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Die ganze Bibel - der Leseplan daf├╝r in (365 Tage) - DE_LUHTER1912APOG - Tag 304 | Bibel-lesen.com

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  • 1 Timotheus 4-6  

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Kommentar
Tag 303 Tag 304Tag 305
Lukas kapitel 22
1
Es war aber nahe das Fest der s├╝├čen Brote, das da Ostern hei├čt.
2
Und die Hohenpriester und Schriftgelehrten trachteten, wie sie ihn t├Âteten; und f├╝rchteten sich vor dem Volk.
3
Es war aber der Satanas gefahren in den Judas, genannt Ischariot, der da war aus der Zahl der Zw├Âlf.
4
Und er ging hin und redete mit den Hohenpriestern und Hauptleuten, wie er ihn wollte ihnen ├╝berantworten.
5
Und sie wurden froh und gelobten ihm Geld zu geben.
6
Und er versprach es und suchte Gelegenheit, da├č er ihn ├╝berantwortete ohne L├Ąrmen.
7
Es kam nun der Tag der s├╝├čen Brote, an welchem man mu├čte opfern das Osterlamm.
8
Und er sandte Petrus und Johannes und sprach: Gehet hin, bereitet uns das Osterlamm, auf da├č wir's essen.
9
Sie aber sprachen zu ihm: Wo willst du, da├č wir's bereiten?
10
Er sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr hineinkommt in die Stadt, wird euch ein Mensch begegnen, der tr├Ągt einen Wasserkrug; folget ihm nach in das Haus, da er hineingeht,
11
und saget zu dem Hausherrn: Der Meister l├Ą├čt dir sagen: Wo ist die Herberge, darin ich das Osterlamm essen m├Âge mit meinen J├╝ngern?
12
Und er wird euch einen gro├čen Saal zeigen, der mit Polstern versehen ist; daselbst bereitet es.
13
Sie gingen hin und fanden, wie er ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Osterlamm.
14
Und da die Stunde kam, setzte er sich nieder und die zw├Âlf Apostel mit ihm.
15
Und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlangt, dies Osterlamm mit euch zu essen, ehe denn ich leide.
16
Denn ich sage euch, da├č ich hinfort nicht mehr davon essen werde, bis da├č es erf├╝llet werde im Reich Gottes.
17
Und er nahm den Kelch, dankte und sprach: Nehmet ihn und teilet ihn unter euch;
18
denn ich sage euch: Ich werde nicht trinken von dem Gew├Ąchs des Weinstocks, bis das Reich Gottes komme.
19
Und er nahm das Brot, dankte und brach's und gab's ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der f├╝r euch gegeben wird; das tut zu meinem Ged├Ąchtnis.
20
Desgleichen auch den Kelch, nach dem Abendmahl, und sprach: Das ist der Kelch, das neue Testament in meinem Blut, das f├╝r euch vergossen wird.
21
Doch siehe, die Hand meines Verr├Ąters ist mit mir ├╝ber Tische.
22
Denn des Menschen Sohn geht zwar hin, wie es beschlossen ist; doch weh dem Menschen, durch welchen er verraten wird!
23
Und sie fingen an, zu fragen unter sich selbst, welcher es doch w├Ąre unter ihnen, der das tun w├╝rde.
24
Es erhob sich auch ein Zank unter ihnen, welcher unter ihnen sollte f├╝r den Gr├Â├čten gehalten werden.
25
Er aber sprach zu ihnen: Die weltlichen K├Ânige herrschen, und die Gewaltigen hei├čt man gn├Ądige Herren.
26
Ihr aber nicht also! Sondern der Gr├Â├čte unter euch soll sein wie der J├╝ngste, und der Vornehmste wie ein Diener.
27
Denn welcher ist gr├Â├čer: Der zu Tische sitzt oder der da dient? Ist's nicht also, da├č der zu Tische sitzt! Ich aber bin unter euch wie ein Diener.
28
Ihr aber seid's, die ihr beharrt habt bei mir in meinen Anfechtungen.
29
Und ich will euch das Reich bescheiden, wie mir's mein Vater beschieden hat,
30
da├č ihr essen und trinken sollt an meinem Tische in meinem Reich und sitzen auf St├╝hlen und richten die zw├Âlf Geschlechter Israels.
31
Der HERR aber sprach: Simon, Simon, siehe, der Satanas hat euer begehrt, da├č er euch m├Âchte sichten wie den Weizen;
32
ich aber habe f├╝r dich gebeten, da├č dein Glaube nicht aufh├Âre. Und wenn du dermaleinst dich bekehrst, so st├Ąrke deine Br├╝der.
33
Er sprach aber zu ihm: HERR, ich bin bereit, mit dir ins Gef├Ąngnis und in den Tod zu gehen.
34
Er aber sprach: Petrus, ich sage dir: Der Hahn wird heute nicht kr├Ąhen, ehe denn du dreimal verleugnet hast, da├č du mich kennest.
35
Und er sprach zu ihnen: So oft ich euch ausgesandt habe ohne Beutel, ohne Tasche und ohne Schuhe, habt ihr auch je Mangel gehabt? Sie sprachen: Niemals.
36
Da sprach er zu ihnen: Aber nun, wer einen Beutel hat, der nehme ihn, desgleichen auch die Tasche; wer aber nichts hat, verkaufe sein Kleid und kaufe ein Schwert.
37
Denn ich sage euch: Es mu├č noch das auch vollendet werden an mir, was geschrieben steht: ┬╗Er ist unter die ├ťbelt├Ąter gerechnet.┬ź Denn was von mir geschrieben ist, das hat ein Ende.
38
Sie sprachen aber: HERR, siehe, hier sind zwei Schwerter. Er aber sprach zu ihnen: Es ist genug.
39
Und er ging hinaus nach seiner Gewohnheit an den ├ľlberg. Es folgten ihm aber seine J├╝nger nach an den Ort.
40
Und als er dahin kam, sprach er zu ihnen: Betet, auf da├č ihr nicht in Anfechtung fallet!
41
Und er ri├č sich von ihnen einen Steinwurf weit und kniete nieder, betete
42
und sprach: Vater, willst du, so nehme diesen Kelch von mir, doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!
43
Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und st├Ąrkte ihn.
44
Und es kam, da├č er mit dem Tode rang und betete heftiger. Es ward aber sein Schwei├č wie Blutstropfen, die fielen auf die Erde.
45
Und er stand auf von dem Gebet und kam zu seinen J├╝ngern und fand sie schlafen vor Traurigkeit
46
und sprach zu ihnen: Was schlafet ihr? Stehet auf und betet, auf das ihr nicht in Anfechtung fallet!
47
Da er aber noch redete, siehe, da kam die Schar; und einer von den Zw├Âlfen, genannt Judas, ging vor ihnen her und nahte sich zu Jesu, ihn zu k├╝ssen.
48
Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verr├Ątst du des Menschen Sohn mit einem Ku├č?
49
Da aber sahen, die um ihn waren, was da werden wollte, sprachen sie zu ihm: HERR, sollen wir mit dem Schwert drein schlagen?
50
Und einer aus ihnen schlug des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm sein rechtes Ohr ab.
51
Jesus aber antwortete und sprach: Lasset sie doch so machen! Und er r├╝hrte sein Ohr an und heilte ihn.
52
Jesus aber sprach zu den Hohenpriestern und Hauptleuten des Tempels und den ├ältesten, die ├╝ber ihn gekommen waren: Ihr seid, wie zu einem M├Ârder, mit Schwertern und mit Stangen ausgegangen.
53
Ich bin t├Ąglich bei euch im Tempel gewesen, und ihr habt keine Hand an mich gelegt; aber dies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis.
54
Sie griffen ihn aber und f├╝hrten ihn hin und brachten ihn in des Hohenpriesters Haus. Petrus aber folgte von ferne.
55
Da z├╝ndeten sie ein Feuer an mitten im Hof und setzten sich zusammen; und Petrus setzte sich unter sie.
56
Da sah ihn eine Magd sitzen bei dem Licht und sah genau auf ihn und sprach: Dieser war auch mit ihm.
57
Er aber verleugnete ihn und sprach: Weib, ich kenne ihn nicht.
58
Und ├╝ber eine kleine Weile sah ihn ein anderer und sprach: Du bist auch deren einer. Petrus aber sprach: Mensch ich bin's nicht.
59
Und ├╝ber eine Weile, bei einer Stunde, bekr├Ąftigte es ein anderer und sprach: Wahrlich dieser war auch mit ihm; denn er ist ein Galil├Ąer.
60
Petrus aber sprach: Mensch, ich wei├č nicht, was du sagst. Und alsbald, als er noch redete, kr├Ąhte der Hahn.
61
Und der HERR wandte sich um und sah Petrus an. Und Petrus gedachte an des HERRN Wort, wie er zu ihm gesagt hatte: Ehe denn der Hahn kr├Ąht, wirst du mich dreimal verleugnen.
62
Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.
63
Die M├Ąnner aber, die Jesum hielten, verspotteten ihn und schlugen ihn,
64
verdeckten ihn und schlugen ihn ins Angesicht und fragten ihn und sprachen: Weissage, wer ist's, der dich schlug?
65
Und viele andere L├Ąsterungen sagten sie wider ihn.
66
Und als es Tag ward, sammelten sich die Ältesten des Volks, die Hohenpriester und Schriftgelehrten und führten ihn hinauf vor ihren Rat
67
und sprachen: Bist du Christus, sage es uns! Er aber sprach zu ihnen: Sage ich's euch, so glaubt ihr's nicht;
68
frage ich aber, so antwortet ihr nicht und la├čt mich doch nicht los.
69
Darum von nun an wird des Menschen Sohn sitzen zur rechten Hand der Kraft Gottes.
70
Da sprachen sie alle: Bist du denn Gottes Sohn? Er aber sprach zu ihnen: Ihr sagt es, denn ich bin's.
71
Sie aber sprachen: Was bed├╝rfen wir weiteres Zeugnis? Wir haben's selbst geh├Ârt aus seinem Munde.
Lukas kapitel 23
1
Und der ganze Haufe stand auf, und sie f├╝hrten ihn vor Pilatus
2
und fingen an, ihn zu verklagen, und sprachen: Diesen finden wir, da├č er das Volk abwendet und verbietet, den Scho├č dem Kaiser zu geben, und spricht, er sei ein K├Ânig.
3
Pilatus aber fragte ihn und sprach: Bist du der Juden K├Ânig? Er antwortete und sprach: Du sagst es.
4
Pilatus sprach zu den Hohenpriestern und zum Volk: Ich finde keine Ursache an diesem Menschen.
5
Sie aber hielten an und sprachen: Er hat das Volk erregt damit, da├č er gelehrt hat hin und her im ganzen j├╝dischen Lande und hat in Galil├Ąa angefangen bis hierher.
6
Da aber Pilatus Galil├Ąa h├Ârte, fragte er, ob er aus Galil├Ąa w├Ąre.
7
Und als er vernahm, da├č er unter des Herodes Obrigkeit geh├Ârte, ├╝bersandte er ihn zu Herodes, welcher in den Tagen auch zu Jerusalem war.
8
Da aber Herodes Jesum sah, ward er sehr froh; denn er h├Ątte ihn l├Ąngst gern gesehen, denn er hatte viel von ihm geh├Ârt, und hoffte, er w├╝rde ein Zeichen von ihm sehen.
9
Und er fragte ihn mancherlei; er antwortete ihm aber nichts.
10
Die Hohenpriester aber und Schriftgelehrten standen und verklagten ihn hart.
11
Aber Herodes mit seinem Hofgesinde verachtete und verspottete ihn, legte ihm ein wei├čes Kleid an und sandte ihn wieder zu Pilatus.
12
Auf den Tag wurden Pilatus und Herodes Freunde miteinander; denn zuvor waren sie einander feind.
13
Pilatus aber rief die Hohenpriester und die Obersten und das Volk zusammen
14
und sprach zu ihnen: Ihr habt diesen Menschen zu mir gebracht, als der das Volk abwende, und siehe, ich habe ihn vor euch verh├Ârt und finde an dem Menschen der Sache keine, deren ihr ihn beschuldiget;
15
Herodes auch nicht, denn ich habe euch zu ihm gesandt, und siehe, man hat nichts auf ihn gebracht, das des Todes wert sei.
16
Darum will ich ihn z├╝chtigen und loslassen.
17
(Denn er mu├čte ihnen einen nach der Gewohnheit des Festes losgeben.)
18
Da schrie der ganze Haufe und sprach: Hinweg mit diesem und gib uns Barabbas los!
19
(welcher war um eines Aufruhrs, so in der Stadt geschehen war, und um eines Mordes willen ins Gef├Ąngnis geworfen.)
20
Da rief Pilatus abermals ihnen zu und wollte Jesum loslassen.
21
Sie riefen aber und sprachen: Kreuzige, kreuzige ihn!
22
Er aber sprach zum drittenmal zu ihnen: Was hat denn dieser ├ťbles getan? Ich finde keine Ursache des Todes an ihm; darum will ich ihn z├╝chtigen und loslassen.
23
Aber sie lagen ihm an mit gro├čem Geschrei und forderten, da├č er gekreuzigt w├╝rde. Und ihr und der Hohenpriester Geschrei nahm ├╝berhand.
24
Pilatus aber urteilte, da├č ihr Bitte gesch├Ąhe,
25
und lie├č den los, der um Aufruhrs und Mordes willen war ins Gef├Ąngnis geworfen, um welchen sie baten; aber Jesum ├╝bergab er ihrem Willen.
26
Und als sie ihn hinf├╝hrten, ergriffen sie einen, Simon von Kyrene, der kam vom Felde, und legten das Kreuz auf ihn, da├č er's Jesu nachtr├╝ge.
27
Es folgte ihm aber nach ein gro├čer Haufe Volks und Weiber, die beklagten und beweinten ihn.
28
Jesus aber wandte sich um zu ihnen und sprach: Ihr T├Âchter von Jerusalem, weinet nicht ├╝ber mich, sondern weinet ├╝ber euch selbst und ├╝ber eure Kinder.
29
Denn siehe, es wird die Zeit kommen, in welcher man sagen wird: Selig sind die Unfruchtbaren und die Leiber, die nicht geboren haben, und die Br├╝ste, die nicht ges├Ąugt haben!
30
Dann werden sie anfangen, zu sagen zu den Bergen: Fallet ├╝ber uns! und zu den H├╝geln: Decket uns!
31
Denn so man das tut am gr├╝nen Holz, was will am d├╝rren werden?
32
Es wurden aber auch hingef├╝hrt zwei andere, ├ťbelt├Ąter, da├č sie mit ihm abgetan w├╝rden.
33
Und als sie kamen an die St├Ątte, die da hei├čt Sch├Ądelst├Ątte, kreuzigten sie ihn daselbst und die ├ťbelt├Ąter mit ihm, einen zur Rechten und einen zur Linken.
34
Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen sie wissen nicht, was sie tun! Und sie teilten seine Kleider und warfen das Los darum.
35
Und das Volk stand und sah zu. Und die Obersten samt ihnen spotteten sein und sprachen: Er hat anderen geholfen; er helfe sich selber, ist er Christus, der Auserw├Ąhlte Gottes.
36
Es verspotteten ihn auch die Kriegsknechte, traten zu ihm und brachten ihm Essig
37
und sprachen: Bist du der Juden K├Ânig, so helf dir selber!
38
Es war aber auch oben ├╝ber ihm geschrieben die ├ťberschrift mit griechischen und lateinische und hebr├Ąischen Buchstaben: Dies ist der Juden K├Ânig.
39
Aber der ├ťbelt├Ąter einer, die da gehenkt waren, l├Ąsterte ihn und sprach: Bist du Christus, so hilf dir selber und uns!
40
Da antwortete der andere, strafte ihn und sprach: Und du f├╝rchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist?
41
Und wir zwar sind billig darin, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Ungeschicktes getan.
42
Und er sprach zu Jesu: HERR, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst!
43
Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein.
44
Und es war um die sechste Stunde, und es ward eine Finsternis ├╝ber das ganze Land bis an die neunte Stunde,
45
und die Sonne verlor ihren Schein, und der Vorhang des Tempels zerri├č mitten entzwei.
46
Und Jesus rief laut und sprach: Vater, ich befehle meinen Geist in deine H├Ąnde! Und als er das gesagt, verschied er.
47
Da aber der Hauptmann sah, was da geschah, pries er Gott und sprach: F├╝rwahr, dieser ist ein frommer Mensch gewesen!
48
Und alles Volk, das dabei war und zusah, da sie sahen, was da geschah, schlugen sich an ihre Brust und wandten wieder um.
49
Es standen aber alle seine Bekannten von ferne und die Weiber, die ihm aus Galil├Ąa waren nachgefolgt, und sahen das alles.
50
Und siehe, ein Mann mit Namen Joseph, ein Ratsherr, der war ein guter, frommer Mann
51
und hatte nicht gewilligt in ihren Rat und Handel. Er war von Arimathia, der Stadt der Juden, einer, der auch auf das Reich Gottes wartete.
52
Der ging zu Pilatus und bat um den Leib Jesu;
53
und nahm ihn ab, wickelte ihn in Leinwand und legte ihn in ein gehauenes Grab, darin niemand je gelegen hatte.
54
Und es war der R├╝sttag, und der Sabbat brach an.
55
Es folgten aber die Weiber nach, die mit ihm gekommen waren aus Galil├Ąa, und beschauten das Grab und wie sein Leib gelegt ward.
56
Sie kehrten aber um und bereiteten Spezerei und Salben. Und den Sabbat ├╝ber waren sie still nach dem Gesetz.
Lukas kapitel 24
1
Aber am ersten Tage der Woche sehr fr├╝h kamen sie zum Grabe und trugen die Spezerei, die sie bereitet hatten, und etliche mit ihnen.
2
Sie fanden aber den Stein abgew├Ąlzt von dem Grabe
3
und gingen hinein und fanden den Leib des HERRN Jesu nicht.
4
Und da sie darum bek├╝mmert waren, siehe, da traten zu ihnen zwei M├Ąnner mit gl├Ąnzenden Kleidern.
5
Und sie erschraken und schlugen ihre Angesichter nieder zur Erde. Da sprachen die zu ihnen: Was suchet ihr den Lebendigen bei den Toten?
6
Er ist nicht hier; er ist auferstanden. Gedenket daran, wie er euch sagte, da er noch in Galil├Ąa war
7
und sprach: Des Menschen Sohn mu├č ├╝berantwortet werden in die H├Ąnde der S├╝nder und gekreuzigt werden und am dritten Tage auferstehen.
8
Und sie gedachten an seine Worte.
9
Und sie gingen wieder vom Grabe und verk├╝ndigten das alles den Elfen und den andern allen.
10
Es war aber Maria Magdalena und Johanna und Maria, des Jakobus Mutter, und andere mit ihnen, die solches den Aposteln sagten.
11
Und es deuchten sie ihre Worte eben, als w├Ąren's M├Ąrlein, und sie glaubten ihnen nicht.
12
Petrus aber stand auf und lief zum Grabe und b├╝ckte sich hinein und sah die leinenen T├╝cher allein liegen; und ging davon, und es nahm ihn wunder, wie es zuginge.
13
Und siehe, zwei aus ihnen gingen an demselben Tage in einen Flecken, der war von Jerusalem sechzig Feld Wegs weit; des Name hei├čt Emmaus.
14
Und sie redeten miteinander von allen diesen Geschichten.
15
Und es geschah, da sie so redeten und befragten sich miteinander, nahte sich Jesus zu ihnen und wandelte mit ihnen.
16
Aber ihre Augen wurden gehalten, da├č sie ihn nicht kannten.
17
Er sprach aber zu ihnen: Was sind das f├╝r Reden, die ihr zwischen euch handelt unterwegs, und seid traurig?
18
Da antwortete einer mit Namen Kleophas und sprach zu ihm: Bist du allein unter den Fremdlingen zu Jerusalem, der nicht wisse, was in diesen Tagen darin geschehen ist?
19
Und er sprach zu ihnen: Welches? Sie aber sprachen zu ihm: Das von Jesus von Nazareth, welcher war ein Prophet m├Ąchtig von Taten und Worten vor Gott und allem Volk;
20
wie ihn unsre Hohenpriester und Obersten ├╝berantwortet haben zur Verdammnis des Todes und gekreuzigt.
21
Wir aber hofften, er sollte Israel erl├Âsen. Und ├╝ber das alles ist heute der dritte Tag, da├č solches geschehen ist.
22
Auch haben uns erschreckt etliche Weiber der Unsern; die sind fr├╝h bei dem Grabe gewesen,
23
haben seinen Leib nicht gefunden, kommen und sagen, sie haben ein Gesicht der Engel gesehen, welche sagen, er lebe.
24
Und etliche unter uns gingen hin zum Grabe und fanden's also, wie die Weiber sagten; aber ihn sahen sie nicht.
25
Und er sprach zu ihnen: O ihr Toren und tr├Ąges Herzens, zu glauben alle dem, was die Propheten geredet haben!
26
Mu├čte nicht Christus solches leiden und zu seiner Herrlichkeit eingehen?
27
Und fing an von Mose und allen Propheten und legte ihnen alle Schriften aus, die von ihm gesagt waren.
28
Und sie kamen nahe zum Flecken, da sie hineingingen; und er stellte sich, als wollte er weiter gehen.
29
Und sie n├Âtigten ihn und sprachen: Bleibe bei uns; denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt. Und er ging hinein, bei ihnen zu bleiben.
30
Und es geschah, da er mit ihnen zu Tische sa├č, nahm er das Brot, dankte, brach's und gab's ihnen.
31
Da wurden ihre Augen ge├Âffnet, und sie erkannten ihn. Und er verschwand vor ihnen.
32
Und sie sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege, als er uns die Schrift ├Âffnete?
33
Und sie standen auf zu derselben Stunde, kehrten wieder gen Jerusalem und fanden die Elf versammelt und die bei ihnen waren,
34
welche sprachen: Der HERR ist wahrhaftig auferstanden und Simon erschienen.
35
Und sie erz├Ąhlten ihnen, was auf dem Wege geschehen war und wie er von ihnen erkannt w├Ąre an dem, da er das Brot brach.
36
Da sie aber davon redeten, trat er selbst, Jesus, mitten unter sie und sprach: Friede sei mit euch!
37
Sie erschraken aber und f├╝rchteten sich, meinten, sie s├Ąhen einen Geist.
38
Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so erschrocken, und warum kommen solche Gedanken in euer Herz?
39
Sehet meine H├Ąnde und meine F├╝├če: ich bin's selber. F├╝hlet mich an und sehet; denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr sehet, da├č ich habe.
40
Und da er das sagte, zeigte er ihnen H├Ąnde und F├╝├če.
41
Da sie aber noch nicht glaubten, vor Freuden und sich verwunderten, sprach er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen?
42
Und sie legten ihm vor ein St├╝ck von gebratenem Fisch und Honigseim.
43
Und er nahm's und a├č vor ihnen.
44
Er sprach aber zu ihnen: Das sind die Reden, die ich zu euch sagte, da ich noch bei euch war; denn es mu├č alles erf├╝llet werden, was von mir geschrieben ist im Gesetz Mose's, in den Propheten und in den Psalmen.
45
Da ├Âffnete er ihnen das Verst├Ąndnis, da├č sie die Schrift verstanden,
46
und er sprach zu ihnen: Also ist's geschrieben, und also mu├čte Christus leiden und auferstehen von den Toten am dritten Tage
47
und predigen lassen in seinem Namen Bu├če und Vergebung der S├╝nden unter allen V├Âlkern und anheben zu Jerusalem.
48
Ihr aber seid des alles Zeugen.
49
Und siehe, ich will auf euch senden die Verhei├čung meines Vaters. Ihr aber sollt in der Stadt Jerusalem bleiben, bis ihr angetan werdet mit der Kraft aus der H├Âhe.
50
Er f├╝hrte sie aber hinaus bis gen Bethanien und hob die H├Ąnde auf und segnete sie.
51
Und es geschah, da er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel.
52
Sie aber beteten ihn an und kehrten wieder gen Jerusalem mit gro├čer Freude
53
und waren allewege im Tempel, priesen und lobten Gott.
   

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