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http://bibel-lesen.com/components/com_zefaniabible/images/bible_100.jpg Bibelleseplan - Die ganze Bibel - der Leseplan dafür in (365 Tage) - DE_Luther 1912 mit Apogryphen http://bibel-lesen.com/index.php?option=com_zefaniabible&view=reading&a=gb365&b=DE_Luhter1912apog&c=153&ord=052418 Bibelleseplan - Die ganze Bibel - der Leseplan dafür in (365 Tage) - DE_Luther 1912 mit Apogryphen http://bibel-lesen.com/index.php?option=com_zefaniabible&view=reading&a=gb365&b=DE_Luhter1912apog&c=153&ord=052418 Zefania Bible de-de Bibel-lesen.com Die heutige Lesung ist aus "Die ganze Bibel - der Leseplan dafür in (365 Tage)" Tag 153.

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Hiob kapitel 37 http://bibel-lesen.com/index.php?option=com_zefaniabible&view=reading&a=gb365&b=DE_Luhter1912apog&c=153&ord=052418#1 http://bibel-lesen.com/index.php?option=com_zefaniabible&view=reading&a=gb365&b=DE_Luhter1912apog&c=153&ord=052418#1 Thu, 24 May 2018 00:22:53 +0200 Des entsetzt sich mein Herz und bebt. O höret doch, wie der Donner zürnt, und was für Gespräch von seinem Munde ausgeht! Er läßt ihn hinfahren unter allen Himmeln, und sein Blitz scheint auf die Enden der Erde. Ihm nach brüllt der Donner, und er donnert mit seinem großen Schall; und wenn sein Donner gehört wird, kann man's nicht aufhalten. Gott donnert mit seinem Donner wunderbar und tut große Dinge und wird doch nicht erkannt. Er spricht zum Schnee, so ist er bald auf Erden, und zum Platzregen, so ist der Platzregen da mit Macht. Aller Menschen Hand hält er verschlossen, daß die Leute lernen, was er tun kann. Das wilde Tier geht in seine Höhle und bleibt an seinem Ort. Von Mittag her kommt Wetter und von Mitternacht Kälte. Vom Odem Gottes kommt Frost, und große Wasser ziehen sich eng zusammen. Die Wolken beschwert er mit Wasser, und durch das Gewölk bricht sein Licht. Er kehrt die Wolken, wo er hin will, daß sie schaffen alles, was er ihnen gebeut, auf dem Erdboden: es sei zur Züchtigung über ein Land oder zur Gnade, läßt er sie kommen. Da merke auf, Hiob, stehe und vernimm die Wunder Gottes! Weißt du wie Gott solches über sie bringt und wie er das Licht aus seinen Wolken läßt hervorbrechen? Weißt du wie sich die Wolken ausstreuen, die Wunder des, der vollkommen ist an Wissen? Du, des Kleider warm sind, wenn das Land still ist vom Mittagswinde, ja, du wirst mit ihm den Himmel ausbreiten, der fest ist wie ein gegossener Spiegel. Zeige uns, was wir ihm sagen sollen; denn wir können nichts vorbringen vor Finsternis. Wer wird ihm erzählen, daß ich wolle reden? So jemand redet, der wird verschlungen. Jetzt sieht man das Licht nicht, das am Himmel hell leuchtet; wenn aber der Wind weht, so wird's klar. Von Mitternacht kommt Gold; um Gott her ist schrecklicher Glanz. Den Allmächtigen aber können wir nicht finden, der so groß ist von Kraft; das Recht und eine gute Sache beugt er nicht. Darum müssen ihn fürchten die Leute; und er sieht keinen an, wie weise sie sind. Hiob kapitel 38 http://bibel-lesen.com/index.php?option=com_zefaniabible&view=reading&a=gb365&b=DE_Luhter1912apog&c=153&ord=052418#2 http://bibel-lesen.com/index.php?option=com_zefaniabible&view=reading&a=gb365&b=DE_Luhter1912apog&c=153&ord=052418#2 Thu, 24 May 2018 00:22:53 +0200 Und der HERR antwortete Hiob aus dem Wetter und sprach: Wer ist der, der den Ratschluß verdunkelt mit Worten ohne Verstand? Gürte deine Lenden wie ein Mann; ich will dich fragen, lehre mich! Wo warst du, da ich die Erde gründete? Sage an, bist du so klug! Weißt du, wer ihr das Maß gesetzt hat oder wer über sie eine Richtschnur gezogen hat? Worauf stehen ihre Füße versenkt, oder wer hat ihren Eckstein gelegt, da mich die Morgensterne miteinander lobten und jauchzten alle Kinder Gottes? Wer hat das Meer mit Türen verschlossen, da es herausbrach wie aus Mutterleib, da ich's mit Wolken kleidete und in Dunkel einwickelte wie in Windeln, da ich ihm den Lauf brach mit meinem Damm und setzte ihm Riegel und Türen und sprach: »Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter; hier sollen sich legen deine stolzen Wellen!« Hast du bei deiner Zeit dem Morgen geboten und der Morgenröte ihren Ort gezeigt, daß sie die Ecken der Erde fasse und die Gottlosen herausgeschüttelt werden? Sie wandelt sich wie Ton unter dem Siegel, und alles steht da wie im Kleide. Und den Gottlosen wird ihr Licht genommen, und der Arm der Hoffärtigen wird zerbrochen. Bist du in den Grund des Meeres gekommen und in den Fußtapfen der Tiefe gewandelt? Haben sich dir des Todes Tore je aufgetan, oder hast du gesehen die Tore der Finsternis? Hast du vernommen wie breit die Erde sei? Sage an, weißt du solches alles! Welches ist der Weg, da das Licht wohnt, und welches ist der Finsternis Stätte, daß du mögest ergründen seine Grenze und merken den Pfad zu seinem Hause? Du weißt es ja; denn zu der Zeit wurdest du geboren, und deiner Tage sind viel. Bist du gewesen, da der Schnee her kommt, oder hast du gesehen, wo der Hagel her kommt, die ich habe aufbehalten bis auf die Zeit der Trübsal und auf den Tag des Streites und Krieges? Durch welchen Weg teilt sich das Licht und fährt der Ostwind hin über die Erde? Wer hat dem Platzregen seinen Lauf ausgeteilt und den Weg dem Blitz und dem Donner und läßt regnen aufs Land da niemand ist, in der Wüste, da kein Mensch ist, daß er füllt die Einöde und Wildnis und macht das Gras wächst? Wer ist des Regens Vater? Wer hat die Tropfen des Taues gezeugt? Aus wes Leib ist das Eis gegangen, und wer hat den Reif unter dem Himmel gezeugt, daß das Wasser verborgen wird wie unter Steinen und die Tiefe oben gefriert? Kannst du die Bande der sieben Sterne zusammenbinden oder das Band des Orion auflösen? Kannst du den Morgenstern hervorbringen zu seiner Zeit oder den Bären am Himmel samt seinen Jungen heraufführen? Weißt du des Himmels Ordnungen, oder bestimmst du seine Herrschaft über die Erde? Kannst du deine Stimme zu der Wolke erheben, daß dich die Menge des Wassers bedecke? Kannst du die Blitze auslassen, daß sie hinfahren und sprechen zu dir: Hier sind wir? Wer gibt die Weisheit in das Verborgene? Wer gibt verständige Gedanken? Wer ist so weise, der die Wolken zählen könnte? Wer kann die Wasserschläuche am Himmel ausschütten, wenn der Staub begossen wird, daß er zuhauf läuft und die Schollen aneinander kleben? Kannst du der Löwin ihren Raub zu jagen geben und die jungen Löwen sättigen, wenn sie sich legen in ihre Stätten und ruhen in der Höhle, da sie lauern? Wer bereitet den Raben die Speise, wenn seine Jungen zu Gott rufen und fliegen irre, weil sie nicht zu essen haben? Hiob kapitel 39 http://bibel-lesen.com/index.php?option=com_zefaniabible&view=reading&a=gb365&b=DE_Luhter1912apog&c=153&ord=052418#3 http://bibel-lesen.com/index.php?option=com_zefaniabible&view=reading&a=gb365&b=DE_Luhter1912apog&c=153&ord=052418#3 Thu, 24 May 2018 00:22:53 +0200 Weißt du die Zeit, wann die Gemsen auf den Felsen gebären? oder hast du gemerkt, wann die Hinden Hirschkühe schwanger gehen? Hast du gezählt ihre Monden, wann sie voll werden? oder weißt du die Zeit, wann sie gebären? Sie beugen sich, lassen los ihre Jungen und werden los ihre Wehen. Ihre Jungen werden feist und groß im Freien und gehen aus und kommen nicht wieder zu ihnen. Wer hat den Wildesel so frei lassen gehen, wer hat die Bande des Flüchtigen gelöst, dem ich die Einöde zum Hause gegeben habe und die Wüste zur Wohnung? Er verlacht das Getümmel der Stadt; das Pochen des Treibers hört er nicht. Er schaut nach den Bergen, da seine Weide ist, und sucht, wo es grün ist. Meinst du das Einhorn werde dir dienen und werde bleiben an deiner Krippe? Kannst du ihm dein Seil anknüpfen, die Furchen zu machen, daß es hinter dir brache in Tälern? Magst du dich auf das Tier verlassen, daß es so stark ist, und wirst es dir lassen arbeiten? Magst du ihm trauen, daß es deinen Samen dir wiederbringe und in deine Scheune sammle? Der Fittich des Straußes hebt sich fröhlich. Dem frommen Storch gleicht er an Flügeln und Federn. Doch läßt er seine Eier auf der Erde und läßt sie die heiße Erde ausbrüten. Er vergißt, daß sie möchten zertreten werden und ein wildes Tier sie zerbreche. Er wird so hart gegen seine Jungen, als wären sie nicht sein, achtet's nicht, daß er umsonst arbeitet. Denn Gott hat ihm die Weisheit genommen und hat ihm keinen Verstand zugeteilt. Zu der Zeit, da er hoch auffährt, verlacht er beide, Roß und Mann. Kannst du dem Roß Kräfte geben oder seinen Hals zieren mit seiner Mähne? Läßt du es aufspringen wie die Heuschrecken? Schrecklich ist sein prächtiges Schnauben. Es stampft auf den Boden und ist freudig mit Kraft und zieht aus, den Geharnischten entgegen. Es spottet der Furcht und erschrickt nicht und flieht vor dem Schwert nicht, wenngleich über ihm klingt der Köcher und glänzen beide, Spieß und Lanze. Es zittert und tobt und scharrt in die Erde und läßt sich nicht halten bei der Drommete Hall. So oft die Drommete klingt, spricht es: Hui! und wittert den Streit von ferne, das Schreien der Fürsten und Jauchzen. Fliegt der Habicht durch deinen Verstand und breitet seine Flügel gegen Mittag? Fliegt der Adler auf deinen Befehl so hoch, daß er sein Nest in der Höhe macht? In den Felsen wohnt er und bleibt auf den Zacken der Felsen und auf Berghöhen. Von dort schaut er nach der Speise, und seine Augen sehen ferne. Seine Jungen saufen Blut, und wo Erschlagene liegen, da ist er.