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Das AlteTestament in (282 Tagen) - DE_ELBERFELDERBIBEL1905 - Tag 286 | Bibel-lesen.com

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  • Markus 13-16  

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Tag 285 Tag 286Tag 287
Jeremia kapitel 3
1
Er spricht: Wenn ein Mann sein Weib entl├Ą├čt, und sie von ihm weggeht und eines anderen Mannes wird, darf er wieder zu ihr zur├╝ckkehren? W├╝rde nicht selbiges Land entweiht werden? Du aber hast mit vielen Buhlen gehurt, und doch solltest du zu mir zur├╝ckkehren! spricht Jehova.
2
Hebe deine Augen auf zu den kahlen H├Âhen und sieh! Wo bist du nicht gesch├Ąndet worden? An den Wegen sa├čest du f├╝r sie, wie ein Araber in der W├╝ste; und du hast das Land entweiht durch deine Hurerei und durch deine Bosheit.
3
Und die Regenschauer wurden zur├╝ckgehalten, und es ist kein Sp├Ątregen gewesen; aber du hattest die Stirn eines Hurenweibes, weigertest dich, dich zu sch├Ąmen.
4
Nicht wahr? Von jetzt an rufst du mir zu: Mein Vater, der Freund meiner Jugend bist du!
5
Wird er ewiglich nachtragen, wird er immer dar Zorn bewahren? Siehe, so redest du, und begehst ├ťbeltaten und setzest sie durch.
6
Und Jehova sprach zu mir in den Tagen des K├Ânigs Josia: Hast du gesehen, was die abtr├╝nnige Israel getan hat? Sie ging auf jeden hohen Berg und unter jeden gr├╝nen Baum und hurte daselbst.
7
Und ich sprach: Nachdem sie dies alles getan hat, wird sie zu mir zur├╝ckkehren. Aber sie kehrte nicht zur├╝ck. Und ihre treulose Schwester Juda sah es;
8
und ich sah, da├č trotz alledem, da├č ich die abtr├╝nnige Israel, weil sie die Ehe gebrochen, entlassen und ihr einen Scheidebrief gegeben hatte, doch die treulose Juda, ihre Schwester, sich nicht f├╝rchtete, sondern hinging und selbst auch hurte.
9
Und es geschah, wegen des L├Ąrmes ihrer Hurerei entweihte sie das Land; und sie trieb Ehebruch mit Stein und mit Holz.
10
Und selbst bei diesem allen ist ihre treulose Schwester Juda nicht zu mir zur├╝ckgekehrt mit ihrem ganzen Herzen, sondern nur mit Falschheit, spricht Jehova.
11
Und Jehova sprach zu mir: Die abtr├╝nnige Israel hat sich gerechter erwiesen als Juda, die treulose.
12
Geh, und rufe diese Worte aus gegen Norden und sprich: Kehre zur├╝ck, du abtr├╝nnige Israel, spricht Jehova; ich will nicht finster auf euch blicken. Denn ich bin g├╝tig, spricht Jehova, ich werde nicht ewiglich nachtragen.
13
Nur erkenne deine Missetat, da├č du von Jehova, deinem Gott, abgefallen und zu den Fremden hin und her gelaufen bist unter jeden gr├╝nen Baum; aber auf meine Stimme habt ihr nicht geh├Ârt, spricht Jehova.
14
Kehret um, ihr abtr├╝nnigen Kinder, spricht Jehova, denn ich habe mich ja mit euch verm├Ąhlt; und ich werde euch nehmen, einen aus einer Stadt und zwei aus einem Geschlecht, und euch nach Zion bringen.
15
Und ich werde euch Hirten geben nach meinem Herzen, und sie werden euch weiden mit Erkenntnis und Einsicht.
16
Und es wird geschehen, wenn ihr euch im Lande mehret und fruchtbar seid in jenen Tagen, spricht Jehova, so wird man nicht mehr sagen: "Die Bundeslade Jehovas"; und sie wird nicht mehr in den Sinn kommen, und man wird ihrer nicht mehr gedenken noch sie suchen, und sie wird nicht wieder gemacht werden.
17
In jener Zeit wird man Jerusalem den Thron Jehovas nennen, und alle Nationen werden sich zu ihr versammeln wegen des Namens Jehovas in Jerusalem; und sie werden nicht mehr dem Starrsinn ihres b├Âsen Herzens nachwandeln.
18
In jenen Tagen wird das Haus Juda mit dem Hause Israel ziehen, und sie werden miteinander aus dem Lande des Nordens in das Land kommen, welches ich euren V├Ątern zum Erbteil gegeben habe.
19
Und ich sprach: Wie will ich dich stellen unter den S├Âhnen und dir ein k├Âstliches Land geben, ein Erbteil, das die herrlichste Zierde der Nationen ist! Und ich sprach: Ihr werdet mir zurufen: Mein Vater! und werdet euch nicht von mir abwenden.
20
F├╝rwahr, wie ein Weib ihren Freund treulos verl├Ą├čt, so habt ihr treulos gegen mich gehandelt, Haus Israel, spricht Jehova.
21
Eine Stimme wird geh├Ârt auf den kahlen H├Âhen, ein Weinen, ein Flehen der Kinder Israel; weil sie ihren Weg verkehrt, Jehovas, ihres Gottes, vergessen haben. -
22
Kehret um, ihr abtr├╝nnigen Kinder; ich will eure Abtr├╝nnigkeiten heilen. "Hier sind wir, wir kommen zu dir; denn du bist Jehova, unser Gott.
23
F├╝rwahr, tr├╝glich ist von den H├╝geln, von den Bergen her das L├Ąrmen; f├╝rwahr, in Jehova, unserem Gott, ist das Heil Israels!
24
Denn die Schande hat den Erwerb unserer V├Ąter verzehrt von unserer Jugend an, ihr Kleinvieh und ihre Rinder, ihre S├Âhne und ihre T├Âchter.
25
In unserer Schande m├╝ssen wir daliegen, und unsere Schmach bedeckt uns! Denn wir haben gegen Jehova, unseren Gott, ges├╝ndigt, wir und unsere V├Ąter, von unserer Jugend an bis auf diesen Tag, und wir haben nicht auf die Stimme Jehovas, unseres Gottes, geh├Ârt."
Jeremia kapitel 4
1
Wenn du umkehrst, Israel, spricht Jehova, zu mir umkehrst, und wenn du deine Scheusale von meinem Angesicht hinwegtust, und nicht mehr umherschweifst, sondern schw├Ârst:
2
So wahr Jehova lebt! in Wahrheit, in Recht und in Gerechtigkeit, so werden die Nationen sich in ihm segnen und sich seiner r├╝hmen.
3
Denn so spricht Jehova zu den M├Ąnnern von Juda und zu Jerusalem: Pfl├╝get euch einen Neubruch, und s├Ąet nicht unter die Dornen.
4
Beschneidet euch f├╝r Jehova und tut hinweg die Vorh├Ąute eurer Herzen, ihr M├Ąnner von Juda und ihr Bewohner von Jerusalem, damit mein Grimm nicht ausbreche wie ein Feuer und unausl├Âschlich brenne wegen der Bosheit eurer Handlungen.
5
Verk├╝ndiget in Juda und la├čt in Jerusalem vernehmen, und sprechet: Sto├čet in die Posaune im Lande! Rufet aus voller Kehle und sprechet: Versammelt euch und la├čt uns in die festen St├Ądte ziehen!
6
Erhebet ein Panier gegen Zion hin; fl├╝chtet, bleibet nicht stehen! Denn ich bringe Ungl├╝ck von Norden her und gro├če Zerschmetterung.
7
Ein L├Âwe steigt herauf aus seinem Dickicht, und ein Verderber der Nationen bricht auf; er zieht von seinem Orte aus, um dein Land zur W├╝ste zu machen, da├č deine St├Ądte zerst├Ârt werden, ohne Bewohner.
8
Darum g├╝rtet euch Sacktuch um, klaget und jammert! Denn die Glut des Zornes Jehovas hat sich nicht von uns abgewendet.
9
Und es wird geschehen an jenem Tage, spricht Jehova, da wird das Herz des K├Ânigs und das Herz der F├╝rsten vergehen; und die Priester werden sich entsetzen, und die Propheten erstarrt sein.
10
Da sprach ich: Ach, Herr, Jehova! F├╝rwahr, get├Ąuscht hast du dieses Volk und Jerusalem, indem du sprachst: Ihr werdet Frieden haben; und das Schwert dringt bis an die Seele!
11
In jener Zeit wird diesem Volke und Jerusalem gesagt werden: Ein scharfer Wind von den kahlen H├Âhen in der W├╝ste kommt des Weges zur Tochter meines Volkes, nicht zum Worfeln und nicht zum S├Ąubern;
12
ein Wind zu voll dazu wird mir kommen. Nun will auch ich Gerichte ├╝ber sie aussprechen.
13
Siehe, gleich Wolken zieht er herauf, und wie der Sturmwind sind seine Wagen, schneller als Adler seine Rosse. Wehe uns! Denn wir sind verw├╝stet.
14
Wasche dein Herz rein von Bosheit, Jerusalem, damit du gerettet werdest! Wie lange sollen deine heillosen Anschl├Ąge in deinem Innern weilen?
15
Denn eine Stimme berichtet von Dan und verk├╝ndet Unheil vom Gebirge Ephraim her.
16
Meldet es den Nationen, siehe, verk├╝ndet es Jerusalem: Belagerer kommen aus fernem Lande und lassen ihre Stimme erschallen wider die St├Ądte Judas;
17
wie Feldw├Ąchter sind sie ringsumher wider dasselbe. Denn gegen mich ist es widerspenstig gewesen, spricht Jehova.
18
Dein Weg und deine Handlungen haben dir solches bewirkt; dies ist deine Bosheit; ja, es ist bitter, ja, es dringt bis an dein Herz.
19
Meine Eingeweide, meine Eingeweide! Mir ist angst! Die W├Ąnde meines Herzens! Es tobt in mir mein Herz! Ich kann nicht schweigen! Denn du, meine Seele, h├Ârst den Schall der Posaune, Kriegsgeschrei:
20
Zerst├Ârung ├╝ber Zerst├Ârung wird ausgerufen. Denn das ganze Land ist verw├╝stet; pl├Âtzlich sind meine Zelte zerst├Ârt, meine Zeltbeh├Ąnge in einem Augenblick.
21
Wie lange soll ich das Panier sehen, den Schall der Posaune h├Âren? -
22
Denn mein Volk ist n├Ąrrisch, mich kennen sie nicht; t├Ârichte Kinder sind sie und unverst├Ąndig. Weise sind sie, B├Âses zu tun; aber Gutes zu tun verstehen sie nicht. -
23
Ich schaue die Erde an und siehe, sie ist w├╝st und leer; und gen Himmel, und sein Licht ist nicht da.
24
Ich schaue die Berge an, und siehe, sie heben; und alle H├╝gel schwanken.
25
Ich schaue, und siehe, kein Mensch ist da; und alle V├Âgel des Himmels sind entflohen.
26
Ich schaue, und siehe, der Karmel ist eine W├╝ste; und alle seine St├Ądte sind niedergerissen vor Jehova, vor der Glut seines Zornes.
27
Denn so spricht Jehova: Das ganze Land soll eine W├╝ste werden; doch will ich es nicht g├Ąnzlich zerst├Âren.
28
Darum wird die Erde trauern, und der Himmel oben schwarz werden, weil ich es geredet, beschlossen habe; und ich werde es mich nicht gereuen lassen und nicht davon zur├╝ckkommen.
29
Vor dem Geschrei der Reiter und der Bogensch├╝tzen flieht jede Stadt: Sie gehen ins Dickicht und ersteigen die Felsen; jede Stadt ist verlassen, und kein Mensch wohnt darin.
30
Und du, Verw├╝stete, was wirst du tun? Wenn du dich auch in Karmesin kleidest, wenn du mit goldenem Geschmeide dich schm├╝ckst, wenn du deine Augen mit Schminke aufrei├čest: vergeblich machst du dich sch├Ân; die Buhlen verschm├Ąhen dich, sie trachten nach deinem Leben.
31
Denn ich h├Âre eine Stimme wie von einer Krei├čenden, Angst wie von einer Erstgeb├Ąrenden, die Stimme der Tochter Zion; sie seufzt, sie breitet ihre H├Ąnde aus: Wehe mir! Denn kraftlos erliegt meine Seele den M├Ârdern.
Apostelgeschichte kapitel 24
1
Nach fünf Tagen aber kam der Hohepriester Ananias mit den Ältesten und einem gewissen Redner Tertullus herab, und sie machten bei dem Landpfleger Anzeige wider Paulus.
2
Als er aber gerufen worden war, begann Tertullus die Anklage und sprach:
3
Da wir gro├čen Frieden durch dich genie├čen, und da durch deine F├╝rsorge f├╝r diese Nation l├Âbliche Ma├čregeln getroffen worden sind, so erkennen wir es allewege und allenthalben, vortrefflichster Felix, mit aller Dankbarkeit an.
4
Auf da├č ich dich aber nicht l├Ąnger aufhalte, bitte ich dich, uns in K├╝rze nach deiner Geneigtheit anzuh├Âren.
5
Denn wir haben diesen Mann als eine Pest befunden und als einen, der unter allen Juden, die auf dem Erdkreis sind, Aufruhr erregt, und als einen Anf├╝hrer der Sekte der Nazar├Ąer;
6
welcher auch versucht hat, den Tempel zu entheiligen, den wir auch ergriffen haben und nach unserem Gesetz richten wollten.
7
Lysias aber, der Oberste, kam herzu und f├╝hrte ihn mit gro├čer Gewalt aus unseren H├Ąnden weg,
8
indem er seinen Ankl├Ągern befahl, zu dir zu kommen; von welchem du selbst, wenn du es untersucht hast, ├╝ber alles dieses Gewi├čheit erhalten kannst, dessen wir ihn anklagen. -
9
Aber auch die Juden griffen Paulus mit an und sagten, da├č dies sich also verhielte.
10
Paulus aber antwortete, nachdem ihm der Landpfleger zu reden gewinkt hatte: Da ich wei├č, da├č du seit vielen Jahren Richter ├╝ber diese Nation bist, so verantworte ich mich ├╝ber das mich Betreffende getrost,
11
indem du erkennen kannst, da├č es nicht mehr als zw├Âlf Tage sind, seit ich hinaufging, um in Jerusalem anzubeten.
12
Und sie haben mich weder in dem Tempel mit jemand in Unterredung gefunden, noch einen Auflauf der Volksmenge machend, weder in den Synagogen noch in der Stadt;
13
auch k├Ânnen sie das nicht dartun, wor├╝ber sie mich jetzt anklagen.
14
Aber dies bekenne ich dir, da├č ich nach dem Wege, den sie eine Sekte nennen, also dem Gott meiner V├Ąter diene, indem ich allem glaube, was in dem Gesetz und in den Propheten geschrieben steht,
15
und die Hoffnung zu Gott habe, welche auch selbst diese annehmen, da├č eine Auferstehung sein wird, sowohl der Gerechten als der Ungerechten.
16
Darum ├╝be ich mich auch, allezeit ein Gewissen ohne Ansto├č zu haben vor Gott und den Menschen.
17
Nach vielen Jahren aber kam ich her, um Almosen f├╝r meine Nation und Opfer darzubringen,
18
wobei sie mich gereinigt im Tempel fanden, weder mit Auflauf noch mit Tumult;
19
es waren aber etliche Juden aus Asien, die hier vor dir sein und Klage f├╝hren sollten, wenn sie etwas wider mich h├Ątten.
20
Oder la├č diese selbst sagen, welches Unrecht sie an mir gefunden haben, als ich vor dem Synedrium stand,
21
es sei denn wegen dieses einen Ausrufs, den ich tat, als ich unter ihnen stand: Wegen der Auferstehung der Toten werde ich heute von euch gerichtet.
22
Felix aber, der in betreff des Weges genauere Kenntnis hatte, beschied sie auf weiteres und sagte: Wenn Lysias, der Oberste, herabkommt, so will ich eure Sache entscheiden.
23
Und er befahl dem Hauptmann, ihn zu verwahren und ihm Erleichterung zu geben und niemand von den Seinigen zu wehren, ihm zu dienen.
24
Nach etlichen Tagen aber kam Felix mit Drusilla, seinem Weibe, die eine J├╝din war, herbei und lie├č den Paulus holen und h├Ârte ihn ├╝ber den Glauben an Christum.
25
Als er aber ├╝ber Gerechtigkeit und Enthaltsamkeit und das kommende Gericht redete, wurde Felix mit Furcht erf├╝llt und antwortete: F├╝r jetzt gehe hin; wenn ich aber gelegene Zeit habe, werde ich dich rufen lassen.
26
Zugleich hoffte er, da├č ihm von Paulus Geld gegeben werden w├╝rde; deshalb lie├č er ihn auch ├Âfter holen und unterhielt sich mit ihm.
27
Als aber zwei Jahre verflossen waren, bekam Felix den Porcius Festus zum Nachfolger; und da Felix sich bei den Juden in Gunst setzen wollte, hinterlie├č er den Paulus gefangen.
   

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