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Schl├╝sselpersonen der Bibel - DE_FREEBIB2004 - Tag 224 | Bibel-lesen.com

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  • Matthaeus 4-6  

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Jeremia kapitel 4
1
Wenn du umkehrst, Israel, spricht Jahwe, zu mir umkehrst, und wenn du deine Scheusale von meinem Angesicht hinwegtust, und nicht mehr umherschweifst, sondern schw├Ârst
{And. ├╝b.: so sollst du nicht mehr umherirren; und schw├Ârst du}
:
2
So wahr Jahwe lebt! in Wahrheit, in Recht
{d.i. in gerechter Sache}
und in Gerechtigkeit, so werden die Nationen sich in ihm segnen und sich seiner r├╝hmen.
3
Denn so spricht Jahwe zu den M├Ąnnern von Juda und zu Jerusalem: Pfl├╝get euch einen Neubruch, und s├Ąet nicht unter die Dornen.
4
Beschneidet euch f├╝r Jahwe und tut hinweg die Vorh├Ąute eurer Herzen, ihr M├Ąnner von Juda und ihr Bewohner von Jerusalem, damit mein Grimm nicht ausbreche wie ein Feuer und unausl├Âschlich brenne wegen der Bosheit eurer Handlungen.
5
Verk├╝ndiget in Juda und lasst in Jerusalem vernehmen, und sprechet: Stosset in die Posaune im Lande! rufet aus voller Kehle und sprechet: Versammelt euch und lasst uns in die festen St├Ądte ziehen!
6
Erhebet ein Panier gegen Zion hin; fl├╝chtet, bleibet nicht stehen! denn ich bringe Ungl├╝ck von Norden her und grosse Zerschmetterung.
7
Ein L├Âwe steigt herauf aus seinem Dickicht, und ein Verderber der Nationen bricht auf; er zieht von seinem Orte aus, um dein Land zur W├╝ste zu machen, dass deine St├Ądte zerst├Ârt werden, ohne Bewohner.
8
Darum g├╝rtet euch Sacktuch um, klaget und jammert! denn die Glut des Zornes Jahwes hat sich nicht von uns abgewendet.
9
Und es wird geschehen an jenem Tage, spricht Jahwe, da wird das Herz des K├Ânigs und das Herz der F├╝rsten vergehen; und die Priester werden sich entsetzen, und die Propheten erstarrt sein.
10
Da sprach ich: Ach, Herr, Jahwe! f├╝rwahr, get├Ąuscht hast du dieses Volk und Jerusalem, indem du sprachst: Ihr werdet Frieden haben; und das Schwert dringt bis an die Seele!
11
In jener Zeit wird diesem Volke und Jerusalem gesagt werden: Ein scharfer Wind von den kahlen H├Âhen in der W├╝ste kommt des Weges zur Tochter meines Volkes, nicht zum Worfeln und nicht zum S├Ąubern;
12
ein Wind zu voll dazu
{Eig. voller als diese}
wird mir kommen. Nun will auch ich Gerichte ├╝ber sie aussprechen.
13
Siehe, gleich Wolken zieht er herauf, und wie der Sturmwind sind seine Wagen, schneller als Adler seine Rosse. Wehe uns! denn wir sind verw├╝stet.
14
Wasche dein Herz rein von Bosheit, Jerusalem, damit du gerettet werdest! Wie lange sollen deine heillosen Anschl├Ąge in deinem Innern weilen?
15
Denn eine Stimme berichtet von Dan und verk├╝ndet Unheil
{O. Denn die Stimme eines Berichtenden von Dan und eines Unheilverk├╝ndenden}
vom Gebirge Ephraim her.
16
Meldet es den Nationen, siehe, verk├╝ndet es Jerusalem: Belagerer kommen aus fernem Lande und lassen ihre Stimme erschallen wider die St├Ądte Judas;
17
wie Feldw├Ąchter sind sie ringsumher wider dasselbe. Denn gegen mich ist es widerspenstig gewesen, spricht Jahwe.
18
Dein Weg und deine Handlungen haben dir solches bewirkt; dies ist deine Bosheit
{d.h. die Folge deiner Bosheit}
; ja, es ist bitter, ja, es dringt bis an dein Herz.
19
Meine Eingeweide, meine Eingeweide! Mir ist angst! Die W├Ąnde meines Herzens! Es tobt in mir mein Herz! Ich kann nicht schweigen! Denn du, meine Seele, h├Ârst den Schall der Posaune, Kriegsgeschrei:
20
Zerst├Ârung
{Eig. Zerschmetterung}
├╝ber Zerst├Ârung wird ausgerufen. Denn das ganze Land ist verw├╝stet; pl├Âtzlich sind meine Zelte zerst├Ârt, meine Zeltbeh├Ąnge in einem Augenblick.
21
Wie lange soll ich das Panier sehen, den Schall der Posaune h├Âren? -
22
Denn mein Volk ist n├Ąrrisch, mich kennen sie nicht; t├Ârichte Kinder sind sie und unverst├Ąndig. Weise sind sie, B├Âses zu tun; aber Gutes zu tun verstehen sie nicht. -
23
Ich schaue die Erde an und siehe, sie ist w├╝st und leer
{Derselbe Ausdruck wie 1. Mose 1,2}
; und gen Himmel, und sein Licht ist nicht da.
24
Ich schaue die Berge an, und siehe, sie beben; und alle H├╝gel schwanken.
25
Ich schaue, und siehe, kein Mensch ist da; und alle V├Âgel des Himmels sind entflohen.
26
Ich schaue, und siehe, der Karmel
{O. das Fruchtgefilde}
ist eine W├╝ste; und alle seine St├Ądte sind niedergerissen vor Jahwe, vor der Glut seines Zornes.
27
Denn so spricht Jahwe: Das ganze Land soll eine W├╝ste werden; doch will ich es nicht g├Ąnzlich zerst├Âren.
28
Darum wird die Erde trauern, und der Himmel oben schwarz werden, weil ich es geredet, beschlossen habe; und ich werde es mich nicht gereuen lassen und nicht davon zur├╝ckkommen.
29
Vor dem Geschrei der Reiter und der Bogensch├╝tzen flieht jede Stadt: sie gehen ins Dickicht und ersteigen die Felsen; jede Stadt ist verlassen, und kein Mensch wohnt darin.
30
Und du, Verw├╝stete, was wirst du tun? Wenn du dich auch in Karmesin kleidest, wenn du mit goldenem Geschmeide dich schm├╝ckst, wenn du deine Augen mit Schminke aufreissest: vergeblich machst du dich sch├Ân; die Buhlen verschm├Ąhen dich, sie trachten nach deinem Leben.
31
Denn ich h├Âre eine Stimme wie von einer Kreissenden, Angst wie von einer Erstgeb├Ąrenden, die Stimme der Tochter Zion; sie seufzt, sie breitet ihre H├Ąnde aus: Wehe mir! denn kraftlos erliegt meine Seele den M├Ârdern.
Jeremia kapitel 5
1
Durchstreifet die Gassen Jerusalems, und sehet doch und erkundet und suchet auf ihren Pl├Ątzen, ob ihr jemand findet, ob einer da ist, der Recht ├╝bt, der Treue sucht: so will ich ihr vergeben.
2
Und wenn sie sprechen: So wahr Jahwe lebt! so schw├Âren sie darum doch falsch. -
3
Jahwe, sind deine Augen nicht auf die Treue gerichtet? Du hast sie geschlagen, aber es hat sie nicht geschmerzt; du hast sie vernichtet: Sie haben sich geweigert, Zucht anzunehmen; sie haben ihre Angesichter h├Ąrter gemacht als einen Fels, sie haben sich geweigert, umzukehren.
4
Und ich sprach: Nur Geringe sind es; die sind bet├Ârt, weil sie den Weg Jahwes, das Recht ihres Gottes, nicht kennen.
5
Ich will doch zu den Grossen gehen und mit ihnen reden; denn sie kennen den Weg Jahwes, das Recht ihres Gottes. Doch sie haben allzumal das Joch zerbrochen, die Bande zerrissen.
6
Darum erschl├Ągt sie ein L├Âwe aus dem Walde, ein Wolf der Steppen vertilgt sie, ein Pardel belauert ihre St├Ądte: jeder, der aus ihnen hinausgeht, wird zerrissen; denn ihrer ├ťbertretungen sind viele, zahlreich ihre Abtr├╝nnigkeiten. -
7
Weshalb sollte ich dir vergeben? Deine S├Âhne haben mich verlassen und schw├Âren bei Nichtg├Âttern. Obwohl ich sie schw├Âren liess
{O. sie durch einen Eid verpflichtete; and. l.: sie s├Ąttigte}
, haben sie Ehebruch getrieben und laufen scharenweise ins Hurenhaus.
8
Wie wohlgen├Ąhrte Pferde schweifen sie umher; sie wiehern ein jeder nach seines N├Ąchsten Weibe.
9
Sollte ich solches nicht heimsuchen? spricht Jahwe; oder sollte an einer Nation, wie diese, meine Seele sich nicht r├Ąchen?
10
Ersteiget seine
{auf den Weinstock (Kap. 2,21) bezogen}
Mauern und zerst├Âret, doch richtet ihn nicht v├Âllig zu Grunde; nehmet seine Ranken weg, denn nicht Jahwes sind sie.
11
Denn das Haus Israel und das Haus Juda haben gar treulos gegen mich gehandelt, spricht Jahwe.
12
Sie haben Jahwe verleugnet und gesagt: Er ist nicht; und kein Ungl├╝ck wird ├╝ber uns kommen, und Schwert und Hunger werden wir nicht sehen;
13
und die Propheten werden zu Wind werden, und der da redet, ist nicht in ihnen
{d.h. sie reden nach ihren eigenen Gedanken}
: also wird ihnen geschehen.
14
Darum, so spricht Jahwe, der Gott der Heerscharen: Weil ihr dieses Wort redet, siehe, so will ich meine Worte in deinem Munde zu Feuer machen und dieses Volk zu Holz, und es soll sie verzehren.
15
Siehe, ich bringe ├╝ber euch eine Nation aus der Ferne, Haus Israel, spricht Jahwe; es ist eine starke Nation, es ist eine Nation von alters her, eine Nation, deren Sprache du nicht kennst, und deren Rede du nicht verstehst.
16
Ihr K├Âcher ist wie ein offenes Grab; sie sind Helden allesamt.
17
Und sie wird deine Ernte verzehren und dein Brot, sie wird deine S├Âhne und deine T├Âchter verzehren, sie wird verzehren dein Kleinvieh und deine Rinder, verzehren deinen Weinstock und deinen Feigenbaum; deine festen St├Ądte, auf welche du dich verl├Ąssest, wird sie mit dem Schwerte zerst├Âren.
18
Aber auch in selbigen Tagen, spricht Jahwe, werde ich euch nicht den Garaus machen. -
19
Und es soll geschehen, wenn ihr sagen werdet: Weshalb hat Jahwe, unser Gott, uns dies alles getan? so sprich zu ihnen: Gleichwie ihr mich verlassen und fremden G├Âttern gedient habt in eurem Lande, also sollt ihr Fremden dienen in einem Lande, das nicht euer ist.
20
Verk├╝ndet dieses im Hause Jakob und lasst es h├Âren in Juda, und sprechet:
21
H├Âret doch dieses, t├Ârichtes Volk, ohne Verstand, die Augen haben und nicht sehen, die Ohren haben und nicht h├Âren.
22
Wollt ihr mich nicht f├╝rchten, spricht Jahwe, und vor mir nicht zittern? der ich dem Meere Sand zur Grenze gesetzt habe, eine ewige Schranke, die es nicht ├╝berschreiten wird; und es regen sich seine Wogen, aber sie verm├Âgen nichts, und sie brausen, aber ├╝berschreiten sie nicht.
23
Aber dieses Volk hat ein st├Ârriges und widerspenstiges Herz; sie sind abgewichen und weggegangen.
24
Und sie sprachen nicht in ihrem Herzen: Lasst uns doch Jahwe, unseren Gott, f├╝rchten, welcher Regen gibt, sowohl Fr├╝hregen als Sp├Ątregen, zu seiner Zeit; der die bestimmten Wochen der Ernte uns einh├Ąlt.
25
Eure Missetaten haben dieses weggewendet, und eure S├╝nden das Gute von euch abgehalten.
26
Denn unter meinem Volke finden sich Gesetzlose; sie lauern
{Eig. man lauert}
, wie Vogelsteller sich ducken; sie stellen Fallen, fangen Menschen.
27
Wie ein K├Ąfig voll V├Âgel, so sind ihre H├Ąuser voll Betrugs; darum sind sie gross und reich geworden.
28
Sie sind fett, sie sind glatt; ja, sie ├╝berschreiten das Mass
{Eig. die Kundgebungen}
der Bosheit. Die Rechtssache richten sie nicht, die Rechtssache der Waisen, so dass es ihnen gelingen k├Ânnte; und die Rechtssache der Armen entscheiden sie nicht
{d.h. sie verhelfen den Armen nicht zu ihrem Recht}
.
29
Sollte ich solches nicht heimsuchen? spricht Jahwe; oder sollte an einer Nation wie diese meine Seele sich nicht r├Ąchen? -
30
Entsetzliches und Schauderhaftes ist im Lande geschehen:
31
die Propheten weissagen falsch, und die Priester herrschen unter ihrer Leitung, und mein Volk liebt es so. Was werdet ihr aber tun am Ende von dem allen?
Jeremia kapitel 6
1
Fl├╝chtet, ihr Kinder Benjamin, aus Jerusalem hinaus, und stosset in die Posaune zu Tekoa, und errichtet ein Zeichen ├╝ber Beth-Hakkerem; denn Ungl├╝ck ragt herein von Norden her und grosse Zerschmetterung.
2
Die Sch├Âne und die Verz├Ąrtelte, die Tochter Zion, vertilge ich.
3
Hirten kommen zu ihr mit ihren Herden; sie schlagen Zelte rings um sie auf, weiden ein jeder seinen Raum
{O. sein Teil}
ab.
4
"Heiliget einen Krieg
{d.h. Weihet einen Krieg; vergl. Kap. 12,3; 22,7; 51,27}
wider sie! Machet euch auf und lasst uns am Mittag hinaufziehen! ... Wehe uns! denn der Tag hat sich geneigt, denn die Abendschatten strecken sich.
5
Machet euch auf und lasst uns in der Nacht hinaufziehen und ihre Pal├Ąste verderben!"
6
Denn so hat Jahwe der Heerscharen gesprochen: F├Ąllet B├Ąume und sch├╝ttet einen Wall wider Jerusalem auf! Sie ist die Stadt, die heimgesucht werden soll; sie ist voll Bedr├╝ckung in ihrem Innern.
7
Wie ein Brunnen sein Wasser quellen l├Ąsst, so l├Ąsst sie ihre Bosheit quellen. Gewalttat und Zerst├Ârung werden in ihr geh├Ârt, Wunde und Schlag sind best├Ąndig vor meinem Angesicht.
8
Lass dich zurechtweisen, Jerusalem, damit meine Seele sich nicht von dir losreisse, damit ich dich nicht zur W├╝ste mache, zu einem unbewohnten Lande.
9
So spricht Jahwe der Heerscharen: Wie am Weinstock wird
{O. soll}
man Nachlese halten an dem ├ťberrest Israels. Lege wieder deine Hand an, wie der Winzer an die Ranken.
10
Zu wem soll ich reden und wem Zeugnis ablegen, dass sie h├Âren? Siehe, ihr Ohr ist unbeschnitten, und sie k├Ânnen nicht aufmerken; siehe, das Wort Jahwes ist ihnen zum Hohn geworden, sie haben keine Lust daran.
11
Und ich bin voll des Grimmes Jahwes, bin m├╝de, ihn zur├╝ckzuhalten. - Ergiesse ihn ├╝ber die Kinder auf der Gasse und ├╝ber den Kreis der J├╝nglinge allzumal; denn sowohl Mann als Weib werden getroffen werden
{d.h. vom Zorne}
, der Alte wie der Hochbetagte;
12
und ihre H├Ąuser werden anderen zugewandt werden, Felder und Weiber allzumal. Denn ich strecke meine Hand aus wider die Bewohner des Landes, spricht Jahwe.
13
Denn von ihrem Kleinsten bis zu ihrem Gr├Âssten sind sie insgesamt der Gewinnsucht ergeben; und vom Propheten bis zum Priester ├╝ben sie allesamt Falschheit
{O. L├╝ge}
,
14
und sie heilen die Wunde
{eig. den Bruch; so auch sp├Ąter}
der Tochter meines Volkes leichthin und sprechen: Friede, Friede! und da ist doch kein Friede.
15
Sie werden besch├Ąmt werden
{Eig. sind besch├Ąmt worden (prophetisches Perfektum); so auch Kap. 8,9. 12.}
, weil sie Greuel ver├╝bt haben. Ja, sie sch├Ąmen sich keineswegs, ja, Besch├Ąmung kennen sie nicht. Darum werden sie fallen unter den Fallenden; zur Zeit, da ich sie heimsuchen werde, werden sie straucheln
{O. hinst├╝rzen}
, spricht Jahwe.
16
So spricht Jahwe: Tretet auf die Wege, und sehet und fraget nach den Pfaden der Vorzeit, welches der Weg des Guten sei, und wandelt darauf; so werdet ihr Ruhe finden f├╝r eure Seelen. Aber sie sprechen: Wir wollen nicht darauf wandeln.
17
Und ich habe W├Ąchter ├╝ber euch bestellt, die da sagen: Merket auf den Schall der Posaune! Aber sie sprechen: Wir wollen nicht darauf merken.
18
Darum h├Âret, ihr Nationen, und wisse
{O. nimm wahr}
, du Gemeinde, was wider sie
{And. ├╝b.: unter ihnen}
geschieht!
19
H├Âre es, Erde! Siehe, ich bringe Ungl├╝ck ├╝ber dieses Volk, die Frucht ihrer Gedanken; denn auf meine Worte haben sie nicht gemerkt, und mein Gesetz - sie haben es verschm├Ąht.
20
Wozu soll mir denn Weihrauch aus Scheba
{S. die Anm. zu Jes. 60,6}
kommen, und das gute W├╝rzrohr aus fernem Lande? Eure Brandopfer sind mir nicht wohlgef├Ąllig und eure Schlachtopfer mir nicht angenehm.
21
Darum, so spricht Jahwe: Siehe, ich lege diesem Volke Anst├Âsse, dass V├Ąter und Kinder dar├╝ber straucheln, dass der Nachbar und sein Genosse zumal umkommen.
22
So spricht Jahwe: Siehe, es kommt ein Volk aus dem Lande des Nordens, und eine grosse Nation macht sich auf
{Eig. regt sich}
von dem ├Ąussersten Ende der Erde.
23
Bogen und Wurfspiess f├╝hren sie, sie sind grausam und ohne Erbarmen; ihre Stimme braust wie das Meer, und auf Rossen reiten sie: ger├╝stet wider dich, Tochter Zion, wie ein Mann zum Kriege. -
24
Wir haben die Kunde von ihm vernommen: Unsere H├Ąnde sind schlaff geworden; Angst hat uns ergriffen, Wehen, der Geb├Ąrenden gleich. -
25
Geh nicht hinaus aufs Feld und wandle nicht auf dem Wege; denn der Feind hat ein Schwert, - Schrecken ringsum!
26
Tochter meines Volkes, g├╝rte dir Sacktuch um und w├Ąlze dich in der Asche, trauere wie um den Eingeborenen, f├╝hre bittere Klage! denn pl├Âtzlich wird der Verw├╝ster ├╝ber uns kommen.
27
Ich habe dich zum Pr├╝fer unter meinem Volke gesetzt, als eine Feste
{d.h. unersch├╝tterlich}
, damit du ihren Weg erkennen und pr├╝fen m├Âchtest.
28
Allesamt sind sie die Widerspenstigsten der Widerspenstigen; sie gehen als Verleumder umher, sie sind Erz und Eisen
{d.h. unedles Metall}
; sie handeln verderbt allesamt.
29
Versengt vom Feuer ist der Blasebalg, zu Ende ist das Blei
{das Blei, welches zugesetzt wird, um die Masse in Fluss zu bringen}
; vergebens hat man geschmolzen und geschmolzen: Die B├Âsen sind nicht ausgeschieden worden.
30
Verworfenes Silber nennt man sie, denn Jahwe hat sie verworfen.
   

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