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Die ganze Bibel - der Leseplan daf├╝r in (365 Tage) - DE_LUHTER1912APOG - Tag 302 | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 1-3  

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Tag 301 Tag 302Tag 303
Lukas kapitel 16
1
Er aber sprach zu seinen J├╝ngern: Es war ein reicher Mann, der hatte einen Haushalter; der ward von ihm ber├╝chtigt, als h├Ątte er ihm seine G├╝ter umgebracht.
2
Und er forderte ihn und sprach zu ihm: Wie h├Âre ich das von dir? Tu Rechnung von deinem Haushalten; denn du kannst hinfort nicht Haushalter sein!
3
Der Haushalter sprach bei sich selbst: Was soll ich tun? Mein Herr nimmt das Amt von mir; graben kann ich nicht, so sch├Ąme ich mich zu betteln.
4
Ich wei├č wohl, was ich tun will, wenn ich nun von dem Amt gesetzt werde, da├č sie mich in ihre H├Ąuser nehmen.
5
Und er rief zu sich alle Schuldner seines Herrn und sprach zu dem ersten: Wie viel bist du meinem Herrn schuldig?
6
Er sprach: Hundert Tonnen ├ľl. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Brief, setze dich und schreib flugs f├╝nfzig.
7
Darnach sprach er zu dem andern: Du aber, wie viel bist du schuldig? Er sprach: Hundert Malter Weizen. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Brief und schreib achtzig.
8
Und der HERR lobte den ungerechten Haushalter, da├č er kl├╝glich gehandelt hatte; denn die Kinder dieser Welt sind kl├╝ger als die Kinder des Lichtes in ihrem Geschlecht.
9
Und ich sage euch auch: Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, auf da├č, wenn ihr nun darbet, sie euch aufnehmen in die ewigen H├╝tten.
10
Wer im geringsten treu ist, der ist auch im Gro├čen treu; und wer im Geringsten unrecht ist, der ist auch im Gro├čen unrecht.
11
So ihr nun in dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer will euch das Wahrhaftige vertrauen?
12
Und so ihr in dem Fremden nicht treu seid, wer wird euch geben, was euer ist?
13
Kein Knecht kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr k├Ânnt nicht Gott samt dem Mammon dienen.
14
Das alles h├Ârten die Pharis├Ąer auch, und waren geizig, und spotteten sein.
15
Und er sprach zu ihnen: Ihr seid's, die ihr euch selbst rechtfertigt vor den Menschen; aber Gott kennt eure Herzen; denn was hoch ist unter den Menschen, das ist ein Greuel vor Gott.
16
Das Gesetz und die Propheten weissagen bis auf Johannes; und von der Zeit wird das Reich Gottes durchs Evangelium gepredigt, und jedermann dringt mit Gewalt hinein.
17
Es ist aber leichter, da├č Himmel und Erde vergehen, denn da├č ein T├╝ttel am Gesetz falle.
18
Wer sich scheidet von seinem Weibe und freit eine andere, der bricht die Ehe; und wer die von dem Manne Geschiedene freit, der bricht auch die Ehe.
19
Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich mit Purpur und k├Âstlicher Leinwand und lebte alle Tage herrlich und in Freuden.
20
Es war aber ein armer Mann mit Namen Lazarus, der lag vor seiner T├╝r voller Schw├Ąren
21
und begehrte sich zu s├Ąttigen von den Brosamen, die von des Reichen Tische fielen; doch kamen die Hunde und leckten ihm seine Schw├Ąren.
22
Es begab sich aber, da├č der Arme starb und ward getragen von den Engeln in Abrahams Scho├č. Der Reiche aber starb auch und ward begraben.
23
Als er nun in der H├Âlle und in der Qual war, hob er seine Augen auf und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Scho├č.
24
Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich mein und sende Lazarus, da├č er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und k├╝hle meine Zunge; denn ich leide Pein in dieser Flamme.
25
Abraham aber sprach: Gedenke, Sohn, da├č du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, und Lazarus dagegen hat B├Âses empfangen; nun aber wird er getr├Âstet, und du wirst gepeinigt.
26
Und ├╝ber das alles ist zwischen uns und euch eine gro├če Kluft befestigt, da├č die wollten von hinnen hinabfahren zu euch, k├Ânnten nicht, und auch nicht von dannen zu uns her├╝berfahren.
27
Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, da├č du ihn sendest in meines Vaters Haus;
28
denn ich habe noch f├╝nf Br├╝der, da├č er ihnen bezeuge, auf da├č sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual.
29
Abraham sprach zu ihm: Sie haben Mose und die Propheten; la├č sie dieselben h├Âren.
30
Er aber sprach: Nein, Vater Abraham! sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so w├╝rden sie Bu├če tun.
31
Er sprach zu ihm: H├Âren sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie auch nicht glauben, wenn jemand von den Toten aufst├╝nde.
Lukas kapitel 17
1
Er sprach aber zu seinen J├╝ngern: Es ist unm├Âglich, da├č nicht ├ärgernisse kommen; weh aber dem, durch welchen sie kommen!
2
Es w├Ąre ihm besser, da├č man einen M├╝hlstein an seinen Hals h├Ąngte und w├╝rfe ihm ins Meer, denn da├č er dieser Kleinen einen ├Ąrgert.
3
H├╝tet euch! So dein Bruder an dir s├╝ndigt, so strafe ihn; und so es ihn reut, vergib ihm.
4
Und wenn er siebenmal des Tages an dir s├╝ndigen w├╝rde und siebenmal des Tages wiederk├Ąme zu dir und spr├Ąche: Es reut mich! so sollst du ihm vergeben.
5
Und die Apostel sprachen zum HERRN: St├Ąrke uns den Glauben!
6
Der HERR aber sprach: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn und sagt zu diesem Maulbeerbaum: Rei├č dich aus und versetze dich ins Meer! so wird er euch gehorsam sein.
7
Welcher ist unter euch, der einen Knecht hat, der ihm pfl├╝gt oder das Vieh weidet, wenn er heimkommt vom Felde, da├č er ihm alsbald sage: Gehe alsbald hin und setze dich zu Tische?
8
Ist's nicht also, da├č er zu ihm sagt: Richte zu, was ich zum Abend esse, sch├╝rze dich und diene mir, bis ich esse und trinke; darnach sollst du auch essen und trinken?
9
Dankt er auch dem Knechte, da├č er getan hat, was ihm befohlen war? Ich meine es nicht.
10
Also auch ihr; wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so sprechet: Wir sind unn├╝tze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.
11
Und es begab sich, da er reiste gen Jerusalem, zog er mitten durch Samarien und Galil├Ąa.
12
Und als er in einen Markt kam, begegneten ihm zehn auss├Ątzige M├Ąnner, die standen von ferne
13
und erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesu, lieber Meister, erbarme dich unser!
14
Und da er sie sah, sprach er zu ihnen: Gehet hin und zeiget euch den Priestern! Und es geschah, da sie hingingen, wurden sie rein.
15
Einer aber unter ihnen, da er sah, da├č er geheilt war, kehrte um und pries Gott mit lauter Stimme
16
und fiel auf sein Angesicht zu seinen F├╝├čen und dankte ihm. Und das war ein Samariter.
17
Jesus aber antwortete und sprach: Sind ihrer nicht zehn rein geworden? Wo sind aber die neun?
18
Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte und g├Ąbe Gott die Ehre, denn dieser Fremdling?
19
Und er sprach zu ihm: Stehe auf, gehe hin; dein Glaube hat dir geholfen.
20
Da er aber gefragt ward von den Pharis├Ąern: Wann kommt das Reich Gottes? antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht mit ├Ąu├čerlichen Geb├Ąrden;
21
man wird auch nicht sagen: Siehe hier! oder: da ist es! Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch.
22
Er sprach aber zu den J├╝ngern: Es wird die Zeit kommen, da├č ihr werdet begehren zu sehen einen Tag des Menschensohnes, und werdet ihn nicht sehen.
23
Und sie werden zu euch sagen: Siehe hier! siehe da! Gehet nicht hin und folget auch nicht.
24
Denn wie der Blitz oben vom Himmel blitzt und leuchtet ├╝ber alles, was unter dem Himmel ist, also wird des Menschen Sohn an seinem Tage sein.
25
Zuvor aber mu├č er viel leiden und verworfen werden von diesem Geschlecht.
26
Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird's auch geschehen in den Tagen des Menschensohnes:
27
sie a├čen, sie tranken, sie freiten, sie lie├čen freien bis auf den Tag, da Noah in die Arche ging und die Sintflut kam und brachte sie alle um.
28
Desgleichen wie es geschah zu den Zeiten Lots: sie a├čen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten;
29
an dem Tage aber, da Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um.
30
Auf diese Weise wird's auch gehen an dem Tage, wenn des Menschen Sohn soll offenbart werden.
31
An dem Tage, wer auf dem Dach ist und sein Hausrat in dem Hause, der steige nicht hernieder, ihn zu holen. Desgleichen wer auf dem Felde ist, der wende nicht um nach dem was hinter ihm ist.
32
Gedenket an des Lot Weib!
33
Wer da sucht, seine Seele zu erhalten, der wird sie verlieren; und wer sie verlieren wird, der wird ihr zum Leben helfen.
34
Ich sage euch: In derselben Nacht werden zwei auf einem Bette liegen; einer wird angenommen, der andere wird verlassen werden.
35
Zwei werden mahlen miteinander; eine wird angenommen, die andere wird verlassen werden.
36
Zwei werden auf dem Felde sein; einer wird angenommen, der andere wird verlassen werden.
37
Und sie antworteten und sprachen zu ihm: HERR wo? Er aber sprach zu ihnen: Wo das Aas ist, da sammeln sich auch die Adler.
Lukas kapitel 18
1
Er sagte ihnen aber ein Gleichnis davon, da├č man allezeit beten und nicht la├č werden solle,
2
und sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der f├╝rchtete sich nicht vor Gott und scheute sich vor keinem Menschen.
3
Es war aber eine Witwe in dieser Stadt, die kam zu ihm und sprach: Rette mich von meinem Widersacher!
4
Und er wollte lange nicht. Darnach aber dachte er bei sich selbst: Ob ich mich schon vor Gott nicht f├╝rchte noch vor keinem Menschen scheue,
5
dieweil aber mir diese Witwe so viel M├╝he macht, will ich sie retten, auf da├č sie nicht zuletzt komme und bet├Ąube mich.
6
Da sprach der HERR: H├Âret hier, was der ungerechte Richter sagt!
7
Sollte aber Gott nicht auch retten seine Auserw├Ąhlten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er's mit ihnen verziehen?
8
Ich sage euch: Er wird sie erretten in einer K├╝rze. Doch wenn des Menschen Sohn kommen wird, meinst du, da├č er auch werde Glauben finden auf Erden?
9
Er sagte aber zu etlichen, die sich selbst verma├čen, da├č sie fromm w├Ąren, und verachteten die andern, ein solch Gleichnis:
10
Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, zu beten, einer ein Pharis├Ąer, der andere ein Z├Âllner.
11
Der Pharis├Ąer stand und betete bei sich selbst also: Ich danke dir, Gott, da├č ich nicht bin wie die anderen Leute, R├Ąuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Z├Âllner.
12
Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich habe.
13
Und der Z├Âllner stand von ferne, wollte auch seine Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir S├╝nder gn├Ądig!
14
Ich sage euch: Dieser ging hinab gerechtfertigt in sein Haus vor jenem. Denn wer sich selbst erh├Âht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erh├Âht werden.
15
Sie brachten auch junge Kindlein zu ihm, da├č er sie anr├╝hren sollte. Da es aber die J├╝nger sahen, bedrohten sie die.
16
Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solcher ist das Reich Gottes.
17
Wahrlich ich sage euch: Wer nicht das Reich Gottes annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
18
Und es fragte ihn ein Oberster und sprach: Guter Meister, was mu├č ich tun, da├č ich das ewige Leben ererbe?
19
Jesus aber sprach zu ihm: Was hei├čest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott.
20
Du wei├čt die Gebote wohl: ┬╗Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht t├Âten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis reden; du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.┬ź
21
Er aber sprach: Das habe ich alles gehalten von meiner Jugend auf.
22
Da Jesus das h├Ârte, sprach er zu ihm: Es fehlt dir noch eins. Verkaufe alles, was du hast, und gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach!
23
Da er aber das h├Ârte, ward er traurig; denn er war sehr reich.
24
Da aber Jesus sah, da├č er traurig war geworden, sprach er: Wie schwer werden die Reichen in das Reich Gottes kommen!
25
Es ist leichter, da├č ein Kamel gehe durch ein Nadel├Âhr, denn da├č ein Reicher in das Reich Gottes komme.
26
Da sprachen, die das h├Ârten: Wer kann denn selig werden?
27
Er aber sprach: Was bei den Menschen unm├Âglich ist, das ist bei Gott m├Âglich.
28
Da sprach Petrus: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.
29
Er aber sprach zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Es ist niemand, der ein Haus verl├Ą├čt oder Eltern oder Br├╝der oder Weib oder Kinder um des Reiches Gottes willen,
30
der es nicht vielf├Ąltig wieder empfange in dieser Zeit, und in der zuk├╝nftigen Welt das ewige Leben.
31
Er nahm aber zu sich die Zw├Âlf und sprach zu ihnen: Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von des Menschen Sohn.
32
Denn er wird ├╝berantwortet werden den Heiden; und er wird verspottet und geschm├Ąhet und verspeiet werden,
33
und sie werden ihn gei├čeln und t├Âten; und am dritten Tage wird er wieder auferstehen.
34
Sie aber verstanden der keines, und die Rede war ihnen verborgen, und wu├čten nicht, was das Gesagte war.
35
Es geschah aber, da er nahe an Jericho kam, sa├č ein Blinder am Wege und bettelte.
36
Da er aber h├Ârte das Volk, das hindurchging, forschte er, was das w├Ąre.
37
Da verk├╝ndigten sie ihm, Jesus von Nazareth ginge vor├╝ber.
38
Und er rief und sprach: Jesu, du Sohn Davids, erbarme dich mein!
39
Die aber vornean gingen, bedrohten ihn, er sollte schweigen. Er aber schrie viel mehr: Du Sohn Davids, erbarme dich mein!
40
Jesus aber stand still und hie├č ihn zu sich f├╝hren. Da sie ihn aber nahe zu ihm brachten, fragte er ihn
41
und sprach: Was willst du, da├č ich dir tun soll? Er sprach: HERR, da├č ich sehen m├Âge.
42
Und Jesus sprach zu ihm: Sei sehend! dein Glaube hat dir geholfen.
43
Und alsobald ward er sehend und folgte ihm nach und pries Gott. Und alles Volk, das solches sah, lobte Gott.
   

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