrach, Mesach und Abednego ├╝ber die Verwaltung der Landschaft Babel. Und Daniel war im Tore des K├Ânigs.
Daniel kapitel 4
1
Nebukadnezar, der K├Ânig, allen V├Âlkern, V├Âlkerschaften und Sprachen, die auf der ganzen Erde wohnen: Friede euch in F├╝lle!
2
Es hat mir gefallen, die Zeichen und Wunder kundzutun, welche der h├Âchste Gott an mir getan hat.
3
Wie gro├č sind seine Zeichen, und wie m├Ąchtig seine Wunder! Sein Reich ist ein ewiges Reich, und seine Herrschaft w├Ąhrt von Geschlecht zu Geschlecht! -
4
Ich, Nebukadnezar, war ruhig in meinem Hause und hatte Gedeihen in meinem Palaste.
5
Ich sah einen Traum, er erschreckte mich; und Gedanken auf meinem Lager und Gesichte meines Hauptes ├Ąngstigten mich.
6
Und von mir wurde Befehl gegeben, alle Weisen von Babel vor mich zu f├╝hren, auf da├č sie mir die Deutung des Traumes kundt├Ąten.
7
Alsdann kamen die Schriftgelehrten, die Beschw├Ârer, die Chald├Ąer und die Wahrsager herbei; und ich trug ihnen den Traum vor, aber sie taten mir seine Deutung nicht kund.
8
Und zuletzt trat vor mich Daniel, dessen Name Beltsazar ist, nach dem Namen meines Gottes, und in welchem der Geist der heiligen G├Âtter ist; und ich trug ihm den Traum vor:
9
"Beltsazar, du Oberster der Schriftgelehrten, da ich wei├č, da├č der Geist der heiligen G├Âtter in dir ist, und da├č kein Geheimnis dir zu schwer ist, so sage mir die Gesichte meines Traumes, den ich gesehen habe, und seine Deutung.
10
Was nun die Gesichte meines Hauptes auf meinem Lager betrifft, so sah ich: und siehe, ein Baum stand mitten auf der Erde, und seine H├Âhe war gewaltig.
11
Der Baum wurde gro├č und stark, und seine H├Âhe reichte bis an den Himmel, und er wurde gesehen bis an das Ende der ganzen Erde;
12
sein Laub war sch├Ân und seine Frucht zahlreich, und es war Nahrung an ihm f├╝r alle; die Tiere des Feldes fanden Schatten unter ihm, und die V├Âgel des Himmels wohnten in seinen Zweigen, und alles Fleisch n├Ąhrte sich von ihm.
13
Ich schaute in den Gesichten meines Hauptes auf meinem Lager, und siehe, ein W├Ąchter und Heiliger stieg vom Himmel hernieder.
14
Er rief mit Macht und sprach also: Hauet den Baum um und schneidet seine Zweige weg; streifet sein Laub ab und streuet seine Frucht umher! Die Tiere unter ihm sollen wegfliehen und die V├Âgel aus seinen Zweigen!
15
Doch seinen Wurzelstock lasset in der Erde, und zwar in Fesseln von Eisen und Erz, im Grase des Feldes; und von dem Tau des Himmels werde er benetzt, und mit den Tieren habe er teil an dem Kraut der Erde.
16
Sein menschliches Herz werde verwandelt und das Herz eines Tieres ihm gegeben; und sieben Zeiten sollen ├╝ber ihm vergehen.
17
Durch Beschlu├č der W├Ąchter ist dieser Ausspruch, und ein Befehl der Heiligen ist diese Sache: auf da├č die Lebenden erkennen, da├č der H├Âchste ├╝ber das K├Ânigtum der Menschen herrscht und es verleiht, wem er will, und den Niedrigsten der Menschen dar├╝ber bestellt.
18
Diesen Traum habe ich, der K├Ânig Nebukadnezar, gesehen; und du, Beltsazar, sage seine Deutung, da alle Weisen meines K├Ânigreichs mir die Deutung nicht kundzutun verm├Âgen; du aber vermagst es, weil der Geist der heiligen G├Âtter in dir ist."
19
Da entsetzte sich Daniel, dessen Name Beltsazar ist, eine Zeitlang, und seine Gedanken ├Ąngstigten ihn. Der K├Ânig hob an und sprach: Beltsazar, der Traum und seine Deutung ├Ąngstige dich nicht. Beltsazar antwortete und sprach: Mein Herr, der Traum gelte deinen Hassern und seine Deutung deinen Feinden!
20
Der Baum, den du gesehen hast, der gro├č und stark wurde, dessen H├Âhe an den Himmel reichte, und der ├╝ber die ganze Erde hin gesehen wurde;
21
und dessen Laub sch├Ân und dessen Frucht zahlreich, und an welchem Nahrung war f├╝r alle; unter welchem die Tiere des Feldes wohnten, und in dessen Zweigen die V├Âgel des Himmels sich aufhielten:
22
das bist du, o K├Ânig, der du gro├č und stark geworden bist; und deine Gr├Â├če wuchs und reichte bis an den Himmel, und deine Herrschaft bis an das Ende der Erde.
23
Und da├č der K├Ânig einen W├Ąchter und Heiligen vom Himmel herniedersteigen sah, welcher sprach: Hauet den Baum um und verderbet ihn! Doch seinen Wurzelstock lasset in der Erde, und zwar in Fesseln von Eisen und Erz, im Grase des Feldes; und von dem Tau des Himmels werde er benetzt, und er habe sein Teil mit den Tieren des Feldes, bis sieben Zeiten ├╝ber ihm vergehen-
24
dies ist die Deutung, o K├Ânig, und dies der Beschlu├č des H├Âchsten, der ├╝ber meinen Herrn, den K├Ânig, kommen wird:
25
Man wird dich von den Menschen aussto├čen, und bei den Tieren des Feldes wird deine Wohnung sein; und man wird dir Kraut zu essen geben, wie den Rindern, und dich vom Tau des Himmels benetzt werden lassen; und es werden sieben Zeiten ├╝ber dir vergehen, bis du erkennst, da├č der H├Âchste ├╝ber das K├Ânigtum der Menschen herrscht und es verleiht, wem er will.
26
Und da├č man gesagt hat, den Wurzelstock des Baumes zu lassen, dein K├Ânigtum wird dir wieder werden, sobald du erkannt haben wirst, da├č die Himmel herrschen.
27
Darum, o K├Ânig, la├č dir meinen Rat gefallen, und brich mit deinen S├╝nden durch Gerechtigkeit und mit deinen Missetaten durch Barmherzigkeit gegen Elende, wenn deine Wohlfahrt Dauer haben soll.
28
Alles das kam ├╝ber den K├Ânig Nebukadnezar.
29
Nach Verlauf von zw├Âlf Monaten wandelte er umher auf dem k├Âniglichen Palaste zu Babel;
30
und der K├Ânig hob an und sprach: Ist das nicht das gro├če Babel, welches ich zum k├Âniglichen Wohnsitz erbaut habe durch die St├Ąrke meiner Macht und zu Ehren meiner Herrlichkeit?
31
Noch war das Wort im Munde des K├Ânigs, da kam eine Stimme vom Himmel herab: Dir, K├Ânig Nebukadnezar, wird gesagt: Das K├Ânigtum ist von dir gewichen!
32
Und man wird dich von den Menschen aussto├čen, und bei den Tieren des Feldes wird deine Wohnung sein, und man wird dir Kraut zu essen geben wie den Rindern; und es werden sieben Zeiten ├╝ber dir vergehen, bis du erkennst, da├č der H├Âchste ├╝ber das K├Ânigtum der Menschen herrscht und es verleiht, wem er will.
33
In demselben Augenblick wurde das Wort ├╝ber Nebukadnezar vollzogen; und er wurde von den Menschen ausgesto├čen, und er a├č Kraut wie die Rinder, und sein Leib ward benetzt von dem Tau des Himmels, bis sein Haar wuchs gleich Adlerfedern und seine N├Ągel gleich Vogelkrallen.
34
Und am Ende der Tage erhob ich, Nebukadnezar, meine Augen zum Himmel, und mein Verstand kam mir wieder; und ich pries den H├Âchsten, und ich r├╝hmte und verherrlichte den ewig Lebenden, dessen Herrschaft eine ewige Herrschaft ist, und dessen Reich von Geschlecht zu Geschlecht w├Ąhrt.
35
Und alle Bewohner der Erde werden wie nichts geachtet, und nach seinem Willen tut er mit dem Heere des Himmels und mit den Bewohnern der Erde; und da ist niemand, der seiner Hand wehren und zu ihm sagen k├Ânnte: Was tust du?
36
Zur selben Zeit kam mir mein Verstand wieder, und zur Ehre meines K├Ânigtums kamen meine Herrlichkeit und mein Glanz mir wieder; und meine R├Ąte und meine Gewaltigen suchten mich auf, und ich wurde wieder in mein K├Ânigtum eingesetzt, und ausnehmende Gr├Â├če wurde mir hinzugef├╝gt.
37
Nun r├╝hme ich, Nebukadnezar, und erhebe und verherrliche den K├Ânig des Himmels, dessen Werke allesamt Wahrheit und dessen Wege Recht sind, und der zu erniedrigen vermag, die in Hoffart wandeln.
Daniel kapitel 5
1
Der K├Ânig Belsazar machte seinen tausend Gewaltigen ein gro├čes Mahl, und er trank Wein vor den Tausend.
2
Belsazar befahl, als der Wein ihm schmeckte, da├č man die goldenen und die silbernen Gef├Ą├če herbeibr├Ąchte, welche sein Vater Nebukadnezar aus dem Tempel zu Jerusalem weggenommen hatte, auf da├č der K├Ânig und seine Gewaltigen, seine Frauen und seine Kebsweiber daraus tr├Ąnken.
3
Dann brachte man die goldenen Gef├Ą├če, welche man aus dem Tempel des Hauses Gottes zu Jerusalem weggenommen hatte; und der K├Ânig und seine Gewaltigen, seine Frauen und seine Kebsweiber tranken daraus.
4
Sie tranken Wein und r├╝hmten die G├Âtter von Gold und Silber, von Erz, Eisen, Holz und Stein.
5
In demselben Augenblick kamen Finger einer Menschenhand hervor und schrieben, dem Leuchter gegen├╝ber, auf den Kalk der Wand des k├Âniglichen Palastes; und der K├Ânig sah die Hand, welche schrieb.
6
Da ver├Ąnderte sich die Gesichtsfarbe des K├Ânigs, und seine Gedanken ├Ąngstigten ihn; und die B├Ąnder seiner H├╝ften l├Âsten sich, und seine Knie schlugen aneinander.
7
Der K├Ânig rief mit Macht, da├č man die Beschw├Ârer, die Chald├Ąer und die Wahrsager hereinbringe; und der K├Ânig hob an und sprach zu den Weisen von Babel: Jeder, der diese Schrift lesen und ihre Deutung mir anzeigen wird, der soll mit Purpur bekleidet werden, mit einer goldenen Kette um seinen Hals, und er soll als Dritter im K├Ânigreich herrschen.
8
Dann kamen alle Weisen des K├Ânigs herbei; aber sie vermochten nicht die Schrift zu lesen, noch die Deutung derselben dem K├Ânig kundzutun.
9
Da geriet der K├Ânig Belsazar in gro├če Angst, und seine Gesichtsfarbe ver├Ąnderte sich an ihm; und seine Gewaltigen wurden best├╝rzt.
10
Infolge der Worte des K├Ânigs und seiner Gewaltigen trat die K├Ânigin in das Haus des Gelages. Die K├Ânigin hob an und sprach: O K├Ânig, lebe ewiglich! La├č deine Gedanken dich nicht ├Ąngstigen und deine Gesichtsfarbe sich nicht ver├Ąndern!
11
Es ist ein Mann in deinem K├Ânigreich, in welchem der Geist der heiligen G├Âtter ist; und in den Tagen deines Vaters wurden Erleuchtung und Verstand und Weisheit gleich der Weisheit der G├Âtter bei ihm gefunden; und der K├Ânig Nebukadnezar, dein Vater, hat ihn zum Obersten der Schriftgelehrten, der Beschw├Ârer, der Chald├Ąer und der Wahrsager erhoben, dein Vater, o K├Ânig!
12
Darum da├č ein au├čergew├Âhnlicher Geist, und Kenntnis und Verstand, ein Geist der Traumdeutung und der R├Ątselerkl├Ąrung und der Knotenl├Âsung bei ihm gefunden wurde, bei Daniel, welchem der K├Ânig den Namen Beltsazar gegeben hat. So werde nun Daniel gerufen, und er wird die Deutung anzeigen.
13
Darauf wurde Daniel vor den K├Ânig gef├╝hrt. Der K├Ânig hob an und sprach zu Daniel: Bist du Daniel, einer der Weggef├╝hrten von Juda, welche der K├Ânig, mein Vater, aus Juda hergebracht hat?
14
Und ich habe von dir geh├Ârt, da├č der Geist der G├Âtter in dir ist, und da├č Erleuchtung und Verstand und au├čergew├Âhnliche Weisheit bei dir gefunden werden.
15
Und nun sind die Weisen, die Beschw├Ârer, vor mich gef├╝hrt worden, damit sie diese Schrift l├Ąsen und ihre Deutung mir kundt├Ąten; aber sie verm├Âgen nicht, die Deutung der Sache anzuzeigen.
16
Ich habe aber von dir geh├Ârt, da├č du Deutung zu geben und Knoten zu l├Âsen vermagst. Nun, wenn du diese Schrift zu lesen und ihre Deutung mir kundzutun vermagst, so sollst du mit Purpur bekleidet werden, mit einer goldenen Kette um deinen Hals, und du sollst als Dritter im K├Ânigreich herrschen.
17
Da antwortete Daniel und sprach vor dem K├Ânig: Deine Gaben m├Âgen dir verbleiben, und deine Geschenke gib einem anderen; jedoch werde ich die Schrift dem K├Ânig lesen und die Deutung ihm kundtun.
18
Du, o K├Ânig! Der h├Âchste Gott hatte Nebukadnezar, deinem Vater, das K├Ânigtum und die Gr├Â├če und die Ehre und die Herrlichkeit verliehen;
19
und wegen der Gr├Â├če, die er ihm verliehen, bebten und f├╝rchteten sich vor ihm alle V├Âlker, V├Âlkerschaften und Sprachen. Wen er wollte, t├Âtete er, und wen er wollte lie├č er leben; und wen er wollte, erhob er, und wen er wollte, erniedrigte er.
20
Als aber sein Herz sich erhob und sein Geist bis zur Vermessenheit sich verstockte, wurde er von seinem k├Âniglichen Throne gest├╝rzt, und man nahm ihm seine W├╝rde.
21
Und er wurde von den Menschenkindern ausgesto├čen, und sein Herz wurde dem der Tiere gleich, und seine Wohnung war bei den Wildeseln; man gab ihm Kraut zu essen wie den Rindern, und sein Leib wurde vom Tau des Himmels benetzt bis er erkannte, da├č der h├Âchste Gott ├╝ber das K├Ânigtum der Menschen herrscht, und dar├╝ber bestellt, wen er will.
22
Und du, Belsazar, sein Sohn, hast dein Herz nicht gedem├╝tigt, obwohl du dieses alles gewu├čt hast.
23
Und du hast dich ├╝ber den Herrn des Himmels erhoben; und man hat die Gef├Ą├če seines Hauses vor dich gebracht, und du und deine Gewaltigen, deine Frauen und deine Kebsweiber, ihr habt Wein daraus getrunken. Und du hast die G├Âtter von Silber und Gold, von Erz, Eisen, Holz und Stein ger├╝hmt, die nicht sehen und nicht h├Âren und nicht wahrnehmen; aber den Gott, in dessen Hand dein Odem ist, und bei dem alle deine Wege sind, hast du nicht geehrt.
24
Da wurde von ihm diese Hand gesandt und diese Schrift gezeichnet.
25
Und dies ist die Schrift, welche gezeichnet worden ist: Mene, mene, tekel upharsin.
26
Dies ist die Deutung der Sache: Mene Gott hat dein K├Ânigtum gez├Ąhlt und macht ihm ein Ende.
27
Tekel du bist auf der Waage gewogen und zu leicht erfunden worden.
28
Peres dein K├Ânigreich wird zerteilt und den Medern und Persern gegeben.
29
Alsdann befahl Belsazar, und man bekleidete Daniel mit Purpur, mit einer goldenen Kette um seinen Hals; und man rief ├╝ber ihn aus, da├č er der dritte Herrscher im K├Ânigreich sein solle. -
30
In derselben Nacht wurde Belsazar, der K├Ânig der Chald├Ąer, get├Âtet.
31
(H6:1) Und Darius, der Meder, bekam das K├Ânigreich, als er ungef├Ąhr zweiundsechzig Jahre alt war.
Daniel kapitel 6
1
(H6:2) Es gefiel Darius, ├╝ber das K├Ânigreich hundertzwanzig Satrapen zu bestellen, die im ganzen K├Ânigreich sein sollten,
2
(H6:3) und ├╝ber diese drei Vorsteher, von welchen Daniel einer war: damit jene Satrapen ihnen Rechenschaft g├Ąben und der K├Ânig keinen Schaden erlitte.
3
(H6:4) Da ├╝bertraf dieser Daniel die Vorsteher und die Satrapen, weil ein au├čergew├Âhnlicher Geist in ihm war; und der K├Ânig gedachte, ihn ├╝ber das ganze K├Ânigreich zu bestellen.
4
(H6:5) Da suchten die Vorsteher und die Satrapen einen Anklagegrund gegen Daniel von seiten der Verwaltung zu finden; aber sie konnten keinen Anklagegrund und keine schlechte Handlung finden, weil er treu war und kein Vergehen und keine schlechte Handlung an ihm gefunden wurden.
5
(H6:6) Da sprachen diese M├Ąnner: Wir werden gegen diesen Daniel keinen Anklagegrund finden, es sei denn da├č wir in dem Gesetz seines Gottes einen gegen ihn finden.
6
(H6:7) Dann liefen diese Vorsteher und Satrapen eilig zu dem K├Ânig und sprachen zu ihm also: K├Ânig Darius, lebe ewiglich!
7
(H6:8) Alle Vorsteher des K├Ânigreichs, die Statthalter und Satrapen, die R├Ąte und Landpfleger, sind Rats geworden, da├č der K├Ânig eine Verordnung aufstelle und ein Verbot erlasse, da├č ein jeder, der binnen drei├čig Tagen von irgend einem Gott oder Menschen etwas erbittet au├čer von dir, o K├Ânig, in die L├Âwengrube geworfen werden soll.
8
(H6:9) Nun, o K├Ânig, erla├č das Verbot und la├č eine Schrift aufzeichnen, die nach dem Gesetz der Meder und Perser, welches unwiderruflich ist, nicht abge├Ąndert werden darf.
9
(H6:10) Deshalb lie├č der K├Ânig Darius die Schrift und das Verbot aufzeichnen.
10
(H6:11) Und als Daniel erfuhr, da├č die Schrift aufgezeichnet war, ging er in sein Haus; und er hatte in seinem Obergemach offene Fenster gegen Jerusalem hin; und dreimal des Tages kniete er auf seine Knie und betete und lobpries vor seinem Gott, wie er vordem getan hatte.
11
(H6:12) Da liefen jene M├Ąnner eilig herbei und fanden Daniel betend und flehend vor seinem Gott.
12
(H6:13) Dann nahten sie und sprachen vor dem K├Ânig betreffs des k├Âniglichen Verbotes: Hast du nicht ein Verbot aufzeichnen lassen, da├č jedermann, der binnen drei├čig Tagen von irgend einem Gott oder Menschen etwas erbitten w├╝rde, au├čer von dir, o K├Ânig, in die L├Âwengrube geworfen werden sollte? Der K├Ânig antwortete und sprach: Die Sache steht fest nach dem Gesetz der Meder und Perser, welches unwiderruflich ist.
13
(H6:14) Hierauf antworteten sie und sprachen vor dem K├Ânig: Daniel, einer der Weggef├╝hrten von Juda, achtet nicht auf dich, o K├Ânig, noch auf das Verbot, welches du hast aufzeichnen lassen; sondern er verrichtet dreimal des Tages sein Gebet.
14
(H6:15) Da wurde der K├Ânig, als er die Sache h├Ârte, sehr betr├╝bt, und er sann darauf, Daniel zu retten; und bis zum Untergang der Sonne bem├╝hte er sich, ihn zu befreien.
15
(H6:16) Da liefen jene M├Ąnner eilig zum K├Ânig und sprachen zum K├Ânig: Wisse, o K├Ânig, da├č die Meder und Perser ein Gesetz haben, da├č kein Verbot und keine Verordnung, die der K├Ânig aufgestellt hat, abge├Ąndert werden darf.
16
(H6:17) Dann befahl der K├Ânig, und man brachte Daniel und warf ihn in die L├Âwengrube. Der K├Ânig hob an und sprach zu Daniel: Dein Gott, welchem du ohne Unterla├č dienst, er m├Âge dich retten!
17
(H6:18) Und ein Stein wurde gebracht und auf die ├ľffnung der Grube gelegt; und der K├Ânig versiegelte ihn mit seinem Siegelringe und mit dem Siegelringe seiner Gewaltigen, damit hinsichtlich Daniels nichts ver├Ąndert w├╝rde.
18
(H6:19) Darauf ging der K├Ânig in seinen Palast, und er ├╝bernachtete fastend und lie├č keine Kebsweiber zu sich hereinf├╝hren; und sein Schlaf floh von ihm.
19
(H6:20) Dann stand der K├Ânig bei der Morgenr├Âte, sobald es hell wurde, auf und ging eilends zu der L├Âwengrube.
20
(H6:21) Und als er sich der Grube nahte, rief er mit trauriger Stimme nach Daniel. Der K├Ânig hob an und sprach zu Daniel: Daniel, Knecht des lebendigen Gottes, hat dein Gott, welchem du ohne Unterla├č dienst, vermocht, dich von den L├Âwen zu retten?
21
(H6:22) Da sprach Daniel zu dem K├Ânig: O K├Ânig, lebe ewiglich!
22
(H6:23) Mein Gott hat seinen Engel gesandt und hat den Rachen der L├Âwen verschlossen, da├č sie mich nicht verletzt haben, weil vor ihm Unschuld an mir gefunden wurde; und auch vor dir, o K├Ânig, habe ich kein Verbrechen begangen.
23
(H6:24) Da freute sich der K├Ânig sehr, und er befahl, Daniel aus der Grube herauszuholen. Und Daniel wurde aus der Grube herausgeholt; und keine Verletzung wurde an ihm gefunden, weil er auf seinen Gott vertraut hatte.
24
(H6:25) Und der K├Ânig befahl, und man brachte jene M├Ąnner, welche Daniel angezeigt hatten, und man warf sie in die L├Âwengrube, sie, ihre Kinder und ihre Weiber; und ehe sie noch auf den Boden der Grube gekommen waren, bem├Ąchtigten sich ihrer die L├Âwen und zermalmten alle ihre Gebeine.
25
(H6:26) Alsdann schrieb der K├Ânig Darius an alle V├Âlker, V├Âlkerschaften und Sprachen, welche auf der ganzen Erde wohnten: Friede euch in F├╝lle!
26
(H6:27) Von mir wird Befehl gegeben, da├č man in der ganzen Herrschaft meines K├Ânigreichs bebe und sich f├╝rchte vor dem Gott Daniels; denn er ist der lebendige Gott und besteht in Ewigkeit, und sein Reich wird nie zerst├Ârt werden, und seine Herrschaft w├Ąhrt bis ans Ende;
27
(H6:28) der da rettet und befreit, und Zeichen und Wunder tut im Himmel und auf der Erde: denn er hat Daniel aus der Gewalt der L├Âwen errettet.
28
(H6:29) Und dieser Daniel hatte Gedeihen unter der Regierung des Darius und unter der Regierung Kores', des Persers.
   

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